der allerleckerste Apfelkuchen {mit genial veganer Vanillesauce}

An unserem Apfelbaum sprießen die ersten Knospen und lassen auf eine reiche Ernte hoffen.
Die Boskopäpfel aus unserem Garten schmecken einfach gigantisch und damit kann kein anderer Apfel mithalten. Zudem ist alles Bio und erntefrisch auf dem Tisch.

Zu meinem Bedauern ist die Äpfelzeit aber nun wirklich vorbei und macht Platz für Beeren und Steinobst. Darauf freue ich mich besonders und auch meine Jungs sind überglücklich endlich wieder kiloweise Erdbeeren essen zu können.
Doch die Äpfel vermisse ich schrecklich. Wir verputzen meistens 5-6 Stück am Tag und die säuerlichen Sorten schmecken uns am besten.
Ein paar Wochen lang  bekommt man noch knackige Elster und ich horte bereits einige Säcke im Keller. Kühl, trocken und dunkel halten Äpfel sich eine gute Zeitlang – es sei denn, sie werden allzu schnell verspeist.

Das könnte bei uns recht schnell gehen, denn seit ich vor einiger Zeit einen herrlich leckeren Apfelkuchen das erste Mal gebacken habe, sind wir diesem total verfallen.
Er schmeckt so unglaublich lecker und am allerbesten mit einer cremigen Vanillesauce. Der Kuchen kommt dabei ganz ohne Industriezucker aus und die Vanillesauce wird ohne Ei zubereitet und ist dank Mandelmilch sogar vegan.
Meine Kinder lieben diesen Kuchen und eigentlich könnte ich ihn jede Woche backen. Wäre auch gar nicht schlimm. Er ist dank vieler Äpfel, Vollkornmehl und Nüssen eine gesund Nachmittagsleckerei und auch die Vanillesauce darf hier gerne mit dem Löffel gegessen werden.
Mein kleinster Sohn isst nämlich am liebsten nur die Sauce und lässt den Kuchen – bis auf den Teigrand – links liegen.

Ich werde aus unserem Äpfelvorrat noch einige Kuchen backen und mich dann auf die Frühlingsbäckerei stürzen.
Uns erwarten Erdbeer-Windbeuteltorte, Rhabarber-Aprikosen-Streuselkuchen, Erdbeer-Pinienkern-Kuchen und Himbeer-Schwarzwaldtorte – alles mit vollwertigen Zutaten und natürlich gesüßt. Die lecker fluffigen Frühlingswaffeln mit Rhabarber sind natürlich auch nicht zu verachten.
Jetzt fehlt nur noch die Sonne!

Apfel-Mandel-Kuchen
für eine 26er Springform

200 g Dinkelvollkornmehl
1/2 TL Weinstein Backpulver
30 g Kokosblütenzucker
1 EI
60 g Kokosöl (oder Butter)
1 EL Wasser

2 Eier
50 g Kokosöl (oder Butter)
80 g Mandelmus
30 g Ahornsirup
1/2 EL Rum
2 EL Dinkelmehl
1/2 TL Weinstein Backpulver
100 mL naturtrüber Apfelsaft
60 g gehackte Mandeln
Salz

3 (etwa 600 g) säuerliche Äpfel
50 g gehobelte Mandeln

Für den Boden das Kokosöl oder Butter leicht erwärmen.
Mit den übrigen Zutaten zu einem glatten Teig verkneten.
Eine 26er Springform mit Backpapier auslegen und aus dem Teig einen Boden und einen etwa 2-3 cm hohen Rand formen.
Springform bis zur weiteren Verwendung in den Kühlschrank stellen.

Den Ofen auf 180°C vorheizen.

Nun die Füllung zubereiten.
Wer mag röstet die gehackten Mandeln in einer Pfanne ohne Öl bis sie duften. Beiseite stellen und abkühlen lassen.
Die Eier trennen und das Eigelb mit dem Kokosöl oder Butter, dem Mandelmus, Ahornsirup und Rum cremig rühren.
Dinkelmehl und Backpulver mischen und unterrühren.
Apfelsaft und gehackte Mandeln ebenfalls zugeben und glatt rühren.
Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen und unterheben.
Die Äpfel entkernen und in sehr dünne Scheiben schneiden.
Unter den Teig heben und alles auf den Boden in die Springform verteilen.
Kuchen mit gehobelten Mandeln bestreuen und für 35-40 min backen.
Aus der Form lösen und abkühlen lassen.
Dazu gibt es leckere Vanillesauce.

schnelle Vanillesauce
vegan

300 mL + 3 EL Mandelmilch (oder Vollmilch)
1 Vanilleschote
2 TL Kokosöl
20 g (2 gestrichene EL)Speisestärke
3 EL Reissirup
Kurkuma

Mandelmilch in einen Topf geben.
Vanilleschote auskratzen und das Mark, sowie die Schote in die Milch geben.
Alles aufkochen und bei niedrigster Hitze 10 Minuten ziehen lassen.
Reissirup, Kokosöl und eine Prise Kurkuma (für die gelbe Farbe) unterrühren.
3 EL Mandelmilch mit der Speisestärke glatt rühren und mit einem Schneebesen in die Vanillemilch rühren.
Unter rühren alles aufkochen lassen bis die Sauce dicklich und cremig ist.
Topf vom Herd nehmen und Vanillesauce in einen Krug abfüllen und abkühlen lassen.

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Birnen Dattel Gugelhüpfle {so lecker kann gesund sein}

Die Regentropfen prasseln an unsere Fenster und es ist Vormittags so dunkel, dass ich Licht anmachen muss.
Diese Woche ist wirklich trüb und so schmuddelig kalt. Uh bäh.
Den Jungs macht das wie immer nichts aus. Im Gegenteil. Sie freuen sich eigentlich immer wenn es regnet, da sie dann ihre Gummistiefel und Matschhosen anziehen können.

Ich bleibe lieber daheim und backe etwas Leckeres um es nachmittags mit einer großen Tasse Tee naschen zu können. Sauwetter regt in mir immer schon das Bedürfnis zu Backen.
Auf meinem letzten Bastelworkshop habe ich ein zuckerfreies Buffet aufgebaut, dass die Teilnehmer bei einer kleinen Pause stürmen konnten.
Am besten kamen die Birnen-Dattel-Gugelhüpfle an. Auch bei meinen Jungs stehen sie an erster Stelle. Sie sind aber auch lecker. Total saftig und süß. Und das ganz ohne Zucker und nur mit Datteln gesüßt. Für die drei müssen sie natürlich eine Haube aus (Birken)Puderzucker haben und – ganz wichtig – meine zuckerfreien „Zuckerperlen“ oben drauf.
Ich bevorzuge die Hüpfe ja nackig. Also ohne Guss – dafür mit einer fruchtigen Himbeersauce, die in Rekordzeit gemacht ist.

Die Sauce ist so herrlich cremig und einfach nur köstlich. Eigentlich ist es ratsam gleich einen ganzen Liter davon zu machen.
Sie schmeckt so gut zu Eis, in Joghurt, zu Waffeln, Kuchen, Pancakes – zu allem!
Man kann auch Heidelbeeren oder Brombeeren verwenden. Alles einfach nur gut!

Falls ihr mit dem Gedanken spielt mal einen zuckerfreien Kuchen auszuprobieren, dann ist das hier das richtige Rezept!
Die Gugelhüpfe schmecken süß und keiner würde dabei an ein gesundes Kuchenrezept denken. Ehrlich. Probiert es einfach aus!
Für Gäste und Neulinge zum Thema gesunde Leckerein backe ich die Hüpfe immer nur mit Dinkelmehl 630. Das ist für die allgemeinen Geschmacksknospen am schmackhaftesten.
Die Jungs und ich mögen sie mit Buchweizenvollkornmehl aber noch lieber.
Auf alle Fälle sind sie auch 1- 2 Tage später noch sehr frisch und saftig und können sogar zum Frühstück genascht werden – dann aber lieber ohne Guss.
Für die Jungs schneide ich sie auch gerne in kleine Stücke und gebe ihnen ein paar davon mit in die Lunchbox in den Kindergarten.
Da kann ich mir auch sicher sein, dass sie wenigstens etwas von ihrer Brotbox essen und ich nicht wieder haufenweise Reste am Abend an meinen Mann verfüttern muss.

Birnen Dattel Gugelhüpfle
für 6 kleine Gugelhüpfe (ca. 10 cm Durchmesser)

80 g Datteln
80 g Kokosöl
2 Eier, L
Schale 1/2 Bio-Zitrone
100 g Dinkelmehl 630
60 g Buchweizenvollkornmehl (Alternativ: mehr Dinkelmehl 630)
30 g gemahlene Erdmandeln (Alternativ: gemahlene Mandeln)
1 TL Weinstein Backpulver
Prise Salz
1/4 TL gemahlene Vanille
1/2 TL gemahlener Zimt
1-2 reife Birnen (insgesamt 300 g)
1-3 EL Mandelmilch
optional:
4 EL Birkenpuderzucker
2 EL Mandelmilch
zuckerfreie „Zuckerperlen“

Datteln in wenig warmen Wasser für 1-2 h oder über Nacht einweichen.
Kokosöl leicht erwärmen und mit abgetropften Datteln pürieren.
Eier nacheinander ebenfalls mitpürieren.
Die Mehlsorten mit dem Backpulver, Gewürzen und Erdmandeln in einer Schüssel mischen.
Zitronenschale und Dattel-Ei-Mischung zugeben.
Die Birnen entkernen und mit Schale grob reiben. Ebenfalls zum Mehl geben und alles gut vermischen.
Je nachdem wie saftig die Birnen sind, 1-3 Löffel Mandelmilch unterrühren, so dass ein geschmeidiger, zähfließender Teig entsteht.
6 kleine Gugelupfformen (ca. 10 cm Durchmesser) fetten und Teig gleichmäßig verteilen.
Bei 180°C für etwa 35 Minuten backen.
10 Minuten abkühlen lassen und stürzen. Nach dem vollständigen Abkühlen den Guss anrühren.
Hierfür den Birkenpuderzucker mit der Mandelmilch glatt rühren, die Gugelhupfe damit bestreichen und mit „Zuckerperlen“ bestreuen.
Mit der schnellen Himbeersauce auf den Tisch stellen und genießen.

schnelle Himbeersauce

300 g Himbeeren, tiefgekühlt
2 EL Reissirup oder Ahornsirup
1/4 TL gemahlene Vanille
1 EL Cashewmus

Himbeeren auftauen lassen und mit dem Sirup, Vanille und Cashewmus glatt pürieren.
Fertig!

zuckerfreie „Zuckerperlen“ {schöne Streudeko mal ganz gesund}

Kommt es nur mir so vor, oder hat sich der März als April verkleidet? Das Wetter geht rauf und runter – meine Stimmung auch.
Der Wechsel warm – kalt, Sonne – Regen macht mir immer zu schaffen und obwohl die Jungs nachts durchschlafen, bin ich einfach Dauermüde.
Eigentlich bin ich ein Freund des Winters, aber so langsam bin selbst ich bereit für den Frühling. Meine dicken Winterjacken dürfen ruhig zurück in den Schrank verschwinden und erst im November wieder rauskommen.

Ich freue mich auf Ostern. Es ist so ein schönes Fest. Und für uns Christen auch so wichtig. Die Ostermesse ist mein liebster Gottesdienst. Leider gehen wir seit Jahren nicht mehr hin, da es für die Jungs einfach zu spät ist. Aber die ganze Stimmung in der Kirche zaubert mir immer eine Gänsehaut auf den ganzen Körper. Wenn es dann Licht wird und alles wieder hell ist. So berührend.
Die Jungs sind bereits ganz aufrege, weil in ein paar Wochen der Osterhase kommt. Ich wünsche mir jetzt schon mal bitte keinen Regen am Ostersonntag, damit ich morgens die kleinen Geschenke und ein paar Eier im Garten verstecken kann. Die staunenden Kinderaugen, die nach dem Aufwachen aus dem Fenster blicken um zu sehen, ob der Osterhase da war, sind unbezahlbar.

Nach dem Eiersuchen freue ich mich auf unser Osterfrühstück mit all den leckeren Sachen, die es nur einmal im Jahr bei uns gibt – und dazu natürlich jede Menge Rührei und Frühstücksmuffins.
Ich backe zwar seit einiger Zeit Zuckerfrei, dekoriere die Muffins und Kuchen für die Jungs aber weiterhin mit Zuckerperlen. Für sie ist das Gebäck dann einfach viel leckerer, denn das Auge isst ja mit und ich freue mich, wenn sie sich freuen.
Trotzdem war ich schon länger auf der Suche nach Zuckerperlen ohne Zucker. Leider bin ich nirgendswo fündig geworden.
Am Wochenende hatte ich dann die Eingebung einfach mal Quinoa Pops, die ich gerne auf meinen Porridge streue, einzufärben.
Vom Ergebnis bin ich ziemlich begeistert. Bunte Perlen, ganz ohne Zucker, verzieren jetzt unser Gebäck.
Die Jungs sind glücklich über ihre „Zuckerperlen“, ich bin glücklich, dass weniger Zucker aufgenommen wird. Win-Win!

Die Quinoa-„Zuckerperlen“ lassen sich in jeder beliebigen Farbe einfärben und halten sich, in einer Dose verpackt, ewig.
Natürlich kann man auch gepufften Amaranth oder Teff benutzen. Was man eben gerade da hat. Vor dem Verpacken auf alle Fälle gut trocknen lassen. Ich habe die Perlen einfach über Nacht in einer Schüssel stehen lassen. Ihr könnt sie aber auch gleich zum Dekorieren verwenden. Als „Kleber“ verwende ich einen Zuckerguss aus Birkenpuderzucker oder unseren Schokoladenguss aus Kakao, Reissirup und Kakaobutter.

zuckerfreie „Zuckerperlen“

1 Messerspitze Lebensmittelfarbenpaste
1 TL Wasser
4 EL Quinoa Pops (oder Amaranth, Teff)

Die Lebensmittelfarbenpaste in einer Schüssel mit dem Wasser glatt rühren.
Quinoa Pops dazugeben und zügig gut vermischen.
Trockenen lassen (1-2 Stunden, am besten über Nacht) und luftdicht verschlossen aufbewahren.

selbst gebastelte Karten zu jedem Anlass und gesunde Leckerein {mein Stampin‘ Up Workshop in der Pfalz}

Nachdem sich meine Erkältung zum Glück gebessert hatte, konnte am Wochenende mein Stampin‘ Up Workshop bei uns zu Hause in der Pfalz stattfinden.
Zwischen Mannheim und Speyer fanden sich zehn bastelbegeisterte Mädels ein um einen schönen Nachmittag zu verbringen.

Die Jungs hatte ich samt meinem Mann zu den Großeltern nach Stuttgart ausquartiert. Die Stille im Haus war ganz schön unheimlich, aber so hatte ich genug Ruhe um die Nascherein für das gesunde, zuckerfreie Buffet zu backen, den Tisch einzudecken und alles bereit zu stellen für den großen Andrang.

Ein klein wenig Zucker kam jedoch in Form der Gastgeschenke daher. Ich hatte ein paar Tage vorher glücklicherweise schon die ersten Ostereier erspäht. Denn ich hatte schon länger die Idee für die Geschenkchen, passend zum Thema Frühling und Ostern, bunte Schokoladeneier zu verwenden.
Farblich passten sie zudem noch hervorragend zu den Stempelfarben Jeansblau, Ockerbraun und Melonensorbet. Was will das Bastelherz mehr?
Meine ganze Deko spielte mit dem Thema Heißluftballons. Mit dem Stempelset „Abgehoben“ und den passenden Stanzen „In den Wolken“ für die Big Shot lassen sich so schnelle Gastgeschenke und Kuchendeko zaubern.

Das gesunde Buffet strahlte auch im Zeichen der Ballons. Leider habe ich keine passenden Servietten zu dem Thema gefunden – was solls…
Die Leckerein kamen alle sehr gut bei den Gästen an.
Das Rezept für die leckeren Schokobomben Muffins habe ich bereits vor ein paar Wochen veröffentlich. Ich habe sie schon einen Tag vorher gebacken und die Creme direkt im Spritzbeutel in den Kühlschrank gelegt und musste sie am nächsten Tag nur noch auf die Muffins spritzen. Als Deko habe ich je zwei Ballons gestempelt und gestanzt und auf einen halben Papier-Strohhalm geklebt. Das ging sehr schnell und macht viel her.

Meine Gäste waren auch Tester für meine zwei neuesten Rezepte.
Birnen-Dattel-Gugelhüpfle und Schwarzwaldcreme. Beide wurden für gut befunden und fast vollständig aufgenascht. Daher wird es die Rezepte auch in den nächsten Wochen auch auf dem Blog geben. Besonders die Gugelhüpfe sind meine neuen Lieblinge.
Abends waren meine Jungs sehr glücklich, dass aber noch drei Gläser Schwarzwaldcreme übrig geblieben sind. Da hatten sie es nämlich schon drauf abgesehen. Die Creme lässt sich ebenfalls am Tag vorher zubereiten und zieht dann richtig schön durch.

Anscheinend war Tag des Naschens, denn die herzhaften Sachen wurden nur wenig gegessen. Wahrscheinlich waren die süßen Köstlichkeiten einfach zu gut.
Denn die Mais Hotdogs und Mozzarella-Tomaten-Oliven Spieße sind richtig lecker und gesund.
Mit der dreifach einstellbaren Fähnchenstanze und dem Designerpapier „Traum vom Fliegen“ aus der Sale-a-Bration hat man, zusammen mit Zahnstochern und Schaschlikspießen, ganz schnell eine hübsche Buffetdeko.

Natürlich lag bei dem Workshop das Hauptaugenmerk auf dem Bastelbuffet.
Ich hatte sechs verschiedene Karten zu vielen Anlässen vorbereitet. Hierbei konnten die Gäste, wie immer, kreativ werden und Sprüche und Stempel austauschen. Es war schön zu sehen, welch unterschiedliche Werke am Ende rauskamen.

Das Stempelset „Everyday Hero“ zählt mittlerweile zu eins meiner liebsten, dabei wollte ich es erst nicht bestellen.
Es eignet sich so toll für den Mutter- und Vatertag und auch um jemanden einfach mal zu sagen, wie super er ist.

Auch wenn es draußen noch kalt ist und Ostern noch so weit entfernt scheint, gab es natürlich eine Osterkarte. Die flotten Hühner aus dem SAB Set „Das Gelbe vom Ei“ stapeln sich um ein frohes Osterfest zu wünschen. Die Farbkombination von Flamingorot und Saharasand mag ich wirklich gerne.
Dieses Jahr fällt der Geburtstag von bigBro auf Karsamstag. Deshalb fange ich bald mit dem Basteln der Osterkarten an. Danach werde ich mit den Vorbereitungen für den 6. (!!!) Geburtstag beschäftigt sein.

Der Klassiker Geburtstagskarte durfte als Auswahl selbstverständlich nicht fehlen. Denn hierzu verschickt man doch am ehesten eine Karte.
Ich habe die Karte recht weiblich gestaltet – zumindestens ich schicke hauptsächlich Karten zum Geburtstag von Frauen. Männer wissen so selbst gebastelte Karten meist nicht zu schätzen.

Da der Wokshop nur ein paar Tage vor Valentinstag stattfand, musste auch hierzu eine Karte her.
Ich habe mir Mühe gegeben, diese etwas männlich wirken zu lassen und habe mich daher für sanfte Brauntöne und Bermudablau entschieden. Man will ja nicht zu knallig und kitschig sein. Auch hier machen sich die Ballons aus dem Set „Abgehoben“einfach gut.

Bei den Babykarten gab es eine für Jungen und für Mädchen zur Auswahl. Das hübsche Wolkenpapier aus „Traum vom Fliegen“ passt wunderschön auf Karten zur Geburt.
Das Baby und der Mond kommen mit einer Coleration mit Aquarellpaintern besonders gut zur Geltung. Ich freue mich schon, bald ein paar der Glückwunschkarten verschicken zu dürfen, denn der Storch wird auch 2017 wieder fleißig sein.

Als letztes gab es noch eine Danke Karte zum Nachbasteln.
Das sind eigentlich meine liebsten Karten. Denn Danke zu sagen ist ja irgendwie nicht selbst verständlich und wird viel zu selten gemacht. Solch eine Karte im Briefkasten zu finden ist eine besondere Freude.
Den Eiswagen gibt es im SAB Stempelset „Lecker-Laster“ und lässt sich individuell mit Muffins, Eis oder Würstchen ausstatten.
Das Designerpapier „Genussmomente“ sorgt direkt für Sommerstimmung.

Kraft und Energie für den Nachmittag {Kürbis-Powerkuchen für hungrige Schleckermäuler}

kuerbis

Nun ist November – und somit beginnt die Erkältungszeit. Jupie! Und die Jungs hat es auch sofort erwischt…warum lange warten? Lieber gleich am 1.11. mit Husten und Schnupfen loslegen.
Die Nächte werden also kürzer, die Nerven auch.
Grund genug für jede Menge Soulfood. Nächste Woche verrate ich euch unser ultimatives Rezept für Soulfood Kakao. Der tut uns allen gut, wärmt und streichelt die Seele.
Wenn die Jungs nachmittags müde werden und sich meine Nerven jenseits von Gut und Böse befinden, gibt ein Stück Powerkuchen mit Kürbis wieder Kraft und Energie.
Unsere drei Jungs lieben den Kuchen und ich bin froh, dass sie mit vielen wichtigen Nährstoffen und richtig viel Power versorgt werden.
Gut gewapnet lassen sich bunte und kalte Herbstnachmittage, mit Gummistiefel und dickem Schal, draußen genießen.


In Anbetracht der Tatsache, dass unsere Nächte dank der Erkältungszeit kurz geworden sind, ist es immerhin eine Wohltat, dass durch das frühe Dunkel werden die Jungs schon sehr früh Abendessen wollen und dann auch wesentlich früher müde sind.
Ich weiß manchmal gar nichts mit mir anzufangen, wenn alle vor 20 Uhr im Bett sind. Möglichkeiten tun sich auf…

Außerhalb der Kürbiszeit backe ich den Kuchen gerne mit Möhren. Schmeckt genauso gut und saftig. In Scheiben geschnitten lässt sich der Kuchen wunderbar einfrieren und einzelne Scheiben sind schnell aufgetaut.
Wenn mal wieder so ein Nachmittagstief kommt und dringend Energie her muss. Oder aber wenn es mal wieder ein „das mag ich nicht“ Essen zu Mittag gab und die Jungs schier zu Verhungern drohen und auch ein großer Teller mit Äpfeln nichts mehr ausrichten kann.
Und falls mal kein Brot für das Abenessen im Haus ist, kann ich guten Gewissens auch unseren Powerkuchen auf die Teller bringen. Dazu noch Bananen und Joghurt und fertig ist ein vollwertiges Abendessen. Ob das mit der Power dann allerdings so gut ist lasse ich mal im Raum stehen…

Powerkuchen mit Kürbis
für eine Gugelhupfform oder Kastenform

50 g Datteln
3 EL Ahornsirup
120 g Albaöl oder Traubenkernöl
250 g Apfelmus (ohne Zuckerzusatz, am besten frisch gekocht)
2 Eier, Größe L
50 g Dinkelvollkornmehl
150 g Dinkelmehl 630
1 TL Natron
1 TL Backpulver
1 TL Zimt
1 EL Kakao
Prise Salz
1 EL Chia Samen
100 g Pecannüsse
80 g Rosinen
200 g Butternutkürbis (oder eine andere Sorte nach Wahl)
Kakao zum Bestäuben

Datteln mit Wasser bedecken und in einem Topf oder in der Mikrowelle einmal aufkochen lassen, abgießen.
Ahornsirup zu den Datteln geben, sowie das Öl.
Alles glatt pürieren.
Apfelmus und Eier gut unterrühren.
Mehle mit Natron, Backpulver, Zimt, Kakao, Salz und Chia Samen mischen und unter die Dattel-Ei-Masse rühren.
Pecannüsse hacken und Kürbis reiben.
Beides zusammen mit den Rosinen unter den Teig heben.
Eine Gugelhupf- oder Kastenform einfetten und Teig einfüllen.
Bei 180°C für etwa 50 Minuten backen. Nach 40 Minuten schonmal überprüfen, ob der Kuchen gar ist.
Kuchen stürzen, abkühlen lassen und mit Kakao bestäuben.

 

Heute gibt es grünen Kuchen und den Kindern schmeckts! {Spinat Tarte}

Mein Kleinster ist derzeit – mal wieder – in einer schwierigen Phase. Es geht auf den zweiten Geburtstag zu und so ist es nun wohl an der Zeit ein großer Junge zu werden.
Nein nein nein, im Einkaufswagen zu sitzen ist etwas für Babys. Hinter Mama herlaufen ist aber auf Dauer auch blöd und am schönsten ist es doch einfach minutenlang auf einer Stelle zu stehen ohne sich zu bewegen. Wer zuerst zuckt hat verloren.
Falls es diese kleinen Kindereinkaufswägen gibt, wird dieser auch zu gerne mit allem möglichen Zeug beladen. Dabei folgt die Auswahl keinem mir logischem Prinzip. Rohrreiniger wird ebenso gerne eingepackt, wie Servietten, Windeln oder Slipeinlagen. Eben das, was so auf Augenhöhe ist.
Nichts mehr mit schnell ein paar Sachen einkaufen. Das war einmal.

Mit die ganze Nacht schlafen war auch einmal. Wir sind ja ganz schön verwöhnt von unseren drei Durchschläfern. Aber seit ein paar Wochen ist jede zweite Nacht dahin.
Gestern mussten wir sogar unser Fenster schließen. TinyBro hatte wohl einen Albtraum. Auf jeden Fall hat er dermaßen laut geschrien, dass wir Angst hatten, die Nachbarn rufen die Polizei weil dort drüben im Haus ein Kind abgestochen wird. Ehrlich wahr. Sogar ich hatte Angst. So ein angsterfülltes Schreien kannte ich bisher noch nicht von ihm.

Ich schieb die diversen Wein- und Trotzanfälle wie immer gerne auf die Zähne. Sobald einer der Jungs schlecht drauf war im Baby/Kleinkindalter heißt es bei mir immer nur, dass da wieder Zähne kommen. Anders kann ich mir das nächtliche Weinen in Kombination mit sehr schlechtem Essen und todesgeschrei beim Zähneputzen nicht erklären.
Wie dem auch sei – da müssen wir so oder so durch und dann kommen auch wieder bessere Zeiten. Kurzzeitig…

So hatte ich auch heute wenig Hoffnung, dass mehr als ein Haps des Mittagessens in seinem Bauch landet. Zumal ich mich heute mal gewagt hatte (Nervenkitzel pur!!!) ein reines Gemüsegericht zu kochen. Ich hatte gestern Abend meinem Mann noch erzählt, dass er am nächsten Abend die Reste vom Mittagessen essen darf, denn von meiner geplanten Spinat Tarte würde mit Sicherheit nur ich essen.

Ich musste daher zweimal, gar dreimal, hinschauen als ich das Mittagessen auf den Tisch stellte. Zwei der drei Jungs haben sich über die Tarte hergemacht. Sie haben sie g e g e s s e n!!!! Und zwar Haufenweise. Ich habe tinyBro selten soviel essen gesehn.
Sohn Nummer eins hat natürlich nichts davon angerührt – das wäre auch zuviel des Guten gewesen. Aber die beiden anderen haben sie richtig gern gegessen.
Nur die Nüsse hat tinyBro nicht gemocht und abgekratzt. Das nächste Mal werde ich also eine Hälfte ohne Haselnüsse machen. Und das nächste Mal wird schon ganz schön bald sein. Denn auch ich finde diese Spinat Tarte unglaublich lecker und ein Gemüsegericht auf Lager zu haben, welches 2/3 der Kinder essen ist ein wahr gewordener Traum.

Dadurch dass der Spinat mit den Eiern und dem Hüttenkäse püriert wird, bekommt die Füllung eine seidige Konsistenz. Weich, warm, köstlich.
Schade, dass ich die Tarte nicht schon in der Babyzeit gemacht habe. Denn, ohne die Nüsse, ist sie perfekt für BLW (baby lead weaning) geeignet.
Aber wie ihr seht, ist sie genauso gut für zahnende Kleinkinder ein Leckerbissen. TinyBro hat sich genüsslich mit den Fingern die Füllung rausgekratzt und nach dem vierten Stück musste ich ihn zurück halten uns nicht alles weg zu mümmeln. LittleBro hat dazu eine große Portion Tomaten-Apfel-Ketchup genehmigt. Der sorgt dann nochmal für eine extra Portion Gemüse und Obst ohne dass es jemand merkt. Und selbstgemacht, ohne Zucker und mit guten Zutaten, ist mir dieser Ketchup mehr als willkommen auf dem Essenstisch.

Spinat Tarte
für 4 Personen

100 g Dinkelmehl 630
110 g Dinkelvollkornmehl
100 g kalter Frischkäse (egal welche Sorte, ich hab Kräuter genommen)
60 g kalte Butter
Salz

700 g frischer Spinat
200 g Hüttenkäse
60 g Frischkäse
3 Eier, L
100 g Cheddar, gerieben
Salz
schwarzer Pfeffer
frisch gemahlene Muskatnuss
2 EL gehackte Haselnüsse (optional)

Für den Teig das Mehl mit einer guten Prise Salz, Butter in Flöckchen und Frischkäse verkneten. Dabei 2 EL kaltes Wasser einkneten bis ein glatter Teig entsteht.
In Frischhaltefolie wickeln und für mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank legen.
Einen großen Topf Wasser aufkochen und Spinat darin 3 Minuten köcheln lassen.
Abtropfen und auskühlen lassen.
Spinat sehr gut auspressen (das sollten etwa 300 g fertiger Spinat ergeben).
Eier, Hüttenkäse, Frischkäse und Spinat mit dem Stabmixer pürieren.
Käse unterrühren und mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen.
Teig ausrollen und den Boden und Wände einer quadratische Backform von etwa 24×24 cm damit auslegen.
Spinatmasse einfüllen und rausstehende Ränder leicht nach innen klappen.
Mit Haselnüssen betreuen.
Tarte bei 200°C für 35 Minuten backen.
Mindestens 10 Minuten ruhen lassen vor dem Anschneiden.
Schmeckt warm und kalt gut.

Lecker und dazu noch gesund gibt es auch in Kuchenform – und keiner ahnt etwas von den guten Zutaten {Schokoladen-Bohnen-Kuchen}

Meine Jungs sind bekannte Schokoholics. Pure Schokolade essen sie zwar so gut wie nie (außer mal ein bisschen an Ostern und Weihnachten); aber alles, in dem Schokolade vorkommt, wird vernichtet. Augenblicklich und ohne Reste.
Schokokoladen-Cookies, Schokoladeneis, Schokoladenkuchen, wahrscheinlich würden sie auch schokolierte Bratwürste essen.

Da mir gesunde Ernährung sehr am Herzen liegt und ich daher nicht jede Woche irgendwelche süßen Schokoladensachen anbieten, aber den Jungs dennoch eine Freude machen möchte, habe ich da so meine Tricks. Ich baue diverse Schokoladenleckerein einfach zu gesunden Snacks um. Schwupdiwup. So geht das.
Zugegeben, es dauert seine Zeit bis die Rezepte bis zu meiner Zufriedenheit (und die der Jungs) perfektioniert sind. Aber wenn es dann soweit ist und ich denke, genau so schmeckt es wunderbar und es gibt nichts zu verbessern, weiß ich, dass sich die Mühe gelohnt hat.

Besonders gelungen ist mir der neuste Lieblingskuchen der Jungs. Ich habe auch nur zwei Backversuche gebraucht bis er – für uns – perfekt war. Beide Kuchen wurden in Lichtgeschwindigkeit (also genau genommen 299.792.458 m/s) vernichtet. Also wirklich vernichtet.
Ich hatte nichts dagegen, schließlich weiß ich, was drin ist und dass das alles gute Zutaten sind. Wenn die wüssten….hehe.

 Die geheime Zutat lautet hier Kidneybohnen. Mein Mann und meine Schwester dachten, ich würde sie veräppeln, als sie bei der ersten Testrunde auch ein Stückchen von dem Kuchen abbekommen hatten.
Denn man schmeckt die Bohnen rein gar nicht. Selbst wenn man weiß, dass sie drin sind kann man es nicht glauben.
Der Kuchen ist zudem Glutenfrei, da er mit Reismehl gebacken wird. Sehr praktisch, wenn man Gäste hat, die kein Gluten vertragen oder selbst drauf verzichten muss.
Man kann das Reismehl auch mit 630er Dinkelmehl ersetzen, wenn er nicht Glutenfrei sein soll. Aber als Abwechslung zu den sonst verwendeten Mehlsorten ist Reismehl einen Versuch allemal wert.
Dieser Schokoladenkuchen darf also ruhig ohne Reue gegessen werden (muss ja nicht gleich der ganze Kuchen sein). Die Jungs durften sogar ein Stück zum Abendbrot essen. Sollte zwar nicht die Regel werden (also aus ihrer Sicht schon…), aber so mal Ausnahmsweise ist das schon okay.
Ein paar Infos zu den Zutaten habe ich in den Food Facts zusammen geschrieben.

Food Facts

*Datteln
Datteln haben zwar einen hohen Zuckergehalt, liefern aber (im Gegensatz zu normalem Zucker) jede Menge Vitamine und Mineralstoffe.
Vitamin B und C und Kalium, dazu noch Magnesium, Kalzium und Tryptophan (daraus entsteht im Körper der Stoff Melatonin, der den Schlafrhythmus steuert). Ballaststoffe sind ebenso zu finden.

*Kidneybohnen
Wie alle Hülsenfrüchte sind Kidneybohnen voll gepackt mit Proteinen und Ballaststoffen. Die Muskeln freuen sich über viel Magnesium und sie sind zwar nicht kalorien- aber dafür fettarm.

*Kokosöl
Kokosöl gehört nicht ohne Grund zu den Superfoods. Es ist hitzebeständig und kann bedenkenlos zum Braten und Kochen verwendet werden. Es besteht zu 90 % aus gesättigten Fettsäuren, wobei die mittelkettigen Triglyceride den Großteil davon ausmachen. Die Laurinsäure, die eine ausgezeichnete Wirkung gegen Viren und Bakterien vorweist, liegt hierbei ganz vorne. Kokosöl erhöht das gute Cholesterin (HDL) und es kurbelt den Stoffwechel an und kann somit beim Abnehmen helfen.

*dunkle Schokolade und Kakao
Dunkle Schokolade ist aufgrund der enthaltenen Flavanole gut für das Herz (und gut für die Seele sowieso). Diese helfen auch den Cholesterinspiegel zu senken. Am Besten eine Sorte von mindestens 70% Kakaoanteil verwenden und natürlich in Maßen genießen.

Schokoladen-Bohnen-Kuchen
für eine 22cm Springform

120 g Datteln
80 g natives Kokosöl
50 g guter Backkakao
1 TL Vanilleextrakt
100 mL Quetschi oder ungesüßtes Apfelmus (zB Apfel, Süßkartoffel, Mandarine von den Frechen Freunden)
400 g Dose Kidneybohnen (Abtropfgewicht 225g)
3 Eier Größe L
Prise Salz
100 g Vollkorn Reismehl
2 TL Backpulver
25 g Zartbitterschokolade (mind. 70%), fein gehackt
1 EL gehackte Pistazien

Datteln mit Wasser bedecken und bei 900 Watt 1 Minute in der Mikrowelle weich köcheln.
Alternativ in einem kleinen Topf kurz aufkochen lassen.
Wasser abgießen und Datteln in ein größeres Gefäß umfüllen.
Bohnen in ein Sieb geben und so lange mit Wasser nachspülen, bis es nicht mehr schäumt. Abtropfen lassen und zu den Datteln geben.
Zusammen mit dem Kokosöl, Kakao, Vanillextrakt und Quetschi fein pürieren.
Eier trennen und die Eigelbe unter die Schokomasse rühren.
Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen.
Mehl und Backpulver mischen und unter die Schokomasse heben, gefolgt von der gehackten Schokolade.
Eiweiß in drei Portionen ebenfalls locker unterheben.
Eine 22 cm Springform mit Backpapier auslegen und Teig einfüllen.
Mit Pistazien bestreuen und bei 180°C etwa 35-40 Minuten backen.

Noch mehr Lust auf gesunde Schleckermaul Rezepte?
Am Montag startet die gesunde Rasselbande {Eis} Woche bei Kuchenduft&Kinderlachen!
Jeden Tag poste ich ein leckeres Rezept für gesundes Eis. Genau das richtige für das Sommerwetter (falls es denn anhält…).

Damit man bei dem ganzen Familienchaos auch mal was zum Lachen hat, gibt es heute ein Buch für Eltern und die, die es werden wollen {Buchrezension und Give-away} und Gewinner von „Fiete“

Manchmal, wenn einem alles zuviel wird mit den lieben Kleinen, wenn einem der Alltag droht über den Kopf zu wachsen und man ernsthaft überlegt einfach die Koffer zu packen und auszuwandern, ohne jemanden die Adresse zu verraten, hilft nur ein bisschen Zeit für sich und über das ganze lachen zu können.

Um Weihnachten rum sind ja alle gestresst. Mich eingeschlossen. Besonders weil noch zwei meiner drei Jungs in der Adventszeit Geburtstag haben.
Da kam mir die Rezession des Buches „Sehr gerne, Mama, Du Arschbombe“ von Patricia Cammarata gerade recht.
Allein beim Titel musst eich schon grinsen und habe mich auf ein paar ruhige Stunden (selbstredend nicht am Stück!!!) gefreut um anstatt Kinderbücher ein Buch über das Mamasein zu lesen.

Ich bin ein Lesewurm. Vor den Kindern habe ich Bücher geradezu verschlungen. In der Stillzeit bei bigBro auch. Aber dann war es damit vorbei in ein paar Tagen ein 500 Seiten Schinken zu lesen.
Jetzt brauche ich einen Monat dafür.
Ich lese nur noch abends im Bett und da fallen mir nach spätestens 10 Seiten die Augen zu. Meistens findet mein Mann mich schon nach 3 Seiten schlafend mit dem Buch in der Hand, halb tot, im Bett.

Aufgrund meiner zufallenden Augen hat mir als erstes am Buch gefallen, dass es ganz kurze Kapitel von nur wenigen Seiten hat, die auch nicht zusammenhängen sondern abgeschlossene Geschichten sind.
Das ist genau die richtige Dosis für mich. So lese ich abends noch 1-2 Kapitel und kann dann seelenruhig die Augen zufallen lassen ohne den Drang, unbedingt weiter lesen zu müssen, weil es gerade so spannend ist (wie bei dem Thriller, den ich jetzt gerade lese).

Noch besser wäre es natürlich das Buch mit einer Tasse Tee und einem (in diesem Fall) Geburtstagskuchenstück zu genießen.
Aber solche Momente sind rar. Sehr rar. Und mehr als 3 Seiten sind da dann auch nicht drin. Denn spätestens da gebe ich auf mich ansatzweise auf ein Buch zu konzentrieren. Irgendeiner ruft halt immer „Mama hier, Mama dort, Mama wo ist der Deckel von meiner Mülltonne, Mama wo ist mein Geldstück, Mama ich möchte einen Keks essen, Mama was machst Du, Mama, Mama, Mama!“.

Patricia betreibt den Blog dasnuf.de und das Buch ist quasi eine Zusammenfassung ihrer Blogbeiträge.
Sie lebt mit Mann und drei Kindern in Berlin und schreibt über ihr Leben, welches, wie das aller Eltern, gerne mal im Chaos versinkt.

Ich habe beim lesen des Buchs einige Male herzhaft gelacht, was meinen Mann, der neben mir im Bett bereits geschlafen hat, wohl nicht so erfreut hat.
Bei einigen, bei richtig vielen Stellen, konnte ich nur nicken und denken „ach, bei Dir ist das also auch so“ und „aha, ich bin also nicht allein“. Allein das tröstet schon. Patricia schreibt ehrlich. Und ganz ehrlich, das Leben mit Kindern ist machmal einfach furchtbar. Natürlich immer furchtbar schön, denn man liebt ja seine Kinder. Aber es ist auch einfach furchbar anstrengend, furchtbar nervenraubend, furchtbar furchtbar.
Oft fühle ich mich neben den perfekten Supermamas als totale Versagerin. Ich dachte, bis zu diesem Buch, dass ich mit einigen Angewohnheiten und Marotten meiner Kinder allein auf der Welt bin. Denn bei allen anderen ist ja immer alles Friede – Freude – Eierkuchen. Und bei mir halt Pustekuchen.

Ich weiß nicht, wie oft mein Mann in den letzten Wochen zu hören bekommen hat, nachdem er sich wieder beschwert hat, dass nur wir dieses und jenes Problem mit den Jungs haben, dass in diesem Buch was ich gerade lese (also die Arschbombe) genau dies und jenes so und so steht.
Ja. Wir sind nicht allein.

Ich kann über das Buch nicht viel mehr sagen als „lesen!“. Es ist wirklich lustig und toll geschrieben. Die ganz abstrakten Texte sind nicht so meine Welt (also wo sie absichtlich sehr übertreibt), aber ansonsten sehr lustig und super für genervte Eltern um mal über all das herzlich lachen zu können.
Denn mit einem Lachen lässt sich der komplette Wahnsinn irgendwie schon meistern. Wir sind nicht allein!

Wer das Buch noch nicht kennt und jetzt neugierig geworden ist, der kann ein Exemplar gewinnen!
Vielleicht habt Ihr über die Feiertage sogar ein wenig Zeit um ein bisschen darin zu blättern und zu lachen.

In den Lostopf springt ihr wie folgt (bitte alle 3 Punkte erfüllen):

  1. Werdet Fan von der „Kuchenduft & Kinderlachen“ Facebook Page

2. Teile diesen Beitrag auf Facebook

3. Schreib einen Kommentar warum ihr das Buch gerne hättet

Die Verlosung läuft bis Samstag, 19. Dezember 2015, 23:59 Uhr.

Viel Glück!

Und zu guter Letzt habe ich noch den Gewinner des Buchs „Fiete – Das versunkene Schiff„!

Eigentlich sollte die Auslosung ja schon letzten Sonntag stattfinden. Aufgrund des ganzen Geburtstagstrubels kamen wir aber nicht dazu oder mir ist es mitten in der Nacht eingefallen oder beim Einkaufen oder unter der Dusche.
Heute habe ich es mir jedoch dick in den Kalender geschrieben und heute morgen hatten tinyBro und ich viel Spaß beim Namen ziehen.

Er hat auch ziemlich zielsicher eine Karte gewählt und freudestrahlend damit gewunken.

Gewonnen hat…. Céline!!!
Herzlichen Glückwunsch und wir wünschen Dir viel Spaß mit Fiete.

Der Wind, der Wind, das himmlische Kind {winterliche Windbeutel – so locker und lecker}

Vor mir liegt das zweite Backwochenende im Advent. Jedoch nicht zur Feier des selbigen, sondern um den zweiten Geburtstag innerhalb einer Woche zu feiern.

Nachdem tinyBro letzten Freitag 1 geworden ist, folg littleBro am Sonntag mit seinem 3. Ehrentag.

Bei so vielen Gelegenheiten zum Feiern braucht es meine ganze Kreativität und diverse Köstlichkeiten zu zaubern.
Als ich für tinyBros Geburtstag in der Planungsphase war, kam mir die Idee, mal wieder Windbeutel zu backen.
Ich liebe, liebe, ach, vergöttere Windbeutel und Eclairs.
Passend zum 1. Advent sollten es im jedem Fall winterliche Beutelchen werden.

Schwups stand die Idee und alle Gäste waren sich einig, dass die Windbeutel einfach köstlich schmecken.
Da war es also keine Frage, dass sie in mein Repertoire aufgenommen werden und ich sie auch Euch nicht vorenthalten möchte.

Ich bin ein großer Freund von Brandteig. Schnell gemacht und Idiotensicher. Man darf nur nicht ungeduldig sein und die Ofentür öffnen.
Ich verweile lieber davor und bestaune wie aus unscheinbaren Teighaufen große, fluffige Windbeutel werden.
Die Spekulatiuscreme ist ebenfalls ein Gedicht. Könnte ich auch pur essen.
Die macht sich bestimmt auch gut als Tortenfüllung. Ich werde das bei Gelegenheit (und davon gibt es ja zuhauf) testen.

Und wer weiß, vielleicht wird das ja Euer Weihnachtsdessert. Die Creme und die Kirschen lassen sich gut bis zu zwei Tag eim vorraus machen.
Den Brandteig dann bitte erst am Tag selbst. Windbeutel schmecken am besten frisch und knackig aus dm Ofen.
Aber im Notfall kann man sie auch einfrieren und nach dem Auftauen nochmal ein paar Minuten im Ofen knusprig werden lassen.

winterliche Windbeutel mit Spekulatiuscreme und Kirschen
für 12 Windbeutel

Brandteig:
250 mL Wasser
75 g Butter
eine Prise Salz
150 g Mehl
4 Eier

Spekulatiuscreme:
100 g Gewürzspekulatius
250 g Mascarpone
Mineralwasser
200 g Sahne

Kirschkompott:
es wird nur die Hälfte benötigt, der Rest passt gut zu Eis oder Joghurt
1 Glas Kirschen
2 EL Speisestärke
1/2 TL Spekulatiusgewürz
1/2 TL Vanillextrakt

Für den Brandteig das Wasser mit dem Salz und der Butter in einem Topf aufkochen lassen.
Mehl in einem Schwung in das Wasser geben. Mit einem Holzlöffel so lange rühren bis ein dicker Kloß entsteht, der schön glänzt. Unter stetigen Rühren bei mittlerer Hitze ein bisschen an“brennen“ lassen.
In eine Schüssel umfüllen und abkühlen lassen.
Mit den Rührstäben des Handmixers die Eier nacheinander unterrühren. Darauf achten, dass das Ei gut eingearbeitet ist bevor ein neues hinzu kommt.
In einen Spritzbeutel mit Sterntülle geben und 12 Windbeutel auf 2 Backbleche verteilt spritzen.
Nacheinander bei 200°C 35-40 Minuten backen bis die Windbeutel eine schöne Farbe haben.
Nicht die Ofentür öffnen bis sie fertig sind!
Mit einem Messer aufschneiden, auf ein Gitterrost setzen und vollständig abkühlen lassen.

Die Kirschen über einen kleinen Topf abtropfen lassen.
4 EL Kirschwasser mit Speisestärke und Gewürzen verrühren. Kischsaft aufkochen lassen und die Speisestärke-Mischung mit einem Schneebesen einrühren.
Erneut aufkochen lassen und gut rühren.
Kirschen unterheben und das Kompott abkühlen lassen.

Für die Creme die Spekulatius sehr fein mahlen.
Mascarpone mit 2-3 EL Mineralwasser mit einem Schneebesen glatt rühren.
Sahne steif schlagen und unterheben.
Zuletzt die Spekulatius unterrühren.

Die Windbeutel mit der Creme und der Hälfte der Kirschen füllen und nach Belieben mit Puderzucker bestäuben.

Ahoi aus dem Bücherregal {Buchrezension und Give-away}

Wir als bekannte Bücher-liebende-Familie waren hell auf begeistert, als uns vor ein paar Wochen ein neues Buch zur Rezension ins Haus geflattert ist.
Meine Jungs haben wohl das Lesegen von mir geerbt. Herr Kuchenduft liest nur Spiegel Online und ab und an die Eltern Zeitschrift.

Schon von klein auf waren Bücher für bigBro das allergrößte. Stundenlang vorlesen, angucken, stöbern, bestaunen und dabei kuscheln sind keine Seltenheit und unser Berg am Büchern steigt stetig an.
Jetzt, da er älter ist, kommen endlich auch die für mich interessanten Bücher dazu. Alles von Astrid Lindgren wird verschlungen – besonders Pippi Langstrumpf – und mit den längeren Texten kommt auch bei mir mehr Freude beim Vorlesen auf.
Die Babybücher sind auf Dauer etwas, sagen wir, langweilig. Okay, sterbenslangweilig. Besonders beim 1000. mal angucken.

Zur Rezension gab es „Fiete – Das versunkene Schiff“. Fiete sagte mir noch so gar nichts, obgleich er ja anscheinend recht bekannt ist.
Aber, wie ich hörte, wohl auf Grund diverser Apps. Da war klar, dass der kleine Matrose an mir vorbei gesegelt ist. Mit Apps für Kinder haben wir nämlich noch 0,0 Erfahrung. Mit 4 muss das auch noch nicht sein, denke ich. Allerdings würde ich es den Jungs auch nicht vorenthalten, falls sie Interesse daran hätten. Haben sie aber bisher noch nicht.
An Medien benutzen sie bis dato nur den Fernseher, um mal eine Folge Schaun das Schaf oder Pippi Langstrumpf zu gucken, oder mein Smartphone zum Bilder und Videos angucken, die ich von den Jungs aufgenommen habe.

Wir sind ganz klassisch und lesen Bücher, hören CDs und Kassetten. Jawohl…Kassetten. Wahrscheinlich gehören meine Jungs zu den wenigen Kindern dieser Generation die noch einen Kassettenapparat zu Hause haben.

So gingen wir also ganz unvoreingenommen an „Fiete“ ran.
Es war Liebe auf den ersten Blick!
BigBro ist begeistert. Seit dem Eintreffen des Buches wird es jeden Abend gelesen. Er liebt es.
Auch littleBro findet gefallen daran, wobei es für ihn mit fast 3 Jahren noch zuviel Text ist. Die Doppelseite mit all den Sachen, die Hein, Hinnerk und Fiete mit aufs Boot nehmen, ist aber auch bei ihm der Hit.
Der Wortschatz hat sich so um Wörter wie Seilwinde, Schlauboot, Funkgerät und Kompass erweitert.
Überhaupt gibt es in dem Buch einige Dinge, denen wir als Süddeutsche nicht so oft begegnen.
(Vor)lesespaß und Lernerfolg in einem. Das gefällt den Eltern.

In dem Buch geht es um die drei Freunde Fiete, Hein und Hinnerk, die dem alten Hansen helfen und sein gesunkenenes Schiff „Botilda“ bergen.
Dabei müssen sie zusammenhalten und gemeinsam die knifflige Aufgabe lösen ein so schweres Schiff vom Meeresgrund zu heben.
Am Ende schaffen sie es aber und machen Hansen glücklich, der aber zu alt für die Seefahrt ist und den Freunden seine Botilda schenkt.

Die Geschichte ist wirklich schön und es geht um Freundschaft, Hilfsbereitschaft, Zusammenhalt. Für 4 Jährige ist es leicht verständlich und hat genau die richtige länge an Text und dazu schöne Bilder.
Einzig eine Sache stört uns, also mich und meinen Mann, den Jungs ist das egal. Die Botilda wird unter anderen mit einem selbstaufblasbaren Schlauchboot gehoben, dass sich unter Wasser (!) aufbläst. Nunja, das ist physikalisch leider nicht möglich. Für uns Naturwissenschaftler ein Unding.
Aber wie gesagt, den Jungs fehlt der Zusammenhang noch und es ist ihnen ziemlich schnuppe.

Interessant war auch wie Herr Kuchenduft und ich den Kindern das Buch vorgelesen haben. Habe ich von Anfang an F i e te gesagt, nannte mein Mann ihn F i te. Wir haben uns dann ganz schön in die Haare gekriegt und nachdem ich im Netz recherchiert habe, kam raus, dass – leider – mein Mann Recht hat. Allerdings wird er im Englischen F i e te ausgesprochen, was ich natürlich als Gleichstand ausgelegt habe.
Okay, dann heißt er halt ab sofort F i te. Ich gebe mich geschlagen.

Am besten liest sich das Buch in unserer Leseecke, die ich vor ein paar Monaten neu gestelltet habe. Mit der fröhlichen Matratze von Nobodinoz , kleinen und einem riesen selbstgenähtem Kissen und der kuscheligen Ferm Living Decke, lässt es sich mit einem großen Stück Hummingbird Cake der Nachmittag gemütlich verbringen. Besonders wenn tinyBro Mittagsschlaf hält und man keine Angst um Buchseiten und Kuchenstücke haben muss.

Wir hoffen sehr, dass bald ein weiteres Fiete Buch erscheint, am besten die Fortsetzung zu der Geschichte. Ich stelle mir da sowas vor wie die erste Schifffahrt mit der restaurierten Botilda. Wir sind gespannt.

Zum ersten Advent habe ich noch ein kleines Geschenk für Euch damit ihr auch Fiete kennen und lieben lernt.
Der Bastei-Lübbe Verlag war so nett und hat mir ein Exemplar zum Verlosen mitgeschickt.
Druckfrisch für Euch und eure Kinder.

In den Lostopf springt ihr wie folgt (bitte alle 3 Punkte erfüllen):

  1. Werdet Fan von der „Kuchenduft & Kinderlachen“ Facebook Page

2. Teilt

„>diesen Beitrag auf Facebook

3. Schreibt in einem Kommentar welches EUER liebstes Buch als Kind war

Die Verlosung läuft bis Samstag, 05. Dezember 2015, 23:59 Uhr.
Der Gewinner wird von bigBro am Nikolaus gezogen und bekannt gegeben.
Viel Glück und einen besinnlichen ersten Advent!

Matratze: Nobodinoz bei babyssimo
kleines Kissen: nobodinoz bei babyssimo
mittleres Kissen: IKEA
großes Kissen: selbst genäht
Decke: Ferm Living bei Connox
Stoffkrokodil: Fog Linen bei babyssimo
Hasenteller: Maileg bei Geliebtes Zuhause