Babybrei {Lamm Casserole mit Süßkartoffeln} und danach noch lecker Obstbrei

Nachdem der littleBro sich durch Kürbis, Möhren, Kartoffel, Zucchini und Rind gefuttert hat und jeden Mittag 250 g Brei plus Obstmus plus Brust platt macht, geht er nun unter die Gourmets.

Diese Casserole hat der bigBro schon gerne verputzt – wobei der bei Weitem nicht an diese Mengen rangekommen ist. Anscheinend haben die zweiten Kinder einfach Angst, dass die Geschwister was wegfuttern und denken…immer rein damit, bevor der Bruder /die Schwester zuschlägt. Was weg ist, ist weg! Brauche ich da zu sagen, dass auch abends, nach 2 Tagen, 250 g Brei einfach im littleBro verschwunden sind? Seit einer Woche gibt es nun Abendbrei. Mit Begeisterung wie man sieht. Ich mache mir demzufolge nicht wirklich Gedanken, ob er in 4 Wochen auch den Nachmittagsbrei vernichtet.

Da der littleBro seit einer Woche robben kann, kann er sich nun auch endlich für all die Attacken rächen. So wurden dem bigBro heute einige Haare rausgerissen – als Strafe für das ständige Reiten auf dem littleBro. Die Robtechnik vom littleBro ist recht lustig. Er robbt nämlich ausschließlich mit den Armen, wie so Klimmzüge. Die Beine werden dann hinterher gezogen. Wann entdeckt er wohl, dass es mit Beinen einfach schneller geht und auch viel weniger Anstrengend ist? Vielleicht wird er aber auch Gewichtheber oder Turner…wer weiß!?

lamm casserole 2

Lamm Casserole mit Süßkartoffeln
4-6 Portionen, ab 6 Monaten

150 g Lammfleisch
2 Frühlingszwiebeln
2 große Tomaten
450 g Süßkartoffeln
250 mL Wasser oder Hühnerbrühe ohne Salz
Rapsöl

Die Frühlingszwiebeln in Scheiben schneiden. Süßkartoffeln schälen und würfeln.
Tomaten schälen. Dafür die Tomaten kreuzweise einschneiden, in eine Schüssel oder Topf geben, mit kochendem Wasser übergießen und zeihen lassen,  bis sich die Haut ablösen lässt (etwa 5 min). Kerne entfernen und das Fruchtfleisch klein schneiden.
Lamm ebenfalls in Wüfel schneiden.
Alles zusammen in einen ofenfesten Topf geben und mit dem Wasser / der Brühe übergießen.
Bei 180°C für 45 Minuten kochen lassen, bis die Kartoffeln weich und das Fleisch durchgegart ist.
Die Casserole fein pürieren und in Portionen zu je 200-250 g abfüllen. Lässt sich gut einfrieren.
Vor dem füttern noch je 1 TL Rapsöl unter den Brei rühren.

lamm casserole 1

 

Heidelbeer in Mango
ab 4 Monaten

1 Mango
100 g Heidelbeeren

Mango schälen, vom Stein lösen und in grobe Würfel schneiden. Heidelbeeren waschen und zusammen mit der Mango in einen kleinen Topf geben.
Bei kleiner Hitze etwa 10 Minuten köcheln lassen.
Fein pürieren und in Portionen abfüllen, ggf einfrieren.
Lässt sich prima als Nachtisch füttern oder in den Nachmittags- oder Abendbrei rühren.

mango heidelbeere

 

Babys erster Brei – 3. Woche

FLEISCH! Gib mir Fleisch!!! Ich bin ein Mann (naja, noch nicht ganz) und brauche Fleisch. Das scheint mein Sohn gedacht zu haben, als ich nach 2 Wochen Gemüsebrei endlich mit Fleisch ankam. Alles ratzeputz aufgegessen. Der Nachtisch in Form von Pfirsich und Erdbeeren wurde auch vernichtet sowie noch beide Brüste Milch. Danach muss dann aber auch erstmal 2 Stunden geschlafen werden. Soviel Essen muss ja verarbeitet werden.

Heute haben wir mal eine Eltern-Baby-Treff bei uns im Dorf ausprobiert. Langsam zergehe ich hier nämlich vor Einsamkeit, so als neu dazu Gezogene mit Null Kontakten. 4 Mamis mit ihren Kleinen und sogar ein Papa mit Baby waren dabei. Eigentlich ist das ganze nur bis 12 Monate. Ich habe den bigBro aber natürlich mitgenommen. So allein zu Hause kann man ihn ja nun auch nicht lassen *he*. Der hat sich von seiner besten Seite gezeigt und brav gespielt. Die Hebamme, die die Gruppe leitet, war ganz begeistert und meinte, dass sie das ja ganz toll findet, dass er so lieb spielt und nicht wie Rambo durch den Raum läuft. Ne, den Rambo macht er nur zu Hause. Auswärts immer einen auf liebes Kind machen.  Ja ja…
Und ja, es ist ein Dorf. Mal gefragt, wo wir denn wohnen…Nummer 25. Ach so, das blaue Haus mit der roten Tür? Ja, genau! Wurde ich direkt von mehreren Mamis gefragt. Was recht lustig ist, weil ich zu meinem Mann sagte, och, da können wir später (wir waren noch nicht eingezogen) immer sagen, wir wohnen im blauen Haus mit der roten Tür. Und was ist? Genau so ist es. Sagen die Leute ja schon von sich aus. Die Hausnummer können wir uns eigentlich sparen hinzumachen.
Ansonsten war der Vormittag ganz nett. Man muss sich halt erst rantasten. Aber ein, zwei Mamis und der Papa waren schonmal nett. Und eine wohnt schräg gegenüber. Hoffe demnach auf mehr Kontakt. Morgen ist in der gleichen Einrichtung Krabbelgruppe. Zwar kann weder der littleBro krabbeln, noch ist der bigBro jünger als 12 Monate, aber wir werden trotzdem mal hineinschnuppern. Rausschmeißen können die uns ja immer noch.

Brei_3Woche_1

Fleischbrei
6 Portionen

200 g Fleisch (zB Rind, beim Metzger nach einem zarten Stück fragen)
Wasser

Das Fleisch waschen und in grobe Stücke schneiden.
Mit wenig Wasser in einen kleinen Topf geben und bei kleiner Hitze etwa 20 min köcheln lassen.
Fleisch mit dem Pürierstab sehr fein pürieren. Dabei Kochwasser hinzufügen bis ein weicher Brei ensteht.
In kleinen Portionen zu je etwa 2 EL einfrieren.
Je eine Portion zu 180 g Gemüse-Kartoffelbrei hinzugeben und mit 1 TL Rapsöl vermischen.

Ich koche das Fleisch immer seperat. So kann man nur Gemüsebrei kochen und je nach Bedarf Fleisch zugeben. Ich gebe an 5 bis 6 Tagen die Woche Fleisch hinzu.

Babys erster Brei – 2. Woche

Mein kleiner Sohn ist schon ein gefräßiges Monster. Es scheint, als habe er schon sehnsüchtig auf den Brei gewartet. Die letzten Tage war das Geschrei immer groß, wenn der Brei aufgefuttert war. Heute haben wir mit Kürbis-Kartoffel angefangen und da konnte es ihm gar nicht schnell genug gehen. Wenn nicht der Löffel sofort wieder gefüllt und Richtung Mund geschoben wurde, gab es ein Gemecker, als ob er am verhungern wäre. So sind wir heute bereits bei 130 g Brei angekommen.
Am allerbesten gefällt ihm der Nachtisch, der aus Pfirsichpüree besteht. Da würde er am liebsten drin baden.
Ich bin ja mal gespannt, wie er nächste Woche reagiert, wenn dann noch Fleisch mit dazu kommt. Der bigBro ist ja immer noch kein Fleischfan und isst weder Wurst noch Brat- oder Bockwurst. Mal sehn, ob der littleBro auch zum Vegetarier mutiert…

KürbisKartoffelBrei

Kürbis-Kartoffelbrei
5 bis 8 Portionen – ab dem 4. Monat

350 – 400 g Kürbis
250 – 300 g Kartoffeln
Rapsöl

Kürbis waschen und klein schneiden. Kartoffeln schälen und würfeln. Alles mit wenig Wasser in einem Topf zum kochen bringen und 15-20 min köcheln lassen, bis das Gemüse gar  ist.
Gemüse in eine Schüssel füllen und mit einem Stabmixer sehr fein pürieren. Dabei soviel Garflüssigkeit hinzugeben bis der Brei eine samtige Konsistenz hat.
In Portionen zu je etwa 180 g abfüllen (je nach Hunger der Kleinen). Ich hebe zwei Portionen im Kühlschrank auf und friere den Rest ein. Vor dem füttern, 1 TL Rapsöl unterrühren.

Pfirsich-Püree
3-4 Portionen – ab dem 4. Monat

2 Pfirsiche

Pfirsiche schälen und klein schneiden. Falls die Schale zu fest sitzt, Pfirsich kruzweise einschneiden und mit kochendem Wasser übergießen. Mit sehr kaltem Wasser abschrecken und die Schale abziehen.
Pfirsiche mit einem Schuss Wasser in einen Topf geben und 5-10 min leicht köcheln lassen. Fein pürieren, in Portionen abfüllen und nach dem Kürbisbrei füttern.
Vitamin C  in Obstbrei fördert die Aufnahme von zB Eisen aus dem Gemüsebrei und sollte daher nach dem Gemüsebrei oder vermischt mit diesem gegeben werden.

KürbisKartoffelBrei_2

 

Babys erster Brei {Kürbis}

Sie ist da. Die Breizeit. Viel zu schnell, wie ich finde. Dabei hab ich erst nach 6,5 Monaten begonnen. Ich war schon ziemlich froh, dass ich während des Umzugs noch voll gestillt habe. So war es bei weitem Stressfreier. Da der meiste Ärger nun um ist, konnte der littleBro endlich in die Welt des Breis eintauchen. Der bigBro dachte wohl, dass sein Bruder nun für alles offen ist, und hat ihm gestern netter Weise sein Brot in den Mund gesteckt als ich mich mal für 2 Sekunden umgedreht habe. Dem Kleinen hat es anscheinend geschmeckt, denn das Gemecker war groß, als ich das Brotstück seinen kleinen Fingern entzogen habe. Er denkt sich wohl auch, was soll ich mit Brei wenn ich drei wunderschöne Zähnchen habe?

Und da frag ich mich doch, warum der liebe Gott die Babys nicht mit Zähnen auf die Welt gebracht hat. Also wenigstens die Backenzähne während doch mal was. Die stören auch nicht beim stillen. Das wäre doch schlau gewesen. Und wo wir gerade dabei sind, wäre es auch toll, wenn die Kleinen direkt sprechen könnten. Gut, das hätte zur Vorraussetzung, dass wir alle die gleiche Sprache sprechen. Was aber auch in meinem Interesse liegen würde, denn so könnte ich Chinesen die Englisch (veruchen zu) sprechen auch mal verstehen. Ich kann schon nachvollziehen, warum die immer nur nicken und lächeln und „Yes, yes“ sagen.

Diese Woche ging es beim littleBro also mit Kürbisbrei los. Das Rezept ist genau die Menge, die man für die erste Woche braucht. Nächste Woche geht es dann mit Kürbis-Kartoffel weiter.

Kürbisbrei

Kürbisbrei
7 Portionen, ab dem 4. Monat

350 g Kürbis (Hokkaido oder Butternut)
Rapsöl

Kürbis waschen und in Stücke schneiden. In einem Dämpfaufsatz geben und über kochendem Wasser etwa 20  min weich dünsten. Alternativ mit wenig Wasser in einem Topf köcheln lassen.
In eine Schüssel geben und mit dem Stabmixer sehr fein pürieren. Dabei soviel von der Garflüssigkeit hinzugeben bis ein sämiger Brei entsteht.
Eine Portion abnehmen und einen TL Rapsöl hinzugeben. Übrigen Brei in kleinen Portionen einfrieren oder für maximal 2 Tage im Kühlschrank aufbewahren.
Baby mit Latz ausstatten und los geht’s…

Kürbisbrei_2