gesunde Rasselbande {Eis} Woche {Montag: Schokoladen Eis}

Heute startet die gesunde Rasselbande Eis Woche!
Es ist Hochsommer in Deutschland und letzte Woche durften wir diesen sogar genießen. Endlich kam das Planschbecken aus dem Schuppen und die Jungs waren überglücklich, die Tage im Garten zu verbringen. Ich habe auch nichts dagegen gehabt, es mir in der Lounge Ecke bequem zu machen. Der Haushalt ist dabei allerdings etwas zu kurz gekommen. Aber…who cares?

Es waren somit genau die richtigen Temperaturen um die 7 Sorten Eis, die ich mir für die Eis Woche überlegt hatte, auszuprobieren.
Die Jungs hatten selbstverständlich nichts dagegen jeden Tag eine neue Sorte vorgesetzt zu bekommen. Nur beim Joghurt Eis, da haben sie gestreikt. War wohl nicht so ihr Geschmack, dafür meiner um so mehr.
Da ich ein paar Rezepte zwei Mal testen musste um sie zu optimieren, gab es bei uns in den letzten zwei Wochen fast täglich selbstgemachtes Eis.
Ich traue mich noch gar nicht, ihnen zu sagen, dass unsere Testphase nun um ist und es das so nicht mehr geben wird. Aber 2-3 Mal die Woche sollte es im Sommer dennoch drin sein.
Immerhin handelt es sich hier um Eis ohne Reue. Mit guten Zutaten und bei weitem, neben frischem Obst, der gesündeste Nachtisch überhaupt.

Auch tinyBro war sehr angetan von dem kühlen etwas, was da auf seinem Teller lag. Er kannte bisher noch kein Eis (außer unsere Nicecream) war aber schwer begeistert.
Das Schokoeis mochte er allerdings nicht. Er hat noch nicht mal probiert. Anscheinend ist die Farbe allein schon abschreckend für ihn.
Dafür haben sich die beiden anderen Brüder natürlich sofort auf ihre zwei Kugeln Schokoladen Eis gestürzt. Total begeistert waren sie von den Schokostückchen im Eis.
Eigentlich wollte ich diese weglassen um es noch ein wenig gesünder zu halten. Aber hey, da ist so wenig drin und ein klein bisschen Naschen ist ja auch erlaubt.
Ich mag es übrigens lieber ohne Schokoladenstückchen. Aber den Jungs tue ich natürlich den Gefallen und rühre ein paar unter.

Schokoladen Eis
für 8-10 Kugeln

80 g Datteln
1 gehäufter EL Backkakao
1 TL gemahlene Bourbon Vanille oder Vanilleextrakt
1 große, reife Banane
2 EL Mandelmus
300 mL Mandelmilch
16 g (eine Reihe) Zartbitterschokolade (70-85%)

Datteln in einer Schüssel mit 80 mL Wasser bedecken und bei 900 Watt für eine Minute in der Mikrowelle weich garen.
Alternativ in einem kleinen Topf kurz aufkochen lassen.
Backkakao, Banane, Mandelmus und Vanille zugeben und mit dem Stabmixer glatt pürieren.
Mandelmilch hineingeben und alles zu einer homogenen Masse verarbeiten.
Wenn möglich für eine Stunde in den Kühlschrank stellen.
Masse in die Eismaschine füllen und zu einem festen Eis verarbeiten.
Schokolade fein hacken und am Schluss unterrühren.
Eis am besten sofort genießen.
Eingefrorene Reste vor dem Servieren mindestens 30 Minuten antauen lassen und dann cremig rühren.
Ohne Eismaschine: Masse in einen Behälter füllen und 4 Stunden gefrieren lassen. Dabei alle 30 Minuten gut durchrühren.

Food Facts

*Datteln
Datteln haben zwar einen hohen Zuckergehalt, liefern aber (im Gegensatz zu normalem Zucker) jede Menge Vitamine und Mineralstoffe.
Vitamin B und C und Kalium, dazu noch Magnesium, Kalzium und Tryptophan (daraus entsteht im Körper der Stoff Melatonin, der den Schlafrhythmus steuert). Ballaststoffe sind ebenso zu finden.

*Mandeln
Mandeln enthalten jede Menge Vitamin E, Beta-Carotin und, wie alle Nüsse, B-Vitamine. Magnesium und Calcium liefern sie ebenso wie ungesättigte Fettsäuren, viele gesättigte Ballaststoffe und Eiweiß.
Da Vitamin B-1 die Nerven stärkt, sind Mandeln der perfekte Snack für Eltern mit Kleinkindern…

*Banane
Es ist wohl bekannt, dass Bananen viel Kalium und Magnesium liefern. Aber auch Vitamin C und E und lebenswichtige Aminosäuren.
Sie gibt Kraft und Energie und sorgen für gute Laune.
Zudem könnt Ihr mit Bananenschalen eure Rosen düngen…

*dunkle Schokolade und Kakao
Dunkle Schokolade ist aufgrund der enthaltenen Flavanole gut für das Herz (und gut für die Seele sowieso). Diese helfen auch den Cholesterinspiegel zu senken. Am Besten eine Sorte von mindestens 70% Kakaoanteil verwenden und natürlich in Maßen genießen.

 

Morgen dürft Ihr gespannt sein auf Bananen-Cashew-Eis!

Willkommen im Schokoladenhimmel {meine allerliebsten Brownies mit Walnüssen und weißer Schokolade}

Nun ist das neue Jahr 2016 erst ein paar Wochen alt und ein Teil meiner Vorsätze gehen bereits den Bach runter.
So wollte ich doch mindestens ein Mal pro Woche einen Beitrag für meinen Blog schreiben und habe auch schon viele Themen auf meiner Ideen-für-den-Blog-Liste.
Aber irgendwie lässt sich dieser Vorsatz schlecht mit ein paar anderen vereinbaren.
Ich plane gerade ein größeres Projekt – mehr dazu im Laufe des Jahres – was meine wenige freie Zeit fast vollständig in Anspruch nimmt.

Ein bisschen stolz bin ich aber doch, meine anderen Vorsätze bisher gut umgesetzt zu haben.
Jeden Tag Sport und mich bei Freunden, von denen ich schon länger nichts gehört habe, zu melden, klappt schonmal ganz gut.

Mit Staunen habe ich fest gestellt, dass dieses Jahr Karneval und Ostern ganz früh ist.
Bis zum Aschermittwoch ist es nicht mehr lang.
Und so kommt mein nächster Vorsatz schneller als gedacht. Ich möchte endlich wieder die Fastenzeit nutzen um auf Süßkram zu verzichten. Ganz bewußt und gar nicht zum Thema Abnehmen (wobei ein paar Kilo hier und da nicht schaden würden).
So viel Süßes esse ich zwar nicht, aber mich in die Küche stellen und Backen ist nunmal meine Leidenschaft und die leckeren Gebäcke müssen ja auch verspeist werden.
Es wird also ganz schön hart darauf zu verzichten.

Noch sind aber ein paar Tage Zeit um den Backofen anzuheizen.
Am allerliebsten essen wir im Moment unsere allerliebsten, für uns perfekten Brownies.
So saftig und schokoladig und perfekt weich.
Unsere liebste Variante ist mit Walnüssen und weißer Schokolode. Wer Brownies lieber clean mag, lässt die zwei Zutaten einfach weg.
Das gute an Brownies ist ja, dass sie selbst 3 Tage nach dem Backen noch herrlich saftig schmecken. Wobei so frisch aus dem Backofen sind sie einfach unschlagbar.

Brownies mit Walnüssen und weißer Schokolade
für eine 25 cm x 25 cm Backform

150 g Halbbitter Schokolade
150 g Vollmilch Schokolade
150 g Butter
180 g Zucker
Salz
4 Eier
1 TL Vanilleextrakt
100 g Mehl
100 g weiße Schokolade
150 g Walnüsse

Die Halbbitter und Vollmilch Schokolade zusammen mit der Butter in einem kleinen Topf schmelzen.
In eine Schüssel füllen, Zucker und eine Prise Salz einrühren und abkühlen lassen.
Eier nacheinander einrühren gefolgt vom Vanilleextrakt.
Mehl leicht unterrühren.
Walnüsse und weiße Schokolade grob hacken und unterheben.
Eine etwa 25 cm x 25 cm quadratische Backform mit Backpapier auslegen und Teig einfüllen.
Bei 180°C etwa 35 Minuten backen.
Abkühlen lassen und in Würfel schneiden.

Abwarten und Tee trinken {Tutorial Tee-Adventskalender}

Letztes Wochenende habe ich die Zeit genutzt um für die Jungs den Adventskalender zu basteln.
Dieses Jahr bekommen sie wieder einen gemeinsamen. Die zwei Großen dürfen immer abwechselnd ein Türchen öffnen.
TinyBro interessiert sich noch nicht für derartiges und ist so nur stiller lauter Zuschauer.

Da ich den Kalender aber erst am Wochenende aufhängen werde, gibt es davon erst später Bilder.
Für mich habe ich wieder einen Tee-Adventskalender gekauft. Ich liebe den von Alnatura. Jeden Tag ein anderer Tee und so ganz ohne Kalorien ist es genau das richtige für mich.
Als kleines Mitbringsel verschenke ich den Adventskalender auch gerne. Selbstverständlich  nicht einfach so, sondern hübsch verpackt.
Man kann natürlich jede Art von Tee einfüllen, Hauptsache man hat 24 Beutel.

Die Verpackung ist recht schnell mit den Produkten von Stampin Up gebastelt.
Ich habe zwar die Big Shot verwendet, aber man kommt auch ohne aus.

Was man alles braucht (man kann natürlich sämtliche Papiere und Stempelkissen variieren):

Stempelset Magische Weihnachten
Stempelset Winterliche Weihnachtsgrüße
Thinlits Formen Weihnachtliche Worte
Framelits Formen Etikett-Kollektion
Stempelkissen Himmelblau
Stempelkissen Minzmakrone
Stempelkissen Taupe
Stanze Mittelgroßer Stern
Stanze 2″ Kreis
Stanze Dekoratives Etikett

Elementstanze Schleife
Glitzerpapier Diamantengleißen
Designerpapier Heimelige Weihnachten
Papier in Glutrot, Minzmakrone und Flüsterweiß
12″ x 12″ Papier in Taupe
1/8″ (3,2 mm) Gestreiftes Geschenkband in Glutrot
zwei Glöckchen (nicht von Stampin Up)

außerdem: Big Shot, Schneidebrett, Schere, Klebemittel, Dimensionals, Acrylblock für Stempel, 24 Teebeutel

 

Das 12″ x 12″ Papier schneiden und falzen:

falzen bei 2,5″/ 5,5″ / 8″/ 11″
Papier drehen und erneut falzen bei 3″ / 9″
Die Laschen ein- und abschneiden wie auf dem Bild zu sehen


Die Öffnung zum Teebeutel entnehmen mit der Stanze Dekoratives Etikett stanzen und die Ecken etwas zuschneiden.

Das Designerpapier zur Schleife stanzen und das Glitzerpapier Diamantengleißen zu Kreis und Stern.

Papiere zuschneiden:
2x Glutrot 5,7 x 14,6 cm
2x Designerpapier 5,2 x 14,1 cm
1x Minzmakrone 8 x 14,6 cm
1x Designerpapier 7,5 x 14,1 cm
mit der Big Shot ausstanzen:
Thinlits Form „Freude“ in Diamantengleißen
Framelits-Formen Etikett-Kollektion in Minzmakrone und Flüsterweiß

Das Etikett in Flüsterweiß mit den Stempeln bestempeln, auf das Etikett in Minzmakrone kleben und den Thinlits-Schriftzug aufkleben.

Schleife zusammensetzen und alle Stanzteile und Papiere auf den 12″ x 12″ Grundkarton kleben. Dabei das rechte Papier erstmal weglassen.
Die Glöckchen auf das Band fädeln, auf den ausgestanzten Stern kleben und diesen mit einem Dimensionals befestigen.

Die seitliche Lasche der Verpackung festkleben und dann das letzte Stück Papier darüberkleben.

Als letztes die Unterseite festkleben, Teebeutel einfüllen und die Oberseite verschließen. Fertig.

Ich hoffe, meine Anleitung war verständlich. Ansonsten einfach laut HIER schreien.
Ich wünsche Euch viel Spaß beim last-minute-Adventskalender basteln!

Bevor die Weihnachtsbäckerei losgeht, noch ein paar Leckerein für den Herbst {meine allerliebsten Nussecken}

Ich muss zur Zeit täglich auf den Kalender guken um auch ganz sicher zu sein, dass November ist.
Am Wochenende waren es über 20°C! Ist doch verrückt. Dabei hatte ich mich so auf meine dicken Kuschelpullis und meine heiß geliebten Mützen gefreut und nun das! Spätsommer im November.
Ich hoffe doch sehr, dass sich das Wetter bis Dezember normalsiert hat. Glühwein und Lebkuchen schmecken einfach nicht bei zweistelligen Plusgraden.

Meine Weihnachtsstimmung, die mich im Oktober ergriffen hatte, ist futsch. Ich kann mich gar nicht aufraffen Weihnachtspätzchen zu backen. Also warte ich damit doch noch eine Woche. Dann muss ich aber ran, schließlich sind wir danach die Wochenenden komplett mit Geburtstagefeiern beschäftigt und da habe ich neben Geburtstagskuchen backe keine Zeit für Weihnachtsgebäck.
Die Jungs wünschen sich übrigens für tinyBro einen Schokokuchen mit einer Kerze oben drauf und für littleBro (Achtung…Sensation) einen Schokokuchen mit drei Kerzen oben drauf. Pah, da muss ich doch innerhalb von einer Woche zweimal Schokokuchen essen. Gut, dass der nächste Geburtstag dann erst im April ist.

Ich backe im Herbst am liebsten mit Äpfeln, Mandarinen, Birnen und Nüssen.
So sind meine Nussecken bei all meinen kleinen und großen Mitbewohnern sehr beliebt und die große Dose, in der wir sie immer aufbewahren, ist stets ratz fatz leer.
Mal schaun, ob ich nochmal eine Portion backe bevor die Weihnachtsplätzchen dran sind. Die Jungs würden sich auf alle Fälle freuen.

kleine Nussecken

200 g Mehl
1 TL Backpulver
100 g Zucker
3 Päckchen Vanillezucker
1 Ei
125 g Butter
100 g Marzipan
100g gehackte Mandeln
100 g gehackte Haselnüsse
100g gemahlene Mandeln
100g gemahlene Haselnüsse
2 EL Rum (oder Wasser mit ein paar Tropfen Rum-Aroma)
200 g Crème Fraîche
250 g Zucker
100g Zarbitter Kuvertüre
100g weiße Kuvertüre

Mehl mit Backpulver, Zucker, 1 Päckchen Vanillezucker, dem Ei und der klein geschnittenen Butter mit den Knethaken des Handmixers oder der Küchenmaschine zu einem glatten Teig verkneten.
Ein Backblech mit Backpapier auslegen und den Teig darauf ausrollen.
Mit einer Gabel mehrmals einstechen.
Nun alle Nüsse mit dem Marzipan und dem Rum verkneten.
In einem kleinen Topf die Crème Fraîche mit dem Zucker und 2 Päckchen Vanillezucker verrühren und einem aufkochen lassen.
Zu der Nussmischung geben und gut verrühren.
Die Masse gleichmäßig auf den Teigboden verteilen.
Bei 175°C etwa 20-25 Minuten backen (untere Schiene) bis die Nussecken schön gebräunt sind.
Kurz abkühlen lassen und dann mit einem scharfen Messer in kleine Dreiecke schneiden und komplett auskühlen lassen.
Kuvertüre getrennt im Wasserbad schmelzen und jeweils eine Ecke der Nussecken damit bestreichen.
Gut trocknen lassen und in einer Blechdose aufbewahren.

Die Stollensaison ist eröffnet {Aprikosen-Pistazien-Stollen}

O ha. Nächste Woche ist bereits November. Höchste Zeit für mich um nächste Woche mit dem Adventskalender für die Jungs anzufangen.
Die Füllung lagert schon im Keller und muss nur noch hübsch verpackt und beschriftet werden.
Ebenso kommt für mich im November die Zeit um das erste Weihnachtsgebäck zu backen.
Stollen und Lebkuchen schmecken ja deutlich besser wenn sie ein bisschen gelagert haben.
Um die Zeit zu überstehen, muss ich sie aber ganz oben im Regal verstecken. Nicht dass einer der vier Männer im Haus die noch findet und eiskalt vernichtet.


Aufgrund meines Workshops Mitte Oktober habe ich mich dieses Jahr bereits einen Monat früher an das Stollenbacken gemacht.
Schließlich sollte das Thema Weihnachten auch mit Weihnachtsgebäck aufgegriffen werden. Da aber nun mein Gehirn noch im Sommermodus ist, habe ich den Stollen natürlich zu spät gebacken, so dass er gerade mal eine Woche ziehen durfte.
Dem Geschmack tut ihr aber einen Gefallen, wenn ihr ihn 2-3 Wochen in Ruhe lasst. Da es ein Quarkstollen ist, schmeckt er aber auch ganz frisch wunderbar.
Also schlage ich als Kompromiss vor, die Hälfte gleich zu essen und die andere Hälfte noch 2 Wochen ruhen zu lassen. Nunja, ob das so klappt?

Es gibt ja einige Menschen die keine Rosinen mögen. Ich kann das nicht nachvollziehen. Hier liebt jeder Rosinen und wenn wir beispielsweise Kaiserschmarrn machen, wird sich immer um die Stücke mit den meisten Rosinen gestritten.
So bin ich eigentlich ein großer Fan von klassischem Christstollen mit Rosinen (den werde ich, ganz für mich allein, dann im November backen).
Dieser Quarkstollen ist dennoch ohne Rosinen, sondern mit Aprikosen. Und habt ihr gemerkt, dass ich es wieder geschafft habe meine geliebten Pistazien unter zu bringen?
Die schaffen es auch wirklich überall rein.

Aprikosen-Pistazien-Stollen
ein großer Stollen

400 g getrocknete Aprikosen
4 EL Rum (ersatzweise Wasser mit ein paar Tropfen Rum-Aroma)
250 g geröstete Pistazien mit Schale
500 g Mehl (ich habe Dinkel 630 genommen)
1 Päckchen Backpulver
2 Eier M
120 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
Salz
2 TL Zimt
250 g Magerquark
250 g Butter
350 g Marzipan
200 g Puderzucker

zum Garnieren:
Puderzucker
gehackte Pistazien

Aprikosen würfeln, mit 2 EL Rum mischen und ziehen lassen.
Pistazien schälen (kann man auch prima am Vorabend vorm Fernseher machen) und hacken.
Marzipan mit 2 EL Rum verkneten und zu einer ca. 40 cm langen Rolle formen.
Mehl und Backpulver mit Salz und Zimt mischen.
Eier, Zucker und Vanillezucker dazugeben und leicht verrühren.
Quark, 125 g Butter in Stückchen, Aprikosen und Pistazien zur Mischung geben und alles mit der Küchenmaschine oder dem Handmixer zu einem glatten Teig verkneten.
Teig auf eine mit Mehl bestäubten Arbeitsfläche geben und zu einem Rechteck formen (etwa 30×40 cm).
Marzipan auf das untere Drittel legen und die obere Seite umklappen und alles zu einen Stollen formen.
Stollen im vorgeheizten Ofen bei 200°C etwa 40 Minuten backen.
Den Rest Butter schmelzen. Stollen noch heiß mit der Butter bepinseln und mit dem Puderzucker bestäuben.
Dies in Schichten wiederholen bis alle Butter und der Puderzucker aufgebraucht sind.
Entweder nun gut in Frischhaltefolie und dann in Aluminiumfolie wickeln und 2 Wochen ziehen lassen oder sofort genießen.
Vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben und mit gehackten Pistazien anrichten.

Macht’s gut Erdbeeren. Bis zum nächsten Jahr. Es war schön mit euch! {Erdbeer-Mandel-Crumble mit Mohn und schnellem Mangoeis}

Als ich am Wochenende auf den Kalender blickte, habe ich wohl ziemlich doof geguckt.
Da ist doch tatsächlich schon Mitte August – fast Weihnachten würde ich sagen. Wie konnte das passieren? Das ist mir ein Rätsel!

Das Jahr neigt sich nun offiziell dem Ende zu und ich werde wehmütig.
Mit dem Jahr endet auch tinyBros Babyjahr. Wahrscheinlich das letzte Jahr mit Baby im Haus.
Ich versuche den Gedanken mal ganz weit weg von mir zu schieben und erst irgendwann Anfang November wieder rauszukramen.

Erstmal heißt es Abschied sagen zu den Lieblingsfrüchten der Jungs.
Die Erdbeerzeit ist nun wirklich fast vorbei. Die letzten roten Früchtchen wandern noch in den Einkaufskorb bevor Platz gemacht wird für saftige Birnen und knackige Äpfel.
Also wollte ich noch schnell die Gelegenheit nutzen und euch unseren allerliebsten Sommercrumble zu zeigen und euch mit dem leckeren, super schnellen Rezept vielleicht auch nochmal dazu überreden, ein paar Erdbeeren beim nächten Einkauf mitzunehmen.

Ich liebe dieses Dessert. Es geht super fix, kann einfach während des Essens im Ofen backen werden und ist pünktlich zum Abräumen fertig.
Währenddessen verströmt ein buttrige Erdbeerduft Vorfreude auf den Nachtisch. Der Crumble schreit im Ofen förmlich nach einer großen Schüssel und hunrigen Bäuchen zum füllen.
Das Mangoeis ist nochmal so schnell gemixt und darf auf dem heißen Butterglück zart dahinschmelzen.
Ach…..
Ich weiß gar nicht, was ich nach der Erdbeerzeit ohne dieses Butterglück machen soll. Nur gut, dass dieser Crumble auch super gut mit Heidelbeeren und Birnen schmeckt.

Wenn man keine Mango für das Eis auftreiben kann, die Kinder sie schon vernascht haben oder man einfach keine Mangos mag (gibt’s das überhaupt??) kann auch andere Früchte wie Banane oder Himbeeren verwenden.
Und ja, man muss am Tag vor dem Crumbleparadies einmal kurz daran denken und die Früchte für das Eis einfrieren.
Wer es vergessen hat, kauft einfach gutes (!) Vanilleeis.
Wenn man den Honig weglässt, darf sogar schon das Baby am Mangoeis lecken. Schmeckt dem kleinen Leckermaul bestimmt gut bei dem heißen Sommerwetter.

Erdbeer-Mandel-Crumble
4-6 Personen

500 g Erdbeeren
1 Päckchen Vanillezucker
1 EL Mohn
75 g kalte (!) Butter
110 g Mehl
1 TL Backpulver
100 g gehobelte Mandeln
50 g Kokosblütenzucker

Erdbeeren waschen, entstielen und je nach Größe halbieren oder vierteln.
In eine Auflaufform geben und mit dem Vanillezucker und Mohn mischen.
Ein bisschen ziehen lassen bis die Streusel fertig sind.

Mehl und Backpulver mischen.
Butter in Flöckchen zugeben und schnell mit den Fingerspitzen zu Streuseln verarbeiten.
Mandeln und Kokosblütenzucker zugebenund mit einer Gabel alles grob mischen.
Streusel auf den Erdbeeren vertielen (wenn möglich sollten alle Erdbeeren bedeckt sein).
Bei 200°C etwa 20-30 min backen bis die Streusel goldgelb und knusprig sind.
Kurz abkühlen lassen und mit Mangoeis servieren.

blitzschnelles Mangoeis

1 reife Mango
300 g griechischer Joghurt, 10% Fett
1 EL Akazienhonig

Mango schälen, vom Stein lösen und in Würfel schneiden.
In einen Gefrierbehälter geben und über Nacht in den Gefrierschrank stellen.
Am nächsten Tag Mangowürfel kurz antauen lassen.
Mit dem Joghurt und Honig mit dem Stab- oder Standmixer zu einem cremigen Eis mixen.
Entweder sofort genießen oder bis zum Servieren in einem geeigneten Behälter in den Gefrierschrank stellen.

Auflaufform: GreenGate bei Geliebtes Zuhause
Schüsseln: aus Taizé
Löffel: Rice bei Geliebtes Zuhause

 

Sommerfeeling trotz Regenwetter mit meinen Schlangenkeksen {Zitronen-Vanille-Spritzgebäck}

Letzte Woche war ich völlig mit den Vorbereitungen zur Stampin Up Katalogparty für letzten Samstag beschäftigt.
Den Freitag und Samstag habe ich fast komplett in der Küche verbracht. Schließlich kommen meine Gäste nicht nur zum Basteln sondern auch zum Schlemmen zu mir.

Wochen vorher mache ich mir sowohl Gedanken um die Bastelprojekte, als auch um die Gaumenfreuden.
Da es im Juni ja eigentlich warm und sommerlich sein sollte, habe ich Kekse gebacken, die die Sonne eingefangen haben.
Spritzgebäck verbindet man normalerweise mit Weihnachten. Und das Wetter zur Zeit auch.
Durch frische Zitronenschale und Vanille verwandeln sich diese Kekse zu einem Sommernachtstraum.
Zusammen mit einem Espresso lässt sich so ein heißer Sommertag unterm Sonnenschirm genießen. Leider hat aber der Sommer dieses Jahr beschlossen erstmal Urlaub zu machen.
Ich hoffe, er ist nicht alzu weit weg gefahren, denn ich hätte ihn ganz gerne wieder.

Für meine Jungs heißen die Kekse Schlangenkekse.
Es war schön zu sehen, wie ihre Augen immer größer wurden, als ich den Teig durch den Fleischwolf drückte. Extra für die beiden versuchte ich möglichst lange Teigschlangen zu erzeugen.
Hätte ich sie gelassen, hätten sie den Teig direkt vom Fleischwolf in den Mund wandern lassen.
Die übrig gebliebenen Kekse musste ich gut in der Küche verstecken und wenn sie artig sind, kommen die Schlangenkekse rausgekrochen.
Da das aber eigentlich so gut wie nie der Fall ist, kommen sie auch mal so raus. Wenn sie ganz lieb, mit Hundeblick, nach Schlangenkeksen fragen.
Mein Mann ist auch schon auf der Suche nach dem Versteck. Also verrate ich das hier mal besser nicht.
Ich glaube, ich komme nicht drumrum und muss bald wieder ein paar Bleche davon backen.

Zitronen-Vanille-Spritzgebäck (aka Schlangenkekse)
für 2 Backbleche

250 g weiche Butter
200 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
Salz
1 TL Vanillepaste (oder ausgekratztes Mark von 1 Vanilleschote)
400 g Mehl
100 g Speisestärke
2 Eier
abgeriebene Schale von einer Bio-Zitrone

Butter, Zucker, Vanillezucker und eine Prise Salz mit Vanillepaste und Eiern mit den Knethacken des Handrührgeräts verkneten.
Mehl und Speisestärke mischen.
Zusammen mit der Zitronenschlale unter die Buttermischung rühren bis ein glatter Teig entsteht.
Den Teig 10 Minuten ruhen lassen.
Zwei Backbleche mit Backpapier auslegen.
Mit einem Fleischwolf Spritzgebäck in beliebiger Form auf die Backbleche spritzen.
Die Bleche nacheinander bei 180°C in den Ofen schieben und die Kekse etwa 10 Minuten goldgelb backen.
Abkühlen lassen und in einer luftdichten Dose aufbewahren.

Sommerparty Leckerein {einfach köstliche Erdbeer-Muffins mit Blaubeeren und weißer Schokolade ~ und einem Hauch Zimt}

Wer meinen Beitrag zu der Inkspiration Week von unserem Stampin‘ Up! Team gelesen hat, der durfte schon einen Blick auf meine super leckeren Beeren Muffins werfen.
Während Euch das Wasser im Mund zusammen gelaufen ist und Ihr es kaum erwarten könnt, das Muffinblech aus dem Schrank zu holen, habe ich mich an den heutigen Blogbeitrag gesetzt.

blaubeer erdbeer muffins weiße schokolade 2

Ich liebe die Kombination von frischen Sommerbeeren und weißer Schokolade. Wenn noch das zarte Aroma von Vanille hinzukommt, ist alles perfekt.
Das schmeckt einfach nach Sonne, Plantschbecken und Kinderlachen.
Rucki, zucki sind die kleinen Gaumenfreunde fertig und verströmen ihren süßen Duft durch das ganze Haus bis hinaus in den Garten.
Da kommen selbst sonnenliebende, sandverschmierte Kinder in die Küche gelaufen.

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Herr Kuchenduft war so angetan von den Muffins, dass er sie gleich zum Frühstück vernascht hat. Zusammen mit einem heißen Kaffee kann so der Tag gut beginnen.
Wie er weitergeht habe ich nicht in der Hand. Dafür ist dann seine Chefin zuständig. Wenn er nicht so gut weiterging, wie er angefangen hat, muss ich das mit einem lecker Abendessen und braven Kindern, die um 19:30 Uhr im Bett liegen, wieder gut machen. Klappt leider nicht immer (Wer hat schon brave Kinder?).

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Erdbeer-Muffins mit Blaubeeren und weißer Schokolade
10 große Muffins

350 g Mehl
2 TL Backpulver
Salz
125 g Butter
125 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
120 mL Milch
2 Eier
250 g kleine Erdbeeren
125 g Blaubeeren
100 g weiße Schokolade

Erdbeeren und Blaubeeren waschen und abtropfen lassen.
Die Erdbeeren in dicke Scheiben schneiden und die Schokolade grob hacken.
Das Mehl mit dem Backpulver und einer guten Prise Salz mischen.
In der Mikrowelle oder in einem kleinen Topf die Butter schmelzen.
Den Zucker und Vanillezucker mit einem Schneebesen einrühren. Leicht abkühlen lassen.
Eier und Milch zugeben und verrühren.
Die Mehlmischung zu der Zucker-Ei-Mischung geben und vorsichtig unterheben.
Beeren und Schokolade ebenfalls unter den Teig heben.
Ein Muffinblech  mit Muffinförmchen auslegen und den Teig darauf verteilen.
Im 190°C heißen Ofen etwa 20 Minuten backen.

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Willkommen bei Pippi Langstrumpf {Schwedische Kaffeetafel}

Mein kleiner Sohnemann scheint eine Vorliebe für Schweden zu haben. Hat er sich doch, bei der Kindergarten Eingewöhnung vom großen Bruder, immer die Pippi Puppe einer kleinen Schwester eines Kindergartenkindes geschnappt und abgeküsst. So gab es dann zu Weihnachten genau diese Puppe. Es ist einfach zu süß, wie er sie sich schnappt und sich reinschmust. Herzallerliebst.
Schwedische Gebäck kommt bei ihm genauso gut an. In Form von Kanelbullar, also schwedische Zimtschnecken. Ich könnte mich auch reinlegen in frisch aus dem Ofen kommende Schneckchen.
Noch mehr liebe ich schwedische Mandeltorte. Da könnte ich – wenn da nicht die drohenden Rettungsringe wären – locker eine ganze Torte verdrücken. Haaaam und weg.

schwedische mandeltorte_kanelbullar_1

Als ich mir vor ein paar Wochen die neue „Lecker Bakery“ gekauft habe, waren genau diese Rezepte zu finden. Kanelbullar und Mandeltorte. Selbst gemacht hatte ich die cremige Köstlichkeit noch nicht. Da wir am Wochenende Besuch erwarteten, kam das gerade recht.
Hmmmm, ich könnte Euch Stundenlang vorschwärmen wie lecker und cremig und unwiederstehlich diese Torte ist. Aber – war klar, dass es da ein Aber geben muss – es ist wirklich viel Arbeit und nichts für Ungeduldige.
Die Creme zur Rose abzuziehen erfordert Geduld. Ich dachte, ich werde nie fertig. Die Creme werde ich nächstes Mal wohl am Tag vorher machen, sonst werde ich irre.
Die leckeren Kanelbullar habe ich in meiner Version ohne Zucker gemacht, da ja auch mein Allerkleinster mitessen sollte. So schmecken sie natürlich etwas fad. Für Erwachsene würde ich auf jeden Fall Zucker empfehlen.

Und jetzt kommen die Rezepte, ein bisschen abgewandelt, denn mir war die Torte auch zu Zuckerlastig. Ich finde, mit etwas weniger schmeckt sie gleich viel feiner.
Aber VORSICHT…wenn ihr die Zutatenliste lest, nehmt ihr wahrscheinlich gleich 2 kg zu. Augen zu, Mund auf und das schlechte Gewissen soll mal Urlaub machen.

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Schwedische Mandeltorte
für eine 26er Springform

8 Eier
200 g Schlagsahne
300 g Zucker
Prise Salz
200 g gemahlene Mandeln
75 g Mandelblättchen
150 g weiche Butter

Die Eier trennen und das Eiweiß kühl stellen.
Sahne und 150 g Zucker in einem kleinen Topf aufkochen bis der Zucker geschmolzen ist, vom Herd nehmen.
Etwa die Hälfte der heißen Sahne unter starken Rühren unter die Eigelbe rühren. Dabei aufpassen, dass das Eigelb nicht gerinnt.
Die Mischung zu der restlichen Sahne in den Topf geben und gut verrühren.
Bei schwacher Hitze mit einem Holzlöffel zur Rose abziehen, d.h. so lange rühren und erhitzen, bis die Masse eindickt. Nicht zu heiß werden lassen, sonst flockt das Eigelb aus.
Creme in eine Schüssel füllen und mit Folie abdecken. Komplett auskühlen lassen.

Den Boden einer Springform mit Backpapier auslegen.
Das Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen und dabei den restlichen Zucker (150 g) einrieseln lassen.
Die Mandeln unterheben.
Hälfte des Teiges in die Springform füllen und bei 200°C etwa 20 Minuten goldgelb backen.
Boden aus der Form nehmen und auskühlen lassen.
Rest Teig ebenfalls in die Springform füllen und genauso backen.

Mandelblättchen in einer Pfanne rösten.
Weiche Butter mit dem Handmixer cremig rühren und dann portionsweise die Sahne-Ei-Creme unterrühren.
Hälfte der Creme auf einen Boden streichen, mit zweitem Boden belegen und die Trote mit restlicher Creme rundherum bestreichen.
Mandelblättchen auf die Trote streuen und bis zum Vernaschen in den Kühlschrank stellen.

schwedische mandeltorte_kanelbullar_6

schwedische mandeltorte_kanelbullar_2

Kanelbullar
für ca. 20 Stück

200 mL Milch
21 g frische Hefe
400 g Mehl
(150 g Zucker)
Salz
1 Ei
125 g weiche Butter
2 TL Zimt

Milch erwärmen und Hefe unter Rühren darin auflösen. 5 Minuten quellen lassen.
Mehl, ggf 75 g Zucker, eine Prise Salz und das Ei in eine Schüssel geben.
Hefemilch zuegben und mit den Knethaken des Rührgeräts oder mit der Küchenmaschine zu einem glatten Hefeteig verarbeiten und dabei 75 g von der Butter einarbeiten.
Mit Frischhaltefolie bedecken und an einem warmen Ort etwa 40 Minuten gehen lassen.
50 g Butter schmelzen; ggf Zimt mit 75 g Zucker mischen.
Den Hefeteig auf einer bemehlten Fläche zu einem Rechteck von etwa 35×60 ausrollen und mit der Butter bepinseln.
Mit Zimt oder Zimt-Zucker bestäuben.
Teigplatte wie einen Teppich aufrollen und in 20 Stücke schneiden.
Die Schnecken auf zwei mit Backpapier ausgelegte Backbleche verteilen und zugedeckt nochmals 10 Minuten gehen lassen.
Bei 200°C für ca. 12 Minuten in den Ofen schieben, bis sie goldgelb sind.
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Oreo Cheesecake {ganz ohne backen – lass doch den Kühlschrank die Arbeit machen}

Wer liebt sie nicht? Schön schokoladige Oreo Cookies. Herr Kuchenduft steht total drauf.
Es gibt ja auch unzählige Nachahmungen diverser Firmen und Discounter. Wir haben mal eine Blindverkostung gemacht. Die Nachahmungen sind wirklich  nicht schlecht und eine gute Alternative, denn die Originalen sind ja recht teuer, aber am besten haben halt die original Oreo Cookies geschmeckt.

oreo cheesecake 3

So guckten mich letztens im Angebot diese Cookies mit großen Augen an. Ich konnte nicht wiederstehen und so habe ich mir ein Herz gefasst und sie mit zu uns nach Hause genommen.
Diesmal sollten sie aber nicht pur verdrückt werden, sondern in einen lecker Cheesecake wandern. Dort haben sie sich auch sichtlich wohl gefühlt, besonders weil sie gar nicht erst in den Ofen mussten, sondern es sich im Kühlschrank gemütlich machen konnten.
Umgeben von weißer Schokolade und Frischkäse lässt es sich dort einige Stunden aushalten, bevor sie, schwups die wups, im Mund verschwunden sind.
Hm, so cremig ist dieser Kuchen und er reicht locker für 12 Personen, denn nach einem Stück ist man wirklich voll.
Als Dessert nach einem köstlichen Menü macht sich der Cheesecake auch sehr gut.

Und hier kann man auch getrost die Nachahmungen verwenden. Da sie nicht pur gegessen werden, schmeckt man den Unterschied nicht raus und die Original Cookies hebt man sich für Abends mit einer Tasse heiße Schokolade auf.

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Oreo Cheesecake
26er Springform

80 g Butter
350 g Oreo Cookies
375 g Frischkäse (Philadelphia)
120 g Zucker
1 TL Vanillepaste (oder -extrakt)
250 mL Sahne
200 g weiße Schokolade
1 Beutel gemahlene Gelatine
Kakaopulver nach Belieben

250 g Oreo Cookies in der Küchenmaschine fein mahlen.
Die Butter schmelzen und mit den Oreo Cookie Bröseln vermischen.
Eine 26er Springform mit Backpapier auslegen und das Cookie-Butter-Gemisch gleichmäßig darauf verteilen und fest andrücken.
In den Kühlschrank stellen und die Füllung zubereiten.
Gelatine laut Packungsangabe mit Wasser verrühren und quellen lassen.
Schokolade über dem Wasserbad schmelzen. Nicht zu heiß werden lassen, sonst flockt sie aus.
Den Frischkäse mit dem Zucker und der Vanille mit dem Handmixer cremig rühren.
Sahne zugeben und verrühren
Geschmolzene Schokolade in die Masse laufen lassen und ebenfalls unterrühren.
Gelatine im Wasserbad auflösen. Ein paar Löffel der Füllung zur Gelatine geben und glatt rühren.
Diese Mischung schnell unter den Rest der Füllung rühren.
Restliche Oreo Cookies mit den Fingern grob verbrechen und unter die Füllung heben.
Boden aus dem Kühlschrank nehmen, Füllung drauf verteilen und für mindestens 3 Stunden in den Kühlschrank stellen, besser über Nacht.
Aus der Form lösen und nach Belieben mit Kakaopulver bestäubt servieren.

oreo cheesecake 2

oreo cheesecake 4