Lieblingsbrot {Pain Paillasse}

Meine liebste Mahlzeit am Tag ist das Frühstück. Besonders am Wochenende freue ich mich bereits abends auf den nächsten Morgen.
Gemütlich zusammen sitzen, frisch gebrühten Kaffee trinken und noch warmes Gebäck aus dem Ofen genießen.
Zugegeben, gemütlich wird es erst wenn die Kinder fertig sind und spielen gehen. Vorher herrscht ein ziemliches Tohuwabohu am Tisch – aber das ist mit mehreren Kindern im Haus ja normal.

Der eine kippt seine Milch um, der zweite möchte sein Brötchen aufgeschnitten haben, der dritte hat schlecht geschlafen und sitzt weinend auf dem Boden.
Während des Frühstücks stehe ich gefühlt 1000 mal auf, laufe in die Küche, hole dies und das, wische diverse Getränke auf, mache neuen Milchschaum, laufe dem, mit Marmelade verschmierten, Kind hinterher.
Wenn dann aber alle kleinen Menschen fertig sind, kommt der gemütliche Teil. Ich mache mir noch einen Kaffee oder Tee und sitze mit meinem Mann noch eine Weile am Tisch und wir genießen noch ein Brötchen und Obstschnitze.

Das beste am Frühstück sind meine frisch gebackenen Backwaren.
Freitags dürfen die Jungs sich aussuchen, was es am nächsten Morgen geben soll. Mehr als zwei verschiedene Brötchen backe ich allerdings nicht, da müssen sie sich schon einigen. Mein mittlerer Sohn ist ganz verliebt in unser neues Lieblingsbrot „Pain Paillasse“. Von dem Tag, an dem ich es das erste Mal gebacken habe, wünscht er sich nur noch dieses Brot. Und er hat ja recht. Es schmeckt so lecker. Knusprig außen, weich innen und so herrlich lecker.
Dazu ist es am Abend zuvor schnell angesetzt und am Morgen auch schnell im Ofen. Perfekt für das Frühstück, auch wenn man mal länger geschlafen hat (länger heißt bei mir übrigens 7 Uhr … hätte ich vor den Kindern auch nie als solches bezeichnet).

Ich habe förmlich den Duft in der Nase, der durch das ganze Haus strömt, wenn die Brote im Ofen sind. Heute ist Bergfest und das Wochenende ist nahe.
Am liebsten essen wir das Brot übrigens mit frischer Kürbisbutter und Gurkenscheiben, salted Karamell-Dattel-Aufstrich oder zuckerfreier Schokoladencreme.
Da fällt mir ein, dass die Schokoladencreme mal wieder leer ist und ich meinem Sohn hoch und heilig versprochen habe, neue zu machen.
Und Kürbisbutter ist auch alle. Freitag ist also genug auf der Liste – nur falls mir langweilig wird.

Pain Paillasse
für 2 Brote

500 g Dinkelmehl
(ich verwende gerne 250 g Typ 1050 und 250 g Typ 630)
2 TL Salz
10 g frische Hefe
300 ml kaltes Wasser

Das Mehl mit dem Salz in einer großen Schüssel mischen.
Die Hefe klein bröseln und in das Mehl einkneten bis kleine Streuselchen entstehen.
Das Wasser dazugeben und zu einem glatten Hefeteig kneten.
Auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einer Kugel formen, zurück in die Schüssel geben und abdecken.
Nun über Nacht im Kühlschrank oder kaltem Keller gehen lassen (wenn es Nachts so um die 4-8°C hat, stelle ich die Schüssel immer auf die Terrasse).
Am nächsten Tag den Teig mit einer Teigkarte vorsichtig aus der Schüssel auf eine bemehlten Arbeitsfläche heben.
Behutsam mit dem Teig umgehen, die Luft soll schön im Teig bleiben.
Teig in der Mitte teilen und die beiden Hälften zu länglichen Broten formen.
Die Brot 2 bis 3 mal zwirbeln und auf ein Backblech legen.
Zugedeckt nochmal 15 Minuten gehen lassen.
Ofen in dieser Zeit auf 220°C vorheizen und eine Schüssel mit Wasser reinstellen.
Brote nach Bedarf noch 1 oder 2 mal zwirbeln und in den heißen Ofen schieben.
Für 15 Minuten backen, dann Temperatur auf 200°C reduzieren und weitere 15 Minuten fertig backen.
Am besten ganz frisch essen.

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Wir machen es uns gemütlich {unsere Herbstdekoration}

Auch wenn ich es kaum erwarten kann, bis endlich die Weihnachtszeit beginnt und ich unsere Kisten mit der wunderschönen Deko aus dem Winterschlaf holen darf, so sehr mag ich doch die Herbstzeit und die schlichte Herbstdeko bei uns im Haus.
Gerade ist Halloween vorbei und heute haben littleBro und ich die Dekoration von der Tür abgehängt. Zu Halloween dekoriere ich nicht wirklich. Ist einfach nicht so mein Fall.
Natürlich muss ein bisschen was sein, denn die Kinder sind ganz begeistert von der Hexen- und Gespensternacht. So stehen bei uns ein paar Kürbisse vor der Tür und an Halloween basteln wir immer ein bisschen Deko für die Tür, die wir dann am Nachmittag aufhängen.
Dieses Jahr hat bigBro Kürbisse aus Tonpapier gebastelt und ich ein Monster mit scharfen Zähnen und noch ein Gespenst aus einem Luftballon, Kulleraugen und einem großen Tuch. Den Jungs hat es gefallen und den zahlreichen Gespenstern und Monstern, die zum „trick or treat“ vorbeikamen wohl auch.

Die erste Herbstdeko, die bei uns im Oktober den Weg ins Haus findet, ist immer unser Jahreszeitentisch. Der Sommer zieht in die Kiste in den Keller und Drachen, Kastanien und Kürbisse nehmen den Platz ein.

Täglich wechseln sich dann noch verschieden Holztiere ab, je nachdem welche tinyBro gerade auf dem Herbstständer haben mag.

Die Jungs bringen mir von ihren Ausflügen mit Rad und Gokart immer wieder Blumen mit, die sie am Wegesrand finden und die ich schön in eine Vase stellen soll.
Ein bisschen Spätsommer verschönert so unseren Ess- und Couchtisch.

Ich bin ihrem Beispiel gefolgt und habe ein paar Zweige von unserem Eukalyptusbaum im Garten abgezweigt und einen Kranz damit gebunden. Nach einem Tag waren die Blätter getrocknet und wenn man vorsichtig mit dem Kranz umgeht (die Blätter brechen sehr leicht ab), hat man lange Freude daran.
Mal sehn, ob ich ihn weihnachtlich pimpe oder ihn bis zum Frühjahr im Keller lagere.

Ein paar übrig gebliebenen Zweige habe ich in eine Vase zum trocknen gestellt. Ich finde Eukalyptuszweige einfach wunderschön und so zeitlos.
Ich bin sehr froh, dass wir letztes Jahr ein winterhartes Exemplar in den Garten gepflanzt haben.

Die Deko am (pseudo) Kamin steht fast das ganze Jahr. Hier und da ändert sich mal was.
Seit dem Spätsommer mag ich Kakteen sehr gerne. Die passen sowohl zum Sommer als auch Herbst wunderbar.
Das Foto der Jungs ist nun schon über ein halbes Jahr alt – ist schon verrückt, wie schnell sie sich verändern.
Das schöne Wetter am Wochenende wollen wir dazu nutzen, neue Bilder von den drein zu machen. Dann wird das Foto ausgetauscht durch eins mit bunten Blättern und hoffentlich gut gelaunten Jungs.

Das sommerliche Ananaskissen, welches ich im Sommer immer auf unseren Sessel liegen habe, wollte ich gegen eins mit Kakteen austauschen.
Ich habe allerdings keins gefunden, welches nicht gleich 50€ kostet und nicht kitschig ist.
So machte ich mich auf die Suche nach schönem Stoff und einen Tag später war das Kissen genäht. Kurz darauf hat meine Nähmaschine den Geist aufgegeben. Nach 10 Jahren Dienst für eine Maschine vom Kaffeeröster aber durchaus akzeptabel.
Seit zwei Wochen steht meine neue Maschine im Arbeitszimmer und ich habe mich gefragt, warum ich die nicht schon vor Jahren gekauft habe. Endlich macht Nähen richtig Spaß und geht wunderbar leicht (und unglaublich leise) von der Hand.

Die Mützen und Schals für die Geburtstage der Kleinen habe ich damit unglaublich schnell genäht. Zwei Nadeln mussten dran glauben, aber ich musste mich erstmal vertraut machen mit meinem neuen Herzstück.

Meine allerliebsten Holzpilze sind dieses Jahr in unser Glashaus gezogen.
Im Haus daneben haben wieder meine Jungs ihren Teil zum schöner Wohnen beigetragen und Kastanien gesammelt.

Wir erfreuen uns nun noch ein paar Wochen an unserer Herbstdeko und nachdem wir dann alles für die Geburtstage geschmückt haben, dürfen endlich die Weihnachtskisten aus dem Schrank.
Die Jungs können es kaum noch erwarten, ihr Weihnachtsbücher und CDs aus dem Sommerschlaf zu erwecken.
Aber eins nach dem anderen – erst St. Martin, dann Geburtstag, dann Weihnachten. Ach, ich liebe einfach die letzten Monate im Jahr.


Alle Jahre wieder…kommt die Frage nach Geschenken für meine Jungs {Geburtstage und Weihnachten steht wieder vor der Tür}

Spätestens am letzten Oktoberwochenende, am Tag der Zeitumstellung, wird mir klar, dass die Geburtstage der zwei Kleinen, Nikolaus sowie Weihnachten in greifbarer Nähe sind.
Wenn ich mir meinen kleinsten Sohn so anschaue, wie er mit seinen roten Pausbäckchen und seinem verkuschelten Löwen im Arm mit ausgestreckten Armen vor mir steht und lieber getragen werden möchte, als selbst zu laufen, kann ich nicht glauben, dass er wirklich schon 3 werden soll.
Die Babyzeit ist damit wirklich endgültig vorbei.

Eine Woche später folgt dann der mittlere Bruder und wird 5. Wahnsinn, dass er somit nächstes Jahr bereits 6 wird. Er kann das kaum erwarten und würde die 5 zu gerne überspringen. Denn mit 6 kommt man in die Schule und das steht derzeit auf seiner Wunschliste ganz weit oben. Blöd nur, dass er nach dem 6. Geburtstag nochmal fast ein Jahr auf die Einschulung warten muss.
Aber wie heißt es so schön? Vorfreude ist die schönste Freude.

Auf alle Fälle wird es von Jahr zu Jahr schwieriger für die beiden zum Geburtstag und dann noch für alle drei zu Nikolaus und Weihnachten Geschenke zu finden. Bei drei Jungs ist ja eigentlich bereits alles vorhanden.
Beim großen Sohn mit 6 Jahren fällt es mir recht leicht wertvolles Spielzeug, Hörspiele und Brettspiele zu finden, aber die beiden Kleinen haben ja eigentlich alles.
So gibt es von Oma und Opa Anziehsachen (auch wenn es Jungs sind, freuen sie sich immer unheimlich über neue Klamotten – ist also nicht nur ein Mädels Ding, nur um das hier mal klar zustellen) – besonders begeistert werden sie sein, weil ich neue Overalls mit Rittern gefunden habe – und auch von uns ein paar Sachen zum anziehen und dazu natürlich auch was zum Spielen und wie immer (und das geht wirklich immer und kann man nie genug von haben) Bücher.
Bücher könnte ich täglich kaufen. Im Ernst. Mein Amazon Wunschzettel ist über und über mit Büchern voll. Eine Liste für die zwei Großen, eine für den Kleinen, eine Kochbuchliste und eine Roman Liste für mich. Schlimm, diese Sucht…
Kein Wunder, dass das neue Schulkind in unserer Familie ganz ehrgeizig ist, das Lesen und Schreiben zu lernen.
Daher ist er und der mittlere Sohn kaum von ihrem Tip Toi Buch über Buchstaben wegzubekommen. Die beiden kleinen Geschwister profitieren sehr von dem Lernspaß des Bruders. Zu dritt spielen sie Schule, wobei bigBro der Lehrer ist und littleBro und tinyBro die Schüler. Der mittlere hat jetzt schon mehr Wissen als der große ein Jahr in ihrem Alter. Besonders Englisch lernen die beiden gerne zusammen (sehr lustig, wie sie versuchen das „th“ auszusprechen).

Da alle drei große Tip Toi Fans sind, wird es auf alle Fälle noch ein, zwei Bücher und ein Spiel geben.
Damit können sie sich wunderbar selbst geschäftigen (auch wenn es sehr nervt, wenn tinyBro zum 30. mal auf das gleiche tippt und immer und immer und immer und immer wieder der gleiche Text gesagt wird…nun ja).
Hierfür habe ich bei Babywalz eine schöne Auswahl an interaktiven Büchern und Spielen gefunden.

Für meine zwei Großen gibt es zu Weihnachten jeweils eine Playmobil Ritterburg (einmal Löwenritter und einmal Falken…die sind hier klar verteilt) und Bücher und Spiele.
Das Kinderbackbuch mit dem Bechersystem finde ich auch interessant. Werde aber wohl etwas anderes in der Richtung suchen, da mir die Rezepte zu Zuckerlastig sind.
Wobei ich nun gesehen habe, dass es das Buch auch für herzhafte Sachen gibt. Da wäre ein intensiver Blick ins Buch auf alle Fälle ratsam und es könnte durchaus noch auf die Wunschliste wandern.
Der Große wird dann wohl zum Geburtstag erst (zu Weihnachten haben wir nun genug, von uns gibt es nämlich immer nur ein großes Geschenk und dazu ein Spiel und ein Buch) ein Mikroskop oder Teleskop bekommen. Mal sehen, für was wir uns dann entscheiden. Er hat seit der Schule großes Interesse an Naturwissenschaften, was mein Mann und ich natürlich fördern (wir sind beide Naturwissenschaftler – könnte also durchaus an den Genen liegen).

Geschenkideen zu finden ist für den Kleinen hingegen ganz schön schwierig. Er spielt am Liebsten mit den Sachen von den Brüdern.
Zwei Wünsche, die er geäußert hat, können aber leicht erfüllt werden.
Zum einen einen neuen Kuscheltier Löwen, welchen ich von Maileg gefunden habe, und einen neuen Koffer für seine Löwen. Den gab es, sogar mit Löwen drauf, von „Little lovely company“.

Für alle, die Kinder ohne große Geschwister haben oder deren Haus noch nicht bis oben hin voll ist, sind hier noch ein paar Ideen für kleine Jungs.
Die Werkbank wäre ein Traum für meine drei. Aber wir haben einfach keinen Platz mehr.
Aber die Kaffeemaschine ist eine Idee für Weihnachten, die mir immer besser gefällt. Da wir am Wochenende immer unseren geliebten Nespresso Kapselkaffee trinken, sind die Kinder natürlich auch sehr an der Maschine interessiert und die Kinderküche wird sowieso immer sehr gerne bespielt.
Einen neuen Schlafanzug gibt es, ganz traditionell wie jedes Jahr an Heilig Abend, für alle Männer im Haus. Immer zusammen mit Kakao, Lussekatta und der Muppets Weihnachtsgeschichte auf DVD.
Das Kinderbesteck mit eingraviertem Namen haben alle drei Jungs und ich kann das sehr empfehlen. Bei uns sind nur die Buchstaben drauf und ich muss immer gut drauf achten, jedem sein richtiges Besteck hinzulegen – sonst werden die drei sauer…

Wir mögen sehr gerne Spielzeug aus Holz. Natürlich sind die Jungs auch große Playmobil und Lego Fans – das kann man bei Kindern wohl kaum vermeiden.
Aber sonst versuche ich darauf zu achten, hochwertige Spielsachen, bevorzugt aus Holz, zu kaufen.
In den Adventskalender der drei kommen neben kleinen Büchern, Badesalz und Ritter Stempeln wieder Holzfiguren für ihre Kinderkrippe.
Die darf jedes Jahr um Menschen und Tiere wachsen und ist in der Weihnachtszeit ein gern genutztes Spielzeug.
Auf Süßigkeiten verzichten wir im Adventskalender. An Nikolaus und zu Weihnachten gibt es Schokoladen Weihnachtsmänner und sonst jede Menge Plätzchen und Lebkuchen. Das reicht völlig.
Und wir werden uns dieses Jahr wieder an einem Lebkuchenhaus probieren. Das Haus letztes Jahr war „etwas“ windschief und – wie soll man sagen – hässlich.
Aber geschmeckt hat es sehr gut und die Jungs haben es eifrig mit Süßigkeiten verziert. Die Küche bedurfte danach einer kleinen Reinigung…

Auf alle Fälle freuen sich die drei schon wirklich sehr auf die Weihnachtszeit – genau wie ich. Am Wochenende werden wir uns mit Lebkuchen backen schon mal ganz langsam einstimmen auf die wundervolle Zeit im Dezember. Und wie jedes Jahr bin ich wieder zu spät dran mit dem Stollen backen.
Ich nehme mir wirklich jedes Jahr aufs neue vor, diesen im Oktober zu backen, damit er sein volle Aroma bis zur Adventszeit entfalten zu können.
Jedes Jahr – jedes Jahr! – verpasse ich den Moment und fange dann irgendwann im November an. Nun, immerhin hat er dann noch 2 oder 3 Wochen zum reifen.
Geschmeckt hat er uns jedes Jahr und vielleicht schaffe ich es ja nächstes Jahr im Oktober anzufangen.

Holy Moly! Das ist wirklich der weltbeste Dinkel-Pizzateig {mit Feigen, Chorizo und Kasar der Himmel auf Erden – oder vegetarisch mit Butternut und Birne}

Irgendwann ist er da. Der Tag an dem man den allerbesten Brownie backt, den weltbesten Käsekuchen aus dem Ofen holt, in die allerbeste Pizza beißt.
Ich bin ständig am Testen, Optimieren und Verbessern unserer liebsten Gerichte. Irgendwie geht es ja immer noch besser.
Aber manchmal ist man angekommen.
Angekommen beim besten Rezept an dem es nichts, aber auch gar nichts zu verbessern gibt. Das perfekt ist, genau so wie es ist.

Für meine Kinder und mich ist dieser Moment bei Waffeln, Vanille Muffins und Lasagne schon lange erreicht und wir sind einfach nur glücklich für uns die allerleckersten gefunden zu haben.
Bei Pizza waren wir auch schon lange zufrieden mit unserem Teig und Belag.
Die Jungs mögen sowieso nur klassisch Tomatensauce und Mozzarella. Mein Mann und ich probieren immer neue Kombinationen aus.
Dank unserem Pizzastein werden sie auch herrlich knusprig und hauchdünn.

Pizza könnten meine Jungs jede Woche essen. Auch wenn sie sonst keine guten Esser sind, bei Pizza verschlingen sie solche Mengen, dass ihnen das bis zur nächsten Pizzaschlacht wohl reicht an Nahrungsmitteln.
Als ich letztens die Jungs mittags mit ihrer Leibspeise überrascht habe, war ich selbst überrascht.
Denn ja, da war er also da. Der Moment als wir in den perfekten Pizzateig bissen.
Der Wahnsinn. So aromatisch, knusprig und trotzdem locker.

Zugegeben, er braucht etwas Zeit. Über Nacht muss der Vorteig in den Kühlschrank um am nächsten Tag weiter verarbeitet zu werden.
Aber das war es auch schon an Zeit. Wenn man am Abend vorher dran denkt den Teig anzusetzen, ist er nämlich viel schneller zubereitet als herkömmlicher Pizzateig.
Falls wir mal ganz spontan Pizza essen möchten (was so gut wie nie vorkommt, da wir immer einen Speiseplan für die ganze Woche haben), haben wir auch noch unser Standard Rezept, welches nach 1 Stunde gehen auch leckersten Pizzateig liefert.

Durch das lange gehen wird der Teig sagenumwoben aromatisch. Es lohnt sich, einen Platz dafür im Kühlschrank freizuräumen.
Meine drei Jungs mögen natürlich auch hier am liebsten Tomatensauce und Käse. Anstatt Mozzarella verwende ich aber Kasar. Den bekommt ihr im Supermarkt oder in türkischen Läden.
Im Herbst ist mein allerliebster Belag Chorizo und Feige und Kasar Käse.
Diese Kombination ist so unglaublich lecker! Wer keine Feigen bekommt, nimmt feste Birne. Das schmeckt auch wahnsinnig lecker.
Wenn wir die Pizza vegetarisch genießen möchten, tauschen wir die Chorizo gegen, im Ofen gerösteten, Butternutkürbis aus. Schmeckt sensationell!

Aber egal was oben drauf kommt, der Teig ist Spitzenklasse.
Hier kommt nun das Rezept und dazu noch unsere zwei liebsten Beläge für den Herbst: Chorizo, Feige und Kasar und vegetarisch mit Butternut, Birne und Haselnüssen.
Guten Appetit!

weltbester Dinkel-Pizzateig
für 4 große Pizzen

400g Dinkelmehl 630
400 g lauwarmes Wasser
21 g frische Hefe oder 7 g Trockenhefe

Die Hefe in das Mehl reiben bis nur noch kleine Krümelchen da sind.
Trockenhefe einfach mit dem Mehl mischen.
Wasser zu geben und zu einem glatten Hefeteig verrühren.
Abgedeckt für mindestens 16 Stunden in den Kühlschrank stellen.

21 g frische Hefe oder 7 g Trockenhefe
160 g Dinkelmehl 1050
1 EL Kokosblütenzucker
1 EL Meersalz

Den Vorteig aus dem Kühlschrank holen und mit der Hefe, dem Mehl, Kokosblütenzucker und Salz in eine große Schüssel füllen.
Mit der Küchenmaschine oder per Hand für 8-10 Minuten zu einem glatten Teig verkneten.
Teig zu einem Ball formen und wieder in die Schüssel legen.
Abgedeckt für 20 bis 30 Minuten gehen lassen.

In vier Portionen teilen und runde Pizzen ausrollen.
Oder Teig halbieren und zwei Backbleche damit auslegen.
Teig für weitere 10 min ruhen lassen.
Nochmal drüberrollen (alles schön dünn ausrollen) und nach Wunsch belegen.
Bei 230°C für etwa 7 min knusprig backen.

Chorizo, Feigen und Kasar Pizza

Tomatensauce
für 4 Pizzen

2 Knoblauchzehen
2 EL Olivenöl
400 g passierte Tomaten
Hand voll frischer Basilikum
Salz
schwarzer Pfeffer
Prise Kokosblütenzucker

Knoblauch schälen und in dünne Scheiben schneiden.
1 EL Olivenöl in einem Topf erhitzen und Knoblauch mit einer Prise Salz sanft darin anbraten.
Tomaten zugießen und aufkochen lassen.
Bei geringer Hitze für etwa 20 Minuten köcheln lassen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.
Basilikum hacken und mit dem restlichen Olivenöl in die Sauce rühren.
Mit Salz, Pfeffer und einer Prise Kokosblütenzucker abschmecken und leicht oder ganz abkühlen lassen.

je Pizza

1/4 weltbester Dinkel-Pizzateig
2 frische Feigen
1 Chorizo (nicht die Salami, sondern die Wurst)
1 Hand voll frisch geriebener Kasar Käse
1/4 Portion Tomatensauce
nach Wunsch Pfeffer und geröstete Pinienkerne

Feigen achteln.
Chorizo in dünne Scheiben schneiden.
Pizza dünn ausrollen und mit Tomatensauce bestreichen.
Feigen, Chorizo und Kasar auf der Pizza verteilen und bei 230°C für etwa 7 Minuten backen.
Pizza aus dem Ofen holen und nach Wunsch mit frisch gemahlenen Pfeffer würzen und mit Pinienkernen bestreuen.

Butternut, Birne und Kasar Pizza

je Pizza

1/4 weltbester Dinkel-Pizzateig
1/2 große feste Birne
1/4 Butternutkürbis
Olivenöl
Salz
schwarzer Pfeffer
nach Wunsch gemahlene Chili
1 Hand voll frisch geriebener Kasar Käse
1/4 Portion Tomatensauce
geröstete Haselnüsse

Butternutkürbis waschen und entkernen.
Kürbis quer halbieren und in dünne Scheiben schneiden (ich lasse die Schale dran).
Ofen auf 230°C vorheizen.
Kürbis auf ein Backblech verteilen, mit Olivenöl besprenkeln und mit Salz, Pfeffer und ggf Chili würzen.
Im heißen Ofen für etwa 15-20 Minuten rösten. Leicht abkühlen lassen.
Pizza dünn ausrollen und mit Tomatensauce bestreichen.
Birne in dünne Spaöten schneiden und mit ein paar Scheiben Butternut und Kasar auf der Pizza verteilen.
Bei 230°C für etwa 7 Minuten backen.
Pizza aus dem Ofen holen und nach Wunsch mit frisch gemahlenen Pfeffer würzen und mit grob gehackten Haselnüssen bestreuen.

 

schneller als der Gang zum Bäcker {Keller Rosinenbaguette mit Honig}

Nachdem hier seit Monaten meine zwei Baguette Varianten der absolute Renner sind, musste mal wieder ein bisschen Abwechslung in den Brotkorb.
Für das Mittagessen und Abends oder an den Tagen, wo ich schon Stunden vor den anderen wach bin, backe ich am liebsten die lockeren 2h-Baguettes mit Roggen und Vollkornmehl.
Wenn es am Morgen schnell gehen muss, lieben die Jungs unser Kühlschrank Baguette sehr. Es ist ein wenig fester und nicht ganz so locker und eher so eine Mischung aus Brötchen und Baguette.

Seitdem die Schule bei meinem ältesten Sohn begonnen hat, sind wir alle fünf dauermüde. So schaffe ich es seither nicht, am Wochenende vor 6.30 Uhr aufzustehen, meist wird es fast sieben.
Somit bleibt keine Zeit mehr um unser lockeres 2h Baguette zu genießen.
Aber die Nächte werden kühler und unser Keller auch. Der perfekte Ort also, um eine Kreuzung unserer zwei Baguettes auszuprobieren.
Am Abend ist der Teig schnell angesetzt und geht über Nacht im Keller. Dort ist es nicht ganz so kühl wie im Kühlschrank, aber auch nicht so warm wie in der Küche.
Die perfekte Temperatur, damit der Teig wunderbar locker und saftig wird.

Am nächsten Morgen werden flink die Baguettes geformt und nach kurzer Ruhezeit (geht aber auch ohne) geht es in den heißen Ofen. 20 Minuten später duftet das Haus nach frischem Brot und spätestens dann wachen auch die anderen Familienmitglieder auf.
Für unsere Jungs habe ich noch Rosinen und Honig mit in den Teig gegeben. Das schmeckt wunderbar lecker. Beides kann aber auch weggelassen oder durch Nüsse oder Saaten ersetzt werden.

Das perfekte Frühstücksrezept wie wir finden und es ist schneller fertig, als wenn man zum Bäcker läuft. Einfach zu Hause einkuscheln, Kaffee kochen und den Tag ganz gemütlich in Schlabberhose verbringen.

Keller Rosinenbaguette mit Honig
für 3 Baguette (von ca. 35 cm Länge)

wenn das Baguette ohne Rosinen gebacken wird, den Honig auf 1 TL reduzieren und Rosinen weglassen

300 g Dinkelmehl 1050 (+ extra zum Bestäuben)
170 g Emmervollkornmehl (oder Dinkelvollkornmehl)
2 TL Salz
15 g frische Hefe
40 g flüssiger Honig (Alternativ: Ahornsirup)
80 g Rosinen

Rosinen mit Wasser bedecken und für etwa 10 Minuten einweichen.
Dinkelmehl, Vollkornmehl und Salz in einer großen Schüssel mischen.
Hefe ganz klein krümeln und in das Mehl reiben.
450 mL Wasser, Honig und abgetropfte Rosinen dazugeben und mit einer Teigkarte mischen.
Den Teig wirklich nur grob mischen, es darf noch Mehl zu sehen sein. Er ist recht weich und klebrig.
Schüssel abdecken und über Nacht in den Keller stellen.
Alternativ für 2 Stunden bei Raumtemperatur gehen lassen.
Nach der Ruhezeit eine Arbeitsfläche gut mit Mehl bestäuben und den Teig vorsichtig aus der Schüssel gleiten lassen.
Teig gut mit Mehl bedecken und mit der Teigkarte in drei Teile schneiden.
Den recht weichen Teig vorsichtig zu länglichen Baguettes formen. Dabei immer drauf achten, dass nicht zuviel Luft aus dem Teig entweicht.
Die Baguettes entweder in ein Baguetteblech legen oder auf ein, mit Backpapier ausgelegtes, Blech verteilen.
Mit einem Küchenhandtuch abdecken und für 30 Minuten ruhen lassen.
Wer es eilig hat, kann auch gleich Backen.
In der Zwischenzeit eine Schüssel mit Wasser in den Ofen stellen und auf 240°C vorheizen.
Baguettes für 18 bis 20 Minuten backen.
Kurz abkühlen lassen und mit einer großen Tasse Café au lait genießen!

 

Ich komme in die Schule {Schultüte und Füllung} für meinen Ritter

Der Countdown hat begonnen.
Eine Woche bis zur Einschulung meines ältesten Sohnes.
Meine Gefühle fahren Achterbahn zwischen mächtig stolz und wehmütig, dass die schöne Kindergartenzeit vorbei ist.
Alles wird nun ein wenig stressiger, ein wenig aufregender, ein wenig spannender.

Ich hätte ja nicht geglaubt, dass ich die Schultüte in diesem Leben noch fertig bekomme. Aber es hat geklappt.
Nun liegt sie gut gefüllt im Keller und wartet auf ihren Einsatz.
Sie ist irgendwie etwas überdimensional geraten, aber gut, was solls?!
Der gute Wille zählt hier hoffentlich. Denn ich habe mir wirklich Mühe gegeben, eine Zuckertüte zu basteln, die einem tapferen Ritter gerecht wird.
Mit Löwenritter Wappen und Namens Banner. Das Wichtigste war, ganz viel Gold mit zu verarbeiten. Schließlich ist das die Lieblingsfarbe des Kriegers.

Die Idee, die Spitze mit Gold Glitzerpapier zu gestalten, habe ich aber recht schnell bereut. Der ganze Schreibtisch inklusive mir war nach dem Festkleben der Spitze in Glitzer gehüllt.
Was tut man nicht alles für seine Kinder…

Ich bin ziemlich aufgeregt, ob die Tüte ihm gefällt.
Der Inhalt wird ihm mit Sicherheit sehr gefallen.
Zum einen habe ich eins seiner heiß geliebten Playmobil Magazine (selbstredend mit Ritter) reingepackt und dann noch zwei kleine Süßigkeiten: Minions Kekse und Ritter Schokolade.

Natürlich gibt es auch praktische Sachen.
Seine erste Armbanduhr, die er schon so lange haben möchte, ist das Hauptgeschenk. Wer die Uhrzeit lesen kann, bekommt auch eine Uhr und ich finde das ein wunderbares Geschenk zum 1. Schultag.
Daneben noch ein Schlampermäppchen, ein Brillenetui, eine neue Brotbox (auch hier natürlich mit Ritter Logo), ein kleines Fotoalbum für die Bilder der Einschulung, eine CD und Seifenblasen.

Die Brotbox habe ich, wie auch seine ganzen Schulsachen, mit den Aufklebern von StickerKid beklebt.
Bis Ende August könnt ihr noch einen 10% Gutschein verwenden, den ihr mit dem Code readerSK_V5 im Warenkorb einlösen könnt.

Jetzt bleibt wirklich nichts mehr für seinen großen Tag für mich zu tun. Die Party findet erst 10 Tage später statt.
An der Einschulung werden nur wir fünf dabei sein. Danach gehen wir Pizza essen und Nachmittags werde ich wohl noch ein paar Muffins backen.
Die Deko für die Party habe ich auch weitgehend schon beisammen. Bleibt nur noch, die Daumen zu drücken, dass es nicht regnet und das keins der Kinder einen Trotzanfall bekommt.
Man darf doch träumen, oder?

Ich komme in die Schule {Material und Ausstattung} mit Rabattgutschein

Nach der Erstausstattung vor der Geburt des Kindes, folgt dann zu Schulbeginn die zweite Ebbe auf dem Konto.
Man glaubt ja gar nicht, was das Kind so alles braucht.
Das fängt mit einem Schreibtisch an, geht weiter über Ranzen, Mäppchen und Malkasten und hört irgendwann, nach einer langen Liste, bei neuen Sportsachen auf.

Um nicht auf einmal so eine enorme Summe ausgeben zu müssen, gab es den Schreibtisch und Schulranzen bereits zum Geburtstag im April.
Alles weitere habe ich in den letzten Wochen besorgt.
Dabei habe ich ein paar Sachen bestellt und einiges im Einzelhandel vor Ort gefunden.
Ich gehe ja in so Besorgungen für die Jungs richtig auf und gebe mir viel Mühe, schöne und vor allem praktische Dinge zu finden.

Das Federmäppchen hat er schon seit letztem Jahr, da er es für die Vorschule gebraucht hat. Wir haben uns für ein Model aus Leder entschieden.
Das ist zwar ein wenig teurer, aber sehr viel hochwertiger und uns lieber als die Variante aus Plastik oder Stoff.

Als Stifte haben sich bei uns die ergonomischen Bunt- und Bleistifte von Stabilo bewährt. Diese haben wir bereits zum zweiten Mal gekauft und sind sehr zufrieden damit.
Von der gleichen Serie haben wir auch Anspitzer und Radiergummi.

Damit man diese und alle anderen Schulsachen nicht ständig neu kaufen muss, weil das Kind sie verschlammt oder nicht mehr weiß, welche Sachen ihm gehören, ist es ratsam, alles, wirklich alles, zu beschriften.
Ich habe mir die vielen Onlineshops für Namensaufkleber durchgesehen und bin am Ende bei StickerKid gelandet. Dort haben mir die Motive und Art der Aufkleber am besten gefallen.
Wir haben alles einheitlich in blau mit Robotern gehalten. So kann unser Schulkind ganz leicht seine Sachen erkennen und bringt so – hoffentlich – alles immer wieder mit nach Hause (wir sprechen uns dann in ein paar Monaten nochmal wieder…).

Bei Malfarben, Pinseln und alles was mit Farben und Malen zu tun hat, schwöre ich schon immer auf Faber-Castell.
Gerade weil meine Jungs keinen wirklichen Spaß am Basteln und Malen haben, ist es wichtig, dass sie wenigstens hochwertige Bastelutensilien haben bei denen der Spaß hoffentlich irgendwann auch sie heimsucht.
Ich weiß nicht, ob ich die Hoffnung schon aufgeben soll, oder ob doch noch eine winzig kleine Möglichkeit besteht, dass die drei ferner Zukunft freiwillig basteln.
Immerhin haben wir vor ein paar Wochen neue Köcher für ihre Pfeile gebaut. Dabei sollten sie die Papprollen, die wir dafür brauchten, schön bemalen und bekleben. Nunja, es wurde dann innerhalb von ein paar Minuten alles mit Aufklebern zugekleistert – wozu sich mit Malen abmühen…

Wenn schon keine schönen Bilder in der Schule rauskommen, stecken sie dann aber immerhin in einer schönen Mappe.

Ich liebe die Produkte von krima & isa.
Aus der „Schulkind“ Serie habe ich gleich noch einiges an Deko für die Einschulungsparty gekauft. Ach, das ganze macht so einen Spaß, dass ich mich schon richtig freue, das ganze Einschulthema noch zwei Mal vor mir zu haben.
Wenn da nur die Hormone nicht wären, die mich überrennen, wenn meine Kinder langsam dem Kleinkindalter entfliehen.
So schön das ist, dass sie selbstständiger und freier werden – ich bin einfach gerne eine Mama von Babys und Kleinkindern. Es ist so eine schöne Zeit. Aber ich bin auch sehr gespannt, was die Schulzeit so bringt. Und bevor das letzte Kind groß geworden ist, habe ich noch ein wenig Schonfrist.

Schulbücher mussten selbstverständlich auch besorgt und beschriftet werden.
Dafür sind die Buchaufkleber perfekt. Ich habe sie mit Name, Schule und Klasse beschriftet.

Aber am meisten haben mich die Aufkleber für Schuhe begeistert.
Anfangs dachte ich noch, ach, die brauche ich nicht. Aber für Sportschuhe sind sie einfach genial.
Falls das Kind mal ein wenig schusselig ist und die Schuhe auf dem Sportplatz oder der Turnhalle liegen lässt, können sie immerhin zugeordnet und hoffentlich in der Schule abgegeben werden.
Das beruhigt mein Gewissen, angesichts der Schuhpreise, schon enorm.
Ob und wie lange sie halten, wird sich dann noch zeigen.

Das war es nun fast an Ausstattung. Ein paar weitere Sachen wie Schlampermäppchen und Brotbox kommen in die Schultüte und zeige ich, sobald ich sie fertig gebastelt habe.
Irgendwie habe ich mir das viel einfacher vorgestellt als es wirklich ist.
Eine Ritter Schultüte habe ich mir so in meinem Kopf ausgedacht, mit Löwenwappen und goldenem Papier – Gold ist nämlich die Lieblingsfarbe von meinem Sohn. Ganz bescheiden der Herr.

Alle Sachen habe ich schon mal in den Ranzen gepackt – den ich natürlich auch mit Namen versehen habe.
Wir haben uns für einen Ergobag entschieden. Mein Sohn ist zwar groß, aber schmal und der Ergobag passte ihm am besten.
Außerdem gefällt mir das Design sehr gut. Der Rucksack ist neutral, ohne Aufdruck, gehalten und man kann ihn mit Klettpads individuell gestalten.
Wenn er also mal Abwechslung braucht – derzeit ist alles mit Robotern versehen – kann er sich zum Geburtstag oder Weihnachten neue Klettis wünschen und schon sieht der Rucksack anders aus.
Keine Gefahr also, dass ein Ranzen mit Beispielsweise Feuerwehr im 3. Schuljahr nicht mehr gefällt (wobei es natürlich trotzdem sein kann, dass er dann einen neuen möchte).

Sucht ihr auch noch Aufkleber für Schule oder Kindergarten?
Ich kann euch StickerKid wärmstens ans Herz legen.
Es gibt eine große Auswahl an Schrift, Farbe und Motiven und die Aufkleber waren bereits zwei Tage nach der Bestellung bei uns- ruck zuck also.

Nur für euch habe ich zudem einen 10% Rabattcode, der bis Ende August 2017 einzulösen ist.
Gebt bei eurer Bestellung einfach den Code readerSK_V5 ein und die 10% werden abgezogen.

 

* Vielen Dank an StickerKid für die Unterstützung des Blogbeitrags und den Rabattcode*

Ich komme in die Schule {die Einladung}

Nun ist es soweit.
Die letzte Schulwoche für meinen großen Sohn ist angebrochen.
Es war schon ein sehr mulmiges Gefühl, heute den letzten Montag zu haben, an dem ich drei Kinder in den Kindergarten bringe. Ab nächste Woche sind drei Wochen Sommerferien und dann heißt es pünktlich aufstehen, einen Sohn bei der Schule abgeben und die zwei Brüder im gegenüberliegenden Kindergarten.

Wo ich finde, dass das alles viel zu schnell geht und ich lieber noch die ruhige und (fast) sorgenfreie Kindergartenzeit genießen möchte, kann es bigBro gar nicht schnell genug gehen.
So werde ich täglich gefragt, wann denn endlich die Einschulung sei.
Die anderen beiden sind eigentlich nur scharf auf’s Grillen, bei dem wir ein paar Tage später mit der ganzen Familie die Einschulung feiern werden.

Auf alle Fälle dreht sich hier alles seit Wochen um das eine Thema.
Er ist nun mal der erste von den drein, der in die Schule kommt. So ist für ihn, aber auch für mich, alles neu und unbekannt.
Für wen das alles jetzt aufregender ist sei mal dahingestellt.
Beim Kindergartenabschiedsfest vor ein paar Wochen musste ich schon stark gegen die Tränchen ankämpfen. Das war alles schon sehr bewegend. Mein kleiner Junge wird groß.
Dabei habe ich schon so viele Abschiedsfeste die letzten Jahre im Kindergarten mit gefeiert.
Aber dieses Jahr war anders.
Dieses Jahr war eins meiner Kinder bei den Schulkindern dabei.

Das einzige was mir geholfen hat, nicht komplett in Tränen aufgelöst zu sein, war die Tatsache, dass ich noch zwei Kinder im Kindergartenalter habe. In zwei Jahren kommt also die nächste Abschiedsfeier und dann darf ich gar nicht dran denken, was weitere zwei Jahre später an Gefühlen in mir aufkommen wird.
Dann geht der letzte Sohn aus dem Kindergarten und rein in die Schule und es werden 7 Jahre Kindergartenzeit hinter uns liegen. Zum Glück liegt dieser Tag noch weit in der Zukunft.

Jetzt muss ich mich erstmal seelisch auf die Einschulung vorbereiten.
Die Einladungen zur Feier habe ich letzte Woche verschickt.
Wie nicht anders zu erwarten, habe ich sie mit den Produkten von Stampin‘ Up gebastelt. Die Karten habe ich in Form eines Schulranzens gebastelt wobei man die obere Lasche mit Magneten verschließen kann. Die Farben Ozeanblau und Meeresgrün harmonieren so schön und das Papier „Muster & Motive“ passt doch wirklich super zum Schulanfang.
Den Text „Einladung“ habe ich dieses mal nicht gestempelt, sondern mir eine Schrift runtergeladen und diese auf das Papier gedruckt.

Innen rein kam das letzte Kindergartenbild vom stolzen Schulkind und der Einladungstext.


Am Wochenende haben bigBro und ich noch Erdbeer-Himbeer-Konfitüre mit Amaretto gekocht, in hübsche Gläser abgefüllt und verziert, welche wir den Erzieherinnen zum Abschied schenken werden.

Ich hoffe, dass ich diese Woche die Schultüte fertig bekommen werde. Danach habe ich die drei den ganzen Tag zu Hause und weder die Zeit noch die Ruhe haben, um mich ums Basteln zu kümmern.
Vielleicht haben wir aber Glück und das Wetter wird schön. Dann sind die drei den ganzen Tag draußen und ich habe vielleicht hier und da eine stilles Minütchen. Vielleicht.

„Ich erschlage Euch zum Ritter“ {Rollenspiele werden mit Verkleidung erst richtig authentisch}

Aaaaaarrrggggg…wir sind die gefährlichen Ritter!
Meine drei Jungs sind im Ritterfieber. Endlich ist das Thema Müllabfuhr (fast) vergessen und es wird stattdessen von morgens bis abends Ritter gespielt.
Ritter Hörspiele werden gehört, die Löwenritter und Falkenritter von Playmobil bekämpfen sich auf ihren selbst gebauten Burgen, Ritterbücher werden rauf und runter gelesen und das Holzschwert wird nur zum Schlafen abgelegt und das auch nur, weil wir nicht erlauben, die Schwerter mit ins Bett zu nehmen.

Da trifft es sich gut, dass wir im Urlaub in der Nähe von ein paar Burgen waren. Das war wohl das größte, besonders als wir auf der Burg zu Burghausen ein neues Holzschwert, ein Schild und einen Spielzeug Ritter samt Pferd erworben haben. Drei glückliche und zufriedene Kinder haben wir selten – die Burg und ihre Schätze haben es geschafft.
Natürlich wurde auch zurück auf dem Ferienbauernhof den ganzen Tag Ritter gespielt – oder Bauer, dann aber mit Schwert.

An den Wochenenden holen wir, wegen großer Nachfrage, gerne ihre Ritterkostüme aus der Karnevalskiste. Da sind die drei nicht mehr zu halten. Sechs leuchtende Kinderaugen und ein paar Stunden Elternzeit sind dafür unsere Belohnung.
Selbst bei Temperaturen jenseits der 30°C ziehen sich die beiden Großen ihre Ritterkostüme an. Ist mir schleierhaft, wie man dabei nicht komplett zerläuft – aber richtige Ritter mussten ja schließlich auch im Sommer ihre Rüstung tragen.
Da der große Bruder am liebsten König spielt, mussten mal wieder neue Verkleidungen her. Bei Karneval Universe habe ich richtig schöne Kostüme erspäht. Hätte ich den Jungs die große Auswahl gezeigt, hätten sie wohl alles haben wollen und auch mir fiel es schwer, mich zwischen all den tollen Verkleidungen zu entscheiden.
An dieser Stelle danke ich Karneval Universe für die Zusammenarbeit und für den tollen Spielspaß – meine Jungs sind im 7. Ritterhimmel!


Der König war schnell gefunden und das passende Zepter auch. Für den mittleren Ritterbruder – dank seiner Frisur auch gerne Prinz Eisenherz von uns genannt – habe ich ein Pferd zum Umhängen bestellt. Schließlich gehen die drei mir schon eine lange Zeit ein weeeeenig auf die Nerven, dass sie dringend Pferde brauchen.
Dazu gab’s noch eine Axt, denn die benötigen sie auch ganz, ganz dringend. Eigentlich noch Pfeil und Bogen, Helm, ein weiteres Schild und eine Armbrust. Aber ich konnte sie ein wenig hinhalten indem ich versprochen habe, dass sie sich auf dem Mittelalterfest, auf das wir immer im August gehen, eine Sache aussuchen dürfen. Dort gibt es immer hochwertige Holzspielzeugwaffen, für die es sich lohnt ein paar Euro mehr auszugeben.

Dank ihrer tollen Verkleidung sparen wir dort sogar ein paar Taler für den Eintritt der Jungs. Ich hoffe sehr, dass es an diesem Tag nicht wieder 35°C hat – so in voller Montur und mit schweren Waffen hat man es dann als edler Ritter und gütiger König einfach schwer.
Wahrscheinlich werden sie sich wieder völlig erschöpft in ihre Kutsche, aka Bollerwagen, setzen und sich von den Pferden, aka Mama und Papa, ziehen lassen.

Die bestellten Kostüme und Waffen kamen bereits am nächsten Tag an. Ich war ziemlich verblüfft, wie schnell alles verschickt und geliefert wurde und hatte Glück, dass die Post bereits Vormittags kam und ich so alles im Keller verstecken konnte. Denn die neuen Gewänder sollten die drei erst nach unserem Urlaub bekommen.

Das sollte sich am Sonntag als Geniestreich entpuppen. Nach so einem Urlaub hat man bekanntlich jede Menge Wäsche zu waschen, Blumen zu gießen und alles wieder auf Vordermann zu bringen.
Da die Jungs also mit ihren Verkleidungen und Ritterspielen beschäftigt waren, konnten wir das alles in Ruhe erledigen. Die drei waren glücklich und wir mussten sie nur ab und an bremsen, nicht allzu laut zu schreien. Unsere Nachbarn hatten bestimmt auch so schon mitbekommen, dass wir wieder zu Hause sind.
Seither können sie es gar nicht erwarten, dass ich sie vom Kindergarten abhole und es Mittagessen gibt. Danach wird sich augenblicklich in die Waffenkammer verzogen und sich angekleidet.
Wenn sie dürften, würden sie in ihren Gewändern zu Bett gehen. Nur der kleine Bruder mag Verkleidungen überhaupt nicht. Das von mir gekaufte Drachenkostüm für Karneval habe ich wieder zurück gegeben, da er es unter keinen Umständen anziehen wollte.
Das Königszepter hat es ihm aber angetan. Darum streitet er sich gerne mit seinem Bruder – aber, da er im Spiel der Prinz ist, darf er es auch ab und an haben.
Ich bin ja gespannt, wie lange das Thema Rittern aktuell sein wird und welches danach aufkommt. Auf alle Fälle, gibt es für die meisten Spielideen die passende Verkleidung und wir werden wohl noch öfter das ein oder andere Kostüm bestellen müssen. Aber nun heißt es erstmal im Mittelalter bleiben und Königin spielen – denn als einzige Frau im Haus, darf ich immer Königin sein.
Hat ja auch Vorteile – so ein Männerhaushalt…

hmmmm…Himbeeren {vegane Himbeer Scones} perfekt zum Frühstück oder zur Kaffeerunde

Sommer, Sonne, Sonnenschein.

Endlich sind die trüben Tage vorüber und die Sonne lockt uns wieder in den Garten. Dort wächst durch den Regen alles wunderbar. Die Zucchini breitet sich aus, die ersten Erdbeeren können genascht werden und die Johannisbeeren hängen rot und prächtig vom Strauch herunter.

Auf unsere Himbeeren müssen wir noch ein wenig warten. Wie es aussieht, werden wir auch dieses Jahr eine reiche Ernte haben.
Falls die Jungs nicht alle gleich vom Strauch essen, bleiben vielleicht ein paar übrig um zum Frühstück leckere vegane Scones zu backen. Das geht ganz schnell und schmeckt richtig gut.
Natürlich nicht nur zum Frühstück, sondern auch zum Picknick oder zur Kaffeerunde. Am besten mit frischem Kompott oder roter Grütze.

Die Zutaten haben wir immer zu Hause und falls nicht, kann man auch hier und da ein wenig abändern. Wer kein Reismehl hat, stockt mit Dinkelmehl auf, wer keine Erdmandeln findet, nimmt gemahlene Mandeln und der Apfelmus lässt sich prima durch Fruchtquetschis ersetzen, von denen wir immer ein paar da haben zum Backen oder Naschen.
Die Himbeeren lassen sich natürlich auch gegen anderes Obst oder gegen eingeweichte Rosinen austauschen.
Also einfach schaun, was im Kühlschrank und der Vorratskammer ist und loslegen.

Wie immer wiege ich alle Zutaten abends ab, um morgens möglich wenig Arbeit zu haben. Dann muss man nur noch den Teig verkneten, ausstechen und während sie backen wird der Frühstückstisch gedeckt. Und wie das duftet…hm. So frisch aus dem Ofen einfach wunderbar.
Ich finde, sie schmecken nur am Backtag richtig gut. Daher friere ich gleich die Hälfte ein, um sie am nächsten Tag kurz aufzubacken und wieder frische Scones zu haben.

Himbeer Scones (vegan)
für 10 Stück

100g Reisvollkornmehl (oder Dinkelvollkornmehl)
200g Dinkelmehl
30 g Erdmandeln, gemahlen (oder gemahlene Mandeln)
1 Packung Weinstein Backpulver
1/2 TL Meersalz
1/2 TL gemahlene Vanille oder 1 TL Vanilleextrakt
50 g Birken- oder Kokosblütenzucker
50 g kalte Margarine oder vegane Butter
60 g Apfelmus oder Fruchtquetschi
Saft 1/2 Limette
70 g Kokoscreme (abgesetzte Creme einer Dose Kokosmilch)
120 mL Mandelmilch + 3 EL
100 g Himbeeren (gerne tiefgekühlt)

Die Mehlsorten mit den Erdmandeln, Backpulver, Salz, Vanille und Birkenzucker mischen.
Kalte Margarine würfeln, Apfelmus und Kokoscreme, sowie Mandelmilch und Limettensaft zufügen und alles zügig zu einem groben Teig verkneten.
Nicht zu viel kneten. Der Teig muss nicht komplett homogen sein, Mehlreste dürfen noch zu sehen sein.
Ich verwende gerne tiefkühl Himbeeren. Entweder frische Himbeeren einfrieren oder tiefgekühlte Himbeeren kaufen.
Da bei Scones wichtig ist, dass der Teig schön kühl ist, eignet sich TK Obst am besten.
Die tiefgekühlten Himbeeren schnell unter den Teig heben.
Ein wenig Mehl auf der Arbeitsfläche verteilen und den Teig zu einem etwa 3 cm dicken Kreis drücken.
Mit einem 7-8 cm Ausstechring Scones abstechen und auf ein Backblech setzen.
Alternativ mit einem Messer den Teig in kleine Quadrate oder Rechtecke schneiden.
Scones mit 3 EL Mandelmlich bepinseln und bei 200°C für 15 Minuten backen.