der allerleckerste Apfelkuchen {mit genial veganer Vanillesauce}

An unserem Apfelbaum sprießen die ersten Knospen und lassen auf eine reiche Ernte hoffen.
Die Boskopäpfel aus unserem Garten schmecken einfach gigantisch und damit kann kein anderer Apfel mithalten. Zudem ist alles Bio und erntefrisch auf dem Tisch.

Zu meinem Bedauern ist die Äpfelzeit aber nun wirklich vorbei und macht Platz für Beeren und Steinobst. Darauf freue ich mich besonders und auch meine Jungs sind überglücklich endlich wieder kiloweise Erdbeeren essen zu können.
Doch die Äpfel vermisse ich schrecklich. Wir verputzen meistens 5-6 Stück am Tag und die säuerlichen Sorten schmecken uns am besten.
Ein paar Wochen lang  bekommt man noch knackige Elster und ich horte bereits einige Säcke im Keller. Kühl, trocken und dunkel halten Äpfel sich eine gute Zeitlang – es sei denn, sie werden allzu schnell verspeist.

Das könnte bei uns recht schnell gehen, denn seit ich vor einiger Zeit einen herrlich leckeren Apfelkuchen das erste Mal gebacken habe, sind wir diesem total verfallen.
Er schmeckt so unglaublich lecker und am allerbesten mit einer cremigen Vanillesauce. Der Kuchen kommt dabei ganz ohne Industriezucker aus und die Vanillesauce wird ohne Ei zubereitet und ist dank Mandelmilch sogar vegan.
Meine Kinder lieben diesen Kuchen und eigentlich könnte ich ihn jede Woche backen. Wäre auch gar nicht schlimm. Er ist dank vieler Äpfel, Vollkornmehl und Nüssen eine gesund Nachmittagsleckerei und auch die Vanillesauce darf hier gerne mit dem Löffel gegessen werden.
Mein kleinster Sohn isst nämlich am liebsten nur die Sauce und lässt den Kuchen – bis auf den Teigrand – links liegen.

Ich werde aus unserem Äpfelvorrat noch einige Kuchen backen und mich dann auf die Frühlingsbäckerei stürzen.
Uns erwarten Erdbeer-Windbeuteltorte, Rhabarber-Aprikosen-Streuselkuchen, Erdbeer-Pinienkern-Kuchen und Himbeer-Schwarzwaldtorte – alles mit vollwertigen Zutaten und natürlich gesüßt. Die lecker fluffigen Frühlingswaffeln mit Rhabarber sind natürlich auch nicht zu verachten.
Jetzt fehlt nur noch die Sonne!

Apfel-Mandel-Kuchen
für eine 26er Springform

200 g Dinkelvollkornmehl
1/2 TL Weinstein Backpulver
30 g Kokosblütenzucker
1 EI
60 g Kokosöl (oder Butter)
1 EL Wasser

2 Eier
50 g Kokosöl (oder Butter)
80 g Mandelmus
30 g Ahornsirup
1/2 EL Rum
2 EL Dinkelmehl
1/2 TL Weinstein Backpulver
100 mL naturtrüber Apfelsaft
60 g gehackte Mandeln
Salz

3 (etwa 600 g) säuerliche Äpfel
50 g gehobelte Mandeln

Für den Boden das Kokosöl oder Butter leicht erwärmen.
Mit den übrigen Zutaten zu einem glatten Teig verkneten.
Eine 26er Springform mit Backpapier auslegen und aus dem Teig einen Boden und einen etwa 2-3 cm hohen Rand formen.
Springform bis zur weiteren Verwendung in den Kühlschrank stellen.

Den Ofen auf 180°C vorheizen.

Nun die Füllung zubereiten.
Wer mag röstet die gehackten Mandeln in einer Pfanne ohne Öl bis sie duften. Beiseite stellen und abkühlen lassen.
Die Eier trennen und das Eigelb mit dem Kokosöl oder Butter, dem Mandelmus, Ahornsirup und Rum cremig rühren.
Dinkelmehl und Backpulver mischen und unterrühren.
Apfelsaft und gehackte Mandeln ebenfalls zugeben und glatt rühren.
Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen und unterheben.
Die Äpfel entkernen und in sehr dünne Scheiben schneiden.
Unter den Teig heben und alles auf den Boden in die Springform verteilen.
Kuchen mit gehobelten Mandeln bestreuen und für 35-40 min backen.
Aus der Form lösen und abkühlen lassen.
Dazu gibt es leckere Vanillesauce.

schnelle Vanillesauce
vegan

300 mL + 3 EL Mandelmilch (oder Vollmilch)
1 Vanilleschote
2 TL Kokosöl
20 g (2 gestrichene EL)Speisestärke
3 EL Reissirup
Kurkuma

Mandelmilch in einen Topf geben.
Vanilleschote auskratzen und das Mark, sowie die Schote in die Milch geben.
Alles aufkochen und bei niedrigster Hitze 10 Minuten ziehen lassen.
Reissirup, Kokosöl und eine Prise Kurkuma (für die gelbe Farbe) unterrühren.
3 EL Mandelmilch mit der Speisestärke glatt rühren und mit einem Schneebesen in die Vanillemilch rühren.
Unter rühren alles aufkochen lassen bis die Sauce dicklich und cremig ist.
Topf vom Herd nehmen und Vanillesauce in einen Krug abfüllen und abkühlen lassen.

cremiges Dhal mit frischem Naanbrot {Lieblingsessen}

Jeden Mittag, wenn ich die Kinder vom Kindergarten abhole, kommt als erstes die Frage, was es denn zum Essen gibt.
Das ist der entscheidende Punkt, an dem die Stimmung kippt oder nicht.
Bei Curry ist die Stimmung ziemlich gut, aber nur, wenn es auch frisches Naanbrot dazu gibt. Da sind meine Jungs ziemlich verwöhnt.
Letzte Woche hatte ich einmal keine Zeit um Brot zu backen und das sorgte gleich für betrübte Gesichter. Curry ohne Naan? Geht doch nicht!

BigBro mag am liebsten Curry mit Huhn, littleBro mein Blumenkohl-Cashew-Curry und tinyBro isst eigentlich immer nur das Naan. Alle drei essen allerdings Curry Meatballs am liebsten. Dieses aber am besten mit Ofenkartoffeln.
Ich könnte mich in jegliche Curryart einfach nur reinlegen. Meine neue Liebe ist aber Linsencurry, das man unter Dhal, Daal oder Dal kennt. Zum einen ist es super fix gemacht und zum anderen ist es unglaublich gesund. Rote Linsen sind ein wahres Superfood.
Meine Variante entspricht dabei nicht dem traditionellen Dhal. Ich habe es mit Datteln und Cashewmus verfeinert und so ist es unsagbar cremig.

Falls Reste übrig bleiben, eignet es sich gut gekühlt auch prima als Brotaufstrich. Total lecker mit frischem Gemüse belegt.
Wenn man, wie wir, immer alle Zutaten im Schrank hat, ist es ein super ich-hab-nichts-zu-essen-im-Haus Gericht.
Am besten schmeckt es den Kindern und mir, wenn man es, wie in Indien, ohne Besteck und nur mit Naanbrot isst. Da es recht dickflüssig ist, kann man es super zwischen einer Naanscheibe greifen und verspeisen.

Das Naanbrot erfordert etwas mehr Zeit, aber die Mühe lohnt sich. Es ist absolut kein Vergleich zu dem Naan, was man im Supermarkt kaufen kann. Wenn man einmal dabei ist, macht man gleich die doppelte Menge und friert das fertig gebackene Brot ein. Die einzelnen Fladen sind schnell aufgetaut und schmecken dann wie frisch gebacken.
Das fertige Naan wickel ich immer in einem Geschirrtuch ein. So bleiben sie schön weich und warm.

Wie ihr wisst, leben wir nicht vegan, essen aber gerne ein paar Mal die Woche ganz ohne tierische Produkte. Da passt das Dhal hervorragend und das Naan kann man mit Sojaghurt und Eiersatz auch vegan gestalten.
Wenn man es wenig würzt ist es auch ein prima Babybrei. Für das Baby kann man dann eine Portion abnehmen bevor man die Zwiebeln unterrührt. Auch das Naanbrot essen kleine Kinder und Babys gerne.

Naan Brot
für 6 Stück

150 g Dinkelvollkornmehl
100 g Dinkelmehl
75 mL warmes Wasser
1 TL Trockenhefe
1 TL Kokosblütenzucker
1 TL Salz
80 g Joghurt oder Sojaghurt
1 EL Traubenkernöl
1 Ei (oder 1 EL Sojamehl + 2 EL Wasser)

Hefe mit Kokosblütenzucker und Wasser verrühren und 20 Minuten ruhen lassen.
Die Mehlsorten mit dem Salz in einer Schüssel mischen.
Hefewasser, Joghurt, Ei und Öl zugeben und zu einem glatten Hefeteig kneten.
Den Teig zugedeckt an einem warmen Ort für etwa 1 Stunde gehen lassen.
Teig aus der Schüssel nehmen, in 6 Stücke teilen und auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu Bällchen formen.
Zudecken und weiter 10-15 Minuten ruhen lassen.
Eine schwere Pfanne erhitzen. Teigbällchen jeweils zu einem Oval dünn ausrollen und in die Pfanne geben.
Für etwa 2 Minuten braten und dann wenden. Eine weitere Minute weiterbacken bis das Naan schön aufgegangen und fertig gebacken ist. Ein paar dunkle Stellen stören hierbei nicht.
Naan in ein Geschirrtuch wickeln und die weiteren Brote ebenso backen.

cremiges Dhal
Linsencurry für 4 Personen

2 Möhren
1 Pastinake
Kokosöl
200 g rote Linsen
700 mL dünne Gemüsebrühe
1 TL Kurkuma
1 TL Salz
2 Medjool Datteln
1 große Zwiebel
1 TL Kreuzkümmel Samen
Traubenkernöl
1 EL Cashewmus (oder Mandelmus)
frischer Koriander
Sea Salt Flakes

Möhren und Pastinake schälen und sehr klein würfeln.
1 TL Kokosöl in einem großen Topf zerlassen und das Gemüse darin für 10 Minuten sanft anbraten.
Die Linsen unterrühren und Gemüsebrühe angießen.
Datteln entsteinen und fein würfeln. Mit Kurkuma und Salz zu den Linsen geben und aufkochen lassen.
Bei kleiner Hitze mit geschlossenem Deckel für etwa 15 Minuten köcheln.
In dieser Zeit die Zwiebel schälen, halbieren und in dünne Scheiben schneiden.
In einer kleinen Pfanne die Zwiebelscheiben und die Kreuzkümmelsamen in 1 TL Traubenkernöl für 10 Minuten weich und glasig braten.
Das Cashewmus und die Zwiebelmischung in das Dhal rühren bis alles schön cremig ist.
In Schüsseln füllen, mit Korianderblättern und Sea Salt Flakes bestreuen und mit Naan Brot essen.

 

Hirse Chia Porrdige mit Datteln, karamellisierten Bananen und Erdbeeren {für einen gesunden Start in den Tag}

Trotz Zeitumstellung komme ich derzeit morgens ganz gut aus den Federn.
Ich bin zwar unheimlich müde aber irgendwie macht es mir trotzdem nichts aus in aller Frühe aus dem Bett zu steigen.
Das liegt vielleicht auch an der Vorfreude auf mein Frühstück.
Ich bin ein totaler Frühstücksmensch. Ich liebe Frühstücken und freue mich schon abends darauf.
Besonders am Wochenende ist es so gemütlich und lecker mit frisch gebackenen Brötchen, heißem Kaffee und viel Obst und Gemüse.
Aber auch unter der Woche ist Frühstück meine liebste Mahlzeit. Ich esse immer warm und dazu Rohkost und eine große Tasse Tee.

Derzeit bin ich im Hirseporridge Himmel. Ich esse ihn jeden Tag – immer ein wenig anders kombiniert. Mal als Mandel-Hirse-Porridge, mal ein cremigen Hirse Chia Porridge.
Als Topping muss bei mir immer Sojaghurt drauf. Den liebe ich einfach. Und wenn ich Zeit und Muße habe mache ich mir noch karamellisierte Bananen dazu und seit letzter Woche wandern auch ein paar Erdbeeren mit rein. Die Kombination ist unschlagbar. Oben drauf noch Mandeln und Pistazien und selbst meine drei Morgenmuffel können mir den Morgen nicht vermiesen.

Ich weiche die Hirse immer am Abend ein. Das macht keine Arbeit und der Körper kann die Nährstoffe besser aufnehmen. Man kann die Hirseflocken aber auch einfach so, frisch am Morgen, kochen.
Hirse ist so gut für den Körper. Sie ist randvoll mit Eisen und mag es am liebsten neben Vitamin C haltigen Obst, da so das Eisen besser aufgenommen wird. Die Erdbeere ist also ein guter Partner. Milchprodukte mag Eisen dagegen gar nicht und daher würde ich den Porridge immer vegan mit Milchalternativen wie Nuss-, Getreide- oder Sojamilch kochen.
Das schmeckt zudem noch unglaublich gut.

Anstelle von Hirseflocken nehme ich auch gerne ganze Hirse. Das wird dann ein wenig kerniger, aber immer noch so schön cremig.
Wenn man den Porridge allein isst kann man auch nur eine Portion machen und rechnet einfach die Zutaten runter. Oder man macht das ganze Rezept und erwärmt eine Portion morgens noch einmal kurz. Vielleicht muss man dann noch ein bisschen mehr Flüssigkeit zugeben, da der Porridge nochmal nachdickt.

Ich koche meine Portion morgens immer frisch.
Meine Jungs essen morgens lieber Haferflocken mit Milch und ungesüßten Reis Flips. Porridge möchten sie vielleicht einmal die Woche, ansonsten essen sie lieber kalt.

 

Hirse Chia Porridge mit Datteln, karamellisierten Bananen und Erdbeeren
für 3-4 Portionen

120 g Hirseflocken (Alternativ: Hirse)
350 mL Haferdrink oder Mandelmilch
3 EL (20 g) Chia Samen
2 TL gemahlener Cylon Zimt
1 TL gemahlene Vanille
Meersalz
3 EL (30 g) gemahlene Erdmandeln (Alternativ: gemahlene Mandeln)
2 Medjool Datteln (oder 3-4 Deglet Nour Datteln)
2 feste Bananen
4-6 große Erdbeeren
3 TL Kokosöl
Topping nach Wahl je Portion:
1-2 EL Sojaghurt oder Kokoscreme
gehackte Nüsse, Quinoa Pops, Kakao Nibs, Pistazien

Optional: Die Hirseflocken in einen Topf geben und mit reichlich Wasser bedecken. Über Nacht einweichen. Am nächsten Tag das Wasser abgießen.

Die Datteln entkernen und hacken.
Mit den Chia Samen, Zimt, Vanille, eine Prise Salz und den Erdmandeln zu den Hirseflocken in den Topf geben.
Mit 500 mL Wasser und der Getreide- oder Nussmilch bedecken, den Deckel auflegen und aufkochen lassen.
Bei niedrigster Stufe für 10 Minuten köcheln lassen.
In der Zwischenzeit die Bananen schälen und in dicke Scheiben schneiden. Erdbeeren von den Blättern entfernen und ebenfalls in Scheiben schneiden.
Das Kokosöl in einer Pfanne erhitzen und die Bananenscheiben bei starker Hitze kurz anbraten. Dann den Herd auf mittlere Stufe zurückschalten und für 2-3 Minuten weiter braten.
Bananenscheiben umdrehen, Erdbeerscheiben zugeben und für 5 Minuten fertig braten.
Porridge umrühren und auf 4 Schüsseln verteilen.
Nach Belieben einen Klecks Sojaghurt oder Kokoscreme draufgeben, Bananen- und Erdbeerscheiben zugeben und mit gehackten Nüssen, Quinoa Pops oder Kakao Nibs bestreuen.

süße Bohnencookies {neue Lieblingsnascherein meiner Jungs}

Am Wochenende bin ich ziemlich oft in der Küche vorzufinden. Nach dem Frühstück kommen mir da irgendwie immer viele Ideen zu neuen Rezepten und ich bin dann so voller Tatendrang, dass ich augenblicklich ans Werk muss.
Manchmal muss ich mich dann aber doch gedulden. Nämlich dann, wenn die neue Rezeptidee Zeit beansprucht. Arbeite ich mit Hülsenfrüchten, so verwende ich fast ausschließlich die getrocknete Form und weiche diese über Nacht ein. Ich habe zwar auch ein paar Dosen Kichererbsen und Bohnen im Vorratskeller, falls mich abends der Heißhunger auf Hummus überkommt, aber normalerweise koche ich lieber frisch.
Zum einen ist es um Welten günstiger und zum anderen schmeckt es besser und ist frei von jeglichen Zusätzen (wobei ich bei der Dosenware auch immer drauf achte, dass nur die Hülsenfrüchte, Salz und Wasser verwendet werden).

Die Mühe des Einweichens und Kochens lohnt sich bei den süßen Bohnencookies auf alle Fälle.
Sie werden nur natürlich, mit Kokosblütenzucker, gesüßt und da sie ganz ohne Mehl gebacken werden, sind sie Glutenfrei und zudem Laktosefrei und vegan.
Also eigentlich für jegliche Unverträglichkeit geeignet. Nussallergiker wählen ein Nussmus das sie vertragen.

Meine Jungs haben zum Glück keinerlei Allergien und ich bin sehr froh, mir darum keine Gedanken machen zu müssen.
Die drei lieben die Bohnencookies. Mein großer Sohn meinte, dass die Kekse so so lecker sind, dass er die immer essen könnte und ich solle sie ganz oft backen.
Na, wenn das mal kein Kompliment ist. Sie dürfen dabei gerne öfter zugreifen. Hülsenfrüchte liefern gutes Eiweiß und Ballaststoffe und Bananen, Datteln und Mandeln geben Energie und füllen den Körper mit Mineralstoffen und Vitaminen auf.

Ganz frisch gebacken schmecken die Cookies am selben Tag einfach am besten.
Aber man kann sie eine Woche luftdicht verschlossen aufbewahren. Sie sind ein beliebter Nachtisch bei uns oder eine Nachmittags-Leckerei mit Apfeltee.
Mit den Früchten und Nüssen kann man dabei gerne experimentieren und nehmen, was einem schmeckt. Wer mag schummelt noch ein paar Stückchen, mit Kokosblütenzucker gesüßte, Schokolade mit rein und in den Wintermonaten ganz viel Zimt.
Falls ihr Maulbeeren noch nicht kennt, solltet ihr sie einmal ausprobieren. Wir essen sie wirklich gerne und sie bieten eine leckere Abwechslung zu Rosinen. Als Alternative können Rosinen, Korinthen oder Cranberries verwendet werden.

süße Bohnencookies
ca. 20 Stück

60 g getrocknete weiße Bohnen
60 g getrocknete Kichererbsen
Alternativ: 250 g Kichererbsen oder weiße Bohnen aus der Dose
40g Kokosblütenzucker
1 TL gemahlene Vanille
1 TL Weinsteinbackpulver
1 reife Banane (ca. 150 g)
70 g Nussmus
Salz
100 g zarte Haferflocken
50 g Mandelmilch
40 g Maulbeeren (Alternativ: Rosinen)
40 g gehobelte Mandeln
70 g Datteln

Die weißen Bohnen und Kichererbsen über Nacht in Wasser einweichen.
Am nächsten Tag abtropfen lassen und mit frischem Wasser für 45 Minuten köcheln lassen.
Wasser abgießen und abkühlen lassen.
Alternativ Kichererbsen oder Bohnen aus der Dose in ein Sieb geben, mit Wasser abspülen und abtropfen lassen.
Die Bohnen und Kichererbsen mit dem Kokosblütenzucker, Vanille, Backpulver, Banane, Nussmus und einer Prise Salz mit dem Stabmixer oder im Mixer glatt pürieren.
Haferflocken und Mandelmilch zugeben und ganz kurz pürieren.
Maulbeeren und Datteln hacken und zusammen mit den Mandeln unterkneten.
Ein Backblech mit Backpapier auslegen und je 1 EL des Teigs zu etwa 20 Bällchen formen und auf das Blech legen.
Bällchen gut platt drücken (Cookies verändern ihre Form beim Backen nicht).
Cookies bei 180°C für 18 Minuten backen.
Abkühlen lassen und luftdicht verschlossen aufbewahren.

Als kleine Aufmerksamkeit verschenke ich zwei oder drei Cookies gerne in einer hübschen Verpackung.
Die ist ziemlich schnell gemacht. Mit dem Stempelset „Perfect Mix“ von Stampin‘ Up und ein bisschen Band und Spitzendeckchen hat man schnell eine kleine Aufmerksamkeit für einen lieben Menschen.
Man sollte viel öfter Danke sagen oder jemanden einfach so eine kleine Freude machen. Das kostet weder viel Zeit noch Geld, macht aber glücklich.

zuckerfreie „Zuckerperlen“ {schöne Streudeko mal ganz gesund}

Kommt es nur mir so vor, oder hat sich der März als April verkleidet? Das Wetter geht rauf und runter – meine Stimmung auch.
Der Wechsel warm – kalt, Sonne – Regen macht mir immer zu schaffen und obwohl die Jungs nachts durchschlafen, bin ich einfach Dauermüde.
Eigentlich bin ich ein Freund des Winters, aber so langsam bin selbst ich bereit für den Frühling. Meine dicken Winterjacken dürfen ruhig zurück in den Schrank verschwinden und erst im November wieder rauskommen.

Ich freue mich auf Ostern. Es ist so ein schönes Fest. Und für uns Christen auch so wichtig. Die Ostermesse ist mein liebster Gottesdienst. Leider gehen wir seit Jahren nicht mehr hin, da es für die Jungs einfach zu spät ist. Aber die ganze Stimmung in der Kirche zaubert mir immer eine Gänsehaut auf den ganzen Körper. Wenn es dann Licht wird und alles wieder hell ist. So berührend.
Die Jungs sind bereits ganz aufrege, weil in ein paar Wochen der Osterhase kommt. Ich wünsche mir jetzt schon mal bitte keinen Regen am Ostersonntag, damit ich morgens die kleinen Geschenke und ein paar Eier im Garten verstecken kann. Die staunenden Kinderaugen, die nach dem Aufwachen aus dem Fenster blicken um zu sehen, ob der Osterhase da war, sind unbezahlbar.

Nach dem Eiersuchen freue ich mich auf unser Osterfrühstück mit all den leckeren Sachen, die es nur einmal im Jahr bei uns gibt – und dazu natürlich jede Menge Rührei und Frühstücksmuffins.
Ich backe zwar seit einiger Zeit Zuckerfrei, dekoriere die Muffins und Kuchen für die Jungs aber weiterhin mit Zuckerperlen. Für sie ist das Gebäck dann einfach viel leckerer, denn das Auge isst ja mit und ich freue mich, wenn sie sich freuen.
Trotzdem war ich schon länger auf der Suche nach Zuckerperlen ohne Zucker. Leider bin ich nirgendswo fündig geworden.
Am Wochenende hatte ich dann die Eingebung einfach mal Quinoa Pops, die ich gerne auf meinen Porridge streue, einzufärben.
Vom Ergebnis bin ich ziemlich begeistert. Bunte Perlen, ganz ohne Zucker, verzieren jetzt unser Gebäck.
Die Jungs sind glücklich über ihre „Zuckerperlen“, ich bin glücklich, dass weniger Zucker aufgenommen wird. Win-Win!

Die Quinoa-„Zuckerperlen“ lassen sich in jeder beliebigen Farbe einfärben und halten sich, in einer Dose verpackt, ewig.
Natürlich kann man auch gepufften Amaranth oder Teff benutzen. Was man eben gerade da hat. Vor dem Verpacken auf alle Fälle gut trocknen lassen. Ich habe die Perlen einfach über Nacht in einer Schüssel stehen lassen. Ihr könnt sie aber auch gleich zum Dekorieren verwenden. Als „Kleber“ verwende ich einen Zuckerguss aus Birkenpuderzucker oder unseren Schokoladenguss aus Kakao, Reissirup und Kakaobutter.

zuckerfreie „Zuckerperlen“

1 Messerspitze Lebensmittelfarbenpaste
1 TL Wasser
4 EL Quinoa Pops (oder Amaranth, Teff)

Die Lebensmittelfarbenpaste in einer Schüssel mit dem Wasser glatt rühren.
Quinoa Pops dazugeben und zügig gut vermischen.
Trockenen lassen (1-2 Stunden, am besten über Nacht) und luftdicht verschlossen aufbewahren.

saftige Laugenbrötchen mit Pastinake und Dinkelvollkornmehl {beim Sonntagsfrühstück einfach mal Gemüse verstecken}

Unter der Woche essen die Kinder immer Müsli oder Haferflocken und ich verschiedene Porridge Variationen oder meinen Frühstücks Couscous.
Am Wochenende hingegen gehören für uns frisch gebackene Brötchen oder Baguette mit aufgeschnittenem Obst und Gemüse einfach zum gemütlichen Frühstück dazu. Selbstverständlich mit ein paar Tassen Kaffee und Kakao. Ab und an wünschen die Jungs sich noch eine große Portion samtig weiches Rührei dazu.

Ich liebe es einfach, wenn es morgens bereits nach frischem Gebäck duftet. Und noch warme Brötchen, direkt aus dem Ofen, gehören zu den leckersten Dingen auf dieser Welt.
Unser Repertoire an Sonntags-Brot und -Brötchen wird stets ausgeweitet.
Seit letzter Woche könnte ich aber eigentlich nur noch diese herrlich weichen Laugenbrötchen backen. Die schmecken sowas von gut! Sowas von gut!
Und das beste ist, man schummelt einfach so, ohne das es jemand schmeckt, ein bisschen Gemüse in das Frühstück!
Das Geheimnis sind Pastinaken. Klingt erstmal seltsam im Brotteig – ist aber der Wahnsinn. Sie machen den Teig so weich und saftig und dabei schmeckt man sie kein bisschen raus.
Wenn ich die Laugenbrötchens morgens backe, koche ich die Pastinaken bereits am Abend vorher. So spart man sich Zeit und sie kochen ja allein vor sich hin und machen keine Arbeit.
Alle benötigten Zutaten wiege ich zudem schon mal ab und stelle alles bereit. Dann ist man morgens gar nicht lange beschäftigt: Teig im Schlafanzug anrühren, halbe Stunde gehen lassen und sich währenddessen fertig machen, Brötchen formen, kochen, backen, reinbeißen und glücklich sein.
Das geht fast schneller als zum Bäcker zu laufen und schmeckt so viel besser.

Mein Mann und ich essen die Brötchen am liebsten mit grobem Meersalz. Für die Jungs mache ich aber lieber Sesam oder Mohn oben drauf. Man kann auch Kürbis- oder Sonnenblumenkerne oder Nüsse nehmen oder die Brötchen einfach so lassen wie sie sind.
Die Brötchen kommen vegan daher. Da ich, bis auf sonntags, morgens keine tierischen Produkte esse, versuche ich unsere Brötchen und Brot immer ohne Ei und Butter zu backen. Ab und an kommt das natürlich auch in den Backofen, aber für mich dann nur am Sonntag.
Ich friere die Hälfte der Brötchen nach dem Abkühlen direkt ein. Nach dem Auftauen schiebe ich sie noch einmal für ein paar Minuten in den Ofen und schwups, hat man frisch gebackene Laugenbrötchen. Wenn man also genug Platz im Gefrierschrank hat, lohnt es sich durchaus die Menge zu verdoppeln und nach dem Backen einzufrieren. Einmal Aufwand und genug Brötchen für die nächsten Wochenenden. Quasi homemade Aufbackbrötchen.

Laugenbrötchen mit Pastinake
8 Stück

200 g Pastinaken (vorbereitet gewogen, entspricht etwa 230 g)
300 g Dinkelmehl
300 g Dinkelvollkornmehl
42 g frische Hefe
1 TL Kokosblütenzucker
1 TL Salz
25 g Margarine (oder Butter)
2 EL Natron
grobes Meersalz, Sesam, Mohn zum Bestreuen

Die Pastinaken schälen und klein schneiden.
In einen Topf geben und mit Wasser bedecken. Für 20 Minuten weich kochen, abgießen und abkühlen lassen.
Mit einer Gabel fein Musen.
Die Hefe und den Kokosblütenzucker in 250 mL warmen Wasser auflösen und 5 Minuten ruhen lassen.
In der Zeit die Mehlsorten abwiegen und zusammen mit dem Salz mischen.
Hefemilch, Pastinaken und Margarine zum Mehl geben und für 5-8 Minuten zu einem glatten Hefeteig kneten.
Abgedeckt für 30 Minuten gehen lassen.
Ofen auf 190°C vorheizen.
Teig in 8 Stücke teilen und zu Brötchen formen. Abdecken und gehen lassen, bis das Laugenbad fertig ist.
2 L Wasser in einem Topf zum Kochen bringen. Sobald es kocht, das Natron einstreuen und Temperatur runter schalten.
Die Brötchen in das Wasser gleiten lassen. Meist passen etwa drei Stück auf einmal in den Topf.
Brötchen für etwa 15 Sekunden ziehen lassen, umdrehen und weiter 15 Sekunden im Laugenbad lassen.
Rausnehmen, auf ein Backblech legen, sofort kreuzförmig einschneiden und mit Salz, Mohn oder Sesam bestreuen.
Wenn alle Brötchen fertig sind, das Backblech in den Ofen schieben und für 18-20 Minuten backen.

Dinkel-Krapfen oder Berliner oder superduper leckere Bällchen {zuckerfrei durch die Karnevalszeit}

Karneval ist die Zeit der Berliner. In jeder Bäckerei findet man unzählige Varianten der süßen Hefebällchen.
Ich habe wohl noch niemanden getroffen, der keine Berliner mag. Besonders Kinder sind ganz wild darauf. Ob mit Marmelade oder Pudding gefüllt. Einfach lecker sind diese Teilchen.

Achtet man jedoch auf seinen Zuckerkonsum oder vermeidet diesen gar komplett, so sind diese Karnevals Leckerbissen natürlich tabu.
Im Teig, in der Füllung, oben drauf – überall ist reichlich Zucker enthalten.
Doch es geht auch ohne. Berliner schmecken auch ganz ohne Industriezucker herrlich lecker. Gesüßt mit Kokosblütenzucker und Reissirup schmecken sie nicht minder leckerer als ihre zuckrigen Brüder.

Als Füllung habe ich einen veganen Vanillepudding und eine Himbeer-Chia-Marmelade in die Berliner gespritzt.
Da es aber auch leckere zuckerfreie Marmelade zu kaufen gibt, könnt ihr aber natürlich auch diese verwenden.
Geht es auch noch gesünder? Natürlich! Man kann die Berliner, wie gewohnt, in Rapsöl ausbacken oder aber im Backofen, ganz ohne Fett, backen. Probiert beide Varianten aus und findet euren Favoriten.
Wir bevorzugen die ausgebackenen Berliner und da wir sie nur einmal im Jahr essen, ist das auch vollkommen okay. Ein bisschen Schlemmen sei auch mal erlaubt.
Aber als gesündere Alternative finde ich die Ofenberliner wirklich richtig schmackhaft und fluffig.

Meine drei Jungs waren ganz begeistert von den leckeren Berlinern. Natürlich würden sie sich, wenn sie die Wahl hätten, für die normalen Berliner beim Bäcker entscheiden.
Die selbst gebackenen, gesünderen Karnevalskrapfen schmecken dafür besonders frisch und ich kann eine extra große Portion Vanillepudding reinspritzen.
Es gibt doch nichts schöneres, als wenn die Füllung beim Reinbeißen überall rausquillt. Nomnom. Lecker!
Mein ältester Sohn hat direkt zwei auf einmal verputzt, was für so ein kleines Kerlchen schon recht viel ist.

Na gut, ich gebe zu, dass meine Krapfen keinen Schönheitswettbewerb gewinnen. Ich hätte mir auch gewünscht, dass sie ein wenig runder und ballförmiger daherkommen.
Aber mein Mann meinte, dass er die viel schöner findet als vom Bäcker, wo es nur diese maschinell gefertigten perfekten Berliner gibt. Ich weiß zwar nicht, ob er das nur gesagt hat, um nett zu sein oder weil er es wirklich ehrlich meint; aber ich sehe das jetzt auch so.
Lieber unförmig und nicht so hübsch, dafür mit viel Liebe und guten Zutaten gebacken.

Berliner ohne Reue
8-10 Stück
wahlweise ausgebacken oder aus dem Backofen

50 g weiche Butter
200 mL Milch oder Mandelmilch
1 EL Rum
1 Würfel (42 g) frische Hefe
500 g Dinkelmehl 630
1 Ei, L
30 g Kokosblütenzucker
1/2 TL gemahlene Vanille
1/2 TL Salz
1 L Rapsöl oder Sonnenblumenöl zum Ausbacken
Füllung nach Wahl (siehe unten)
optional: Birkenpuderzucker (Xylit)

Milch oder Mandelmilch erhitzen und Hefe darin auflösen. Hefemilch 5 Minuten ruhen lassen.
Das Ei und den Rum unter die Hefemilch rühren.
Die beiden Mehlsorten mit dem Kokosblütenzucker, Salz und Vanille in eine Schüssel füllen.
Butter in Flöckchen hineingeben, Hefemilch zugießen und alles per Hand oder mit der Küchenmaschine zu einem glatten Hefeteig verkneten.
Teig zu einer festen Kugel formen und abgedeckt für 45 Minuten gehen lassen.
Teig auf die Arbeitsfläche geben und in 8-10 Portionen teilen.
Jedes Stück zu einem kleinen Ball formen, mit einem feuchten Tuch abdecken und erneut 45 Minuten gehen lassen.

Option Ausbacken: Rapsöl in einem Topf auf 170°C erhitzen. Ob das Fett heiß genug ist sieht man, wenn ein Holzstab hinein gehalten wird. Dabei müssen sich recht schnell kleine Bläschen um den Stab bilden.
So viele Berliner in die Pfanne geben, dass sie gut Platz haben (wahrscheinlich 3 Stück). Kurz anbacken lassen, umdrehen und für etwa 45 Sekunden goldgelb backen. Berliner umdrehen und fertig backen.
Zum Abtropfen auf mehrere Lagen Küchentuch legen.

Option Backofen: Backofen auf 180°C vorheizen und Berliner auf ein Backblech legen und für etwa 15 Minuten goldgelb backen.

Die gewünschte Füllung in einen Spritzbeutel mit langer Tülle geben (oder eine Füllspritze verwenden) und jeweils etwa 1 EL der Füllung in die Berliner spritzen.
Berliner nach Belieben mit Birkenpuderzucker bestäuben und am selben Tag essen oder einfrieren.

Vanillepuddingfüllung

500 mL + 6 EL Mandelmilch
1 Vanilleschote
30 g Stärke
3 EL Reissirup
2 TL Kokosöl
Prise Kurkuma

Vanilleschote längs aufschneiden und auskratzen. Mandelmilch zusammen mit der ausgekratzten Vanilleschote in einen Topf geben, einmal kurz aufkochen, vom Herd nehmen und für 30 Minuten ziehen lassen.
Vanilleschote entfernen.
6 EL Mandelmilch mit der Stärke und dem Kurkuma glatt rühren.
Stärkepaste in die Mandelmilch rühren, ebenso den Reissirup und das Kokosöl.
Unter ständigem Rühren zum Kochen bringen und für ein paar Minuten leicht köcheln lassen.
Pudding zum Abkühlen mit Folie abdecken.
Vor dem Füllen gut durchrühren.

Himbeer-Vanille Füllung

250 g Himbeeren (frisch oder tiefgekühlt)
1/4 TL gemahlene Vanille oder 1/2 TL Vanilleextrakt
20 g (2 EL) weiße Chia Samen
60 mL Apfelsaft
1 EL Ahornsirup (optional)

Frische Heidelbeeren waschen und abtropfen lassen.
Gefrorene in einem kleinen Topf auftauen.
Heidelbeeren mit Vanille und Apfelsaft in einen kleinen Topf geben.
Unter Rühren aufkochen und für 3-4 Minuten leicht köcheln lassen.
Chia Samen unterrühren, nochmal aufkochen und für eine Minute weiter köcheln.
Nach Belieben Ahornsirup zugeben.
Marmelade in ein großes Schraubglas abfüllen, fest verschließen und abkühlen lassen.
Die Marmelade für mindestens 5 Stunden, besser über Nacht zum Eindicken in den Kühlschrank stellen.
Am nächsten Tag gut durchrühren und, falls sie zu fest ist, einen Löffel Apfelsaft unterrühren.

selbst gebastelte Karten zu jedem Anlass und gesunde Leckerein {mein Stampin‘ Up Workshop in der Pfalz}

Nachdem sich meine Erkältung zum Glück gebessert hatte, konnte am Wochenende mein Stampin‘ Up Workshop bei uns zu Hause in der Pfalz stattfinden.
Zwischen Mannheim und Speyer fanden sich zehn bastelbegeisterte Mädels ein um einen schönen Nachmittag zu verbringen.

Die Jungs hatte ich samt meinem Mann zu den Großeltern nach Stuttgart ausquartiert. Die Stille im Haus war ganz schön unheimlich, aber so hatte ich genug Ruhe um die Nascherein für das gesunde, zuckerfreie Buffet zu backen, den Tisch einzudecken und alles bereit zu stellen für den großen Andrang.

Ein klein wenig Zucker kam jedoch in Form der Gastgeschenke daher. Ich hatte ein paar Tage vorher glücklicherweise schon die ersten Ostereier erspäht. Denn ich hatte schon länger die Idee für die Geschenkchen, passend zum Thema Frühling und Ostern, bunte Schokoladeneier zu verwenden.
Farblich passten sie zudem noch hervorragend zu den Stempelfarben Jeansblau, Ockerbraun und Melonensorbet. Was will das Bastelherz mehr?
Meine ganze Deko spielte mit dem Thema Heißluftballons. Mit dem Stempelset „Abgehoben“ und den passenden Stanzen „In den Wolken“ für die Big Shot lassen sich so schnelle Gastgeschenke und Kuchendeko zaubern.

Das gesunde Buffet strahlte auch im Zeichen der Ballons. Leider habe ich keine passenden Servietten zu dem Thema gefunden – was solls…
Die Leckerein kamen alle sehr gut bei den Gästen an.
Das Rezept für die leckeren Schokobomben Muffins habe ich bereits vor ein paar Wochen veröffentlich. Ich habe sie schon einen Tag vorher gebacken und die Creme direkt im Spritzbeutel in den Kühlschrank gelegt und musste sie am nächsten Tag nur noch auf die Muffins spritzen. Als Deko habe ich je zwei Ballons gestempelt und gestanzt und auf einen halben Papier-Strohhalm geklebt. Das ging sehr schnell und macht viel her.

Meine Gäste waren auch Tester für meine zwei neuesten Rezepte.
Birnen-Dattel-Gugelhüpfle und Schwarzwaldcreme. Beide wurden für gut befunden und fast vollständig aufgenascht. Daher wird es die Rezepte auch in den nächsten Wochen auch auf dem Blog geben. Besonders die Gugelhüpfe sind meine neuen Lieblinge.
Abends waren meine Jungs sehr glücklich, dass aber noch drei Gläser Schwarzwaldcreme übrig geblieben sind. Da hatten sie es nämlich schon drauf abgesehen. Die Creme lässt sich ebenfalls am Tag vorher zubereiten und zieht dann richtig schön durch.

Anscheinend war Tag des Naschens, denn die herzhaften Sachen wurden nur wenig gegessen. Wahrscheinlich waren die süßen Köstlichkeiten einfach zu gut.
Denn die Mais Hotdogs und Mozzarella-Tomaten-Oliven Spieße sind richtig lecker und gesund.
Mit der dreifach einstellbaren Fähnchenstanze und dem Designerpapier „Traum vom Fliegen“ aus der Sale-a-Bration hat man, zusammen mit Zahnstochern und Schaschlikspießen, ganz schnell eine hübsche Buffetdeko.

Natürlich lag bei dem Workshop das Hauptaugenmerk auf dem Bastelbuffet.
Ich hatte sechs verschiedene Karten zu vielen Anlässen vorbereitet. Hierbei konnten die Gäste, wie immer, kreativ werden und Sprüche und Stempel austauschen. Es war schön zu sehen, welch unterschiedliche Werke am Ende rauskamen.

Das Stempelset „Everyday Hero“ zählt mittlerweile zu eins meiner liebsten, dabei wollte ich es erst nicht bestellen.
Es eignet sich so toll für den Mutter- und Vatertag und auch um jemanden einfach mal zu sagen, wie super er ist.

Auch wenn es draußen noch kalt ist und Ostern noch so weit entfernt scheint, gab es natürlich eine Osterkarte. Die flotten Hühner aus dem SAB Set „Das Gelbe vom Ei“ stapeln sich um ein frohes Osterfest zu wünschen. Die Farbkombination von Flamingorot und Saharasand mag ich wirklich gerne.
Dieses Jahr fällt der Geburtstag von bigBro auf Karsamstag. Deshalb fange ich bald mit dem Basteln der Osterkarten an. Danach werde ich mit den Vorbereitungen für den 6. (!!!) Geburtstag beschäftigt sein.

Der Klassiker Geburtstagskarte durfte als Auswahl selbstverständlich nicht fehlen. Denn hierzu verschickt man doch am ehesten eine Karte.
Ich habe die Karte recht weiblich gestaltet – zumindestens ich schicke hauptsächlich Karten zum Geburtstag von Frauen. Männer wissen so selbst gebastelte Karten meist nicht zu schätzen.

Da der Wokshop nur ein paar Tage vor Valentinstag stattfand, musste auch hierzu eine Karte her.
Ich habe mir Mühe gegeben, diese etwas männlich wirken zu lassen und habe mich daher für sanfte Brauntöne und Bermudablau entschieden. Man will ja nicht zu knallig und kitschig sein. Auch hier machen sich die Ballons aus dem Set „Abgehoben“einfach gut.

Bei den Babykarten gab es eine für Jungen und für Mädchen zur Auswahl. Das hübsche Wolkenpapier aus „Traum vom Fliegen“ passt wunderschön auf Karten zur Geburt.
Das Baby und der Mond kommen mit einer Coleration mit Aquarellpaintern besonders gut zur Geltung. Ich freue mich schon, bald ein paar der Glückwunschkarten verschicken zu dürfen, denn der Storch wird auch 2017 wieder fleißig sein.

Als letztes gab es noch eine Danke Karte zum Nachbasteln.
Das sind eigentlich meine liebsten Karten. Denn Danke zu sagen ist ja irgendwie nicht selbst verständlich und wird viel zu selten gemacht. Solch eine Karte im Briefkasten zu finden ist eine besondere Freude.
Den Eiswagen gibt es im SAB Stempelset „Lecker-Laster“ und lässt sich individuell mit Muffins, Eis oder Würstchen ausstatten.
Das Designerpapier „Genussmomente“ sorgt direkt für Sommerstimmung.

das Wochenendfrühstück wird lecker und gesund {Gute-Nacht-Kürbisbrötchen mit köstlichem Mandel-Kokos-Aufstrich}

Am Wochenende gibt es bei uns immer frische Brötchen, Baguette oder Brot.
Ich stehe, wie jeden Tag, etwa eine Stunde vor allen anderen auf um Sport zu treiben. In der Zeit kann dann am Samstag und Sonntag der Brötchenteig gehen.
Sobald ich die ersten kleinen Füße auf der Treppe trappeln höre, ist auch meist schon das erste Blech mit duftenden Backwaren im Ofen.
Die Jungs schauen gespannt in hinein, was es wieder Leckeres gibt und dann gibt es jedes Mal beim Frühstück Streit, wer dieses Mal den Brotkorb rumreichen und Bäcker spielen darf.

Freitags frage ich die Jungs immer, was es denn am nächsten Morgen geben soll.
Hier wird fast immer Baguette gewünscht und ich bin da nicht abgeneigt. Denn unser Baguette Rezept ist etwas für Morgenmuffel, da der Teig über Nacht im Kühlschrank geht. Morgens muss er nur noch ein wenig auf Raumtemperatur kommen und kann gleich weiter verarbeitet werden.
Auch unser Standard Brötchen Rezept geht bis zu 24 Stunden vor sich hin und beansprucht noch nicht einmal Platz im Kühlschrank, denn der Teig geht in einer großen Schüssel auf der Arbeitsfläche vor sich hin.
In den kalten Monaten wollte ich unbedingt Kürbisbrötchen backen. Die Brötchen sehen durch die leicht orange Farbe so wunderbar hübsch aus und liefern gleich noch mehr Vitamine durch Kürbisgemüse und Vollkornmehl.
Warum also nicht zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen und die 24 Stunden Brötchen mit dem Baguetterezept verbinden und in Gute-Nacht-Kürbisbrötchen umfunktionieren? Gleich der erste Versuch hat mich und meinen Mann begeistert.
Die beiden großen Jungs leider nicht.
Ich werde nie wieder den Fehler begehen und alle Brötchen mit Kürbiskernen bestreuen. Das war nämlich der ausschlaggebende Punkt. Bäh, ne, sowas kann man doch nicht essen. Mein Vorschlag, die Körner einfach runter zu puhlen und dann ja ein nackiges Brötchen zu haben, führte auch nicht zum Erfolg. Nein, die Jungs wollten lieber altbackenes Brot vom Vortag. Manchmal glaube ich, wir sind in einer Comedyshow.

Das nächste Mal werden demnach die Hälfte der Brötchen ohne und die anderen mit Kürbiskernen gebacken.
Und Achtung, nun wird es wirklich abwegig – littleBro war ganz heiß auf die gerösteten Kürbiskerne, die auf dem Blech lagen. Er hat bestimmt eine Hand voll davon genascht und wollte immer mehr.
Pure Kürbiskerne = ja.
Pures Brötchen = ja.
Brötchen mit Kürbiskernen mit Option zum runterknibbeln = nein.
Diese Logik geht über meinen Verstand. Aber gut. Die drei haben halt ihren eigenen Kopf!

Gute Nacht Kürbisbrötchen
10 Brötchen

500 g Butternutkürbis
Olivenöl
100 mL Mandelmilch
7 g (1 Pkg) Trockenhefe
1 TL Honig
300 g Dinkelmehl 630
200 g Roggenmehl 1150
200 g Dinkelvollkornmehl
1 TL Kardamom
1 TL Salz
1 Ei
5-6 EL Kürbiskerne

Kürbis waschen, entkernen und in grobe Würfel schneiden (ich schäle den Kürbis nicht).
Auf ein Backblech oder Auflaufform legen und bei 200°C für 30 bis 40 Minuten rösten.
Leicht abkühlen lassen und mit 2 EL Olivenöl pürieren.
Die Hefe mit 120 mL Wasser, Mandelmlich und Honig verrühren und 5 Minuten ruhen lassen.
Die Mehlsorten mit dem Kardamom und Salz mischen.
Hefemilch, das Ei und das Kürbispüree zum Mehl geben und zu einem glatten Teig verkneten.
Sollte der Teig zu trocken sein, weiteres Wasser unterrühren; ist er zu nass, noch einen Löffel Mehl. Das hängt immer vom Kürbis und den Mehlsorten ab.
Teig zu einen Ball formen, mit Olivenöl einreiben und in eine große Schüssel legen.
Schüssel abdecken und den Teig über Nacht in den Kühlschrank stellen.
Sollen die Brötchen am selben Tag gebacken werde, den Teig eine Stunde bei Raumtemperatur gehen lassen.
Am nächsten Morgen Teig aus den Kühlschrank nehmen.
Teig in 10 Teile teilen, Brötchen formen und auf ein Backblech legen.
Abgedeckt für 30 bis 40 Minuten ruhen lassen.
Ofen auf 220°C vorheizen.
Brötchen einschneiden, mit Wasser bestreichen und in Kürbiskernen wälzen.
Weitere 5 Minuten gehen lassen.
Blech in den Ofen schieben, Temperatur auf 200°C reduzieren und Brötchen für etwa 25 Minuten backen.
Wer mag stellt noch eine Schüssel Wasser in den Ofen damit die Brötchen richtig schön fluffig werden.

Wie durch Zauberhand erstand zu den Brötchen ein Aufstrich, der besser kaum schmecken kann. Mandeln und Kokosnuss verbinden sich zu einer samtigen Creme. Ohne Zuckerzusatz, vegan (demnach auch für meine Insulin Trennkost geeignet) und nicht von dieser Welt. Vergesst alle Nussaufstriche, die ihr je gekauft habt. Diese Creme schlägt sie alle.
Da ich freitags sowieso immer den Brötchen- oder Baguetteteig ansetze, bereite ich gleichzeitig alles für den Mandel-Kokos-Aufstrich vor.
Zur Herstellung braucht man einen guten Hochleistungs Mixer.
Wer diesen nicht hat oder keine Zeit und Muse hat, kann die Creme auch in der schnelleren Variante machen und wir ebenfalls mit einem herrlich leckeren Brötchenbelag belohnt. Ich habe dafür immer alle Zutaten zu Hause und das Anrühren dauert keine 2 Minuten.
Das Rösten der Mandeln macht zwar ein wenig mehr Arbeit, aber die Creme dadurch einen wunderbaren Geschmack.

Ich bevorzuge die Creme gekühlt und stelle sie nach dem Anrühren für mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank. Dann wird sie herrlich streichzart. Bei Raumtemperatur ist sie sehr weich. Aber das ist Geschmackssache.
Auf alle Fälle sollte sie im Kühlschrank aufbewahrt und innerhalb einer Woche verbraucht werden. Das dürfte sich aber als nicht allzu schwer erweisen. Sie schmeckt auch hervorragend als Topping von Kuchen und Muffins oder als Dessert mit frischen Beeren und Nicecream.

Mandel-Kokos-Aufstrich
für ein 300 mL Einmachglas

100 g Mandeln
100 g Kokoscreme (abgesetze Creme einer Kokosmilchdose)
40 g Datteln
1/2 TL gemahlene Vanille
1 EL Kokosöl
optional: Kokosraspeln

Mandeln auf einem Backblech bei 180°C für etwa 10 Minuten im Ofen rösten.
Abkühlen lassen.
Mandeln mit Kokosöl in einen leistungsstarken Mixer geben und zu Mus verarbeiten.
Datteln in eine kleine Schüssel legen und mit kochendem Wasser überbrühen. Für etwa 10 Minuten ziehen lassen und abgießen.
Alternativ die Datteln am Vortag in kaltem Wasser einweichen.
Kokoscreme, Vanille und Datteln zu den Mandeln geben und zu einer homogenen Masse mixen.
Abfüllen und für 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.
Wer mag, gibt noch Kokosraspeln in oder auf die Creme.

Blitzversion

100 g Mandelmus
100 g Kokoscreme (abgesetze Creme einer Kokosmilchdose)
2 EL Dattelsirup (Alternativ Ahorn- oder Kokosblütensirup)
1/2 TL gemahlene Vanille
1 EL Kokosöl
optional: Kokosraspeln

Alle Zutaten cremig rühren und für 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.
Wer mag, gibt noch Kokosraspeln in oder auf die Creme.

Aufstrich im Kühlschrank aufbewahren und innerhalb einer Woche verbrauchen.

zweierlei Chia Marmelade für große und kleine Schleckermäuler {fruchtig frisch ohne Zuckerzusatz}

Am Wochenende gibt es bei uns immer frische Backwaren zum Frühstück. Meist mache ich es mir leicht und backe unsere 24h Brötchen oder das Nacht-Baguette.
Manchmal wechseln wir auch zu Dinkel-Hörnchen oder Seelen oder Vollkornbagels.
Die Jungs dürfen sich freitags immer wünschen, was es am nächsten Morgen geben soll. Dabei kommt fast immer Gabett (Baguette) an erster Stelle.
Besonders tinyBro liebt Baguette in kleinen Scheiben geschnitten. Und zwar pur. Er hat es nicht so mit Brotbelag. Isst eigentlich jegliches Brot und Brötchen pur.
Die beiden großen hingegen lieben das frische, noch ofenwarme Baguette mit Butter und Marmelade. Würde ich sie nicht stoppen, würden sie den Brotkorb und das Marmeladenglas komplett leerputzen.

Seit einiger Zeit achten wir sehr auf unseren Zuckerkonsum und da ist Marmelade bekanntlich ganz schnell gestrichen. Ich koche zwar selbst und immer mit 3:1, aber mir war es dann irgendwann trotzdem einfach zu viel Süß so früh am Morgen.
Bei meinen Streifzügen durch den Supermarkt habe ich Marmelade ohne Zuckerzusatz und nur mit natürlicher Süße gefunden. Gekauft, probiert und für lecker befunden.
Auch habe ich getestet die hier so beliebte Himbeer-Birnen Marmelade mit Gelierzucker aus Xylit zu kochen. Schmeckt ebenfalls einwandfrei.
Für uns zwei wirklich großartige Alternativen zu der sonst zuckertriefenden Gaumenfreude.

Als ich von Chia Marmelade hörte, war ich geradezu begeistert.
Pure Früchte und Chia Samen machen aus der sündigen Marmelade einen richtigen Superfoodaufstrich, der auch gerne pur oder in Joghurt gegessen werden darf. Er ist so gesund, dass ich guten Gewissens die Jungs einfach essen lassen kann – bis das Glas leer ist.
Als Füllung für Kekse und Kuchen eignet sich die Chia Marmelade ebenfalls hervorragend.
Sie hält sich im Kühlschrank allerdings nur eine Woche – länger würde sie aber so oder so nicht halten.
Da sie Freitag abends schnell angerührt ist und man so frische, köstliche Marmelade für das Wochenende hat, stört mich die Tatsache nicht, dass man sie nicht auf Vorrat kochen kann.
Wir haben zudem immer Himbeeren und Heidelbeeren im Gefrierschrank und Chia Samen in der Speisekammer – also immer alles da um abends schnell noch Marmelade für den nächsten Tag zu kochen. Die Kinder lieben die Marmelade sehr. Für sie und meinen Mann muss ich sie noch ein bisschen mit Ahornsirup süßen. Für mich passt die Heidelbeer Version auch ohne den Sirup. Die Himbeer Marmelade esse aber auch ich lieber mit einem Schuss Ahornsirup oder Honig. Sie ist sonst wirklich recht spritzig.
Passt das Rezept einfach an euren Süßschnabel an. Vielleicht mögt ihr lieber gar keine zusätzliche Süße, vielleicht 1 Löffel oder zwei oder drei.

Im Sommer werde ich sie auf alle Fälle mit frischen Erdbeeren und Minze ausprobieren und berichten, wie sie uns schmeckt. Das stelle ich mir unter Quark mit Sahne gerührt mega lecker als Dessert vor.

Für ein luxuriöses Sonntagsfrühstück habe ich die Himbeer Marmelade mit Sekt gekocht. Das schmeckt sowas von gut. Besonders mit frischen Dinkel-Hörnchen. Vom Alkohol verdampft auch schon einiges beim Kochen. Einen Schwips bekommt man davon also schon mal nicht. Wer lieber auf Alkohol verzichtet nimmt Apfel- oder Traubensaft als Ersatz.
Die Marmelade mit Heidelbeeren dagegen ist der Liebling meiner Jungs. Leider gibt sie ziemlich miese Flecken, die kaum rausgehen – aber irgendwas ist ja immer…

Himbeer Chia Marmelade mit Sekt (für große Schleckermäuler)
ein großes Einmachglas

250 g Himbeeren (frisch oder tiefgekühlt)
1/4 TL gemahlene Vanille oder 1/2 TL Vanilleextrakt
20 g (2 EL) weiße Chia Samen
60 mL Sekt
1 EL Ahornsirup (optional)

Frische Himbeeren waschen und abtropfen lassen.
Gefrorene in einem kleinen Topf auftauen.
Himbeeren mit Vanille und Sekt in einen kleinen Topf geben.
Unter Rühren aufkochen und für 3-4 Minuten leicht köcheln lassen.
Chia Samen unterrühren, nochmal aufkochen und für eine Minute weiter köcheln.
Nach Belieben Ahornsirup zugeben.
Marmelade in ein großes Schraubglas abfüllen, fest verschließen und abkühlen lassen.
Die Marmelade über Nacht zum Eindicken in den Kühlschrank stellen.
Am nächsten Tag gut durchrühren und, falls sie zu fest ist, einen Löffel Wasser oder Saft unterrühren.
Im Kühlschrank aufbewahren und innerhalb einer Woche verbrauchen.

Heidelbeer-Vanille Chia Marmelade
ein großes Einmachglas

250 g Heidelbeeren (frisch oder tiefgekühlt)
1/4 TL gemahlene Vanille oder 1/2 TL Vanilleextrakt
20 g (2 EL) weiße Chia Samen
60 mL Apfelsaft
1 EL Ahornsirup (optional)

Frische Heidelbeeren waschen und abtropfen lassen.
Gefrorene in einem kleinen Topf auftauen.
Heidelbeeren mit Vanille und Apfelsaft in einen kleinen Topf geben.
Unter Rühren aufkochen und für 3-4 Minuten leicht köcheln lassen.
Chia Samen unterrühren, nochmal aufkochen und für eine Minute weiter köcheln.
Nach Belieben Ahornsirup zugeben.
Marmelade in ein großes Schraubglas abfüllen, fest verschließen und abkühlen lassen.
Die Marmelade über Nacht zum Eindicken in den Kühlschrank stellen.
Am nächsten Tag gut durchrühren und, falls sie zu fest ist, einen Löffel Apfelsaft unterrühren.
Im Kühlschrank aufbewahren und innerhalb einer Woche verbrauchen.