Immer auf der Hut {Sicherheit im Krabbelalter}

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Mein jüngster Sohn wird nächste Woche bereits 10 Monate.
Lang vorbei sind die Zeiten, wo ich ihn auf seine Krabbeldecke legen konnte, er zufrieden mit seiner Rassel spielte und ich mir keine Gedanken machen musste wenn ich mal kurz auf die Toillette verschwunden bin.

Nun krabbelt der kleine Schlawiner in einem Affenzahn durchs Wohnzimmer, dass man gar nicht so schnell gucken kann, bis er wieder irgendwas angestellt hat.
So hat er letztens sogar meine Teetasse vom Sofatisch gefegt. Was weiß ich wie er da rangekommen ist, denn hochziehen kann er sich eigentlich noch nicht.
Zum Glück war der Tee kalt und das Maleur schnell weggewischt.

Nachdem der kleinste Bruder vor ein paar Monaten anfing zu Robben und die Welt jenseits der Krabbeldecke zu erkunden, musste das Haus wieder Babysicher gemacht werden.
Der kleinste große Bruder ist bereits 4 Jahre alt und somit nicht mehr auf alzu viel Sicherheit bedacht.
Wie schon bei den drei großen haben wir nur alles wirklich nötige gesichert und decken den Rest mit Aufpassen, Aufklären und Ermahnen ab. Das hat immer sehr gut funktioniert.

Obwohl wir in einem Haus mit Obergeschoss und Keller wohnen, hatten wir nie ein Treppengitter. Zum einen finden wir das extrem unpraktisch und zum anderen konnten so unsere 3 älteren Kinder bereits Treppe laufen (also eher Treppe krabbeln) bevor sie frei laufen konnten. Noch nie ist einer die Treppe runtergefallen und sie waren früh wirklich sehr geübt in Treppensteigen.
Es kommt natürlich auf die jeweilige Wohnsituation an. Bei uns geht die Treppe von der Diele aus hoch und runter. Das Wohnzimmer und sonstige Zimmer können mit Türen geschlossen werden. Somit besteht keine große Gefahr, dass das Krabbelbaby alleine in den Gefahrenbereich kommt.
Die großen Brüder haben gelernt, die Türen immer zu zumachen wenn sie rein oder raus gehen und ich passe ja sowieso auf. Wenn wir uns alle für die Schule und Kindergarten fertig machen und ein großes Gewusel in der Diele herrscht, muss man natürlich aufpassen wie ein Luchs oder einer der Jungs bekommt Treppenwache und passt auf den kleinen Bruder auf.
Für uns funktioniert das sehr gut und ich sehe es als großen Vorteil, dass die Jungs früh an Treppen gewöhnt waren.
Hat man die Treppe im Wohnzimmer, muss man natürlich für Sicherheit durch ein Treppengitter sorgen, sonst macht man nichts anderes mehr, als das Baby vom Runterfallen zu bewahren. Bei baby-walz gibt es eine breite Auswahl an Modellen und Designs. Es gibt soviel mehr abseits der klassischen Gitter. Natürlich muss man dann den großen Geschwistern auch beibringen, das Gitter immer zu schließen, ist ja quasi das gleiche wie bei uns die Türen. Der Satz „Tür zu!“ fällt hier bestimmt 20 mal am Tag.

Neben der Treppe ist wohl die Steckdose das gefährlichste im Haus. Bei uns muss man sich darum zum Glück keine Gedanken machen, da wir bereits beim Bau des Hauses kindersichere Steckdosen installiert haben. Wer dies nicht hat, sollte jede Steckdose in Babyhöhe mit einem Schutz absichern. Wir müssen uns da nur um die Mehrfachsteckleisten kümmern, die vergisst man nämlich ganz gerne, dabei müssen sie auch alle eine Sicherheitsvorkehrung haben.
Wer jetzt noch alle Putz- und Waschmittel sowie Medikamente außer Reichweite der Kleinen (das gilt übrigens auch im Kleinkindalter und nicht nur für Krabbelbabys) aufbewahrt, hat schon so gut wie alles geleistet um den kleinen ein sicheres Zuhause zu bieten.

Wären da nicht die großen Brüder… Die stellen derzeit die größte Gefahr da. Sie lieben ihren Bruder zwar sehr und passen auch immer gut auf ihn auf, aber Lego und anderes kleines Spielzeug lieben sie auch.
Es kam durchaus schon vor, dass Lego von ihrem Lego-Tisch im Wohnzimmer runterfiel und der kleine es sich schnappte. Zum Glück bin ich da immer sehr wachsam und normalerweise heben die Jungs es auch immer sofort wieder auf. Eine Lösung wäre natürlich das ganze Lego in das Zimmer der Jungs zu verfrachten. Passt für uns aber nicht so gut, weil sie einfach gerne bei mir sind und ich sie ja auch nicht ausquartieren möchte.
Noch zieht der Kleine sich noch nicht hoch und so klappt es ganz gut, dass alles Lego auf dem Tisch bleibt und er nicht drankommt. Wie das dann aussieht, wenn er groß genug zum Stehen ist und so auch an alle Sachen auf dem Tisch kommt, werden wir dann sehen. Dann müssen wir eine andere Lösung finden.
Beim jetzt 4 Jährigen ging das irgendwie ganz gut im Babyalter. Er hat sich die kleinen Sachen einfach nicht in den Mund gesteckt und daher hatten wir dann keine Probleme damit.

Das letzte was wir erst kürzlich abgesichert haben ist unser Bett. In den ersten Babymonaten hat der Kleine die ganze Nacht bei uns im Bett geschlafen. Da er sich noch nicht drehen konnte, reichte da das Absichern mit dem Stillkissen. Das habe ich nun schon seit dem ersten Kind und es gibt es doch tatsächlich immer noch bei baby-walz zu kaufen.
Jetzt schläft er die erste Nachthälfte in seinem Zimmer und kommt dann irgendwann nachts zu uns ins Bett und kuschelt dort bis zum aufstehen mit mir. Solange wir im Bett liegen und er in der Mitte kann auch nichts passieren. Aber wenn ich aufstehe und ihn noch ein wenig weiter schlummern lassen möchte, wird es gefährlich. Vor dem Bett liegt daher schon immer eine dicke Matratze, falls er doch mal rausfällt. Nun habe ich aber ein Bettgitter bei baby-walz bestellt, aufgebaut und unter die Matratze geklemmt. Das ging super fix und ich schlafe nun viel beruhigter und kann ihn morgens auch noch ein wenig schlafen lassen, während ich mich fertig mache. Auch mein Stillkissen muss ich jetzt nicht mehr ständig vom Schlafzimmer ins Kinderzimmer schleppen, sondern kann endlich auf meinem Stillsessel bleiben.
Beim Kauf des Bettgitters muss man aber drarauf achten, dass es auch für das Familienbett geeignet ist.
Da die anderen Kinder zu der Zeit schon komplett durchgeschlafen oder die ganze Nacht im eigenen Bett verbracht haben, hatten wir das bisher nie gebraucht. Das Nesthäkchen aber hat es am liebsten kuschelig im Familienbett und ich genieße die Exklusivzeit mit ihm sehr.

Zu Letzt sei gesagt, dass die bester Sicherheit das Aufpassen ist. Ich nehme meinen kleinsten eigentlich überall mit hin. Da er immer in unmittelbarer Nähe zu mir ist kann ich ihn vor den meisten Unfällen bewahren, sehe wenn eine Gefahr lauert oder er sich irgendwas schnappt und in den Mund stecken will. Da man aber nicht immer die Augen aufs Kind gerichtet haben kann (besonders wenn noch andere Kinder im Haus rumspringen), informiert man sich am Besten frühzeitig, wie man seine Wohnsituation ans Kind anpassen kann um möglichst wenige Unfälle zu erleben.
Viele Infos und die dazugehörigen Produkte rund um die Sicherheit im Haus und Wohnung findet ihr bei baby-walz.
Ganz vermeiden kann man Unfälle allerdings nicht.
Eine Schramme hier und da, blaue Flecken und auch mal ein aufgeschlagenes Knie gehören zur Kindheit dazu.
Aber Schlimmers lässt sich meist mit kleinem Aufwand verhindern.

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