Die Stollensaison ist eröffnet {Aprikosen-Pistazien-Stollen}

O ha. Nächste Woche ist bereits November. Höchste Zeit für mich um nächste Woche mit dem Adventskalender für die Jungs anzufangen.
Die Füllung lagert schon im Keller und muss nur noch hübsch verpackt und beschriftet werden.
Ebenso kommt für mich im November die Zeit um das erste Weihnachtsgebäck zu backen.
Stollen und Lebkuchen schmecken ja deutlich besser wenn sie ein bisschen gelagert haben.
Um die Zeit zu überstehen, muss ich sie aber ganz oben im Regal verstecken. Nicht dass einer der vier Männer im Haus die noch findet und eiskalt vernichtet.


Aufgrund meines Workshops Mitte Oktober habe ich mich dieses Jahr bereits einen Monat früher an das Stollenbacken gemacht.
Schließlich sollte das Thema Weihnachten auch mit Weihnachtsgebäck aufgegriffen werden. Da aber nun mein Gehirn noch im Sommermodus ist, habe ich den Stollen natürlich zu spät gebacken, so dass er gerade mal eine Woche ziehen durfte.
Dem Geschmack tut ihr aber einen Gefallen, wenn ihr ihn 2-3 Wochen in Ruhe lasst. Da es ein Quarkstollen ist, schmeckt er aber auch ganz frisch wunderbar.
Also schlage ich als Kompromiss vor, die Hälfte gleich zu essen und die andere Hälfte noch 2 Wochen ruhen zu lassen. Nunja, ob das so klappt?

Es gibt ja einige Menschen die keine Rosinen mögen. Ich kann das nicht nachvollziehen. Hier liebt jeder Rosinen und wenn wir beispielsweise Kaiserschmarrn machen, wird sich immer um die Stücke mit den meisten Rosinen gestritten.
So bin ich eigentlich ein großer Fan von klassischem Christstollen mit Rosinen (den werde ich, ganz für mich allein, dann im November backen).
Dieser Quarkstollen ist dennoch ohne Rosinen, sondern mit Aprikosen. Und habt ihr gemerkt, dass ich es wieder geschafft habe meine geliebten Pistazien unter zu bringen?
Die schaffen es auch wirklich überall rein.

Aprikosen-Pistazien-Stollen
ein großer Stollen

400 g getrocknete Aprikosen
4 EL Rum (ersatzweise Wasser mit ein paar Tropfen Rum-Aroma)
250 g geröstete Pistazien mit Schale
500 g Mehl (ich habe Dinkel 630 genommen)
1 Päckchen Backpulver
2 Eier M
120 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
Salz
2 TL Zimt
250 g Magerquark
250 g Butter
350 g Marzipan
200 g Puderzucker

zum Garnieren:
Puderzucker
gehackte Pistazien

Aprikosen würfeln, mit 2 EL Rum mischen und ziehen lassen.
Pistazien schälen (kann man auch prima am Vorabend vorm Fernseher machen) und hacken.
Marzipan mit 2 EL Rum verkneten und zu einer ca. 40 cm langen Rolle formen.
Mehl und Backpulver mit Salz und Zimt mischen.
Eier, Zucker und Vanillezucker dazugeben und leicht verrühren.
Quark, 125 g Butter in Stückchen, Aprikosen und Pistazien zur Mischung geben und alles mit der Küchenmaschine oder dem Handmixer zu einem glatten Teig verkneten.
Teig auf eine mit Mehl bestäubten Arbeitsfläche geben und zu einem Rechteck formen (etwa 30×40 cm).
Marzipan auf das untere Drittel legen und die obere Seite umklappen und alles zu einen Stollen formen.
Stollen im vorgeheizten Ofen bei 200°C etwa 40 Minuten backen.
Den Rest Butter schmelzen. Stollen noch heiß mit der Butter bepinseln und mit dem Puderzucker bestäuben.
Dies in Schichten wiederholen bis alle Butter und der Puderzucker aufgebraucht sind.
Entweder nun gut in Frischhaltefolie und dann in Aluminiumfolie wickeln und 2 Wochen ziehen lassen oder sofort genießen.
Vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben und mit gehackten Pistazien anrichten.

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Fast wie auf Wolke 7 {Beerenwölkchen Käsekuchen} mit vielen buttrigen Streuseln

Zu seinem Geburtstag hat sich Herr Kuchenduft einen Käsekuchen gewünscht.
Nicht den neumodischen Cheesecake aus den USA, sondern einen klassichen deutschen Käsekuchen mit Quark.
Den hatte ich wirklich schon lange nicht mehr gebacken. Schließlich probiere ich mich immer an neuen Kreationen aus und so klassiche Kuchen kommen selten auf den Tisch.

Da mir ein normaler Käsekuchen aber nicht dem Anlass entsprechend festlich genug war, wanderte diese Deluxe-Variante in meinen Backofen.
Vollgestopft mit süßen, frischen Beeren, die Herr Kuchenduft so liebt.
Obendrauf gesellten sich buttrige Streusel zu der samtigen Käsemasse.

Beim Kaffeeklatsch habe ich mich gefragt, warum ich den klassischen Käsekuchen so lange nicht gewürdigt hatte. So herrlich lecker schmeckt er.
Wie jeder Käsekuchen und Cheesecake schmeckt er am nächsten Tag noch hundert mal besser. Das lange Warten lohnt sich also.
Außerdem bin ich eh ein großer Freund von Kuchen am Vortag backen. Wenn man Besuch bekommt, hat man so weniger Stress.
Ich habe die Angewohnheit mindestens zwei Kuchen oder Gebäck zu backen wenn Besuch ansteht und wenn einer schon am Tag vorher fetig ist, hat man am eigentlichen Kaffeeklatsch Tag nur noch einen zu bewältigen und mehr Zeit sich hübsch zumachen, den Tisch liebevoll zu decken oder sich mal 5 Minuten mit einer Zeitschrift aufs Sofa zu setzen. Letzteres bleibt aber meistens ein Wunschtraum.

Beerenwölkchen Käsekuchen
26er Springform

Für den Boden:
250 g Mehl
75 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
100 g Butter
1 Ei
1 Prise Salz Salz

Für die Streusel:
75 g Butter
125 g Mehl
50 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
1 Prise Salz
1/2 TL Zimt

Für die Käsemasse:
100 g Butter
150 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
1 TL Vanilleextrakt
3 Eier
1 Prise Salz
750 g Mager-Quark
abgeriebene Schale von 1/2 Bio-Zitrone
3 EL Speisestärke
150 g Heidelbeeren
150 g Himbeeren

Für den Boden die Butter in Stückchen mit den übrigen Zutaten zu einem glatten Teig verkneten.
In Frischhaltefolie wicklen und für etwa 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.
In der Zeit die Streusel vorbereiten.
Dazu Butter schmelzen und mit dem Mehl, den Zuckern, Zimt und Salz zu Streuseln verkneten. Kühl stellen.
Teig für den Boden ausrollen und eine 26er Springform damit auslegen. Dabei einen Rand formen.
Mit der Gabel mehrmals einstechen und wieder in den Kühlschrank stellen.
Nun die Käsemasse zubereiten.
Die Butter mit den Zuckern und Vanilleextrakt mit den Quirlen des Handmixer schaumig schlagen.
Eier trennen und das Eigelb einzeln gut unterrühren.
Quark, Speisestärke und Zitronenschale dazugeben und zu einer homogenen Masse rühren.
Das Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen und in drei Portionen unter die Quarkmasse heben.
Beeren waschen, tockentupfen und ebenfalls unterheben.
Quarkmasse auf dem Boden verteilen und mit Streuseln belegen.
Bei 175°C etwa 60 Minuten backen.
Auskühlen lassen und am besten am nächsten Tag genießen.

ein Traum in rot und grün mit einem weißen Wölkchen drauf {Pistazien-Himbeer-Knuspertarte}

Es ist kein Geheimnis, dass ich Pistazien liebe.
In jeder Form. In Eis, Kuchen, Cookies und auch in Salatsaucen und Dips. Und selbstverständlich pur. Es gibt doch nichts schöneres, als bei einem guten Film eine Schüssel Pistzien zu schälen und zu knabbern.
Neben Macadamias sind es einfach meine Lieblingsnüsse. Leider sind beide auch recht teuer, weshalb es immer etwas Besonderes ist, wenn die grünen Edelsteine bei uns verbacken werden.

 

Als ich so pistazienknabbernd auf dem Sofa saß, kam mir die Idee doch mal die gesalzenen Nüsse in der Schale zum Backen zu verwenden. Die sind deutlich günstiger als die geschälte Variante und ich bin auch ein großer Fan von der Kombination Salz und süß im Gebäck.

Geboren war diese wunderbar knusprige Tarte. Als Begleitung haben meine Lieblingsnüsse den wohl besten Partner bekommen. Frische, rote, saftige Himbeeren. Diese Verbindung ist unschlagbar. Das absolut Beste, was einer Pistazie passieren kann.
Die salzigen Nüsse kombiniert mit süßen Himbeeren und wunderbar buttrigen Streuseln ist eine Sünde wert.
Gesteigert kann diese knusprige Köstlichkeit nur noch von weicher, vanilliger Sahne. Die gehört auf jeden Fall auf diese Tarte. Nicht zu vergessen ein Café au Lait. Und wenn dazu noch die Sonner scheint, lässt sich das Leben einfach genießen.

Viel drumherum brauchen die Nüsse und Früchtchen nicht.
Da belibt alles bei den Basics. Butter, Zucker, Mehl.
Und zum Schluss einen großen Klecks Sahne nicht vergessen. Ich schlage sie immer mit etwas Vanilleextrakt auf.
Da die Tarte auch wunderbar mit TK Himbeeren schmeckt, kann man sie auch im Winter genießen und muss nicht das Frühjahr abwarten. Wobei der Sonnenschein und das Vogelgezwitscher diese Tarte gleich doppelt so lecker macht.

 

Pistazien-Himbeer-Knuspertarte

300 g Himbeeren, frisch oder TK
etwa 200 g Pistazien in der Schale, geröstet und gesalzen
300 g Mehl
200g Butter
130 g Zucker
2 Päckchen Vanillezucker
Salz

Mehl mit Zucker, Vanillezucker und einer Prise Salz mischen.
Butter schmelzen und noch warm zur Mehlmischung geben.
Mit den Knethacken des Handrührgeräts zu Streuseln verkneten.
Eine rechteckige Tartform (11 x 35 cm) fetten und etwa 2/3 der Streusel als Boden hineindrücken und einen Rand formen.
Pistazien schälen und 80 g grob hacken.
2 EL der Nüsse auf den Boden geben und Himbeeren darauf verteilen.
Restlichen Nüsse unter die übrigen Streusel mischen und auf die Himbeeren geben.
Bei 180°C etwa 40 min backen bis die Tarte goldgelb und knuprig ist.
Abkühlen lassen, aus der Form lösen und mit Vanillesahne gebießen.


 

Man gönnt sich ja sonst nichts {winterlicher Brownie-Cheesecake}

An und um Weihnachten rum denkt man bekanntlich nicht an Kalorien. Wenn man, wie ich, alle 2 Stunden stillt, sowieso nicht.
Da landet eh alles in der guten Muttermilch und nicht auf den Hüften. Wobei es da auch Grenzen gibt…

Mein kleiner tinyBro ist nun 5 Wochen alt und langsam wurde es für mich mal wieder Zeit, mich in die Küche zu begeben und meine Gedanken weg von Windeln und Spucktüchern, sondern zur Kreation von neuen Leckerein zu lenken.

In der Weihnachtszeit sind für mich Gewürze eine wichtige Zutat zu allem Möglichen…Kakao, Tee, Gebäck und auch in herzhaften Sachen sind bei mir Zimt und Co zu finden.
So nahm ich mir meine Gewürzdöschen und schwupdiwup waren die duftenden Pulver im Schokoteig verschwunden.
In der Vorratskammer beklagte sich das Marzipan über sein Dasein und so durfte es – ich will ja nicht so sein – in die Cheescake Masse wandern.
Während des Backens strömte ein unwiederstehlicher Duft durch die Küche. So muss Winter riechen. Nach Zimt und Nelken und Marzipan.
Fehlte nur noch eine Tasse Punsch und man war im 7. Kuchenhimmel.
Damit das schlechte Gewissen angesichts dieser Schoko-Käsekuchen-Bombe nicht völlig durchdreht, gibt es obendrauf noch Vitamine in Form von Himbeeren. Ist ja schon fast wieder gesund, mit Früchten und Milchprodukten – da darf man dann gerne noch ein Stück nehmen…

winterlicher Brownie-Cheesecake
für eine 25 x 25 Backform

250 g Butter
130 g Mehl
1 TL Backpulver
200 g dunkle Schokolade
7 Eier
270 g Zucker
Salz
1 1/2 TL Zimt, gemahlen
1 TL Ingwer, gemahlen
1/4 TL Nelken, gemahlen
1/2 TL Cardamom, gemahlen
1 EL Grafschafter Zuckerrübensaft
100 g Marzipen Rohmasse
2 TL Stärke
400 g Doppelrahm Frischkäse
200 g Frischkäse light
175 g Tiefkühl Himbeeren

Für den Brownieteig die Schokolade und 150 g Butter in einem kleinen Topf bei geringer Hitze schmelzen.
Abkühlen lassen.
3 Eier, 150 g Zucker und eine Prise Salz mit den Quirlen des Handrührgeräts sehr schaumig schlagen – dauert so 5-8 Minuten.
Nun den Zuckerrübensaft hinzugeben, gefolg von der Schokoladen-Butter-Mischung, und gut verrühren.
Das Mehl mit dem Backpulver und den Gewürzen mischen und kurz unter den Teig rühren.
Eine 25 x 25 cm große Backform mit Backpapier auslegen, den Teig hineingeben und glattstreichen.

Jetzt geht es an die Cheesecake Masse.
Dafür 100 g weiche Butter mit 120 g Zucker cremig rühren.
Marzipan grob reiben (geht am Besten, wenn es vorher einige Zeit im Kühlschrank lag) und unter die Butter-Zucker-Masse rühren.
Nacheinander 4 Eier gut unterrühren.
Die beiden Frischkäsesorten unterrühren und zuletzt die Stärke.

Cheesecake Masse auf den Brownieteig verteilen und mit den Himbeeren belegen.
Bei 175°C etwa 70 Minuten backen. Nach 45 Minuten mit Alufolie abdecken, damit der Cheesecake nicht zu dunkel wird.
Abkühlen lassen, aus der Form lösen und rein ins Vergnügen.

Oreo Cheesecake {ganz ohne backen – lass doch den Kühlschrank die Arbeit machen}

Wer liebt sie nicht? Schön schokoladige Oreo Cookies. Herr Kuchenduft steht total drauf.
Es gibt ja auch unzählige Nachahmungen diverser Firmen und Discounter. Wir haben mal eine Blindverkostung gemacht. Die Nachahmungen sind wirklich  nicht schlecht und eine gute Alternative, denn die Originalen sind ja recht teuer, aber am besten haben halt die original Oreo Cookies geschmeckt.

oreo cheesecake 3

So guckten mich letztens im Angebot diese Cookies mit großen Augen an. Ich konnte nicht wiederstehen und so habe ich mir ein Herz gefasst und sie mit zu uns nach Hause genommen.
Diesmal sollten sie aber nicht pur verdrückt werden, sondern in einen lecker Cheesecake wandern. Dort haben sie sich auch sichtlich wohl gefühlt, besonders weil sie gar nicht erst in den Ofen mussten, sondern es sich im Kühlschrank gemütlich machen konnten.
Umgeben von weißer Schokolade und Frischkäse lässt es sich dort einige Stunden aushalten, bevor sie, schwups die wups, im Mund verschwunden sind.
Hm, so cremig ist dieser Kuchen und er reicht locker für 12 Personen, denn nach einem Stück ist man wirklich voll.
Als Dessert nach einem köstlichen Menü macht sich der Cheesecake auch sehr gut.

Und hier kann man auch getrost die Nachahmungen verwenden. Da sie nicht pur gegessen werden, schmeckt man den Unterschied nicht raus und die Original Cookies hebt man sich für Abends mit einer Tasse heiße Schokolade auf.

oreo cheesecake 1

Oreo Cheesecake
26er Springform

80 g Butter
350 g Oreo Cookies
375 g Frischkäse (Philadelphia)
120 g Zucker
1 TL Vanillepaste (oder -extrakt)
250 mL Sahne
200 g weiße Schokolade
1 Beutel gemahlene Gelatine
Kakaopulver nach Belieben

250 g Oreo Cookies in der Küchenmaschine fein mahlen.
Die Butter schmelzen und mit den Oreo Cookie Bröseln vermischen.
Eine 26er Springform mit Backpapier auslegen und das Cookie-Butter-Gemisch gleichmäßig darauf verteilen und fest andrücken.
In den Kühlschrank stellen und die Füllung zubereiten.
Gelatine laut Packungsangabe mit Wasser verrühren und quellen lassen.
Schokolade über dem Wasserbad schmelzen. Nicht zu heiß werden lassen, sonst flockt sie aus.
Den Frischkäse mit dem Zucker und der Vanille mit dem Handmixer cremig rühren.
Sahne zugeben und verrühren
Geschmolzene Schokolade in die Masse laufen lassen und ebenfalls unterrühren.
Gelatine im Wasserbad auflösen. Ein paar Löffel der Füllung zur Gelatine geben und glatt rühren.
Diese Mischung schnell unter den Rest der Füllung rühren.
Restliche Oreo Cookies mit den Fingern grob verbrechen und unter die Füllung heben.
Boden aus dem Kühlschrank nehmen, Füllung drauf verteilen und für mindestens 3 Stunden in den Kühlschrank stellen, besser über Nacht.
Aus der Form lösen und nach Belieben mit Kakaopulver bestäubt servieren.

oreo cheesecake 2

oreo cheesecake 4

 

 

Weils schön macht {Buttermilchkuchen mit Himbeerguss}

Das Wochenende steht vor der Tür und somit eine gute Gelegenheit am Sonntag einen lecker Kuchen zu backen.
Und für diejenigen, die sich an den Backofen stellen,  kommt hier was ganz feines.

Die Teilnehmer an meinem Stampin‘ Up! Workshop letzte Woche Samstag waren die Tester für diesen leckern Buttermilchkuchen mit Himbeerguss. Wenn alle ehrlich waren, war dieser kleine Kuchen wirklich lecker.
Bei mir gehen beide Daumen nach oben, zumal er auch rucki zucki gemacht ist.

buttermilchkuchen 4

Und Himbeeren schmecken so schön nach Frühling und Vogelgezwitscher. Zusammen mit den milden Temperaturen bekommt man einen regelrechten Schock, wenn man auf den Kalender guckt. Wozu ich die Schneeanzüge für die Jungs gekauft habe, frage ich mich bis heute. Abwarten, wahrscheinlich kommt das dicke Ende noch.

buttermilchkuchen 5
Bis dahin genieße ich die Frühlingsgefühle, tauche meine Gabel in lecker Kuchen mit Himbeeren oben drauf, schlürfe meinen Tee und träume vor mich hin. Wobei…in 3 Wochen wird unser Garten weiter gemacht und bis dahin muss das Projekt „Piraten Burg“ fertig sein. Mehr dazu in kürze…

buttermilchkuchen 1

Buttermilchkuchen mit Himbeergguss
22er Springform

125 g weiche Butter
250 g Zucker
2 Eier, M
250 mL Buttermilch
1 TL Vanilleextrakt
250 g Mehl
2 TL Backpulver
Salz

60 g Zucker
2 EL Zitronensaft, frisch
250 g Himbeeren, TK
1 EL Vanille-Puddingpulver oder Stärke

Den Zucker mit der Butter mit dem Handmixer cremig rühren.
Die Eier einzeln unterrühren
Nun die Buttermilch und den Vanilleextrakt hinzugeben und gut vermischen.
Mehl mit Backpulver und einer Prise Salz mischen, über die Masse sieben und unterheben.
Eine 20-24cm Springform mit Backpapier auslegen und den Rand mit Butter fetten.
Teig einfüllen und bei 180°C etwa 45 Minuten backen. Zum Ende hin eventuell mit Alufolie abdecken.
In der Form leicht abkühlen lassen und dann auf eine Tortenplatte setzen.
In der Zwischenzeit den Guss vorbereiten.
Himbeeren ggf leicht antauen lassen.
Zucker,  Zitronensaft und etwa 100 mL Wasser in einen kleinen Topf geben und so lange köcheln bis der Zucker gelöst ist.
Himbeeren zugeben und weiter köcheln lassen.
Vanille-Puddingpulver oder Stärke mit 2 EL Wasser glatt rühren und unter die Himbeeren rühren.
So lange rühren bis der Guss leicht andickt und die Himbeeren zerfallen sind.
Auf dem Kuchen verteilen und auf den Tisch damit zum schlemmen.

buttermilchkuchen 3

buttermilchkuchen 2

Klein, aber Oho {Kuchen mit Zimttopping}

Als ich letztens an meinem Gewürzregal vorbeikam, hörte ich eine zarte Stimme „Warum beachtest Du mich nicht mehr?“ Sie kam vom Zimt und es stimmt, lange habe ich ihn nicht mehr aus dem Regal genommen.
Das musste sich ändern.

Ich hatte Besuch von einer Freundin erwartet und wollte eine Kleinigkeit backen. Ein 26er Kuchen erschien mir zu viel und Muffins hatte ich in letzter Zeit genug gehabt.
So kam ich den Wunsch des Zimts entgegen und habe diesen köstlichen kleinen Minikuchen mit Zimttopping gebacken.

kuchen mit zimt topping 1
Der kleine Gaumenfreund ist im Nu fertig und so klein, dass man getrost ein zweites oder drittes Stück verdrücken kann.
„Ja, das hast Du gut gemacht“ meldete sich der Zimt zu Wort.
Recht hat er. Ein simpler Kuchen mit Zutaten, die so gut wie immer zu Hause sind. Wer also überraschend vorbei kommt, wird in Zukunft mit diesem Kuchem empfangen.
Wer es luxeriös mag, nimmt noch weich geschlagene Sahne und cremiges Vanilleis dazu. Besonders noch warm aus dem Ofen, mit diesem unwiederstehlichen Zimtaroma, schmeckt er hervorragend.
Muss ich noch mehr sagen? Ich lasse Bilder und das Rezept sprechen…

kuchen mit zimt topping 3

Kuchen mit Zimttopping
20er Springform

60 g Butter
140 g Zucker
1 Ei
1 TL Vanilleextrakt
150 g Mehl
1 TL Backpulver
80 mL Milch

Topping:
3 TL Zucker
1 TL Zimt
1 EL Butter

Die Butter und den Zucker mit dem Handmixer cremig rühren.
Ei udnd Vanilleextrakt unterrühren.
Mehl mit Backpulver mischen und zusammen mit der Milch hinzugeben.
Zu einen glatten Tieg verrühren und in eine gebutterte 20er Springform füllen.
Bei 180°C etwa 20-25 Minuten backen.
Aus dem Ofen nehmen und die Butter in Flöckchen auf den warmen Kuchen geben.
Mit einem Löffel verteilen bis alles geschmolzen ist.
Nun den Zucker und den Zimt mischen und gleichmäßig auf dem Kuchen verteilen.
Leicht abkühlen lassen und mit einer Tasse Tee genießen.

kuchen mit zimt topping 2