cremiges Dhal mit frischem Naanbrot {Lieblingsessen}

Jeden Mittag, wenn ich die Kinder vom Kindergarten abhole, kommt als erstes die Frage, was es denn zum Essen gibt.
Das ist der entscheidende Punkt, an dem die Stimmung kippt oder nicht.
Bei Curry ist die Stimmung ziemlich gut, aber nur, wenn es auch frisches Naanbrot dazu gibt. Da sind meine Jungs ziemlich verwöhnt.
Letzte Woche hatte ich einmal keine Zeit um Brot zu backen und das sorgte gleich für betrübte Gesichter. Curry ohne Naan? Geht doch nicht!

BigBro mag am liebsten Curry mit Huhn, littleBro mein Blumenkohl-Cashew-Curry und tinyBro isst eigentlich immer nur das Naan. Alle drei essen allerdings Curry Meatballs am liebsten. Dieses aber am besten mit Ofenkartoffeln.
Ich könnte mich in jegliche Curryart einfach nur reinlegen. Meine neue Liebe ist aber Linsencurry, das man unter Dhal, Daal oder Dal kennt. Zum einen ist es super fix gemacht und zum anderen ist es unglaublich gesund. Rote Linsen sind ein wahres Superfood.
Meine Variante entspricht dabei nicht dem traditionellen Dhal. Ich habe es mit Datteln und Cashewmus verfeinert und so ist es unsagbar cremig.

Falls Reste übrig bleiben, eignet es sich gut gekühlt auch prima als Brotaufstrich. Total lecker mit frischem Gemüse belegt.
Wenn man, wie wir, immer alle Zutaten im Schrank hat, ist es ein super ich-hab-nichts-zu-essen-im-Haus Gericht.
Am besten schmeckt es den Kindern und mir, wenn man es, wie in Indien, ohne Besteck und nur mit Naanbrot isst. Da es recht dickflüssig ist, kann man es super zwischen einer Naanscheibe greifen und verspeisen.

Das Naanbrot erfordert etwas mehr Zeit, aber die Mühe lohnt sich. Es ist absolut kein Vergleich zu dem Naan, was man im Supermarkt kaufen kann. Wenn man einmal dabei ist, macht man gleich die doppelte Menge und friert das fertig gebackene Brot ein. Die einzelnen Fladen sind schnell aufgetaut und schmecken dann wie frisch gebacken.
Das fertige Naan wickel ich immer in einem Geschirrtuch ein. So bleiben sie schön weich und warm.

Wie ihr wisst, leben wir nicht vegan, essen aber gerne ein paar Mal die Woche ganz ohne tierische Produkte. Da passt das Dhal hervorragend und das Naan kann man mit Sojaghurt und Eiersatz auch vegan gestalten.
Wenn man es wenig würzt ist es auch ein prima Babybrei. Für das Baby kann man dann eine Portion abnehmen bevor man die Zwiebeln unterrührt. Auch das Naanbrot essen kleine Kinder und Babys gerne.

Naan Brot
für 6 Stück

150 g Dinkelvollkornmehl
100 g Dinkelmehl
75 mL warmes Wasser
1 TL Trockenhefe
1 TL Kokosblütenzucker
1 TL Salz
80 g Joghurt oder Sojaghurt
1 EL Traubenkernöl
1 Ei (oder 1 EL Sojamehl + 2 EL Wasser)

Hefe mit Kokosblütenzucker und Wasser verrühren und 20 Minuten ruhen lassen.
Die Mehlsorten mit dem Salz in einer Schüssel mischen.
Hefewasser, Joghurt, Ei und Öl zugeben und zu einem glatten Hefeteig kneten.
Den Teig zugedeckt an einem warmen Ort für etwa 1 Stunde gehen lassen.
Teig aus der Schüssel nehmen, in 6 Stücke teilen und auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu Bällchen formen.
Zudecken und weiter 10-15 Minuten ruhen lassen.
Eine schwere Pfanne erhitzen. Teigbällchen jeweils zu einem Oval dünn ausrollen und in die Pfanne geben.
Für etwa 2 Minuten braten und dann wenden. Eine weitere Minute weiterbacken bis das Naan schön aufgegangen und fertig gebacken ist. Ein paar dunkle Stellen stören hierbei nicht.
Naan in ein Geschirrtuch wickeln und die weiteren Brote ebenso backen.

cremiges Dhal
Linsencurry für 4 Personen

2 Möhren
1 Pastinake
Kokosöl
200 g rote Linsen
700 mL dünne Gemüsebrühe
1 TL Kurkuma
1 TL Salz
2 Medjool Datteln
1 große Zwiebel
1 TL Kreuzkümmel Samen
Traubenkernöl
1 EL Cashewmus (oder Mandelmus)
frischer Koriander
Sea Salt Flakes

Möhren und Pastinake schälen und sehr klein würfeln.
1 TL Kokosöl in einem großen Topf zerlassen und das Gemüse darin für 10 Minuten sanft anbraten.
Die Linsen unterrühren und Gemüsebrühe angießen.
Datteln entsteinen und fein würfeln. Mit Kurkuma und Salz zu den Linsen geben und aufkochen lassen.
Bei kleiner Hitze mit geschlossenem Deckel für etwa 15 Minuten köcheln.
In dieser Zeit die Zwiebel schälen, halbieren und in dünne Scheiben schneiden.
In einer kleinen Pfanne die Zwiebelscheiben und die Kreuzkümmelsamen in 1 TL Traubenkernöl für 10 Minuten weich und glasig braten.
Das Cashewmus und die Zwiebelmischung in das Dhal rühren bis alles schön cremig ist.
In Schüsseln füllen, mit Korianderblättern und Sea Salt Flakes bestreuen und mit Naan Brot essen.

 

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Mama, warum sind die Spätzle orange? Flöööt {Kürbisspätzle mit Mandel-Tomaten-Sauce zum reinlegen}

kuerbis

Es ist doch immer wieder eine Freude, die Gesichter der Kinder zu sehen, wenn diese an den Mittagstisch kommen und das Essen, was ich in mühevoller Arbeit auf den Teller gebracht habe, begutachten.
Alles jenseits ihrer zehn Lieblingsessen wird erstmal lauthals beschimpft.

Manchmal probiere ich mein Glück und versuche eins der Leibspeise abzuwandeln.
Spätzle lieben die drei. Am liebsten als Zucchini-Käsespätzle oder pur.
So war ich voller Hoffnung, dass sie auch Kürbisspätzle essen würden.
Stolz wie Oskar brachte ich die Teller mit dampfenden Kürbisspätzle und unwahrscheinlich gut schmeckender Mandel-Tomaten-Sauce auf den Tisch.
Um es meinen drei Jungs noch schmackhafter zu machen, habe ich die Spätzle noch mit ein paar Stückchen Mozzarella bestreut. Mit Käse oben drauf ist die Wahrscheinlichkeit des Gegessenwerdens deutlich erhöht.
Spätzle mögen sie. Tomatensauce auch. Mozzarella sowieso. Sollte klappen.
Nur warum müssen die Spätzle so orange sein? Gibt es weißen Kürbis??? Eine kleine Hoffnung blieb bestehen, dass sie das unter der Sauce gar nicht sehen.

Ich hätte es besser wissen müssen. Ihr geschultes ich-esse-nichts-was-irgendwie-nach-gemüse-aussieht-Auge hat es sofort erspäht.
Wie orange Spätzle? Du sagst doch es gibt Spätzle! Die sehen anders aus!!!
Ich versuchte sie also schmackhaft für die Jungs anzupreisen und zum probieren zu animieren.
Und irgendwie hat das geklappt. Warum? Vielleicht hatten die drei einfach Kohldampf? Oder es sah doch irgendwie lecker aus?
Keine Ahnung – aber sie probierten und fanden es LECKER!!! Ja ehrlich. BigBro (Gemüsemuffel-Weltrangliste Platz 1) hat sogar Nachschlag verlangt!
Besonders die Sauce fand er super lecker. So seine Worte.

Tatatata. ich habe ein neues Gemüsegericht, welches die Jungs essen. Tschakka!
Da ich im Herbst meist fertiges Kürbispüree im Kühlschrank habe, sind die Spätzle auch rucki zucki gemacht. Sonst braucht es nur etwas Zeit zum Kürbis backen, aber das macht der Ofen ja von allein.
Die Sauce schmeckt auch zu Dinkelvollkornnnudeln mit Parmesan obendrauf sehr gut. Da ich alle Zutaten dafür immer im Haus habe, ist es auch ein Prima last minute Essen.

Kürbisspätzle mit Mandel-Tomaten-Sauce
4 Personen

400 g Kürbispüree* (ich habe Butternut verwendet)
2 Eier
Salz
80-90 g Mineralwasser mit Sprudel
220 g Spätzlemehl
Olivenöl

180 g Cocktailtomaten
180 g aromatische Tomaten
100 g geröstete Mandeln (in einer Pfanne ohne Öl kurz anrösten)
1 Hand voll Basilikum
2 EL Olivenöl
4 Knoblauchzehen
1 TL Salz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

optional: Mozzarella in Stückchen oder geriebener Parmesan

*Kürbispüree:
Ofen auf 180°C vorheizen. Kürbis fest in Alufolie wickeln und für 1,5 h in den Ofen legen.
Kürbis auspacken, halbieren und leicht auskühlen lassen.
Fruchtfleisch mit einem Löffel auskratzen und 400 g abwiegen.
Den Rest im Kühlschrank für eine Woche aufbewahren oder einfrieren.

Zuerst die Spätzle herstellen. Wenn man gerne plant, können diese am Vortag gekocht werden.
Ansonsten morgens damit sie noch Zeit zum Trocknen haben; aber zur Not geht das auch kurz vor dem Essen.
Mehl mit 1 TL Salz mischen. Eier und Kürbispüree zugeben.
Nun mit einem Schneebesen kräftig rühren und dabei nach und nach das Wasser einlaufen lassen.
Der Teig sollte eine zähe Konsistenz haben.
Einen großen Topf mit Wasser und 1 EL Salz zum Kochen bringen.
Eine Schüssel mit kalten Wasser füllen.
Mit einer Spätzlepresse aus dem Teig portionsweise Spätzle herstellen.
Die Spätzle mit einer Schaumkeller aus dem Topf fischen und in die Schüssel mit dem kalten Wasser geben.
Wenn alle Spätzle gekocht sind, die Spätzle über einem Sieb abgießen und abtropfen lassen.
Auf einem großen Holzbrett verteilen und kurz oder lang trocknen lassen.

Für die Sauce den Knoblauch in dünne Scheiben schneiden.
1 EL Olivenöl in einem kleinen Topf erwärmen und Knoblauch mit 1 TL Salz sanft darin anbraten.
Tomaten, Mandeln, Basilikum und 1 EL Olivenöl in den Multizerkleinerer geben und fein pürieren (geht auch mit dem Stabmixer).
Tomatenpüree zum Knoblauch geben, mit Pfeffer würzen und einmal aufkochen lassen.
Sanft köcheln lassen bis die Spätzle fertig sind.

In einer großen Pfanne die Spätzle in Olivenöl anbraten.
Spätzle auf Teller verteilen, Tomatensauce draufgeben und nach Belieben mit Mozzarella oder Parmesan bestreuen.

Fertige Spätzle können gut eingefroren werden und die Sauce hält sich eine Woche im Kühlschrank.

Noch ein Grund mehr, den Herbst zu lieben {KürbisZeit} mit würzigen Kürbiswaffeln

kuerbis

Dieses Jahr hat unsere eigene Kürbisernte leider nicht geklappt. Meine Aussaat ist nicht angegangen. Letztes Jahr hatten wir 5 oder 6 richtig schön große Butternut Kürbisse in super Bio-Qualität aus dem eigenen Garten geerntet.
Nun, so müssen wir die orangen Leckerbissen eben kaufen. Nächstes Jahr starten wir aber wieder einen Versuch. Irgendwie waren die Wetterbedingungen nicht ideal. Auch die Zucchini und Tomaten waren recht spärlich. Einzig unser Boskop Apfelbaum trägt dieses Jahr unglaublich viele Äpfel. Und was für welche. Satte 800 g haben wir bei einem Prachtstück gewogen.
Unser Herbst ist somit gerettet und verwöhnt uns mit saftigen Vollkorn-Apfel-Honig-Kuchen, Bratäpfeln und Apfelkompott.

Meine zwei liebsten Herbstleckerein – Apfel und Kürbis – schmecken auch in Kombination unglaublich gut. Sowohl süße, als auch herzhaft sind die beiden ein unschlagbares Team. Meine Traumkomination ist hierbei Boskop und Butternut.

Die besonders delikate Kürbiszeit möchte ich im Herbst meine ganze Aufmerksamkeit – zumindestens in der Küche – widmen.
Und so habe ich beschlossen, eine Blogreihe zu starten und im Oktober und November jede Woche mehrere Kürbisrezepte zusammen zu schreiben.
Ihr könnt euch freuen auf Kürbisspätzle, Kürbis-Zimtschnecken, Dinnette mit Kürbis, Gnocchi Kürbispfanne, Kürbis, Kürbis, Kürbis. Heute starte ich mit würzigen Kürbiswaffeln.
Meine Kinder und Herr Kuchenduft waren sehr begeistert von dem Ergebnis, was ich gestern Abend präsentiert habe. Mit frischem, noch warmen Apfelkompott war es ein Gedicht und die wenigen Reste gab es heute in der Lunchbox im Kindergarten.

Eigentlich gehen die Waffeln ruck zuck. Nur das Kürbispüree dauert seine Zeit. Wobei man dabei nichts machen muss, sondern lässt den Ofen alles erledigen.
Das ist mein allerliebstes Kürbispüree Rezept. Schneller gehts nichts. Also vom Aufwand her. Und da der Ofen dabei schon recht lange läuft und man das Püree super im Kühlschrank und sogar im Gefrierschrank aufbewahren kann, mache ich direkt ein paar Kürbisse auf einmal.
So hat man beim nächsten Kürbisrezept quasi keine Arbeit mehr. Sehr praktisch.

würzige Kürbiswaffeln
8-9 dicke Waffeln

1 Butternutkürbis
100 g Dinkelmehl 630
100 g Dinkelvollkornmehl
2 TL Backpulver
2 TL Zimt, gemahlen
1/2 TL Cardamom, gemahlen
Prise Nelken, gemahlen
Prise Ingwer, gemahlen
Prise Salz
250 mL Mandelmilch oder Vollmilch
60 g Kokosöl
2 Eier, L
1 TL Vanilleextrakt
2 EL Ahornsirup

zum Servieren: frisches Apfelkompott

Ofen auf 180°C vorheizen. Kürbis fest in Alufolie wickeln und für 1,5 h in den Ofen legen.
Kürbis auspacken, halbieren und leicht auskühlen lassen.
Fruchtfleisch mit einem Löffel auskratzen und 250 g abwiegen.
Den Rest im Kühlschrank für eine Woche aufbewahren oder einfrieren.
Das abgewogene Kürbisfleisch mit dem Kokosöl mischen, so dass es schmilzt.
Mandelmilch zugeben und alles mit dem Stabmixer pürieren.
Eier, Vanillextrakt und Ahornsirup ebenfalls dazugeben und kurz pürieren.
Mehl mit Backpulver und Gewürzen mischen und unter den Teig rühren.
Im heißen Waffeleisen Waffeln kross ausbacken.
Die Waffeln schmecken am besten warm mit Apfelkompott.

Heute gibt es grünen Kuchen und den Kindern schmeckts! {Spinat Tarte}

Mein Kleinster ist derzeit – mal wieder – in einer schwierigen Phase. Es geht auf den zweiten Geburtstag zu und so ist es nun wohl an der Zeit ein großer Junge zu werden.
Nein nein nein, im Einkaufswagen zu sitzen ist etwas für Babys. Hinter Mama herlaufen ist aber auf Dauer auch blöd und am schönsten ist es doch einfach minutenlang auf einer Stelle zu stehen ohne sich zu bewegen. Wer zuerst zuckt hat verloren.
Falls es diese kleinen Kindereinkaufswägen gibt, wird dieser auch zu gerne mit allem möglichen Zeug beladen. Dabei folgt die Auswahl keinem mir logischem Prinzip. Rohrreiniger wird ebenso gerne eingepackt, wie Servietten, Windeln oder Slipeinlagen. Eben das, was so auf Augenhöhe ist.
Nichts mehr mit schnell ein paar Sachen einkaufen. Das war einmal.

Mit die ganze Nacht schlafen war auch einmal. Wir sind ja ganz schön verwöhnt von unseren drei Durchschläfern. Aber seit ein paar Wochen ist jede zweite Nacht dahin.
Gestern mussten wir sogar unser Fenster schließen. TinyBro hatte wohl einen Albtraum. Auf jeden Fall hat er dermaßen laut geschrien, dass wir Angst hatten, die Nachbarn rufen die Polizei weil dort drüben im Haus ein Kind abgestochen wird. Ehrlich wahr. Sogar ich hatte Angst. So ein angsterfülltes Schreien kannte ich bisher noch nicht von ihm.

Ich schieb die diversen Wein- und Trotzanfälle wie immer gerne auf die Zähne. Sobald einer der Jungs schlecht drauf war im Baby/Kleinkindalter heißt es bei mir immer nur, dass da wieder Zähne kommen. Anders kann ich mir das nächtliche Weinen in Kombination mit sehr schlechtem Essen und todesgeschrei beim Zähneputzen nicht erklären.
Wie dem auch sei – da müssen wir so oder so durch und dann kommen auch wieder bessere Zeiten. Kurzzeitig…

So hatte ich auch heute wenig Hoffnung, dass mehr als ein Haps des Mittagessens in seinem Bauch landet. Zumal ich mich heute mal gewagt hatte (Nervenkitzel pur!!!) ein reines Gemüsegericht zu kochen. Ich hatte gestern Abend meinem Mann noch erzählt, dass er am nächsten Abend die Reste vom Mittagessen essen darf, denn von meiner geplanten Spinat Tarte würde mit Sicherheit nur ich essen.

Ich musste daher zweimal, gar dreimal, hinschauen als ich das Mittagessen auf den Tisch stellte. Zwei der drei Jungs haben sich über die Tarte hergemacht. Sie haben sie g e g e s s e n!!!! Und zwar Haufenweise. Ich habe tinyBro selten soviel essen gesehn.
Sohn Nummer eins hat natürlich nichts davon angerührt – das wäre auch zuviel des Guten gewesen. Aber die beiden anderen haben sie richtig gern gegessen.
Nur die Nüsse hat tinyBro nicht gemocht und abgekratzt. Das nächste Mal werde ich also eine Hälfte ohne Haselnüsse machen. Und das nächste Mal wird schon ganz schön bald sein. Denn auch ich finde diese Spinat Tarte unglaublich lecker und ein Gemüsegericht auf Lager zu haben, welches 2/3 der Kinder essen ist ein wahr gewordener Traum.

Dadurch dass der Spinat mit den Eiern und dem Hüttenkäse püriert wird, bekommt die Füllung eine seidige Konsistenz. Weich, warm, köstlich.
Schade, dass ich die Tarte nicht schon in der Babyzeit gemacht habe. Denn, ohne die Nüsse, ist sie perfekt für BLW (baby lead weaning) geeignet.
Aber wie ihr seht, ist sie genauso gut für zahnende Kleinkinder ein Leckerbissen. TinyBro hat sich genüsslich mit den Fingern die Füllung rausgekratzt und nach dem vierten Stück musste ich ihn zurück halten uns nicht alles weg zu mümmeln. LittleBro hat dazu eine große Portion Tomaten-Apfel-Ketchup genehmigt. Der sorgt dann nochmal für eine extra Portion Gemüse und Obst ohne dass es jemand merkt. Und selbstgemacht, ohne Zucker und mit guten Zutaten, ist mir dieser Ketchup mehr als willkommen auf dem Essenstisch.

Spinat Tarte
für 4 Personen

100 g Dinkelmehl 630
110 g Dinkelvollkornmehl
100 g kalter Frischkäse (egal welche Sorte, ich hab Kräuter genommen)
60 g kalte Butter
Salz

700 g frischer Spinat
200 g Hüttenkäse
60 g Frischkäse
3 Eier, L
100 g Cheddar, gerieben
Salz
schwarzer Pfeffer
frisch gemahlene Muskatnuss
2 EL gehackte Haselnüsse (optional)

Für den Teig das Mehl mit einer guten Prise Salz, Butter in Flöckchen und Frischkäse verkneten. Dabei 2 EL kaltes Wasser einkneten bis ein glatter Teig entsteht.
In Frischhaltefolie wickeln und für mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank legen.
Einen großen Topf Wasser aufkochen und Spinat darin 3 Minuten köcheln lassen.
Abtropfen und auskühlen lassen.
Spinat sehr gut auspressen (das sollten etwa 300 g fertiger Spinat ergeben).
Eier, Hüttenkäse, Frischkäse und Spinat mit dem Stabmixer pürieren.
Käse unterrühren und mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen.
Teig ausrollen und den Boden und Wände einer quadratische Backform von etwa 24×24 cm damit auslegen.
Spinatmasse einfüllen und rausstehende Ränder leicht nach innen klappen.
Mit Haselnüssen betreuen.
Tarte bei 200°C für 35 Minuten backen.
Mindestens 10 Minuten ruhen lassen vor dem Anschneiden.
Schmeckt warm und kalt gut.

Freche Woche {Freches Eis} und Zeit zum Sparen – Werbung

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Heute ist bereits der letzte Tag der „Frechen Woche“.
Durch das super Sommerwetter ist die Woche wieder wie im Flug vorbeigezogen.
Wir haben die Sonnenstrahlen richtig genossen und die Jungs waren seelig den ganzen Nachmittag im Garten verbringen zu dürfen.
Na und was gehört zu so super duper Spätsommerwetter unbedingt dazu?
Meine Jungs würden sofort „Eis, Eis, Eis“ im Chor rufen.

Zu Hause ist selbstgemachtes Eis die erste Wahl. Ganz selten gibt es mal gekauftes.
Das gibt es dann lieber als etwas besonderes bei einem Ausflug oder einer Fahrradtour zur Eisdiele.
Bei meiner gesunden Eiswoche habe ich bereits viele gesunde Eisrezepte gebloggt.
Meine drei Jungs lieben unsere Homemade Icecream. Besonders in der Waffel wird es zum absoluten Star.
Und das ganze gibt es ganz ohne schlechtes Mama-Gewissen. Denn das Freche Eis kommt nur mit natürlichen Zutaten daher und ist ein guter Nährstofflieferant und kommt ohne Industrie-Zucker oder sonstigen Schmarrn aus.

Anstatt Eiswaffelherzen in das Eis zu stecken, bestreue ich das Eis gerne mit den Frühstückssternen der Frechen Freunde.
Das sieht toll aus und schmeckt toll knackig auf dem cremigen Eis.

Vielleicht habt ihr ja zufällig alle Zutaten im Haus und könnt heute direkt cremiges Eis zum Nachmittag herstellen.
Eine wunderbare Sonntags Nascherei. Wir werden später auf jeden Fall die Eismaschine anwerfen und uns den Sonntag versüßen.
Nur darf ich das keinen der drei Jungs verraten – sonst bleibt das Mittagessen stehn…

Freches Eis
8-10 Kugeln

50 g Datteln
2 EL Mandelmus
1 Vanilleschote
1 große, reife Banane
300 ml Mandelmilch
100 g Freche Freunde Quetschbeutel Apfel-Birne-Karotte-Kürbis
Freche Freunde Frühstücks-Sternchen Banane & Vanille

Datteln mit Wasser bedecken und in der Mikrowelle bei 900 Watt eine Minute weich kochen.
Alternativ Datteln in einem kleinen Topf mit Wasser kurz aufkochen lassen.
Wasser abgießen und Datteln mit Mandelmus und Banane pürieren.
Vanilleschote längs aufschneiden und Mark herauskratzen.
Zusammen mit der Mandelmilch und den Quetschi zu der Bananenmasse geben und glatt pürieren.
Die Eismasse für eine Stunde in den Kühlschrank stellen.
Masse in der Eismaschine fest werden lassen.
Ohne Eismaschine Masse für 4 Stunden in den Gefrierschrank geben und dabei alle 30 Minuten gut durchrühren.
Eis portionieren und mit Frühstücks-Sternchen bestreuen.

Wenn ihr auch Freunde der Frechen Freunde seid, dann notiert euch den Code für meinen 20% Gutschein für den Freche Freunde Onlineshop, der ist nämlich noch eine ganze Weile gültig.

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**gültig bis 31. Oktober 2016**

Eismaschine: Kitchen Aid
Schälchen: Bloomingville mini
T-Shirt: Boden
Platzset: Oyoy

Das ist kein Traum, sondern Wirklichkeit {Eis ohne Reue} Nicecream Deluxe in zwei Variationen

Wenn Ihr Nicecream noch nicht kennt, ist das der richtige Zeitpunkt dies zu ändern.
Endlich steigen die Temperaturen und bei dem schwülen Wetter gibt es doch nichts feineres als ein kühles Eis.

Die Jungs sind, wie wohl alle Kinder, total verrückt nach der kühlen Leckerei.
Ich denke, wenn ich sie allein lassen würde mit einer großen Packung, wäre davon nach kurzer Zeit nichts mehr übrig.
Dabei mag littleBro Eis noch gar nicht so lange. Erst im Sommer letzten Jahres mit fast 3 Jahren hat er Gefallen daran gefunden.
Vorher war ihm es immer viel zu kalt und er hat beim ersten Probieren immer nur „kalt, kalt“ gerufen.
Das erste Mal Eis war aber auch erst mit 2, 5 Jahren. Unsere Kinder bekommen bis zum zweiten Geburtstag nichts Süßes. Das hat bei den großen richtig gut geklappt und bei tinyBro (derzeit 18 Monate) funktioniert es auch noch.
Mit Süßes meine ich Schokolade, Eis, gekauftes Gebäck und Gummibärchen. Das kommt alles noch früh genug. Denn, wenn die Jungs mit 2 in den Kindergarten kommen, ist es vorbei mit keine Süßigkeiten. Auf einmal lernte bigBro Schokoküssen, Smarties und Goldbären kennen. Vorher noch nie gesehn, geschweige denn gegessen.
Selbst Gebackenes und zuckerfreie Kekse ist auch schon vor 2 erlaubt. Für uns passt das gut so.

Zurück zum Eis.
Eis ist bekanntlich kein Schlankmacher. Voll von Zucker und Fett macht es sich gerne auf den Hüften bequem und gesund ist ja sowieso was anderes.
Aber vielleicht hat euch auch schon die Nicecream Sucht befallen. Wir sind auf jeden Fall große Fans.
Denn das gibt es wirklich. Gesundes Eis ohne Reue.
So gesund, dass es sogar zum Frühstück verspeist werden kann und überhaupt zu jeder Tageszeit.
Nicecream ist im Grunde nur gefrorene, pürierte Bananen.
Ich mag Bananen am liebsten noch leicht grün. Wenn sich also zu viele braune im Obstkorb türmen, schneide ich sie in Scheiben und packe sie in den Gefrierschrank. So haben wir immer einen Vorrat an Bananenscheiben und sind breit für ein oder zwei (oder auch drei) Portionen Nicecream.

Pure Nicecream, also nur Banane, mag ich zwar auch, aber ich bevorzuge meine Deluxe Variante. Da passt für mich die Konsistenz und Geschmack einfach besser. Für ein Bananeneis gebe ich dabei einen Schuss Kokosmilch und Mandelmilch zu den Bananen, bis ich meine gewünschte Konsistenz habe. Um nicht eine Eissuppe zu bekommen, sondern cremiges Eis, muss man die Milch vorher mindestens einen Tag in den Kühlschrank stellen, damit auch alles gut durchgekühlt ist. Und wer festes Eis lieber hat, der kann die fertige Nicecream auch nochmal in den Gefrierschrank stellen.
Wenn es bei uns Nicecream als Nachtisch gibt, bereite ich es vor dem Essen zu, packe es in den Gefrierschrank und dann hat es nach dem Essen die perfekte Konsistenz.

Meine zwei allerliebsten Deluxe Varianten sind einmal, wie könnte es anders sein, mit Pistazie und einmal mit Beeren.
Sowas von gut. Sowas von lecker.
Und auch wer keine Bananen mag, sollte es unbedingt (!!!) probieren. Denn die Banane schmeckt man nicht raus. Sie dient nur der Konsistenz und Cremigkeit.

Ich geh dann mal Bananen kaufen…

Pistazien Nicecream

etwa 350 g Bananen (ca. 4 Stück)
100 mL Kokosmilch, gut gekühlt
100 mL Mandelmilch, gut gekühlt
1 TL Orangenblütenwasser
50 g gesalzene Pistazien (geschält)

Bananen in Scheiben schneiden und mindestens eine Nacht in den Gefrierschrank geben.
Pistazien im Multizerkleinerer sehr fein hacken.
Gefrorene Bananen in einen Standmixer geben und die Kokosmilch zugeben.
Auf hoher Stufe so lange pürieren bis eine weiche Masse ohne Stückchen entstanden ist.
Mandelmilch sowie das Orangenblütenwasser zugeben und erneut mixen.
Nun die Pistazien kurz untermixen.
Entweder sofort genießen (sehr weiche Konsistenz) oder, wenn man lieber festeres Eis mag, in eine Schüssel geben und 30 Minuten in den Gefrierschrank stellen.

Beeren Nicecream

etwa 170 g Bananen (ca. 2 Stück)
50 g gefrorene Himbeeren
100 g gefrorene Heidelbeeren
100 mL Kokosmilch, gut gekühlt
100 mL Mandelmilch, gut gekühlt
1 TL Agavendicksaft (oder mehr, je nach Süße der Beeren und Banane)

Bananen in Scheiben schneiden und mindestens eine Nacht in den Gefrierschrank geben.
Gefrorene Bananen mit den Beeren in einen Standmixer geben und die Kokosmilch zugeben.
Auf hoher Stufe so lange pürieren bis eine weiche Masse ohne Stückchen entstanden ist.
Mandelmilch sowie den Agavendicksaft zugeben und erneut mixen.
Entweder sofort genießen (sehr weiche Konsistenz) oder, wenn man lieber festeres Eis mag, in eine Schüssel geben und 30 Minuten in den Gefrierschrank stellen.

What’s for lunch, Mummy??? {Kürbis-Möhren-Sauce für kleine und große Tiger}

Ahoi, schlecht-essen-Phase. Um neben dem einzig akzeptiertem Essen in Form von Nudeln wenigstens noch etwas Gemüse in den bigBro hinein zu bekommen, muss Mummy sich immer wieder was neues einfallen lassen.
Heute gab es eine Pastasauce mit Möhren und Kürbis, die auch für den littleBro bestens geeignet ist. Praktisch für mich, nur ein Essen kochen und alle werden satt. Hierbei bekommt man eine große Portion Sauce, die man gut einfrieren kann. Dann müssen nur noch die Nudeln frisch gekocht werden und fertig. Wenn es schnell gehen muss oder Mummy keine Lust auf kochen hat oder Mummy einfach mal nicht da ist (mein Mann freut sich schon waaahnsinnig auf Sonntag, wo ich mit dem littleBro aufs Stampin‘ Up Teamtreffen nach München fahren werde – dann sieht er mal was es heißt ein trotziges, nicht-essen-wollendes Kleinkind den ganzen Tag zu betreuen, HAHA).

Babybrei pastasauce möhre kürbis _3

Pastasauce mit Kürbis und Möhren
ab 6 Monaten

3 Möhren
1/4 Hokkaido Kürbis
400 g passierte Tomaten
1 kleine Zwiebel
2 Knoblauchzehen
2 Blätter frischer Salbei
200 mL Apfelsaft, naturtrüb
Rapsöl
Vollkornnudeln

Möhren schälen und klein schneiden
Kürbis entkernen und 1/4 in kleine Würfel schneiden. Möhren und Kürbis sollten in etwa die gleiche Menge haben.
Möhren für 10 min über dem Wasserbad dämpfen, Kürbis hinzugeben und weiter 20 min weich garen (Alternativ in wenig Wasser garen).
In der Zwischenzeit die Zwiebel und den Knoblauch klein hacken.
1 EL Rapsöl in einer kleinen Pfanne erhitzen und die Zwiebeln glasig dünsten. Knoblauch hinzugeben und ein paar Minuten anbraten.
Den Salbei fein hacken und kurz mitbraten. Nun die Tomaten und den Apfelsaft zugeben und alles 10 min köcheln lassen.
Gemüse mit Tomatensauce fein pürieren.
Vollkornnudeln nach Bedarf kochen und unter einen Teil der Sauce mischen.
Für Babys 100g Nudeln mit 100g Sauce pürieren und 1 TL Rapsöl untermischen.
Für Mama und Papa die Sauce salzen und ggf. mit Parmesan oder Fetakrümeln servieren.
Restliche Sauce im Kühlschrank aufbewahren oder einfrieren.

Babybrei pastasauce möhre kürbis _2

Babybrei pastasauce möhre kürbis _1

Babybrei {Fisch mit Karotte und Tomate}

Freitags ist Fischtag im Hause Kuchenduft. LittleBro bekommt seit dem 7. Monat einmal die Woche Fisch und er liebt es (okay, er liebt jegliche Art von Brei und Essen…hauptsache Futter).
Wir haben Lachs und Viktoriabarsch probiert. Ich koche 4 Portionen und friere 3 davon ein. So muss ich den Brei nur Donnerstag Abend vom Tiefkühlschrank in den Kühlschrank stellen und habe Freitags ein leckeres Essen.
Morgen feiert der kleine Mann seinen 9 monatigen Geburtstag und so wird er immer mehr an den Familientisch gewöhnt. Daher koche ich immer weniger seperat und häufiger einfach mit unserem Essen. Heute gab es Zucchini Risotto (ohne Salz und nur mit Wasser). Das geht ruck zuck und wird für den littleBro nur ein bisschen püriert. Da er bereits 8 Zähne hat, lasse ich das Essen recht stückig. So gewöhnt er sich gleich dran zu kauen.

Da die beiden Bros leider erkältet sind, isst, zumindestens der bigBro, kaum etwas. LittleBro hat wie eh und je Appetit. So muss ich heute wieder Bananen nachkaufen und für Joghurt Nachschub sorgen. Das isst er (meistens).
Ich hoffe sehr, dass es den beiden bald besser geht und frage mich ab wann man vor Müdigkeit im Stehen einschläft!?
Waren mit einem Kind die Nächte mit Husten schon sehr anstrengend, so ist es mit zwei so schön wie ein Besuch beim Zahnarzt. Natürlich (!) sind sie nicht gleichzeitig wach geworden. Nein – immer schön der Reihe nach: 22:30 littleBro – 23:30 bigBro – 0:30 littleBro – 1:30 bigBro … etc bis morgens um 7:30 alle komplett wach waren.
Die beiden schlafen nun komatös ihren Mittagsschlaf und wenn ich  mich auch nur für 1 Minuten hinlegen würde, würde ich nicht vor Sonntag Nachmittag aufwachen…

Babybrei fisch mit karotten

Fisch mit Möhren und Tomaten
ab 7 Monaten – 4 Portionen

300 g Möhren
250 g Fischfilet (zB Viktoriabarsch)
Rapsöl
2-3 Tomaten (je nach Größe)
40 g Cheddarkäse

Die Möhren schälen und klein schneiden. Über heißem Wasser dämpfen oder mit wenig Wasser in einem Topf für 20 min garen.
Fisch auf Gräten überprüfen und klein schneiden. In einem kleinen Topf das Rapsöl erhitzen und den Fisch leicht anbraten und sanft garen bis er durch ist.
Die Tomaten häuten, entkernen und hacken. Zu den Möhren geben und ein paar Minuten köcheln lassen.
Käse hinzugeben und rühren bis dieser geschmolzen ist.
Zusammen mit dem Fisch grob oder fein pürieren und in Portionen abfüllen.
Vor dem Füttern 1 TL Rapsöl unterrühren.

Babybrei {Blumenkohl-Brokkoli in Käsesauce}

Jedes Mal wenn ich diesen Brei koche – der bigBro hat ihn auch sehr geliebt – muss ich mich arg zügeln, den nicht wegzunaschen. Normalerweise stehe ich Brei eher skeptisch gegnüber, grade Fleischbrei finde ich ganz schlimm. Unvorstellbar, wie die Kleinen sowas mögen können. Aber dieser Brei ist wirklich yummy. Ich liebe Brokkoli und Blumenkohl und in einer sämigen Sauce sind die unschlagbar. LittleBro liebt die Kombi auch. Da der Brei sowohl Milch als auch Käse enthält, muss man allerdings darauf achten, beim Abendbrei halb Milch halb Wasser zu nehmen, mehr als 200 mL am Tag sollen die Babys ja noch nicht essen.
Lecker schmeckt das ganze auch mit Hühnchen, wer es  nicht vegetarisch mag. LittleBro isst ein mal die Woche Fisch, 2 mal Vegetarisch und 4 mal Fleisch. Wobei ich beim Vegetarischen auch auf die Eisenzufuhr in Form von Amaranth, Hafer oder Hülsenfrüchte achte.
Weil der kleine Kerl schon 8 Zähne hat, gibt es natürlich auch was zu beißen. Die Kombination von Brei und Baby-Led-Weaning hat schon beim bigBro gut funktioniert. So bekommt der littleBro vor seinem Brei gerne mal eine gekochte Kartoffel, Möhre oder ein Obststück in die Hand. Lecker sind auch Zwieback und Vollkornnudeln. Eigentlich wird eh alles gegessen was in Reichweite ist. So können die Kleinen erst selbst probieren und bekommen danach noch Brei zum sattessen. Für uns funktioniert das einfach super.
Sobald der littleBro richtig sitzen kann, geht es dan richtig los mit selber essen. Dann gibt es eine schöne Auswahl an gegarten Gemüsestücken, Nudeln, Brot, Reis und was sonst noch so alles zu finden ist, und der kleine Kerl kann das Essen mit allen Sinnen erkunden.

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Brokkoli-Blumenkohl in Käsesauce
3 Portionen – ab 8 Monaten

150 g Blumenkohl
100 g Brokkoli
20 g Butter
20 g Vollkornmehl
200 mL Milch
frisch gemahlene Muskatnuss
25 g Cheddar
25 g Gruyère
Rapsöl

Blumenkohl und Brokkoli klein schneiden und über dem Wasserbad für etwa 10 Minuten dünsten.
Butter in einem kleinen Topf zerlassen und Mehl unterrühren. Kurz anbraten lassen und mit Milch aufgießen. Dabei mit einem Schneebesen kräftig rühren, damit keine Klümptchen entstehen.
Käse einrühren bis er geschmolzen ist. Eine Prise Muskatnuss hinzugeben.
Gemüse zur Käsesauce geben und entweder ein pürieren oder zerdrücken (je nachdem ob das Baby stückig isst oder püriert).
In Portionen abfüllen und vor dem Füttern 1 TL Rapsöl unterrühren.

Babybrei {Huhn mit Süßkartoffel und Apfel}

Das letzte Mal, dass ich meinen Mann tränenüberströmt auf der Arbeit angerufen habe mit den Worten „Er hört einfach nicht auf zu schreien“ ist nun über 2 Jahre her. Und heute war wieder so ein Tag.
Ich weiß ehrlich nicht, wie ich die erste Zeit mit dem bigBro überlebt habe. Hat er die ersten 3 Monate doch extrem viel geschrien und eine Besserung kam erst mit so 6 Monaten.
Der littleBro war ja schon immer sehr ruhig und hat so gut wie nie geschrien. Da war nur diese Phase von ein paar Wochen, wo er abends zwischen 17 und 19 Uhr seine Schreiphase hatte. Das war auch schlimm, besonders weil ich zu der Zeit immer noch allein mit den beiden war und mein Mann erst gegen 19 Uhr zur Tür reinkam um freudig fest zu stellen, dass er auch heute wieder mit Geschrei begrüßt wird.
Nachdem wir also 7,5 Monate ein ruhiges Baby hatten, geht es nun los. Zähne? Phase? Entwiclungssprung? Man weiß es nicht und er verrät es auch nicht. Ich weiß nur, dass er seit einer Woche immer schreit wenn er wach ist. Immerhin sind die Nächte nach wie vor super und auch Mittagsschlaf wird brav gehalten. Aber in der restlichen Zeit ist die Heulboje unterwegs und meine Nerven liegen, besonders zur Mittagszeit, blank. Der eine schreit vor Hunger / Zahn / Unzufriedenheit, der andere macht derweilen Unfug und stellt das Haus auf den Kopf. Mummy versucht irgendwie zwischen bigBro hinterherfegen, Baby beruhigen und über Spielzeug fallen noch ein gesundes Mittagessen für alle zu kochen. Eine schier unmögliche Aufgabe. Irgendwie hab ich es geschafft. Irgendwie…
Jetzt heißt es durchatmen solange der littleBro noch schläft und dann auf in den Kampf gegen die Heulboje. Ich werde überglücklich sein, wenn heute Abend endlich der Schlüssel von meinem Mann im Schloss zu hören ist…

 

Babybrei Huhn Süßkartoffel

 

Huhn mit Süßkartoffel und Apfel
6 Portionen, ab dem 6. Monat

1 EL Rapsöl
1 Zwiebel
250 g Hähnchenbrustfilet
600 g Süßkartoffeln
1 Apfel
400 mL Wasser
Rapsöl

Die Zwiebeln hacken.
Süßkartoffeln schälen und in Würfel schneiden.
Huhn ebenfalls würfeln.
Apfel schälen und klein schneiden.
Öl in einem Topf erhitzen und die Zweibelwürfel bei mittlerer Hitze glasig dünsten.
Das Huhn hinzugeben und rundherum anbraten.
Nun die Süßkartoffeln und Apfelstücke dazugeben und mit Wasser aufgießen.
Mit einem Deckel verschließen und etwa 15 Minuten weich kochen.
Fein pürieren und in Portionen zu 200-250 g abfüllen.
Vor dem Füttern je einen TL Rapsöl untermischen.