Ich komme in die Schule {die Einladung}

Nun ist es soweit.
Die letzte Schulwoche für meinen großen Sohn ist angebrochen.
Es war schon ein sehr mulmiges Gefühl, heute den letzten Montag zu haben, an dem ich drei Kinder in den Kindergarten bringe. Ab nächste Woche sind drei Wochen Sommerferien und dann heißt es pünktlich aufstehen, einen Sohn bei der Schule abgeben und die zwei Brüder im gegenüberliegenden Kindergarten.

Wo ich finde, dass das alles viel zu schnell geht und ich lieber noch die ruhige und (fast) sorgenfreie Kindergartenzeit genießen möchte, kann es bigBro gar nicht schnell genug gehen.
So werde ich täglich gefragt, wann denn endlich die Einschulung sei.
Die anderen beiden sind eigentlich nur scharf auf’s Grillen, bei dem wir ein paar Tage später mit der ganzen Familie die Einschulung feiern werden.

Auf alle Fälle dreht sich hier alles seit Wochen um das eine Thema.
Er ist nun mal der erste von den drein, der in die Schule kommt. So ist für ihn, aber auch für mich, alles neu und unbekannt.
Für wen das alles jetzt aufregender ist sei mal dahingestellt.
Beim Kindergartenabschiedsfest vor ein paar Wochen musste ich schon stark gegen die Tränchen ankämpfen. Das war alles schon sehr bewegend. Mein kleiner Junge wird groß.
Dabei habe ich schon so viele Abschiedsfeste die letzten Jahre im Kindergarten mit gefeiert.
Aber dieses Jahr war anders.
Dieses Jahr war eins meiner Kinder bei den Schulkindern dabei.

Das einzige was mir geholfen hat, nicht komplett in Tränen aufgelöst zu sein, war die Tatsache, dass ich noch zwei Kinder im Kindergartenalter habe. In zwei Jahren kommt also die nächste Abschiedsfeier und dann darf ich gar nicht dran denken, was weitere zwei Jahre später an Gefühlen in mir aufkommen wird.
Dann geht der letzte Sohn aus dem Kindergarten und rein in die Schule und es werden 7 Jahre Kindergartenzeit hinter uns liegen. Zum Glück liegt dieser Tag noch weit in der Zukunft.

Jetzt muss ich mich erstmal seelisch auf die Einschulung vorbereiten.
Die Einladungen zur Feier habe ich letzte Woche verschickt.
Wie nicht anders zu erwarten, habe ich sie mit den Produkten von Stampin‘ Up gebastelt. Die Karten habe ich in Form eines Schulranzens gebastelt wobei man die obere Lasche mit Magneten verschließen kann. Die Farben Ozeanblau und Meeresgrün harmonieren so schön und das Papier „Muster & Motive“ passt doch wirklich super zum Schulanfang.
Den Text „Einladung“ habe ich dieses mal nicht gestempelt, sondern mir eine Schrift runtergeladen und diese auf das Papier gedruckt.

Innen rein kam das letzte Kindergartenbild vom stolzen Schulkind und der Einladungstext.


Am Wochenende haben bigBro und ich noch Erdbeer-Himbeer-Konfitüre mit Amaretto gekocht, in hübsche Gläser abgefüllt und verziert, welche wir den Erzieherinnen zum Abschied schenken werden.

Ich hoffe, dass ich diese Woche die Schultüte fertig bekommen werde. Danach habe ich die drei den ganzen Tag zu Hause und weder die Zeit noch die Ruhe haben, um mich ums Basteln zu kümmern.
Vielleicht haben wir aber Glück und das Wetter wird schön. Dann sind die drei den ganzen Tag draußen und ich habe vielleicht hier und da eine stilles Minütchen. Vielleicht.

Es ist Juni und alle Bastelbegeisterten freuen sich {neuer Stampin‘ Up! Jahreskatalog 2017 / 2018}

Anfang es Jahres dachte ich noch, das Jahr wird langsamer umgehen als 2016. Aber nun ist bereits Juni und bald ist die Hälfte von 2017 um.

Meiner Ansicht nach gehen die Wochen viel zu schnell ins Land.
Ich würde die Zeit viel lieber genießen und jeden Tag ganz bewusst leben. Statt dessen versinkt man im Alltag und merkt gar nicht, dass schon Freitag ist, wo doch gerade erst Montag morgen war.
Ich hoffe, dass wir in unserem Urlaub bewusster den Tag leben können. Wenn man weg ist von der Waschmaschine, Kindergarten und Arbeit ist der Fokus auf das Leben im hier und jetzt gerichtet.

Wenn ich ein wenig Auszeit von Rittern, Vorlesen, Kochen und Wickeln brauche, finde ich Ruhe beim Basteln. Leider komme ich seit Wochen – gar Monaten – kaum an meinen Schreibtisch.
Lediglich drei Karten habe ich in den letzten beiden Monaten gebastelt. Und das auch nur, weil es Auftragskarten waren.
Manchmal ist einfach nicht die Zeit, kreativ zu sein. Aber sie wird wieder kommen. Das ist bei mir immer ein Wellengang – ein stetiges Auf und Ab.

Jetzt ist genau die richtige Zeit um in das Auf der Kreativität zu schwimmen.
Ab heute gilt der neue Stampin‘ UP Jahreskatalog 2017 / 2018. Es gibt wieder 5 neue In Color Farben und jede Menge neuer Stempel, die das Bastelherz höher schlagen lassen.
Als Demonstrator habe ich mir vorab schon das ein oder andere Produkt gekauft und durfte die neuen Farben schon in echt sehen.
Ich gebe zu, die alten Farben haben mir besser gefallen, aber so sind die Geschmäcker verschieden und es kann nicht jedes Jahr genau mein Geschmack getroffen werden. Vielleicht sind nächstes Jahr wieder meine Farben dabei.

Dafür habe ich mich in einige Stempel blitzverliebt und freue mich sehr, sie heute endlich bestellen zu können.
Und dann ist auch wieder Kreativzeit im Haus Kuchenduft. Denn am 10. Juni findet meine Katalogparty / Workshop bei mir in der schönen Pfalz statt.
Dieser war in Windeseile ausgebucht.
Ich habe schon genaue Vorstellungen von den Projekten im Kopf, die ich zusammen mit meinen Gästen basteln werde und kann kaum erwarten, endlich mit den Prototypen loszulegen.

Die Onlineversion vom Katalog ist also ab heute verfügbar.
Wer lieber ein gedrucktes Exemplar haben möchte, erhält dieses auf meinem Workshop oder schreibt mir eine Mail, um ihn bei mir zu bestellen, an kuchenduftundkinderlachen(at)gmx.de.

Katalog Deutsch
Englisch
Französisch

Ich wünsche euch viel Spaß beim Durchstöbern des Katalogs.
Wer es ganz eilig hat mit einer Bestellung, kann sich gerne bis 20 Uhr bei mir melden. Dann schicke ich meine erste Sammelbestellung zum neuen Katalog raus.

süße Bohnencookies {neue Lieblingsnascherein meiner Jungs}

Am Wochenende bin ich ziemlich oft in der Küche vorzufinden. Nach dem Frühstück kommen mir da irgendwie immer viele Ideen zu neuen Rezepten und ich bin dann so voller Tatendrang, dass ich augenblicklich ans Werk muss.
Manchmal muss ich mich dann aber doch gedulden. Nämlich dann, wenn die neue Rezeptidee Zeit beansprucht. Arbeite ich mit Hülsenfrüchten, so verwende ich fast ausschließlich die getrocknete Form und weiche diese über Nacht ein. Ich habe zwar auch ein paar Dosen Kichererbsen und Bohnen im Vorratskeller, falls mich abends der Heißhunger auf Hummus überkommt, aber normalerweise koche ich lieber frisch.
Zum einen ist es um Welten günstiger und zum anderen schmeckt es besser und ist frei von jeglichen Zusätzen (wobei ich bei der Dosenware auch immer drauf achte, dass nur die Hülsenfrüchte, Salz und Wasser verwendet werden).

Die Mühe des Einweichens und Kochens lohnt sich bei den süßen Bohnencookies auf alle Fälle.
Sie werden nur natürlich, mit Kokosblütenzucker, gesüßt und da sie ganz ohne Mehl gebacken werden, sind sie Glutenfrei und zudem Laktosefrei und vegan.
Also eigentlich für jegliche Unverträglichkeit geeignet. Nussallergiker wählen ein Nussmus das sie vertragen.

Meine Jungs haben zum Glück keinerlei Allergien und ich bin sehr froh, mir darum keine Gedanken machen zu müssen.
Die drei lieben die Bohnencookies. Mein großer Sohn meinte, dass die Kekse so so lecker sind, dass er die immer essen könnte und ich solle sie ganz oft backen.
Na, wenn das mal kein Kompliment ist. Sie dürfen dabei gerne öfter zugreifen. Hülsenfrüchte liefern gutes Eiweiß und Ballaststoffe und Bananen, Datteln und Mandeln geben Energie und füllen den Körper mit Mineralstoffen und Vitaminen auf.

Ganz frisch gebacken schmecken die Cookies am selben Tag einfach am besten.
Aber man kann sie eine Woche luftdicht verschlossen aufbewahren. Sie sind ein beliebter Nachtisch bei uns oder eine Nachmittags-Leckerei mit Apfeltee.
Mit den Früchten und Nüssen kann man dabei gerne experimentieren und nehmen, was einem schmeckt. Wer mag schummelt noch ein paar Stückchen, mit Kokosblütenzucker gesüßte, Schokolade mit rein und in den Wintermonaten ganz viel Zimt.
Falls ihr Maulbeeren noch nicht kennt, solltet ihr sie einmal ausprobieren. Wir essen sie wirklich gerne und sie bieten eine leckere Abwechslung zu Rosinen. Als Alternative können Rosinen, Korinthen oder Cranberries verwendet werden.

süße Bohnencookies
ca. 20 Stück

60 g getrocknete weiße Bohnen
60 g getrocknete Kichererbsen
Alternativ: 250 g Kichererbsen oder weiße Bohnen aus der Dose
40g Kokosblütenzucker
1 TL gemahlene Vanille
1 TL Weinsteinbackpulver
1 reife Banane (ca. 150 g)
70 g Nussmus
Salz
100 g zarte Haferflocken
50 g Mandelmilch
40 g Maulbeeren (Alternativ: Rosinen)
40 g gehobelte Mandeln
70 g Datteln

Die weißen Bohnen und Kichererbsen über Nacht in Wasser einweichen.
Am nächsten Tag abtropfen lassen und mit frischem Wasser für 45 Minuten köcheln lassen.
Wasser abgießen und abkühlen lassen.
Alternativ Kichererbsen oder Bohnen aus der Dose in ein Sieb geben, mit Wasser abspülen und abtropfen lassen.
Die Bohnen und Kichererbsen mit dem Kokosblütenzucker, Vanille, Backpulver, Banane, Nussmus und einer Prise Salz mit dem Stabmixer oder im Mixer glatt pürieren.
Haferflocken und Mandelmilch zugeben und ganz kurz pürieren.
Maulbeeren und Datteln hacken und zusammen mit den Mandeln unterkneten.
Ein Backblech mit Backpapier auslegen und je 1 EL des Teigs zu etwa 20 Bällchen formen und auf das Blech legen.
Bällchen gut platt drücken (Cookies verändern ihre Form beim Backen nicht).
Cookies bei 180°C für 18 Minuten backen.
Abkühlen lassen und luftdicht verschlossen aufbewahren.

Als kleine Aufmerksamkeit verschenke ich zwei oder drei Cookies gerne in einer hübschen Verpackung.
Die ist ziemlich schnell gemacht. Mit dem Stempelset „Perfect Mix“ von Stampin‘ Up und ein bisschen Band und Spitzendeckchen hat man schnell eine kleine Aufmerksamkeit für einen lieben Menschen.
Man sollte viel öfter Danke sagen oder jemanden einfach so eine kleine Freude machen. Das kostet weder viel Zeit noch Geld, macht aber glücklich.

selbst gebastelte Karten zu jedem Anlass und gesunde Leckerein {mein Stampin‘ Up Workshop in der Pfalz}

Nachdem sich meine Erkältung zum Glück gebessert hatte, konnte am Wochenende mein Stampin‘ Up Workshop bei uns zu Hause in der Pfalz stattfinden.
Zwischen Mannheim und Speyer fanden sich zehn bastelbegeisterte Mädels ein um einen schönen Nachmittag zu verbringen.

Die Jungs hatte ich samt meinem Mann zu den Großeltern nach Stuttgart ausquartiert. Die Stille im Haus war ganz schön unheimlich, aber so hatte ich genug Ruhe um die Nascherein für das gesunde, zuckerfreie Buffet zu backen, den Tisch einzudecken und alles bereit zu stellen für den großen Andrang.

Ein klein wenig Zucker kam jedoch in Form der Gastgeschenke daher. Ich hatte ein paar Tage vorher glücklicherweise schon die ersten Ostereier erspäht. Denn ich hatte schon länger die Idee für die Geschenkchen, passend zum Thema Frühling und Ostern, bunte Schokoladeneier zu verwenden.
Farblich passten sie zudem noch hervorragend zu den Stempelfarben Jeansblau, Ockerbraun und Melonensorbet. Was will das Bastelherz mehr?
Meine ganze Deko spielte mit dem Thema Heißluftballons. Mit dem Stempelset „Abgehoben“ und den passenden Stanzen „In den Wolken“ für die Big Shot lassen sich so schnelle Gastgeschenke und Kuchendeko zaubern.

Das gesunde Buffet strahlte auch im Zeichen der Ballons. Leider habe ich keine passenden Servietten zu dem Thema gefunden – was solls…
Die Leckerein kamen alle sehr gut bei den Gästen an.
Das Rezept für die leckeren Schokobomben Muffins habe ich bereits vor ein paar Wochen veröffentlich. Ich habe sie schon einen Tag vorher gebacken und die Creme direkt im Spritzbeutel in den Kühlschrank gelegt und musste sie am nächsten Tag nur noch auf die Muffins spritzen. Als Deko habe ich je zwei Ballons gestempelt und gestanzt und auf einen halben Papier-Strohhalm geklebt. Das ging sehr schnell und macht viel her.

Meine Gäste waren auch Tester für meine zwei neuesten Rezepte.
Birnen-Dattel-Gugelhüpfle und Schwarzwaldcreme. Beide wurden für gut befunden und fast vollständig aufgenascht. Daher wird es die Rezepte auch in den nächsten Wochen auch auf dem Blog geben. Besonders die Gugelhüpfe sind meine neuen Lieblinge.
Abends waren meine Jungs sehr glücklich, dass aber noch drei Gläser Schwarzwaldcreme übrig geblieben sind. Da hatten sie es nämlich schon drauf abgesehen. Die Creme lässt sich ebenfalls am Tag vorher zubereiten und zieht dann richtig schön durch.

Anscheinend war Tag des Naschens, denn die herzhaften Sachen wurden nur wenig gegessen. Wahrscheinlich waren die süßen Köstlichkeiten einfach zu gut.
Denn die Mais Hotdogs und Mozzarella-Tomaten-Oliven Spieße sind richtig lecker und gesund.
Mit der dreifach einstellbaren Fähnchenstanze und dem Designerpapier „Traum vom Fliegen“ aus der Sale-a-Bration hat man, zusammen mit Zahnstochern und Schaschlikspießen, ganz schnell eine hübsche Buffetdeko.

Natürlich lag bei dem Workshop das Hauptaugenmerk auf dem Bastelbuffet.
Ich hatte sechs verschiedene Karten zu vielen Anlässen vorbereitet. Hierbei konnten die Gäste, wie immer, kreativ werden und Sprüche und Stempel austauschen. Es war schön zu sehen, welch unterschiedliche Werke am Ende rauskamen.

Das Stempelset „Everyday Hero“ zählt mittlerweile zu eins meiner liebsten, dabei wollte ich es erst nicht bestellen.
Es eignet sich so toll für den Mutter- und Vatertag und auch um jemanden einfach mal zu sagen, wie super er ist.

Auch wenn es draußen noch kalt ist und Ostern noch so weit entfernt scheint, gab es natürlich eine Osterkarte. Die flotten Hühner aus dem SAB Set „Das Gelbe vom Ei“ stapeln sich um ein frohes Osterfest zu wünschen. Die Farbkombination von Flamingorot und Saharasand mag ich wirklich gerne.
Dieses Jahr fällt der Geburtstag von bigBro auf Karsamstag. Deshalb fange ich bald mit dem Basteln der Osterkarten an. Danach werde ich mit den Vorbereitungen für den 6. (!!!) Geburtstag beschäftigt sein.

Der Klassiker Geburtstagskarte durfte als Auswahl selbstverständlich nicht fehlen. Denn hierzu verschickt man doch am ehesten eine Karte.
Ich habe die Karte recht weiblich gestaltet – zumindestens ich schicke hauptsächlich Karten zum Geburtstag von Frauen. Männer wissen so selbst gebastelte Karten meist nicht zu schätzen.

Da der Wokshop nur ein paar Tage vor Valentinstag stattfand, musste auch hierzu eine Karte her.
Ich habe mir Mühe gegeben, diese etwas männlich wirken zu lassen und habe mich daher für sanfte Brauntöne und Bermudablau entschieden. Man will ja nicht zu knallig und kitschig sein. Auch hier machen sich die Ballons aus dem Set „Abgehoben“einfach gut.

Bei den Babykarten gab es eine für Jungen und für Mädchen zur Auswahl. Das hübsche Wolkenpapier aus „Traum vom Fliegen“ passt wunderschön auf Karten zur Geburt.
Das Baby und der Mond kommen mit einer Coleration mit Aquarellpaintern besonders gut zur Geltung. Ich freue mich schon, bald ein paar der Glückwunschkarten verschicken zu dürfen, denn der Storch wird auch 2017 wieder fleißig sein.

Als letztes gab es noch eine Danke Karte zum Nachbasteln.
Das sind eigentlich meine liebsten Karten. Denn Danke zu sagen ist ja irgendwie nicht selbst verständlich und wird viel zu selten gemacht. Solch eine Karte im Briefkasten zu finden ist eine besondere Freude.
Den Eiswagen gibt es im SAB Stempelset „Lecker-Laster“ und lässt sich individuell mit Muffins, Eis oder Würstchen ausstatten.
Das Designerpapier „Genussmomente“ sorgt direkt für Sommerstimmung.

An eine Heldin des Alltags {alles Liebe zum Geburtstag} und Einladung zur Stampin Up Katalogparty

Nach der Weihnachts- und Neujahrsbastelei, tat es mal ganz gut, wieder eine Karte zum Geburtstag zu gestalten.
Da mein Mann noch Urlaub in der ersten Januarwoche hatte, konnte ich mich mal tagsüber ins Arbeitszimmer zurückziehen. Sonst geht das ja nicht. TinyBro tapst mir immer hinterher und wenn ich am Schreibtisch sitze und vor mich hin bastel, räumt er in dieser Zeit alle Kisten leer, sortiert meine Stempel um und malt den Boden mit seinen Stiften voll.
Ich habe es daher aufgeben und bastel nur noch am Wochenende oder abends, wenn alle im Bett sind.

Eine, ebenfalls 3-fach Mama, hat ein paar Tage vor mir im Januar Geburtstag.
Zuerst fand ich das neue Stempelet „Everyday Hero“ aus dem neuen Frühjahrskatalog nicht so dolle. Aber irgendwie hat es mich doch angelacht und jetzt finde ich es großartig.
Die Superwoman passt auf alle Fälle so gut zu einer Heldin des Alltags. Wir Mamas haben alle Superkräfte!

Zu einer starken Heldin passen starke Farben am besten. Daher habe ich mich für Smaragdgrün und Melonensorbet entschieden. Richtige Powerfarben eben.
Coleriert habe ich mit Aquapaintern und ein bisschen Glamour mit einigen Stern-Pailetten durfte auch nicht fehlen.

Das tolle Stempelset und viele weitere findet ihr im neuen Frühjahrskatalog von Stampin‘ Up!
Hier könnt ihr euch diesen anschauen und druchblättern:

Deutsch / Englisch / Französisch

Er ist bis 31. Mai 2017 gültig und es gibt wunderbare neue Stempelsets!

Zeitgleich ist auch die Sale-a-Bration von Stampin‘ Up! gestartet.
Sale-a-Bration (kurz SAB) findet vom 04.01. bis 31.03.2017 statt. Während dieser Zeit erhaltet ihr je 60€ Bestellwert (ohne Versandkosten) ein Gratisprodukt aus der SAB Broschüre.
Es gibt Stempel, Accessoires und Papiere. Sucht euch einfach aus, was euch gefällt und freut euch über die tollen Gratisprodukte.

 Möchtet Ihr euch die neuen Produkte live anschauen, dazu noch Projekte nachbasteln und euch bei gesunden Leckerein mit anderen über Stampin‘ Up austauschen und einen schönen Nachmittag verbringen?
Dann lade ich euch herzlich zu meinem Workshop am 11. Februar zu mir nach Neuhofen (in der Pfalz, Nähe Mannheim, Ludwigshafen und Speyer) ein.
Beim Bastelbüffet wird es Karten zum Thema Geburtstag, Ostern, Danke, Baby, Vatertag und Valentinstag geben.

Details zum Workshop

Thema: neuer Frühjahr-/Sommerkatalog 2017
Datum: Samstag, 11. Februar 2017
Uhrzeit: 14-17 Uhr
Ort: 67141 Neuhofen (Nähe Ludwigshafen / Speyer / Mannheim)
Materialgebühr: 8€ (inklusive Verpflegung und neuem Katalog)
Teilnehmerzahl: 10

Ich freue mich über Eure verbindliche Anmeldung bis 31. Januar 2017 unter: kuchenduftundkinderlachen(at)gmx.de
AUSGEBUCHT!

Sei gegrüßt 2017 {es wird ein aufregendes Jahr}

Heute läute ich das Ende meiner ungeplanten Blogpause ein.
Eigentlich wollte ich die Feiertage und die Tage an denen mein Mann zwischen den Feiertagen Urlaub hat dafür nutzen um intensiv an meinem Blog zu arbeiten. Lang geplante Posts sollten geschrieben werden, die neusten Rezepte gepostet, unsere Weihnachtskarten gezeigt und Bilder bearbeitet werden. Aber irgendwie fühlte es sich dann nicht danach an gemacht zu werden.
Da war dieses Verlangen die Zeit mit der Familie zu verbringen. Zu faulenzen (soweit das eben mit drei Kleinkindern möglich ist), viel zu kochen und zu backen (und zu essen versteht sich), gemeinsam zu spielen, Märchen im Fernsehen zu gucken und einfach mal in den Tag hinein zu leben.
Und da man einfach auch mal machen sollte, was einem das Herz sagt (und wenn nicht an den Feiertagen, wann dann?), entschied ich mich dafür, den Blog ein paar Wochen ruhen zu lassen.

Es tat so gut. Ich war fast eine Woche weder mit dem PC, noch am Smartphone, im Internet. Keine sozialen Medien, kein Blog, nichts. Es war regelrecht befreiend und ich war erstaunt über die viele Zeit, die ich auf einmal zur Verfügung hatte. Auch wenn ich sonst denke „Ach komm, schnell ein paar Zeilen schreiben, Bilder bearbeiten und den Blogpst online stellen“…es ist doch mehr Arbeit und Zeitintensiver als man denkt. Und die Minuten, die ich mal eben zwischendurch auf Facebook und Instagram verbracht habe, waren auch nicht zu unterschätzen.
Einfach mal Abstand von allem und sich auf das Wesentliche – die Familie, gutes Essen und wertvolle Erinnerungen schaffen – zu konzentrieren waren mein eigentliches Weihnachtsgeschenk.

Dabei war Weihnachten alles andere als harmonisch. Die Feiertage gehören zu meinen Highlights im Jahr. Ich liebe Weihnachten. Bereits im Oktober male ich mir aus, wie die Kinderaugen leuchten und wir es uns zu Hause gemütlich machen und die Zeit genießen. Manche Gerichte und vieles Gebäck gibt es nur ein einziges Mal im Jahr und ich freue mich zwölf lange Monate darauf. Es ist so eine besondere Zeit.
Vor ein paar Tage haben wir unser Christbaum abgeschmückt und alles ist so leer. Es duftet nun nicht mehr herrlich nach Tannengrün. Aber ab Nachmittags erfreut uns der Lichterglanz unserer Lichterketten und verwandelt alles in eine Zauberwelt – denn ich habe es noch nicht übers Herz begracht, die Ketten auch schon abzuhängen. Also bleiben sie uns, zusammen mit etwas Schneedekoration, noch ein paar Wochen erhalten.

Unsere Jungs hatten aber andere Pläne für das Fest.
Harmonisch, gemütlich und entspannt kann ja jeder.
Es ist doch viel spannender einfach mal schlagartig schlechte Laune zu haben, die von Heilig Abend bis ins neue Jahr anhält. Ein riesen Spaß für groß und klein. Nicht.
Die von mir so herbeigesehnten Feiertage mit Zeit für die Kinder waren einfach nur stressig und das beste Weihnachtsgeschenk wäre wohl eine Flasche Baldrian gewesen.
Meine Nerven lagen blank. LittleBro hatte die Trotzphase des Jahrhunderts und bei dem falschen Wort oder bloß einen Blick rastete er völlig aus. In so einer Intensität habe ich das noch nie gesehn. Er tat mir einfach nur leid. Wie er in sich selbst gefangen war. Man sah richtig, dass er gar nicht wusste, was da mit ihm geschieht. Ich habe ihm alle Liebe gegeben, die ich hatte. Aber das half nur bedingt. Aber so wusste er immerhin, dass er trotz allem geliebt wird wie verrückt und wir für ihn da sind.
Zwischen den Anfällen wurde dann wahlweise über alles gemeckert oder gestritten. Meine früh morgendlichen Stunden in der Küche stellten sich als nichtig heraus. Das Essen, an jedem verdammten Tag, wurde nur beschimpft und nicht angerührt. Nur der Vanillekuchen, der wurde verschlungen (der war aber auch sensationell lecker).
Ich muss zugeben, dass mich das schon sehr trifft.
Ich habe mir Wochen vorher Gedanken gemacht, was es zu Essen geben wird. Habe dabei extra darauf geachtet, dass die Kinder das meiste davon mögen.
Und dann – Essensstreik von allen Seiten.
Die unzähligen Stunden am Herd für die Katz.
Mein Mann und ich haben es uns trotzdem schmecken lassen und eine Woche von den Resten gelebt. Lecker war’s. Ich finde es furchtbar schade für die Kinder, dass sie nicht über ihren Schatten springen können und die Sachen, die ich gezaubert habe, wenigstens probieren.
Sie verpassen so viel. Denn es war alles so lecker und ich bin mir sicher, dass auch sie das meiste gemocht hätten. Ich möchte, nein ich WILL, die Hoffnung nicht aufgeben, dass die drei irgendwann Essen lieben lernen. Auch in 2017 werde ich ihnen frisches, gesundes Essen anbieten. Jeden Tag. Ich gebe nicht auf.

Es ist immer wieder erstaunlich, wie das Hirn mit der Zeit negative Gedanken einfach aussortiert und so mehr Platz für die schönen Erinnerungen lässt.
So habe ich beinahe vergessen, wie sich Wehen anfühlen und die endlosen Tage mit einem Schreibaby.
Auch die Weihnachtsfeiertage kommen mir im Nachhinein richtig schön vor. Die vielen wertvollen Erinnerungen an wunderbaren Momenten bleiben halt besser haften.
Wie wir zusammen das wohl hässlichste Lebkuchenhaus der Welt bauten, was jedoch vorzüglich geschmeckt hat. Wie die Augen der drei geleuchtet haben, als am Morgen des 24. Dezembers der Christbaum von den Weihnachtselfen geschmückt im Wohnzimmer stand und die noch viel größeren Augen, als am Weihnachtsmorgen das Christkind die Geschenke unter den Baum gelegt hatte.
Die kuschelige Zeit während wir Weihnachtsfilme guckten und wie wir gemeinsam das vom Christkind gebrachte Lego aufbauten.

Jetzt ist bereits ein paar Wochen 2017. Ein neues Jahr.
Vorsätze habe ich  nicht. Aber Ziele. Und eins davon habe ich bereits in Angriff genommen. Negative Gedanken auszublenden und für positive Platz machen.
Das Leben mit Kindern ist nicht einfach. Es läuft nicht nach Plan. Aber das hat es ohne sie auch nicht getan.
Es kommt, wie es kommt. Und wenn ich mich wochenlang auf Weihnachten freue und es dann ganz anders ist, wie ich es mir gewünscht habe, dann ist das so. Ich möchte im neuen Jahr mehr darauf achten solchen Situationen offener zu begegnen und das beste herauszuholen. Und aus jeder noch so kleinen wertvollen Erinnerungen, wie eine dicke Umarmung und ein „Mama ich hab dich soo lieb“, meine ganze Kraft zu schöpfen um den Alltag mit drei kleinen Kindern zu meistern.

Hallo 2017 (Du verrücktes Huhn)!

Den Alltag mit den Kindern positiver zu gestalten, Kraft aus den schönen Momenten zu schöpfen und wenig Platz für alles Negative zu lassen.
Mehr Gelassenheit und Geduld in dieser wirklich schwierigen Phase mit einem 2, 4 und 5 Jährigen (Trotzphase, Sandwichkind und Zahnlückenpupertät lassen grüßen).
Unser Leben so gestalten, wie es zu uns passt und uns von keinem weder ein schlechtes Gewissen machen lassen, noch uns deren Lebensweise und -weißheiten einreden lassen. Dass wir wir bleiben, egal was andere denken und sagen.
Weiterhin gesund zu Leben. Gesunde, leckere Gerichte kochen und weiterhin Sport treiben und mit den Kindern aktiv sein.
Mich endlich um lang liegengebliebene Aufgaben zu kümmern, wie Hosen flicken und einen Klavierlehrer für bigBro finden.
Spaß und Freude am Leben und an den Kindern haben (was in den letzten Monaten leider immer schwieriger für mich geworden ist).
Das sind meine Ziele und Wünsche für das neue Jahr.

Das neue Jahr wird aufregend und für mich als Mama mit Sicherheit nicht leicht.
Sind bereits jetzt die ersten Tränen bei den ersten Eingewöhnungstagen von tinyBro im Kindergarten geflossen (und dies nicht bei tinyBro!), so werden wohl noch mehr bei der Einschulung von bigBro im Spätsommer fließen.
In ein paar Wochen, wenn die Eingewöhnung um ist, haben wir drei Kindergartenkinder. Ab Ende August dann ein Schulkind. Meine Kinder gehen Schritt für Schritt ins Leben und ich muss lernen sie ziehen zu lassen.
2017 wird für mich als Glucke nicht leicht. Es wird eine Herausforderung, die ich aber meistern werde.
Ich wäre dann bereit.
2017 ich freue mich auf Dich und auf jeden einzelnen Tag!

Halloween Goodies {last minute}

Na, gruselt ihr euch schon?
Heute ist also Halloween. Zumindestens wenn man Kinder hat – da kommt man da schwer dran vorbei.
Außerdem möchten wir ja auch nette Nachbarn sein und so habe ich einen Korb voll Süßigkeiten gefüllt.

Sobald es dunkel wird, werden die ersten Gespenster, Vampire und Hexen bei uns klingeln. Die Jungs freuen sich schon riesig darauf, die Süßigkeiten dann zu verteilen.
Verkleiden möchten sie sich natürlich auch. Ganz furchtbar gruselig als Ritter! Alle Versuche, ihnen zu erklären, dass sie doch etwas gruseliges anziehen sollen, schlugen fehl. Verkleiden = Ritter.
Nun gut – können die mutigen Ritter die gefährlichen Gespenster in die Flucht schlagen.
Außerdem machen wir noch Popcorn und schauen einen kleinen „Gruselfilm“.

Für Herrn Kuchenduft und mich gibt es später noch ein paar Leckerein mit Kürbis und eine richtige Grusel DVD. Wobei der Herr nicht so auf Schocker steht und es somit eher FSK6 werden wird…

Als ganz schnelle last minute Goodies für die Kinder der Nachbarschaft, habe ich ein paar Tütchen gebastelt.
Das geht auch ein paar Minuten vor der Dunkelheit noch flott von der Hand. Man braucht dafür nur ein paar Butterbrottüten oder Seidenpapier, ein paar Bänder und Stempel und Stanzen von Stampin Up. Die Süßigkeiten natürlich nicht vergessen…

Ich habe die Butterbrottüten mit ein paar Goodies gefüllt, oben mit der Fransenschere reingeschnitten und mit Juteband und Kordel in Smaragdgrün verschlossen.
Aus der Fähnchenstanze, dem Textstempel „Happy Halloween“ aus dem Stempelset „Kleine Wünsche“ und ein paar Fledermäuse aus „Cookie Cutter Halloween“ wurde ein schneller Anhänger.
Dazu noch eine colorierte Vogelscheuche, Mumie oder Skelett und fertig sind die blitzschnellen Geschenktütchen.

Die beiden großen Jungs und mein Mann bekommen jeder heute Abend auch ein Päckchen. Ich glaube, dass sie sich ziemlich freuen werden. Das ist nämlich das beste am Süßigkeiten verteilen – selbst naschen.

Was macht ihr heute Abend? Geht ihr auf eine Halloweenparty? Verteilt ihr auch Süßigkeiten? Oder ist es einfach ein ganz normaler Abend?
Viel Spaß beim Gruseln und lasst euch nicht von Vampiren beißen!

Karten zur Herbst- und Weihnachtszeit {die Projekte meines Stampin‘ Up Workshops}

Heute Morgen war es so richtig schön herbstlich kalt. Ich genieße diese Jahreszeit sehr.
Kulinarisch freuen wir uns über die schmackhafte Kürbiszeit und sind froh, dass es nachmittags noch warm genug ist, um ohne Jacke und Handschuhe draußen spielen zu können. Und wenn es abends früh dunkel wird, ist es einfach perfekt, um auf dem Sofa zu kuscheln und Bücher zu lesen.

Herbst und Winter ist einfach eine wunderbare Zeit und daher ist mein jährlicher Stampin Up Workshop im September auch mein liebster.
Es haben sich wieder viele bastelfreudige Stempler eingefunden um Karten und Verpackungen zum Thema Herbst und Weihnachten zu basteln.

Da bei uns in der Familie im Herbst so viele Geburtstage anstehen, stand das Thema für diese Karte schnell fest. Natürlich konnte aus einer großen Auswahl an Texten der passende für jeden Anlass ausgesucht werden. Aber Geburstagskarten braucht man eh am meisten.

Richtig schön weihnachtlich wurde es bei diesen nostalgischen Karten. Dies waren zwei Beispiele, was man mit den verschiedenen Stempeln alles basteln kann. Der Fantasie sind da keine Grenzen gesetzt und jede Karte sah am Ende anders aus.
Ich liebe diese zwei nostalgischen Stempelsets „Christmas Magic“ und „Father Christmas“. An Weihnachten halte ich es lieber klassisch als modern.

Als christlicher Mensch steht für mich an Weihnachten die Geburt Jesus an erster Stelle (denn darum geht es ja an Weihnachten – die Geburt des Herrn). Daher war ich sehr froh, im Herbst-/Winterkatalog von Stampin Up diesen wunderbaren Engelstempel „Freu Dich, Welt“ mit christlichen Sprüchen entdeckt zu haben. Der wird mit Sicherheit am meisten genutzt für die diesjährigen Weihnachtskarten.
Die Kombination von sanften Pastellfarben in Pflaumenblau und Himmelblau passt so schön zu dem Himmelsgefährten.

Als Verpackung haben wir die weißen Geschenkschachteln mit dem Stempelset „Ausgestochen Weihnachtlich“ und dem tollen Papier „Zuckerstangenzauber“ verziert. Ich hab sie – passend zu dem Stempelspruch – mit Teebeuteln befüllt. Das passt perfekt zu der kalten Jahreszeit und ergibt ein wunderbares kleines Geschenkchen.

Nachdem die ganzen Vorbereitungen für den Workshop abgeschlossen sind, habe ich nun Zeit mich um die Geburtstagseinladungen für die Geburtstage von tinyBro und littleBro zu kümmern und mich dann an die Weihnachtskarten zu setzten. Ist gar nicht mehr lang hin…

Gastgeschenke und Leckerein {Stampin Up Workshop in der Pfalz}

Heute spürt man richtig, dass der Herbst nun bereits vor der Tür steht.
Und was soll ich sagen? Ich freue mich so sehr auf die stürmische Jahreszeit mit bunten Blättern, Kastanien sammeln und Tee trinken.
Ich kann es kaum erwarten meine warmen Pullis rauszuholen und mich einzukuscheln. Da die Temperaturen aber nochmal ansteigen sollen, wird sich das noch etwas verschieben. Den Tee trinke ich derweilen schon mal Kannenweise.

Als vor zwei Wochen mein Stampin Up Herbst und Winterworkshop stattgefunden hat, war es noch sommerlich warm.
Und während die Jungs im Planschbecken tobten, war ich im Bastelzimmer dabei Weihnachtskarten zu basteln.
Das war schon ein bisschen sonderlich.

Jeder Gast bekommt bei meinen Workshops immer ein kleines Geschenkchen. Passend zum Thema gab es eine mini Tafel Merci Marzipanschokolade in einem Geschenktütchen.
Mit dem Framelits Sternenzauber und dem passenden Stempelset Weihnachtsstern wurde daraus eine weihnachtliche Verpackung in Aubergine und Gold mit ein bisschen Minzmakrone.

Eine für mich neu entdeckte Farbkombination, die mir unheimlich gut gefällt.
Und der Spruch passt so wunderbar. Denn, wenn ich an Weihnachten denke, geht mir bereits jetzt das Herz auf. Leuchtende Kinderaugen, der von den Weihnachtselfen geschmückte Christbaum, unsere traditionellen Leckerein und Bräuche. Ach, ich freu mich schon sehr.

Wie auf jedem meiner Workshops gibt es nicht nur viel zum Basteln, sondern werden die Teilnehmer auch nach Strich und Faden mit Leckerein verwöhnt.
Das ganze Haus duftete nach Weihnachtspunsch, der trotz der warmen Temperaturen gut geschmeckt hat.

Jetzt muss ich auch noch etwas gestehn…
Ich habe mich immer gefragt, wer denn bitteschön im August schon Weihnachtsgebäck kauft. Bei uns gibt es nichts vor Ende November. Nun gut. Dieses Jahr war ich es!
Sah ich in den letzten Jahren bereits Ende August Lebkuchen in den Regalen, so suchte ich mir dieses Jahr Anfang September die Finger wund. Da will (muss) ich einmal Weihnachtsgebäck so früh kaufen und nichts da.
Schließlich wurde ich fündig und schlich mit meiner Packung Spekulatius zur Kasse, um das Gebäck irgendwie unter dem Brokkoli zu verstecken.
Die Jungs, mit ihren Adleraugen, haben die Packung aber gleich entdeckt und ich wurde wohl Puderrot, als sie durch den Laden schrien, dass da ja Mühlenkekse liegen würden. Ich wollte doch unentdeckt als Weihnachtsgebäck-im-September-Käufer bleiben.
Soviel dazu.
Zu Hause haben die zwei natürlich zwei Spekulatius naschen dürfen – bin ja kein Unmensch.

So stand meinem liebsten Winterdessert – Spekulatius Tiramisu – nichts im Wege…

Daneben gab es noch Advents Madeleines (zum Reinlegen gut)

und zuckerfreie Bohnen-Brownies mit Walnüssen, Cranberries und weißer Schokolade (gut, da ist natürlich Zucker drin).

Das kleine Buffet hat meinen Gästen gut geschmeckt und sie konnten genug Energie auftanken um sich an den Bastelprojekten auszutoben.

Teddybär Karte {zur Geburt}

Meine Bastelecke im Arbeitszimmer staubt bereits ein.
Irgendwie war in den letzten Monaten soviel anderes zu tun, waren die Kinder einfach sehr fordernd und zog es mich doch lieber in die Küche zum Experimentieren als zu meinen Stempeln und Papieren, dass ich fast gar nicht mehr zum Basteln kam.
Auch fehlte es mir an der nötigen Kreativität – die hat wohl die Sommerferien aufgefressen, oder sie ist im Backofen verschwunden.
Denn die fehlende Einfälle am Basteltisch flogen alle Richtung Kochen und Backen, wo ich derzeit viel zu wenig Tage in der Woche habe, um all meine Ideen umzusetzen.

Umso mehr Spaß hatte ich, als ich endlich wieder einen Auftrag für eine Babykarte bekam. Die Idee war sofort da.
Der niedliche Teddybär aus dem Weihnachtsstempelset „Ausgestochen Weihnachtlich“ von Stampin‘ Up! passt so wunderbar zur Geburt. Und ein bisschen Glitzer und Pailletten sind auch nie verkehrt.

Die Farben Himmelblau und Zarte Pflaume sind derzeit meine liebste Kombi für Mädchen-Babykarten.
Seit dem Basteln der Karte fristet mein Basteltisch aber wieder seines trostlosen Daseins.
Daran ist diesmal aber der tolle Spätsommer und die erste Krankheitswelle schuld.
Wenn am Wochenende langsam der Herbst einkehrt, werde ich hoffentlich die nötige Motivation für den Beginn der Weihnachtskartenproduktion haben. Damit kann man nicht früh genug anfangen.
Und Geburtstage stehen im Herbst auch wieder einige an.
Mein Basteltisch darf also hoffen…