Von Mückenstichen, Fußball und Wasserschlachten {unser Jahrhundertsommer mit Babybauch}

Wo andere noch mitten in den Sommerferien stecken, haben wir schon wieder die zweite Woche Schule und Kindergarten.
Ich muss zugeben, dass ich dieses Jahr ein wenig Bedenken hatte, wie ich die Sommerferien mit meinen drei Jungs so meister. Zum einen waren es das erste Mal 6 Wochen Ferien, da mein größter Sohn erst letztes Jahr ein geschult wurde und zum anderen habe ich noch 2 Wochen bis zum Geburtstermin vom kleinen Bruder und war so die Ferien über hochschwanger und kugelrund.

Aber dann wurden es wieder Erwartens wunderbare Ferien und die Zeit ging rasend schnell um.
Erstmal waren wir für 10 Tage auf einem Bauernhof in Bayern. Die Fahrt war wirklich die Hölle, weil sitzen für mich nur noch unter Schmerzen geht und 8 Stunden Autofahrt da nicht wirklich das schönste für mich ist. Irgendwann waren wir aber da und nachdem die ersten Tage von Trotzanfällen und streiten und ärgern unter den Geschwistern bestimmt waren, hatten sich endlich alle eingewöhnt und es wurde von Tag zu Tag entspannter.

Wir verbrachten den Tag am Pool, die großen haben unentwegt Fußball gespielt und der kleine hatte alle Hände voll zu tun mit dem Traktor das Heu in die Scheune zu transportieren.
Daneben gab es frische Milch (leider nicht für mich) und Eier vom Hof und jeden Tag ein Eis für die drei Schleckermäuler.
Vor dem Urlaub hatte ich mir zum Ziel gesetzt, dass wir uns dort endlich auf einen Namen für den kleinen Bruder einigen. Schließlich war ich jenseits der 30. Woche und irgendwann musste das Kind ja mal einen Namen bekommen. Bisher kamen wir nicht auf einen gemeinsamen Nenner und unsere beiden Namenslisten war lang aber keine wollte die des anderen.
Wie es der Zufall so will, machte ein kleiner Junge auf dem Bauernhof Ferien, dessen Name mir noch gar nicht in den Sinn kam. Ziemlich schnell war dann klar, dass das unser Name für den kleinen Bruder werden wird. Endlich konnten wir uns einigen und allein deshalb hat sich die lange Fahrt in den Urlaub gelohnt.

Wieder zu Hause musste mein Mann wieder auf die Arbeit düsen und ich war allein mit den wilden Jungs. Uns kam das gute Wetter zugunsten und wir haben schnell eine wunderbare Ferienroutine entwickelt. Die drei durften im Schlafanzug frühstücken und dann den ganzen Tag im Garten verbringen. Das Planschbecken wurde morgens befüllt, damit es Mittags eine angenehme Temperatur hatte, die Fußballtore wurden kaputt gekickt und ich bekam den ein oder anderen Wasserpistolenspritzer ab.
Auf große Unternehmungen hatten wir alle keine wirkliche Lust und so blieb es beim Garten und der Eisdiele. Slow living war unser Motto und auch wenn ich erst ein schlechtes Gewissen hatte, dass die Jungs in den Ferien nichts erlebt haben, waren doch irgendwie alle glücklich und zufrieden.
Manchmal heißt tolle Sommerferien auch einfach den ganzen Tag Fußball spielen, mit dem Wasserschlauch am Spielturm eine Wasserrutsche bauen und nackig durch den Rasensprenger zu laufen. Sandverschmiert Eis essen, Waffeln im Garten zum Abendessen verputzen und mittags stundenlang Hörspiele hören und Mamas Babybauch beim Wachsen zuschauen.

Ein bisschen produktiv waren wir dann aber doch noch. In den ersten Ferienwochen habe ich mit den Jungs das Babyzimmer gestrichen, umgeräumt und eingerichtet und alle Strampler und Bodys aus dem Keller geholt, gewaschen und einsortiert. Auch die ganzen Näharbeiten, die ich mir für das Baby vorgenommen habe, konnte ich fertig bekommen.

Ich würde lügen, wenn ich nicht auch sagen würde, dass es auch durchaus stressig war. Einkaufen mit drei Kindern und Hochschwanger gleicht einem Triathlon und für einen Termin beim Frauenarzt musste mein Mann extra später zur Arbeit und ich mich abhetzen möglichst schnell wieder zu Hause zu sein.
Nachdem nun fast die zweite Woche Schule und somit Alltag rum ist, sehne ich mich nach den Ferien zurück. Morgens alle drei pünktlich fertig zu bekommen grenzt schon an einer schier unmöglichen Mission, aber sie abends vor 21 Uhr ins Bett zu bekommen ist so unwahrscheinlich wie ein Lottogewinn, wenn man gar kein Lotto spielt.
Immerhin hat die Hitze ein wenig nachgelassen, denn bei 36°C im Schatten den Jungs beim Fußball Training zuschauen ist jetzt auch nicht besonders erholsam.

Jetzt kommt also die spannende Zeit. Wann wird sich der kleine Mann auf den Weg zu uns machen? Ich rechne eher mit September, aber theoretisch könnte er jederzeit kommen. Am liebsten wäre mir ja der gleiche Ablauf wie bei der letzten Geburt. Da sind wir ins Krankenhaus als die Kinder schon im Bett waren und mein Mann war schon wieder zurück als sie morgens aufgewacht sind. Besser ging es nicht.
Also bitte wieder genau so. Aber die Wehenschmerzen, die dürfen ruhig ein bisschen weniger heftig sein (sprach das rosa Einhorn).

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Unser Wochenende in Bildern {von Affen und Rittern}

Das zweite Ferienwochenende liegt hinter uns.
In den Kindergartenferien machen wir gerne besondere Sachen. So gibt es viele Fahrradtouren zur Eisdiele, Ausflüge oder wir verbringen einen Faulenzertag mit Planschbecken im Garten.

Wie unsinnig jedoch irgendwelche Pläne sind, haben wir letzte Woche erneut gemerkt.
Auf großen Wunsch der beiden großen Brüder, wollten wir 3 Tage nach Nürnberg in den Playmobil Funpark. Ferienwohnung war gebucht, Vorfreude war groß.
Dann wurden nacheinander aber alle krank. Montag, als es mir wirklich mies ging und ich froh war, den Tag allein mit den drei Jungs (halbwegs) überlebt zu haben, habe ich entschlossen, die Ferienwohnung zu canceln und das ganze Vorhaben um 2 Wochen zu verschieben.
Am Ende hat sich gezeigt, dass die Entscheidung genau richtig war, da es tinyBro auch am Mittwoch noch nicht gut ging.

Freitag hatte Herr Kuchenduft trotzdem Urlaub und wir haben uns – trotz schlechter Wettermeldungen – dazu entschlossen, in den Heidelberger Tierpark zu gehen.

Als wir angekommen sind war es noch sehr leer. Kein Wunder. Es war zudem auch noch sehr nass und kalt.
LittleBro ist großer Affenfan und so war es kein Problem die erste regnerische Zeit im Affenhaus zu verbringen.

Uns Picknick drohte dann ins Wasser zu fallen.
In der Nähe der Affen haben wir aber einen trockenen Platz gefunden und mein eingepacktes Essen genossen.
Es gab selbst gebackenen Dinkelvollkorn Rosinenbrötchen, Möhren-Frucht-Salat, Kartoffelsalat und Rohkost zum mümmeln.

Nach unserem Mittagessen hatte sich der Regen verzogen.
Es wurde wärmer und wir hatten noch einen wunderbaren Tag im Zoo.

Die Jungs waren sehr angetan von den Elefanten.
„Guck mal Mama, Benjamin!!!“

Im Streichelzoo wurden die Ziegen noch schnell verwöhnt…

…bevor es mit sehr müden Kindern nach Hause ging.

Samstag war ich – wie so oft – viel in der Küche.
Die Jungs kamen ab und an dazu und haben beim Erbsen puhlen geholfen.
Ansonsten waren wir den ganzen Tag im Garten.
Erst haben die Männer Rasen gemäht, dann gab es Mittagessen draußen und dann wurde das Planschbecken aufgebaut.
Ein richtig schöner, ruhiger (wie ruhig es eben mit drei Jungs sein kann) Tag.

Zu Mittag gab es Waffel-Kartoffeln, frische Erbsen und Möhren,
Ratatouille Pie mit Ricotta in Filoteig und frischen Eistee.
Sohn Nummer eins hat zwei Blättchen Filo abgebrochen und gemampft und die anderen beiden nur Kartoffeln.
Ich dagegen fand es ultra lecker und war froh um die Reste vom Pie, der kalt noch wunderbar schmeckt.

Der Nachtisch wurde aber verputzt.
Hat wohl keiner gemerkt, dass im Cashew-Bananen Eis noch Spinat war *hehehe*

Sonntag war ebenfalls ein Sommersonnentag.
Vormittags habe ich Mohn-Dinkel-Buchweizenschnecken mit Johannisbeeren – aus dem eigenen Garten – als Picknick gebacken
(Rezept kommt noch).

Zu Mittag gab es sehr leckere Fleischbällchen in Apfelsauce mit herzhaften Pancakes und Salat.
Fleischbällchen werden hier in jeder Form gegessen und keiner weiß, dass ein Teil des Fleischs durch Bohnen ersetzt wurde.

Danach wurde alles zusammen gepackt und auf ging es zum
Mittelalterspektakel in Angelbachtal.

Als erstes wurde der Eis Stand entdeckt. Bei dem heißen Wetter musste was kühles für die Jungs natürlich sein.

TinyBro war sehr müde und anfangs nicht gut zu sprechen.

Eine halbe Stunde nach der Ankunft habe ich die schlimmsten 15 Minuten meines Lebens verbracht.
Mein Mann war mit tinyBro im Bollerwagen voraus und ich mit den zwei Jungs hinterher. Ich sage zu littleBro noch, er solle kommen, drehe mich um dieses Bild zu machen…

…drehe mich wieder um – und weg war er.
BigBro wusste auch nicht, wo er ist.
Er war weg!!!
Ich habe mit den Augen die Menschenmenge abgesucht, ihn gerufen – nichts.
Mein Puls ging schlagartig hoch und ich bekam bereits Schweißausbrüche. Mein Mann kam dazu und versuchte mich zu beruhigen.
Er gab mir tinyBro und machte sich auf die Suche.
ich konnte nicht wirklich weg. Hatte bigBro und den Bollerwagen neben mir und tinyBro auf dem Arm.
Ich suchte panisch umher und merkte, wie ich dabei war eine Panikattacke zu bekommen.
Tränen flossen und ich habe schon die Schlagzeilen vom nächsten Tag gesehn „Junge beim Mittelalterspektakel verschwunden“.
Habe mich schon die Leiche identifizieren gesehn.
Ich habe mir wirklich das allerschlimmste ausgemalt und fing an zu hyperventilieren.
Eine liebe Dame kam zu mir um mich zu beruhigen und Sanitäter zu rifen um tinyBro auszurufen.
Und dann war er wieder da!!!
Saß bei einem Sanitäter auf dem Schoß. Er stand wohl in der Gegend rum und hat geweint.
Ich kann gar nicht sagen, wie glücklich ich in diesem Moment war.
Danach habe ich ihn keine Sekunde aus den Augen gelassen.

Auf den Schock ging es erstmal die Schnecken essen und Rittertrunk trinken.

Nach der Stärkung durften sich die beiden großen Ritter neue Schwerter aussuchen.
Ich war so glücklich, dass littleBro wieder da war, dass ich ihnen alles (naja, fast alles) gekauft hätte.

Gut ausgerüstet ließen sich auch die Ritterspiele gut verfolgen.

BigBro wollte unbedingt eine Scheide für sein Schwert.
Die kreative Mama hat den Sling von tinyBro mal eben in einen Ritterumhang umfunktioniert.

Als Abschluss gab es am Abend noch lustige Kartoffelspieße (worum es ganz schön Streit gab, schließlich hatten alle Hunger vom vielen Ritter spielen und Zuschauen) und ein richtig tolles Rittertunier.

TinyBro war nun wirklich sehr, sehr müde und da half nur noch der Sling.

Spät zu Hause ging es gleich ins Bett, wo von Rittern und Drachen geträumt wurde.

Habt ihr das Sommerwochenende genossen?
Mehr „Wochenende in Bildern“ gibt’s bei Geborgen Wachsen.

Unser Wochenende in Bildern {Ferienstart}

Ich sitze krank vor dem PC während die, auch angeschlagenen, Jungs zwei Folgen Benjamin Blümchen gucken und dachte mir, es wär mal wieder Zeit für „unser Wochenende in Bildern“.
Freitag war der letzte Kindergartentag und die 3 Wochen Ferien gingen los. Erholung für die Jungs – nicht ganz so viel Erholung für meine Wenigkeit.

Wie versprochen ging es zum Startschuss in die Ferienzeit ein Eis essen.
Wir haben uns abends im Einkaufszentrum mit Herrn Kuchenduft getroffen.
Das war ein großer Spaß für die Jungs. Es gibt da nämlich Rolltreppen. Mensch, haben die sich gefreut.
Zuerst bin ich mit den Jungs noch in die Buchhandlung und jeder durfte sich ein Buch aussuchen.


Die Wartezeit, bis der Papa kam, haben sich die Jungs auf dem Spielplatz vertrieben.

Mein großer Sohn ist auch schon voll im Fotomodus.
Dass ich immer Bilder mache, merkt man daran, dass er mich immer mal auffordert doch ein Bild zu machen.
Wie auch hier: „Mama, guck mal, wie süß. Mach ein Foto von uns“.

Als mein Mann dann endlich aufgetaucht ist, ging es endlich zum versprochenen Eis.

Für tinyBro gab es Heidelbeeren und viele Kuscheleinheiten.

Wo wir schon mal da waren, habe ich gleich noch ein paar Besorgungen gemacht und beim Sale mein Schnäppchen des Jahres gemacht.
Das Flamingo Shirt war von 25 auf 4€ reduziert. Konnte ich dann einfach nicht dran vorbeigehn, zumal ich auch kein Eis hatte und quasi mein Geld dann übrig hatte (so meine Logik).

Samstag gab es wieder mal Hähnchen-Fajitas mit Auberginen und Paprika bei uns.
Dazu gibt es immer frische Dinkelvollkorn-Fladenbrote. Die sind so unglaublich lecker.
Ich habe also den Vormittag in der Küche verbracht, während die Männer im Garten waren.

Letzte Woche kamen meine neuen Stampin Up Stempel für Weihnachten (ja, Weihnachten!) an.
Ich musste dann gleich die Zeit nutzen, um diese am Wochenende auszuprobieren.
Mehr als eine Karte habe ich aber nicht geschafft, da wir dann auch schon in den Wildpark gegangen sind.

Von Sonntag gibt es kaum Bilder.
Warum? Weil ich gestern krank geworden bin.
Die Jungs haben Ende letzter Woche schon gehustet. Mich hat es dann also gestern erwischt.
Morgens ging es mir noch gut. Ich habe ein neues Kettlebell Training ausprobiert und Lasagne gekocht.
Aber nach dem Mittag ging es Bergab.

TinyBro hat mein selbstgemachtes Matcha Eis sehr genossen.

BigBro war am Nachmittag auf einen Kindergeburtstag und mein Mann ist mit den beiden anderen Spazieren gegangen.
Da konnte ich in Ruhe ein paar Sachen am PC erledigen und reichlich Tee trinken.
Für die hungrige Meute habe ich abends einen großen Pott
Polenta-Kokos-Porridge mit Himbeeren und Akazienhonig gekocht.
Auch bigBro hat eine Schüssel verdrückt. Auf Kindergeburtstagen isst er selten etwas – schmeckt ihm wohl alles nicht (kleine Anmerkung: es gab Fischstäbchen und Pommes – hatte ich erwähnt, dass er etwas schwierig mit dem Essen ist???)

Für uns habe ich abends dann noch einen Superfood Salat mit Quinoa, Puy Linsen, Kichererbsen, Fenchel, rote Beete, Avocado und Hüttenkäse mit Brokkoli gekocht.
In der Hoffnung, dass er den Viren einen Popotritt verpasst. Ist aber leider nicht passiert.
Heute fühle ich mich deutlich schlechter.
Krank sein + Kindergartenferien ist eine GANZ schlechte Kombination!!!

Was habt ihr schönes am Wochenende gemacht?
Mehr „Wochenende in Bildern“ gibt’s bei Geborgen Wachsen.

Unser Wochenende in Bildern {Hallo, Sommer}

Der Sommer war dieses Jahr ja immer nur kurz zu Besuch. Kaum ist er da, ist er auch schon wieder weg.
Dieses Wochenende war er da. So richtig! Es war toll.
Heute genießen wir noch die Ausläufe des schönen Wetters, bevor es morgen wieder regnerisch und kälter wird.
Hat aber auch seine Vorteile. So muss man abends immerhin nicht die Zeit mit Gießen verbringen.

Da man ja nicht weiß, ob der Sommer überhaupt nochmal kommt, haben wir uns am Samstag kurzerhand dazu entschlossen zu Grillen und das Planschbecken aufzubauen.
Am Grillen hatten die Jungs nicht so sehr Interesse, wohl aber am Planschbecken.

Dieses musste aber zuerst mit Wasser befüllt werden. Das übernehmen die großen Jungs natürlich selbst.

Derweilen hat der Herr des Hauses sich um den Grill gekümmert und versucht die Jungs vom selbigen fern zu halten.

Meine Wenigkeit war in der Zeit in der Küche und hat gesunde Leckerein gezaubert.
Es gab Quinoa-Stachelbeer-Tabuleh
selbstgemachte Ofen-Pommes
gesunde Burger mit Vollkornbrötchen, Avocado und Rinderpatties
selbstgemachten Tomaten-Apfel-Ketchup

Unsere Kinder haben ihrem Namen wieder alle Ehre gemacht und jeweils  nur ein Würstchen und vorher ein paar Chips gegessen.
Wie immer war ich ziemlich geknickt, lange in der Küche gestanden zu haben und keiner möchte etwas essen.
Eigentlich sollte ich daran ja gewöhnt sein…

Ja, so eine Wurst frisch vom Grill ist heiß. Wir haben dich gewarnt!

Nach dem Essen wurde im Pool gechillt.

Als die Temperaturen etwas runter gegangen sind, konnten wir endlich zum Dorffest aufbrechen.
Die Jungs redeten seit Freitag von nichts anderem. Da haben wir nämlich gesehn, wie das Karussell aufgebaut wurde.
TinyBro hatte keinen Mittagsschlaf gemacht und war dementsprechend müüüde.

Angekommen, durfte jeder zwei Fahrten mit dem Karussell machen.
Danach gab es bittere Tränen.

BigBro hat das erste Mal mit Pfeilen auf Luftballons geworfen und gleich vier von vier mal getroffen.
Er war mega stolz. Und ich auch.

Am Sonntag bin ich wieder um 6:30 aufgetanden und habe meine 50 Minuten Fitness gemacht.
Danach ging es zum 80. Geburtstag von Herrn Kuchendufts Tante.
Die A8 war brechend voll und wir standen hin und zurück lange im Stau.

TinyBro war zur Abwechslung mal wieder müde.

Während der große Bruder nach dem Essen eine Runde gekickt hat, hat sich tinyBro in den Buggy gekuschelt.
Es war wirklich brütend heiß. Aber ich mag das ja.


Nachdem sich die Jungs mit Kuchen gestärkt hatten, ging es nach Hause.
Die Fahrt war lang und mühsam.
BigBro hat sich sehr bemüht den kleinsten Bruder bei guter Laune zu halten.

Gegen 20 Uhr waren dann alle im Bett.
Ich dagegen bin heute noch müde. Vielleicht sollte ich heute Abend mal früher ins Bett…

Noch mehr „Wochenende in Bilder“ gibt es bei Geborgen Wachsen

Unser Wochenende in Bildern {Odyssee}

Dieses Wochenende bildete den Abschluss unseres schönen Italien Urlaubs in Badolato / Kalabrien (mehr davon bald).
BigBro und ich waren sehr traurig wieder nach Hause fliegen zu müssen. LittleBro dagegen hatte bereits nach drei Tagen mehrmals täglich gefragt, wann wir denn endlich wieder „ganz nach Hause gehen“. Er hatte wirklich Heimweh. Irgendwie süß. Und tinyBro war es wahrscheinlich egal wo er ist, Hauptsache wir und sein Löwe sind da.

Unser Flug ging erst spät abends, so dass wir noch den ganzen Tag am Strand und Pool verbringen konnten.
Es war wirklich der perfekte Abschluss für unseren Urlaub. Die Sonne schien vom Himmel, es war warm, aber nicht zu heiß und die Jungs haben es noch einmal richtig genossen.

LittleBro hat morgens sein Frühstück mit der Kamera der Jungs fotografiert.
Wie in Italien üblich, gab es morgens viel Kuchen und Kekse – zur Freude der Kinder, zum Leid der Mutter.

Nach dem Koffer packen ging es dann zum Strand. Unsere Strandmuschel hat uns im Urlaub gute Dienste geleistet.

TinyBro hat die Gunst der Stunde genutzt und in Ruhe mit den Baggern gespielt, während die Großen im bzw am Meer waren.

Ins Meer hat sich littleBro leider nicht weiter getraut als bis zu den Unterschenkeln.
Aber am Strand kann man ja auch ordentlich Spaß haben.

Dafür hat sich der große Bruder todesmutig in die Wellen gestürzt.

Nach dem Mittagessen (Pasta für die Jungs – wie bei jedem Essen) haben wir erstmal ein bisschen auf den Liegen am Pool im Schatten relaxed.
Herr Kuchenduft ist derweilen mit tinyBro spazieren gegangen, um ihm noch ein wenig Schlaf zu gönnen.
Unser Zimmer mussten wir ja bereits um 10 Uhr räumen und hatten so keine Siesta Rückzugsmöglichkeit mehr.

Nachdem sich die große Mittagshitze verzogen hatte, gab es eine Abkühlung im Pool und auch tinyBro hat sich wieder zu uns gesellt.

Leider wurde es dann auch schon Zeit, uns für den Rückflug umzuziehen und die restlichen Sachen zu verstauen.
Die Jungs haben danach ihr versprochenes Eis an der Poolbar bekommen.

Kurz vor der Abfahrt ist mir noch eingefallen, dass ich doch noch ein Bild vor der coolen Wand gegenüber des Hotels machen wollte.
Zack, war das auch im Kasten.

Ab in den Bus zum 60 Minuten entfernten Flughafen Lamezia.
LittleBro war überglücklich ganz nach Hause zu dürfen.

Leider kam dann alles anders als geplant.
Der 21 Uhr Flug hatte erst eine Stunde und dann nochmal eine Stunde Verspätung.
Als ob das nicht schon genug wäre mit drei kleinen Kindern, durfte die Maschine nicht wie geplant in Stuttgart landen, sondern musste nach Köln.
Gegen 2 Uhr sind wir gelandet und die Jungs waren schon sehr, sehr kaputt.

Nachdem wir endlich all unsere Koffer beisammen hatten, ging es mit Bussen nach Stuttgart.
Eine Fahrt von 5 Stunden!
Ich muss keinem sagen, wie anstrengend das alles war. Immerhin haben tinyBro und littleBro nach einem Snack die Busfahrt über geschlafen.
BigBro hat Hörspiele und Weihnachtslieder gehört.

Am Ende waren wir um 10 Uhr morgens zu Hause.
Mein Mann und ich hatten demnach von morgens 6:30 bis am nächsten Tag um 22:30 nicht geschlafen (bis auf ein paar 10 Minuten Nickerchen).
Die Jungs sind total übermüdet vor dem Fernseher eingeschlafen. Nach dieser Odyssee hatten sie sich ihren Film wahrlich verdient.

Wie war euer Wochenende?
Mehr „Wochenende in Bildern“ gibt’s bei Geborgen Wachsen.

Unser Wochenende in Bildern: Schlamm-Monster

Heute, dachte ich mir, ist der Perfekte Montag um das erste Mal bei „Wochenende in Bildern“ von Geborgen Wachsen mitzumachen.
Es waren nämlich zwei hammertolle Tage.

Samstag war, wie immer, Zeit um nochmal zum Drogeriemarkt zu gehn und ein paar Dinge im Haus zu erledigen.

Das Puzzle vom großen Bruder ist viel interessanter als das eigene.

Der heiß geliebte DHL Mann kam mit einem großen Paket Aufbewahrungsdosen und so konnte ich endlich bessere Ordnung in die Speisekammer bringen.
Passende Etiketten habe ich dann noch flink bestellt und die werden dann im Laufe der Woche bedruckt.

Wir haben dann spät zu Mittag gegessen, aber sooooo lecker.
Es gab selbst gebackenes Naan und Chickencurry mit Cashews.
Der Wahnsinn!

Aus den restlichen Naan Broten habe ich abends ganz super schnell Pizza für die Jungs gemacht. Die waren überglücklich.
Schnelles Rezept:
2 Knoblauchzehen mit wenig Salz in Olivenöl anbraten
400 mL passierte Tomaten hinzu und dick einköcheln lassen
Naan Brote mit Sauce bestreichen, zerpflückten Mozzarella drauf
und bei 230°C für etwa 7 Minuten in den Ofen

Sonntags mache ich immer eine Stunde, anstatt der sonstigen 30 Minuten, Sport. Danach haben wir gemütlich gefrühstückt und gespielt.
Mittags kam ein Gewitter und die Jungs waren ganz fasziniert.
TinyBro war schwer begeistert von unserem Mittagessen und hat zweimal nach genommen.

Safran Risotto mit honey roasted tomatoes und Spargel. ich könnte Kiloweise davon essen.

Danach ging es los zur Tag der offenen Tür zu Naturspur e.V.
Wir wussten, dass es matschig werden würde…

…aber damit haben wir nicht gerechnet:

Es gab sogar einen richtigen Bagger zum Schaufeln.
Der 7. Himmel für die Jungs und den Papa.

Nach einer Stärkung mit Äpfeln ging es weiter mit der Schlammschlacht.

Ich habe die Jungs noch nie so dreckig gesehn.
Aber auch fast noch nie so glücklich.
Es war der Himmel auf Erden für sie. Endlich rein in den Matsch und richtig rumsauen.
Meine drei Schlamm-Monster.

Nach einer groben Dusche ging es nach Hause.

Nachdem alle in der Dusche wieder saubergeschrubbt waren, haben sie eine riesenportion Brot und Bananen-Dattel-Shake verdrückt und sind dann müde und glücklich ins Bett gefallen.