101 Tage bis Weihnachten {Karten und Verpackung für das Fest der Liebe}

Wie könnte es anders sein?
Auch 2017 ist an mir vorbei gerast. EInfach so. Hallo und Tschüss.
Die Wochen ziehen ins Land und eh man sich versieht sind es nur noch 101 Tage bis Weihnachten.

Als gut organisierte Mama habe ich – wie kann es anders sein – schon ein paar Geschenke im Keller (ganz oben auf dem höchsten Regal) und den Rest startklar auf meiner Geschenkeliste. Da warte ich nur noch auf gute Angebote.
Da in 10 Wochen bereits der nächste Geburtstag – und 2 Wochen später der nächste – ansteht, habe ich eigentlich immer alle Ideen und meist auch schon ein paar Geschenke im September zusammen.
Wobei das von Jahr zu Jahr schwieriger wird. Was dem kleinen Bruder schenken, der dank zwei größeren Brüdern schon alles hat?
So gibt es, wie auch letztes Jahr, lieber ein großes und noch 1 bis 2 kleine Geschenke. Gerade an Weihnachten reicht das vollkommen aus.
Was aber niemals nie fehlen darf ist ein Kuchen, ein geschmücktes Haus und die Geburtstagskrone.

Da man bekanntlich nie früh genug anfangen kann, sich um kleine Aufmerksamkeiten, Karten und Verpackungen für die schönste Zeit des Jahres (für mich jedenfalls) zu kümmern, habe ich am Wochenende bastelfreudige Mädels zu einem gemütlichen Bastelnachmittag mit Kaffee und Kuchen (und sehr leckerer Feigen Chorizo Dinkelpizza) eingeladen, um 4 Karten und eine Verpackung mit den neusten Produkten von Stampin‘ Up zu gestalten.

Beim Vorbereiten kam bei mir richtige Weihnachtsstimmung auf. Ich freue mich tatsächlich jetzt schon auf diese magische Zeit.

Als Christ steht bei uns natürlich der wahre Sinn von Weihnachten an erster Stelle. Daher mag ich immer gerne Stempelsets, die das Thema aufgreifen.
Das Set „Heilige Nacht“ ist wunderschön schlicht und edel.

Mal ganz andere Farben, zarte Pflaume und Safrangelb, kommen bei dieser Karte richtig schön zur Geltung.
Das schöne Set „Weihnachten daheim“ mit den kleinen Häusern mag ich sehr. Ich finde es strahlt so eine wundervolle Gemütlichkeit aus.

Eine herbstliche Geburtstagskarte durfte nicht fehlen. Im Herbst stehen nämlich einige Festtage an.
Auch wenn ich es anfangs nicht gedacht hätte, aber das Set „Herbstanfang“ mit dem two-step Sonnenblumen Stempeln ist eins meiner liebsten Sets aus dem Herbst- / Winterkatalog von Stampin‘ Up!

Bei meinen Workshops gibt es auch immer eine Verpackung. Ich mag solche, die schnell gehen, denn gerade an Weihnachten hat man oft nicht die Zeit für etwas Aufwändiges. Die kleinen Pizzaschachteln sind schnell hübsch verziert und machen viel her.

Aber meine allerliebste Karte mit meinem allerliebsten Stempelset kommt zum Schluss.
Ich bin ein sehr naturverbundener Mensch und das Rentier von „Nature Sings“ (Jahreskatalog) und dazu die dicke Kordel, Äste aus dem Garten und den Prägefolder „Holzdielen“ sind so wunderbar schön zusammen!

Als Gastgeschenke gab es kleine Gläser mit Trinkschokolade und Marshmallows…die ersten kalten Herbsttage kommen schneller als man denkt.

Und für das leibliche Wohl war natürlich auch gesorgt.

Alles aus meinen Rezepten, mit Dinkelmehl, ohne Weißzucker und nur natürlich gesüßt.
Die kleinen Pizzen aus Dinkelmehl mit Feigen und Chorizo kamen am besten an.
Mir haben die Pflaumentartes mit Zimt am besten geschmeckt. So schön herbstlich und einfach köstlich.

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zuckerfreie Haselnuss Kipferl {knusprig lecker zu Kaffee und Tee}

Kekse und Plätzchen stehen auf der Lieblingsliste meiner Jungs ganz weit oben. Wenn wir mal eine Packung kaufen, achte ich immer darauf welche aus Vollkorn und mit wenig Zucker zu nehmen.
Meist landen dabei Vollkornbutterkekse im Einkaufswagen.
Während der Weihnachtszeit haben wir viele Plätzchen selbst gebacken. Ohne Industriezucker und mit einem Vollkornanteil. Und eigentlich schmecken selbst gebackene Kekse doch das ganze Jahr über lecker. Warum also zu den viel zu süßen Packungen im Supermarkt greifen, wenn selbst gebacken erstmal viel besser schmeckt und zudem auch noch viel besser und gesünder ist?

Plätzchen und Cookies backe ich auch unter der Woche sehr gerne. Sie gehen schnell und man hat in 30 Minuten eine ganze Dose leckerste Plätzchen, die erstmal eine Zeit lang reichen.
Aufwändige Kuchen und Torten mache ich da eher mal am Wochenende, wenn die Jungs sich auch mal mit dem Papa begnügen.

Dabei sind meine Jungs gar nicht so leicht von gesunden Keksen zu überzeugen. Sie müssen wirklich erstklassig schmecken um angenommen zu werden.
Ich stehe da also vor einer großen Herausvorderung: Gesunde Kekse die einfach oberlecker sind.
Jedes Mal, wenn ich ihnen eine neue Kreation das erste Mal zum Nachmittagskaffee anbiete, bin ich nervös. Werden sie sofort in die Küche zurück geschickt oder aber in Windeseile verspeist?
TinyBro ist bei diesen Haselnuss Kipferl schier ausgerastet. Er liebt sie heiß und innig.
Schwieriger zu überzeugen sind allerdings die beiden großen Brüder. Welch ein Glück, auch sie mögen die Kipferl sehr gerne.
Und ich kann sie guten Gewissens einfach zugreifen lassen. Allerdings versuche ich dem ganzen Genasche schon ein bisschen Einhalt zu gebieten, da ich sonst jeden Tag welche backen müsste.
Eine Woche sollte so eine Dose irgendwie halten und daher befindet sie sich auch ganz oben im Regal.

Ich habe bei den Kipferl eine Mischung aus Einkorn-, Teff- (Zwerghirse) und Buchweizenvollkornmehl verwendet. Wir haben uns da einfach durch verschiedene Kombinationen probiert und uns hat diese am besten geschmeckt. Sie schmecken richtig schön nussig und ein wenig herb.
Wenn ihr nicht so viele Mehle zu Hause habt, schmecken sie mit reinem Dinkelmehl oder halb Dinkelmehl, halb Dinkelvollkornmehl auch richtig lecker.
Nehmt einfach das Mehl, was gerade da ist und wenn ihr mögt könnt ihr das Kokosnussöl durch Butter ersetzen.
Die Kipferl sind nicht besonders süß. Für uns reicht die Süße, da wir schon sehr entsüßt sind.
Falls ihr es eher süßer mögt, könnt ihr den Anteil an Ahornsirup einfach erhöhen und dafür weniger Mandelmilch nehmen.

Haselnuss Kipferl

50 g gemahlene Haselnüsse
50 g gehackte Haselnüsse
1 Ei
1/4 TL gemahlene Vanille
Prise Salz
50 g Kokosblütenzucker
100 g Kokosnussöl (Alternativ: Butter)
100 g Einkornmehl*
30 g Teffmehl*
50 g Buchweizenvollkornmehl*
*Alternativ: 180 g Dinkelmehl
1 EL Ahornsirup
2-3 EL Mandelmilch

Alle Zutaten (bis auf die Mandelmilch) in eine Schüssel geben und zu einen glatten Teig verkneten.
2-3 EL Mandelmilch unterrühren, so das der Teig formbar ist.
Zu kleinen Kipferln formen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen.
Bei 190°C für etwa 8 Minuten backen. Abkühlen lassen und in einer luftdichten Blechdose aufbewahren.

Sei gegrüßt 2017 {es wird ein aufregendes Jahr}

Heute läute ich das Ende meiner ungeplanten Blogpause ein.
Eigentlich wollte ich die Feiertage und die Tage an denen mein Mann zwischen den Feiertagen Urlaub hat dafür nutzen um intensiv an meinem Blog zu arbeiten. Lang geplante Posts sollten geschrieben werden, die neusten Rezepte gepostet, unsere Weihnachtskarten gezeigt und Bilder bearbeitet werden. Aber irgendwie fühlte es sich dann nicht danach an gemacht zu werden.
Da war dieses Verlangen die Zeit mit der Familie zu verbringen. Zu faulenzen (soweit das eben mit drei Kleinkindern möglich ist), viel zu kochen und zu backen (und zu essen versteht sich), gemeinsam zu spielen, Märchen im Fernsehen zu gucken und einfach mal in den Tag hinein zu leben.
Und da man einfach auch mal machen sollte, was einem das Herz sagt (und wenn nicht an den Feiertagen, wann dann?), entschied ich mich dafür, den Blog ein paar Wochen ruhen zu lassen.

Es tat so gut. Ich war fast eine Woche weder mit dem PC, noch am Smartphone, im Internet. Keine sozialen Medien, kein Blog, nichts. Es war regelrecht befreiend und ich war erstaunt über die viele Zeit, die ich auf einmal zur Verfügung hatte. Auch wenn ich sonst denke „Ach komm, schnell ein paar Zeilen schreiben, Bilder bearbeiten und den Blogpst online stellen“…es ist doch mehr Arbeit und Zeitintensiver als man denkt. Und die Minuten, die ich mal eben zwischendurch auf Facebook und Instagram verbracht habe, waren auch nicht zu unterschätzen.
Einfach mal Abstand von allem und sich auf das Wesentliche – die Familie, gutes Essen und wertvolle Erinnerungen schaffen – zu konzentrieren waren mein eigentliches Weihnachtsgeschenk.

Dabei war Weihnachten alles andere als harmonisch. Die Feiertage gehören zu meinen Highlights im Jahr. Ich liebe Weihnachten. Bereits im Oktober male ich mir aus, wie die Kinderaugen leuchten und wir es uns zu Hause gemütlich machen und die Zeit genießen. Manche Gerichte und vieles Gebäck gibt es nur ein einziges Mal im Jahr und ich freue mich zwölf lange Monate darauf. Es ist so eine besondere Zeit.
Vor ein paar Tage haben wir unser Christbaum abgeschmückt und alles ist so leer. Es duftet nun nicht mehr herrlich nach Tannengrün. Aber ab Nachmittags erfreut uns der Lichterglanz unserer Lichterketten und verwandelt alles in eine Zauberwelt – denn ich habe es noch nicht übers Herz begracht, die Ketten auch schon abzuhängen. Also bleiben sie uns, zusammen mit etwas Schneedekoration, noch ein paar Wochen erhalten.

Unsere Jungs hatten aber andere Pläne für das Fest.
Harmonisch, gemütlich und entspannt kann ja jeder.
Es ist doch viel spannender einfach mal schlagartig schlechte Laune zu haben, die von Heilig Abend bis ins neue Jahr anhält. Ein riesen Spaß für groß und klein. Nicht.
Die von mir so herbeigesehnten Feiertage mit Zeit für die Kinder waren einfach nur stressig und das beste Weihnachtsgeschenk wäre wohl eine Flasche Baldrian gewesen.
Meine Nerven lagen blank. LittleBro hatte die Trotzphase des Jahrhunderts und bei dem falschen Wort oder bloß einen Blick rastete er völlig aus. In so einer Intensität habe ich das noch nie gesehn. Er tat mir einfach nur leid. Wie er in sich selbst gefangen war. Man sah richtig, dass er gar nicht wusste, was da mit ihm geschieht. Ich habe ihm alle Liebe gegeben, die ich hatte. Aber das half nur bedingt. Aber so wusste er immerhin, dass er trotz allem geliebt wird wie verrückt und wir für ihn da sind.
Zwischen den Anfällen wurde dann wahlweise über alles gemeckert oder gestritten. Meine früh morgendlichen Stunden in der Küche stellten sich als nichtig heraus. Das Essen, an jedem verdammten Tag, wurde nur beschimpft und nicht angerührt. Nur der Vanillekuchen, der wurde verschlungen (der war aber auch sensationell lecker).
Ich muss zugeben, dass mich das schon sehr trifft.
Ich habe mir Wochen vorher Gedanken gemacht, was es zu Essen geben wird. Habe dabei extra darauf geachtet, dass die Kinder das meiste davon mögen.
Und dann – Essensstreik von allen Seiten.
Die unzähligen Stunden am Herd für die Katz.
Mein Mann und ich haben es uns trotzdem schmecken lassen und eine Woche von den Resten gelebt. Lecker war’s. Ich finde es furchtbar schade für die Kinder, dass sie nicht über ihren Schatten springen können und die Sachen, die ich gezaubert habe, wenigstens probieren.
Sie verpassen so viel. Denn es war alles so lecker und ich bin mir sicher, dass auch sie das meiste gemocht hätten. Ich möchte, nein ich WILL, die Hoffnung nicht aufgeben, dass die drei irgendwann Essen lieben lernen. Auch in 2017 werde ich ihnen frisches, gesundes Essen anbieten. Jeden Tag. Ich gebe nicht auf.

Es ist immer wieder erstaunlich, wie das Hirn mit der Zeit negative Gedanken einfach aussortiert und so mehr Platz für die schönen Erinnerungen lässt.
So habe ich beinahe vergessen, wie sich Wehen anfühlen und die endlosen Tage mit einem Schreibaby.
Auch die Weihnachtsfeiertage kommen mir im Nachhinein richtig schön vor. Die vielen wertvollen Erinnerungen an wunderbaren Momenten bleiben halt besser haften.
Wie wir zusammen das wohl hässlichste Lebkuchenhaus der Welt bauten, was jedoch vorzüglich geschmeckt hat. Wie die Augen der drei geleuchtet haben, als am Morgen des 24. Dezembers der Christbaum von den Weihnachtselfen geschmückt im Wohnzimmer stand und die noch viel größeren Augen, als am Weihnachtsmorgen das Christkind die Geschenke unter den Baum gelegt hatte.
Die kuschelige Zeit während wir Weihnachtsfilme guckten und wie wir gemeinsam das vom Christkind gebrachte Lego aufbauten.

Jetzt ist bereits ein paar Wochen 2017. Ein neues Jahr.
Vorsätze habe ich  nicht. Aber Ziele. Und eins davon habe ich bereits in Angriff genommen. Negative Gedanken auszublenden und für positive Platz machen.
Das Leben mit Kindern ist nicht einfach. Es läuft nicht nach Plan. Aber das hat es ohne sie auch nicht getan.
Es kommt, wie es kommt. Und wenn ich mich wochenlang auf Weihnachten freue und es dann ganz anders ist, wie ich es mir gewünscht habe, dann ist das so. Ich möchte im neuen Jahr mehr darauf achten solchen Situationen offener zu begegnen und das beste herauszuholen. Und aus jeder noch so kleinen wertvollen Erinnerungen, wie eine dicke Umarmung und ein „Mama ich hab dich soo lieb“, meine ganze Kraft zu schöpfen um den Alltag mit drei kleinen Kindern zu meistern.

Hallo 2017 (Du verrücktes Huhn)!

Den Alltag mit den Kindern positiver zu gestalten, Kraft aus den schönen Momenten zu schöpfen und wenig Platz für alles Negative zu lassen.
Mehr Gelassenheit und Geduld in dieser wirklich schwierigen Phase mit einem 2, 4 und 5 Jährigen (Trotzphase, Sandwichkind und Zahnlückenpupertät lassen grüßen).
Unser Leben so gestalten, wie es zu uns passt und uns von keinem weder ein schlechtes Gewissen machen lassen, noch uns deren Lebensweise und -weißheiten einreden lassen. Dass wir wir bleiben, egal was andere denken und sagen.
Weiterhin gesund zu Leben. Gesunde, leckere Gerichte kochen und weiterhin Sport treiben und mit den Kindern aktiv sein.
Mich endlich um lang liegengebliebene Aufgaben zu kümmern, wie Hosen flicken und einen Klavierlehrer für bigBro finden.
Spaß und Freude am Leben und an den Kindern haben (was in den letzten Monaten leider immer schwieriger für mich geworden ist).
Das sind meine Ziele und Wünsche für das neue Jahr.

Das neue Jahr wird aufregend und für mich als Mama mit Sicherheit nicht leicht.
Sind bereits jetzt die ersten Tränen bei den ersten Eingewöhnungstagen von tinyBro im Kindergarten geflossen (und dies nicht bei tinyBro!), so werden wohl noch mehr bei der Einschulung von bigBro im Spätsommer fließen.
In ein paar Wochen, wenn die Eingewöhnung um ist, haben wir drei Kindergartenkinder. Ab Ende August dann ein Schulkind. Meine Kinder gehen Schritt für Schritt ins Leben und ich muss lernen sie ziehen zu lassen.
2017 wird für mich als Glucke nicht leicht. Es wird eine Herausforderung, die ich aber meistern werde.
Ich wäre dann bereit.
2017 ich freue mich auf Dich und auf jeden einzelnen Tag!

Herrlich gesunde Weckmänner {wunderbar lecker zu Nikolaus}

Traditionell wird bei uns an St. Martin Weckmänner gebacken. Die gibt es dann nach dem Martinsfeuer zum Abendbrot, wer mag mit Butter.
Dazu noch ein großes Glas Bananenshake und meine Jungs können danach zufrieden und satt ins Bett fallen.
Auch an Nikolaus gibt es in vielen Familien Weckmänner.
Da littleBro an Nikolaus Geburtstag hat, gibt es hier aber Geburtstagstorte. Ich denke aber, dass ich ein paar Tage später nochmal Nikolaus-Weckmänner backen werde. Die werden dann aber noch mit ein wenig Zuckerguss und gehobelten Mandeln und Zuckerperlen verziert, so wie ich es zu Nikolaus kenne. Nicht mehr ganz so gesund, aber mei, immer noch so viel besser als gekaufte Weckmänner oder Kuchen.

Die letzten Jahre haben wir unsere Weckmänner immer nach diesem Rezept gebacken. Als gesunde Alternative habe ich dieses Jahr noch gesunde Weckmänner gebacken. Die schmecken herrlich lecker und lassen sich gut formen. Ich mag gar nicht sagen, welche Variante uns besser schmeckt. Beide sind gut, aber bei diesen hier habe ich ein besseres Gewissen, sie auch zum Abendbrot oder Frühstück auf den Tisch zu bringen. Die normale Version ist eher als Nachmittagskaffeestückchen geeignet.

Wie wird bei euch Nikolaus gefeiert?
Wir stellen am Abend vorher unsere Nikolausstrümpfe vor die Tür und stellen dazu ein paar Kekse (für den Nikolaus) und zwei Möhren (für den Esel). Die Kekse sind am nächsten Tag weg – die Möhren immer halb aufgeknabbert. Die Jungs sind dann schier außer sich vor Freude.
Ich fülle also nachts die Strümpfe, lager sie im Flur und stelle sie früh morgens, wenn noch alle schlafen, wieder raus. Es gibt eigentlich immer für jedes Kind ein Buch, Nüsse, Mandarinen, eine Kleinigkeit zu Naschen und eine CD oder etwas kleines zum Spielen. Mein Mann bekommt immer einen Kinder-Weihnachtsmann und eine Kleinigkeit.
Morgens sind die Jungs so aufgeregt, ob der Nikolaus auch wirklich da war. Das mischt sich aber alles mit der Geburtstagsfreude, da littleBro an diesem Tag geboren ist. Daher sind wir nur morgens mit dem Nikolaus beschäftigt und abends, wenn im Bett die Geschichte vom Nikolaus gelesen wird. Den restlichen Tag wird Geburtstag gefeiert. Um die Geschenkeflut nicht zu groß werden zu lassen, gibt es die Geburtstagsgeschenke dann erst zum Kuchen am Nachmittag. So zieht sich das alles ein bisschen auseinander.
Ich freue mich schon auf die leuchtenden Augen der Jungs, besonders auf die von tinyBro – denn er erlebt Nikolaus dieses Jahr zum ersten Mal ganz bewusst. Der wird Augen machen!

gesunde Weckmänner
6-8 Stück

200 g Dinkelvollkornmehl
400 g Dinkelmehl 630
42 g frische Hefe
250 mL Mandelmilch
60 g Kokosöl
2 Eier
50 g Kokosblütenzucker
Prise Salz
1/4 TL gemahlene Vanille
1 EL Rosenwasser
Rosinen und Mandeln zum Dekorieren

Die Mehle in eine Schüssel sieben.
In die Mitte eine Mulde drücken und Hefe hineinbröseln. Mandelmilch leicht erwärmen, zugießen und mit der Hefe verrühren.
Abgedeckt 15 Minuten gehen lassen.
Kokosöl schmelzen und mit Eiern, Kokosblütenzucker, Salz, Rosenwasser und Vanille zum Vorteig geben.
Alles zu einem Hefeteig kneten, zu einer Kugel formen und abgedeckt für 15-20 Minuten gehen lassen.
Aus dem Teig 6 bis 8 Weckmänner formen, auf zwei Backbleche legen und mit Mandeln und Rosinen dekorieren.
Abdecken und für weitere 15 Minuten gehen lassen.
In der Zeit den Ofen auf 210°C vorheizen.
Weckmänner auf der mittleren Schiene für 10-15 Minuten goldgelb backen.

Wer mag kann die Weckmänner noch mit Zuckerguss und Zuckerperlen und gehobelten Mandeln verzieren. Dann sind sie aber nicht mehr ganz so gesund, dafür aber sehr, sehr lecker.

Lieber November, wir mögen Dich nicht {aber mit unserem FeelGood Kakao können wir Dich gut ertragen}

Ich bin eigentlich ein Freund des Herbstes. Aber der November kann von mir aus im Jahresverlauf einfach übersprungen werden.
Dieser Schmuddelmonat ist doch gerade zu gemacht für depressive Stimmung. Kalt, grau, nass und viel zu wenig Sonnenstunden. Die Tage sind kurz – die Nächte lang (also rein theoretisch – durch die Erkältungszeit sind die Nächte nämlich verdammt kurz).
Einzig allein der Geburtstag unseres jüngsten Sohnes Ende November macht diesen Monat ein wenig schöner.

Meinen Kindern scheint das nasskalte Wetter nichts auszumachen. Auch bei Regen und Wind möchten sie rausgehen um im Garten zu spielen oder Fahrrad zu fahren oder spazieren zu gehen.
Den Satz „Es gibt kein schlechtes Wetter – nur schlechte Kleidung“ haben sie wohl erfunden. Während ich bei Schmuddelwetter gerne im Haus bleibe und auf die Frage, ob wir denn rauskönnen antworte, dass es doch regnet und wir uns lieber drinnen einkuscheln können, sagen die Jungs einfach, dass das doch egal sei und wir doch Gummistiefel anziehen können.
Jaja, ihr habt ja recht. Aber hier drin ist es so schön warm und gemütlich.
Meistens schaffe ich es dann doch irgendwie die Regensachen anzuziehen und mit den Jungs raus ins Herbstwetter zu ziehen. Während sich die drei austoben, sehne ich mich nach einer Tasse heißen Tee und meinem Sofa. Aber die frische Luft tut uns allen gut und ich weiß ja, dass man mindestens ein mal am Tag mit den Kindern raus soll. Wer sagt das eigentlich? Egal.
Aber an manchen Tagen bin ich einfach nur froh, wenn wir unsere tägliche Portion frische Luft auf dem Weg zum Kindergarten bereits bekommen haben und ich mit fast keinem schlechten Gewissen nachmittags einfach zu Hause bleiben kann – Kuschelsachen anziehen, Tee kochen, Lesen, Spielen, Musik hören.

An besonders trüben Tagen, wenn die Laune einfach nicht besser werden mag, kochen wir uns einen Topf FeelGood Kakao und backen dazu vielleicht noch ein Blech Apfel-Gewürz-Muffins.
Zusammen mit ein paar Büchern lässt sich so auch der tristeste Novembertag überstehen.
Dass bei uns gestern die Adventszeit eingeläutet wurde, hebt unsere Laune auch beträchtlich an.
Die Kinder sind so wahnsinnig glücklich über ihre Weihnachtsbücher und CDs, die endlich aus den Kisten ausgepackt werden durften. Bereits vor dem Frühstück wird die Lichterkette in ihrer Weihnachtsecke angemacht und mit ihrem Ostheimer Nikolaus und Knecht Ruprecht gespielt. Dass hier nur noch Weihnachtslieder gesungen werden ist eh klar.

Unser Kakao lässt nicht nur den November überstehen. Er schmeckt auch unheimlich gut in der Adventszeit und versüßt am Adventssonntag die Lebkuchen und Plätzchen. Wobei er gar nicht arg süß ist. Uns schmeckt er einfach lecker. Fertigkakao-Mischungen ist den Jungs nämlich viel zu süß (eigene Aussage). Er schmeckt schon ganz anders – aber herrlich cremig und tut so gut. Ohne schlechtes Gewissen darf man hier auch zur zweiten Tasse greifen und die Seele streicheln.
Ach, ich freue mich insgeheim schon auf den nächsten Regentag.

FeelGood Kakao
für etwa 650 mL

1 TL Yogi Schoko Chai Tee
1/2 TL Zimt
1 TL Vanillextrakt
1 EL (15 g) Kakao
1 EL (40 g) Mandelmus
2 TL Maismehl
500 mL Mandelmilch oder Vollmilch
optional: frisch gemahlene Chili
100 g Sahne
Vanillepulver
Zimt

Yogi Schoko Chai in einen Teebeutel füllen und in einen Topf legen. Mit 150 mL kochendem Wasser aufgießen und 10 Minuten ziehen lassen.
Teebeutel entfernen und Zimt, Vanille, Kakao, Mandelmus und Maismehl mit einem Schneebesen einrühren. Einmal aufkochen und dann 5 Minuten köcheln lassen.
Milch zugeben und erneut aufkochen und für weitere 10 Minuten köcheln lassen.
Wer möchte kann nun mit Chili würzen. Schmeckt wirklich richtig gut.
Sahne mit einer Messerspitze Vanillepulver steif schlagen.
Kakao auf Tassen verteilen, einen Klecks Sahne draufgeben und mit Zimt bestreuen.
Einkuscheln und genießen!

Sohn Nummer drei wird zwei {Was dem kleinen Bruder schenken?}

Ich gebe zu, ich gehöre zu der Sorte Mama, die gerne schöne Sachen für ihre Kinder kauft und zudem noch gerne für die Rasselbande bastelt und näht.
Sowohl Spielzeug, als auch Kleidung und besonders Bücher machen meinen Geldbeutel schmaler. Ich dachte immer, dass ich, wenn ich nur Jungs bekomme, gar nicht ausgiebig shoppen gehen kann.
Fehlgeschlagen. Es gibt unheimlich tolle Jungssachen. Man muss nur etwas mehr danach suchen.
Meine drei Kinder habe ich bereits angesteckt. Sie freuen sich über ein neues Shirt genau so wie über ein Legoset und somit befinden wir uns bereits im Teufelskreis:
Die Jungs tragen gern schöne Sachen und sind ganz begeistert von neuen Einrichtungsgegenständen – ich habe dadurch noch mehr Freude sie einzukleiden und ihr Zimmer einzurichten – und die Spirale läuft.

Aber – wie das so ist wenn man mehrere Kinder hat – habe ich für Sohn Nummer 1 die meisten Geschenkideen zu Geburtstag und Weihnachten.
Schließlich sind für die beiden Kleinen schon genug Sachen vorhanden. Okay, mal abgesehn von Hosen muss ich in jeder Größe ständig kaufen. Ich hatte ja mal die Vorstellung, dass diese weitervererbt werden können. Ich weiß ja nicht, wie das bei Mädchen ist – bei Jungs geht es allerdings nicht. Irgendwann sind auch die Flicken durch und dann heißt es „Hallo, Mülleimer“.
An Büchern, Spielzeug und Shirts haben wir aber für die Kleinen mehr als genug.
Jedes Jahr, wenn ich meine Ideen für Weihnachten und Geburtstage in mein Büchlein schreibe (ich sammel dort immer alle Einfälle, die ich das Jahr über so habe), ist die Liste für littleBro und tinyBro doch recht übersichtlich. Wohingegen bei bigBro so viel steht, dass ich damit einen ganzen Kindergarten ausstatten könnte.
Praktisch, dass die beiden größeren nur 19 Monate auseinander sind. So bekommt littleBro Spielzeug und Bücher, wofür er zwar noch zu jung ist, aber gerne mit spielt, da der große Bruder ja hier den Ton angibt.
Eigentlich könnte ich auch tinyBro zu seinen 2. Geburtstag schon Sachen für 6 Jährige schenken – die sind doch am interessantesten und altersgerechte Bücher und Bauklötze sind ja eh doof.

So stöber ich ab September in meinen liebsten Online Shops um Ideen für die anstehenden Feste, sprich Geburtstag im November und Nikolaus und Weihnachten im Dezember, für mein kleines Nesthäkchen zu sammeln.
Wo ich gerade schon mal im Onlineshop bin, schau ich bei Babywalz außerdem regelmäßig beim Ratgeber vorbei.
In der Schwangerschaft hat man auch beim dritten Kind noch Fragen, Ängste und Sorgen. Ich fand es immer schön, mich jede Schwangerschaftswoche zu informieren, was gerade mit mir und dem Baby passiert. Und auch im ersten und zweiten Lebensjahr gibt es viele nützliche Informationen zu Themen wie Ernährung, Entwicklung und Sicherheit.
Da bei tinyBro nun das zweite Lebensjahr zu Ende geht, schaue ich dort nur noch recht selten vorbei. Wohl aber im Online Shop.
Dort habe ich auch endlich die richtigen Ideen für die Geburtstagsgeschenke für Sohn Nummer drei gefunden.

Alle drei Jungs haben bei Freunden und im Kindergarten immer mächtig viel Spaß dabei, die Puppenwagen durch die Gänge zu schieben. Mit ihrer Puppe, die sie zur Geburt von ihrem Bruder geschenkt bekommen haben, spielen sie bereits sehr schön, aber einen Puppenwagen haben sie bisher noch nicht.
Das war also mal eine gute Idee. Da beinahe alle Puppenwagen rosa und mit Blumen und Herzen sind, war es recht schwer ein neutrales Model zu finden. Es war dann aber schnell klar, dass es einer aus Holz werden soll. Die Plastikwagen sind zwar Originalgetreuer, aber wir mögen Holz einfach lieber und es ist stabiler und eben auch geschlechtsneutral. Wir haben uns für ein Model von Pinolino entschieden.
Die Kissen und Decken, die es dazu zu kaufen gibt, haben mir jedoch so gar nicht zugesagt. Also schnell nach hübschen Wolken-Stoff gestöbert (schließlich hat tinyBro ja ein Wolkenzimmer) und Füllwatte besorgt und so war das Bettzeug fix genäht. Sind ja wirklich nur vier Seiten zum zusammen nähen, füllen, verschließen fertig.
Ist ja quasi schneller genäht, als gekauft. Quasi…

Damit der Puppenwagen nicht so allein da steht und ich an niedlichen Stofftieren einfach nicht vorbeikomme, habe ich noch einen neuen Stofflöwen von Moulin Roty bestellt. Der ist kuschelweich (noch…) und schläft ganz wunderbar in seinem Puppen Löwenwagen.
Ich bin jetzt schon gespannt auf das Gesicht von tinyBro. Wahrscheinlich – nein ganz sicher – gibt es erstmal Streit unter den Brüdern, wer mit dem Wagen rumdüsen darf. Ist schon nicht so einfach, zwei große Brüder (mit Dickkopf) zu haben…

Neben den zwei Hauptgeschenken gibt es noch ein paar Kleinigkeiten wie Bücher (gehen ja immer und von unseren Kleinkinderbüchern sind auch schon viele kaputt), Holztiere von Ostheimer und zu Weihnachten Ostheimer Krippe Figuren und eine Erweiterung für die Brio Bahn (ein „Heuer“ Set = Feuerwehr).
Da ich auch tinyBro, trotz zwei großer Brüder, gerne neue Anziehsachen kaufe, wandert mit Sicherheit auch noch ein Shirt oder Pulli auf meinen Babywalz Wunschzettel. Die meisten Geschenke besorge ich schon im Oktober, um den ganzen Weihnachtsstress zu umgehen, aber so kurz vor den Festen fällt mir dann doch nochmal etwas ein und ich warte wieder gespannt auf den DHL Boten (meine Jungs sowieso).
Außerdem bekommt er noch, wie auch schon littleBro, das Puky von den Brüdern vererbt. Der große Bruder bekommt zu Weihnachten ein 20″ Fahrrad und so erbt Bruder Nummer 2 sein altes 16″ Rad und Bruder 3 das Puky Laufrad von Bruder 2. Die Räder werden vorher noch schön geputzt und etwas gepimt. TinyBro bekommt eine Tigerentenhupe ans Laufrad und littleBro einen Lenkerkorb für seinen Stoffaffen.

So haben wir auch dieses Jahr wieder einen guten Mix aus geerbten Geschenken und neuen Sachen. Denn auch wenn es immer schwerer wird Geschenke für die kleinen Brüder zu finden, die die drei noch nicht haben, so gebe ich mir doch immer viel Mühe auch für die zwei kleinen ein paar neue Geschenke zu finden. Da ich selbst das Nesthäkchen bin (wie auch mein Mann), liegt mir da besonders viel dran.
Noch finden sie alle Geschenke – geerbt oder neu – gleichermaßen toll – ja, littleBro freut sich regelrecht diebisch darauf, endlich die schönen Shirts und Pullover von bigBro zu erben – aber irgendwann halt nicht mehr. Bis dahin leben wir von unserem Mix aus alt und neu.

Außerdem ist littleBro für seinen Geburtstag an Nikolaus eh am wichtigsten, dass er einen „Vanillekuchen mit Vanillecreme innen drin und Vanillesauce oben drauf und ganz vielen Martins (Smarties) und vier Kerzen“ bekommt. Davon erzählt er mir seit Juli.
TinyBro soll laut Aussage der Brüder einen Bananenkuchen zum Geburtstag bekommen. Ich glaube, er ist einverstanden.

Karten zur Herbst- und Weihnachtszeit {die Projekte meines Stampin‘ Up Workshops}

Heute Morgen war es so richtig schön herbstlich kalt. Ich genieße diese Jahreszeit sehr.
Kulinarisch freuen wir uns über die schmackhafte Kürbiszeit und sind froh, dass es nachmittags noch warm genug ist, um ohne Jacke und Handschuhe draußen spielen zu können. Und wenn es abends früh dunkel wird, ist es einfach perfekt, um auf dem Sofa zu kuscheln und Bücher zu lesen.

Herbst und Winter ist einfach eine wunderbare Zeit und daher ist mein jährlicher Stampin Up Workshop im September auch mein liebster.
Es haben sich wieder viele bastelfreudige Stempler eingefunden um Karten und Verpackungen zum Thema Herbst und Weihnachten zu basteln.

Da bei uns in der Familie im Herbst so viele Geburtstage anstehen, stand das Thema für diese Karte schnell fest. Natürlich konnte aus einer großen Auswahl an Texten der passende für jeden Anlass ausgesucht werden. Aber Geburstagskarten braucht man eh am meisten.

Richtig schön weihnachtlich wurde es bei diesen nostalgischen Karten. Dies waren zwei Beispiele, was man mit den verschiedenen Stempeln alles basteln kann. Der Fantasie sind da keine Grenzen gesetzt und jede Karte sah am Ende anders aus.
Ich liebe diese zwei nostalgischen Stempelsets „Christmas Magic“ und „Father Christmas“. An Weihnachten halte ich es lieber klassisch als modern.

Als christlicher Mensch steht für mich an Weihnachten die Geburt Jesus an erster Stelle (denn darum geht es ja an Weihnachten – die Geburt des Herrn). Daher war ich sehr froh, im Herbst-/Winterkatalog von Stampin Up diesen wunderbaren Engelstempel „Freu Dich, Welt“ mit christlichen Sprüchen entdeckt zu haben. Der wird mit Sicherheit am meisten genutzt für die diesjährigen Weihnachtskarten.
Die Kombination von sanften Pastellfarben in Pflaumenblau und Himmelblau passt so schön zu dem Himmelsgefährten.

Als Verpackung haben wir die weißen Geschenkschachteln mit dem Stempelset „Ausgestochen Weihnachtlich“ und dem tollen Papier „Zuckerstangenzauber“ verziert. Ich hab sie – passend zu dem Stempelspruch – mit Teebeuteln befüllt. Das passt perfekt zu der kalten Jahreszeit und ergibt ein wunderbares kleines Geschenkchen.

Nachdem die ganzen Vorbereitungen für den Workshop abgeschlossen sind, habe ich nun Zeit mich um die Geburtstagseinladungen für die Geburtstage von tinyBro und littleBro zu kümmern und mich dann an die Weihnachtskarten zu setzten. Ist gar nicht mehr lang hin…

Wer sagt denn, dass man Weihnachts Stempel nicht für Geburtstage verwenden darf? {Karte zum Runden Geburtstag}

Vor ein paar Wochen kamen meine Weihnachtsstempel und -papiere von Stampin Up! an.
Auch wenn ich Weihnachten dieses Jahr kaum erwarten kann und bereits nach den ersten Geschenken für die Jungs Ausschau halte (ich gehe immer ab Ende August auf Schnäppchenjagd, zumal ja auch noch zwei Geburtstage im Winter anstehen), konnte ich mich noch nicht dazu bewegen, irgendetwas weihnachtliches zu basteln.

Meine Stempelupline hat letzte Woche ihren 30 +++ Geburtstag gefeiert und da ich unbedingt die neuen Stempelsets ausprobieren wollte, habe ich diese einfach für die Geburtstagskarte benutzt. Warum auch nicht? Ich finde, die Stempel machen sich ganz hervorragend auf der Karte.

Auch die wunderschönen Pailletten aus dem neuen Herbst-/Winterkatalog fanden ihren Platz.
Die Farbkombination Himmelblau – Ockerbraun – Melonensorbet gefällt mir richtig gut.
Die „40“ und „lass es krachen“ sind natürlich nicht aus dem Weihnachtsstempelset, sondern aus „So viele Jahre“ und „Geburtstagsbanner“.

Nun heißt es für mich aber, den Winter Workshop am 03.09. vorzubereiten, was da heißt: Weihnachtskarten basteln.
Also werde ich mich nun mit dem Gedanken anfreunden, in Weihnachtsstimmung zu verfallen.
Aber da wir in den nächsten Wochen wahrscheinlich das erste Weihnachtsgebäck im Supermarkt sehen werde, wird mir das nicht allzu scher fallen.

da hört man die Engelein singen und hubeln {Mühlencreme} am liebsten zu Lussekatter

Unser Weihnachtsgebäck geht langsam zur Neige.
Zwei kleine Metalldosen voll Plätzchen, Lebkuchen und Spekulatius sind uns geblieben, die aber bestimmt in den nächsten Tagen den Jungs zum Opfer fallen werden.

Besonders von den Spekulatius haben wir noch einen guten Vorrat da. Meine beiden großen Jungs sind zwar große Fans von ihren Mühlenkeksen, aber eben auch nur von den Mühlen. Spekulatius ist nunmal ein schwieriges Wort für einen 4 und einen 3 Jährigen. Also heißt bei uns das Weihnachtegbäck schlicht und einfach Mühlenkekse. Alle anderen Formen wie Hund, Schwan, Müller und was es sonst so gibt, wird aber verschmäht.
Manchmal gibt es richtige Kämpfe, Wutausbrüche und Trotzanfälle, wenn der Fall eintritt, dass nur noch ein einziger Mühlenkeks da ist.

Zufällig entdeckte ich beim Einkaufen ein Glas mit Spekulatiuscreme. Der Himmel auf Erden für littleBro. Seit dem war seine Mühlencreme beim Sonntagsfrühstück kaum mehr wegzudenken.
Als diese eines Tages alle war, war die Enttäuschung groß.

Was tut Mama also mit vielen übrig gebliebenen (nicht Mühlen-) Spekulatius, die auch mein Mann und ich nach den Weihnachtsfeiertagen nicht mehr essen mögen?
Selbstgemachte Mühlencreme schmeckt noch mal so gut! Schneller gemacht als gekauft und unglaublich lecker.
Besonders gut schmeckt die Creme zu Lussekatter, die es bei uns traditionell an Heilig Abend zur „Muppet’s Weihnachtgeschichte“ gibt, zusammen mit Pfeffernüssen und heißer Schokolade.
Da die Lussekatter am besten ganz frisch schmecken, empfiehlt es sich, die nicht gegessenen sofort einzufrieren.
So hat man schon das perfekte Gebäck zum Neujahrsfrühstück. Einfach kurz antauen lassen und im Ofen ein paar Minuten aufbacken. Schmeckt und duftet wie frisch gebacken. Auch tinyBro ist schwer begeistert.

Von Weihnachtstraditionen bin ich ein großer Fan.
Es hat ein paar Jahre gedauert, bis wir unsere eigene Tradition gefunden haben. Nun finde ich sie perfekt und freue mich bereits jetzt schon auf Weihnachten 2016!

Den Weihnachtsbaum stellen wir am 23. Dezember auf. Nachts kommen dann die Weihnachtselfen zum schmücken (jaja, schon gut, ich mache das).
Heilig Abend stürmen die Jungs dann ins Wohnzimmer und sind ganz außer sich vom nun geschmückten Tannenbaum.
Am späten Mittag schlemmen wir Truthahn mit Baked Potatos, Cranberrysauce, Maronen und Brokkoli. Danach gibt es Printen-Beeren-Tiramisu nach meinem Rezept.
Anschließend fahren wir in die Kirche zum Gottesdienst mit Krippenspiel. Das hat dieses Jahr sogar geklappt. Letztes Jahr hatte littleBro hinter das Sofa geko gebrochen und daher fiel der Gang zur Kirche flach.
Zu Hause angekommen liegt wie durch ein Wunder das Jesuskind (die Jesuskinder) in der Krippe(n) und unter dem Baum ist ein großes Geschenk zu finden.
(Auch hier spielt der Weihnachtself alias Mama eine entscheidende Rolle).
In dem Geschenk befinden sich neue Pjyamas für alle (littleBro hat den alten von bigBro gekommen, was aber seine Freude nicht getrübt hat), besagte Muppets DVD, Pfeffernüsse, heiße Schokolade (das Pulver versteht sich) und einen mini Kinder-Nikolaus für jeden.
Alle über 1 m dürfen sich also die neuen Schlafanzüge anziehen und mit warmen Lussekatter und Pfeffernüssen aufs Sofa ziehen und die Weihnachts DVD gucken. TinyBro geht derweilen ins Bett (wenn der wüsste).
Wenn alle Jungs im Land der Träume sind gucken mein Mann und ich noch die Messe vom Papst, bevor das Christkind die Geschenke unter den Baum legt.

Am ersten Weihnachtsfeiertag ziehen wir uns alle gemütliche Sachen an und die Jungs stürmen wieder ins Wohnzimmer um schier auszurasten vor Freude, dass das Christkind da war.
Zum Frühstück backe ich bereits in aller Frühe einen großen Hefe-Candy Cane mit Früchten und Nüssen. Den gibt es dann irgendwann zwischen Geschenke aufreißen und aufbauen.
Den Tag verbringen wir mit spielen, Spazieren gehen und Mittags gibt es Macaroni ’n Cheese deluxe und etwaige Reste vom Nachtisch des Vortages.
Aus den Truthahn Resten zaubere ich dazu noch einen Kraut-Salat. Zum reinlegen lecker.

Ach, wie lange dauert es noch gleich bis Weihnachten?

Mühlen Creme

50 g fettarme Butter
1 TL Zimt
200 mL Kokosnussmilch
1/2 Limette
250 g Spekulatius (es lassen sich natürlich auch andere trockene Kekse wie Karamellgebäck einsetzen)

Butter in eine Schüssel füllen und in der Microwelle schmelzen (alternativ in einem Topf auf dem Herd).
Mit Zimt und Kokosnussmilch mischen.
Limette auspressen und unterrühren.
Spekulatius im Multizerkleinerer sehr fein mahlen und alles gut vermischen.
In Gläser abfüllen und im Kühlschrank aufbewahren.

Lussekatter
für 18 Stück

150 mL Milch
21 g frische Hefe
eine Prise gemahlener Safran
350g Dinkelmehl
40 g Zucker
Salz
2 Eier
50 g Butter, weich
36 Rosinen

Milch lauwarm erwärmen und mit Zucker und Safran verrühren.
Hefe darin auflösen und 5 Minuten stehen lassen.
Mehl mit Salz in eine große Schüssel geben.
Hefemischung, 1 Ei und weiche Butter in Flöckchen zugeben und alles zu einem glatten Teig verkneten.
Mit Frischhaltefolie bedecken und eine Stunde gehen lassen.
Teig in 18 gleich große Stücke teilen und jeweils zu einem langen Strang ziehen.
Die Enden umbiegen und ein „S“ formen. In die Löcher je eine Rosine geben.
Auf zwei mit Backpapier ausgelegte Bleche verteilen und zugedeckt weitere 15 Minuten gehen lassen.
Das Ei trennen und das Eigelb mit 1 EL Wasser verquirlen.
Lussekatter damit einpinseln und bei 200°C nacheinander 8-10 Minuten goldgelb backen.

Zurück aus der Winterpause {meine letzten Weihnachtskarten}

Die Weihnachtsfeiertage habe ich genutzt um mal Pause vom Blog und vom Internet zu machen.
Ich habe nur sporadisch meine Emails gecheckt und war einmal am Tag in den sozialen Netzwerken unterwegs um nicht ganz den Kontakt zu verlieren.

Die kleine Pause tat richtig gut. Erst dann merkt man mal, wieviel Zeit man im Netz verbringt. Diese habe ich dann genutzt um mein Buch zu Ende zu lesen (Wobei das meistens nachts passiert ist. Ich wollte vor dem Schlafen nur schnell ein paar Seiten lesen. Dann war es aber immer so spannend, dass ich erst gegen 0:30 Uhr das Licht ausgeknipst habe.), zusammen mit den Jungs mit den neuen Spielsachen zu spielen, gemütlich einen Kaffee zu trinken oder Zeitweise sogar gar nichts zu tun!!!!

So sehr ich die internetfreie Zeit auch genossen habe, so sehr freue ich mich aber auch wieder auf meinen Blog.
Dummerweise bin ich gestern krank geworden, was meine Freude sichtlich trübt. Ich fühle mich wie dreimal vom LKW überfahren und freue mich sehr auf unser wahnsinnig wildes Silvester aka auf dem Sofa liegen.
Aber der Abschluss des Jahres passt einfach zum ganzen Jahr 2015. Es war ein sehr anstrengendes und zugleich auch sehr schönes Jahr. Das erste Jahr mit Baby ist nunmal immer so. Und mit drei kleinen Kindern schleppt man sich eh immer von einem Infekt zum nächsten.
Demnach ein gebührender Abschluss, aber hoffentlich keine Vorschau für 2016.

Zum Abschluss der Weihnachtsfeiertage zeige ich noch meine letzten Weihnachtskarten, die unsere engen Verwandten zu Weihnachten bekommen haben.
Als Grundlage diente unser Weihnachtsfoto von den Jungs, welches ich mit dem Designerpapier „Heimelige Weihnachten“ und den Thinlitsformen „Schlittenfahrt“ kombiniert habe.
Ganz klassich in rot (Glutrot) und grün (Minzmakrone).