Wir machen es uns gemütlich {unsere Herbstdekoration}

Auch wenn ich es kaum erwarten kann, bis endlich die Weihnachtszeit beginnt und ich unsere Kisten mit der wunderschönen Deko aus dem Winterschlaf holen darf, so sehr mag ich doch die Herbstzeit und die schlichte Herbstdeko bei uns im Haus.
Gerade ist Halloween vorbei und heute haben littleBro und ich die Dekoration von der Tür abgehängt. Zu Halloween dekoriere ich nicht wirklich. Ist einfach nicht so mein Fall.
Natürlich muss ein bisschen was sein, denn die Kinder sind ganz begeistert von der Hexen- und Gespensternacht. So stehen bei uns ein paar Kürbisse vor der Tür und an Halloween basteln wir immer ein bisschen Deko für die Tür, die wir dann am Nachmittag aufhängen.
Dieses Jahr hat bigBro Kürbisse aus Tonpapier gebastelt und ich ein Monster mit scharfen Zähnen und noch ein Gespenst aus einem Luftballon, Kulleraugen und einem großen Tuch. Den Jungs hat es gefallen und den zahlreichen Gespenstern und Monstern, die zum „trick or treat“ vorbeikamen wohl auch.

Die erste Herbstdeko, die bei uns im Oktober den Weg ins Haus findet, ist immer unser Jahreszeitentisch. Der Sommer zieht in die Kiste in den Keller und Drachen, Kastanien und Kürbisse nehmen den Platz ein.

Täglich wechseln sich dann noch verschieden Holztiere ab, je nachdem welche tinyBro gerade auf dem Herbstständer haben mag.

Die Jungs bringen mir von ihren Ausflügen mit Rad und Gokart immer wieder Blumen mit, die sie am Wegesrand finden und die ich schön in eine Vase stellen soll.
Ein bisschen Spätsommer verschönert so unseren Ess- und Couchtisch.

Ich bin ihrem Beispiel gefolgt und habe ein paar Zweige von unserem Eukalyptusbaum im Garten abgezweigt und einen Kranz damit gebunden. Nach einem Tag waren die Blätter getrocknet und wenn man vorsichtig mit dem Kranz umgeht (die Blätter brechen sehr leicht ab), hat man lange Freude daran.
Mal sehn, ob ich ihn weihnachtlich pimpe oder ihn bis zum Frühjahr im Keller lagere.

Ein paar übrig gebliebenen Zweige habe ich in eine Vase zum trocknen gestellt. Ich finde Eukalyptuszweige einfach wunderschön und so zeitlos.
Ich bin sehr froh, dass wir letztes Jahr ein winterhartes Exemplar in den Garten gepflanzt haben.

Die Deko am (pseudo) Kamin steht fast das ganze Jahr. Hier und da ändert sich mal was.
Seit dem Spätsommer mag ich Kakteen sehr gerne. Die passen sowohl zum Sommer als auch Herbst wunderbar.
Das Foto der Jungs ist nun schon über ein halbes Jahr alt – ist schon verrückt, wie schnell sie sich verändern.
Das schöne Wetter am Wochenende wollen wir dazu nutzen, neue Bilder von den drein zu machen. Dann wird das Foto ausgetauscht durch eins mit bunten Blättern und hoffentlich gut gelaunten Jungs.

Das sommerliche Ananaskissen, welches ich im Sommer immer auf unseren Sessel liegen habe, wollte ich gegen eins mit Kakteen austauschen.
Ich habe allerdings keins gefunden, welches nicht gleich 50€ kostet und nicht kitschig ist.
So machte ich mich auf die Suche nach schönem Stoff und einen Tag später war das Kissen genäht. Kurz darauf hat meine Nähmaschine den Geist aufgegeben. Nach 10 Jahren Dienst für eine Maschine vom Kaffeeröster aber durchaus akzeptabel.
Seit zwei Wochen steht meine neue Maschine im Arbeitszimmer und ich habe mich gefragt, warum ich die nicht schon vor Jahren gekauft habe. Endlich macht Nähen richtig Spaß und geht wunderbar leicht (und unglaublich leise) von der Hand.

Die Mützen und Schals für die Geburtstage der Kleinen habe ich damit unglaublich schnell genäht. Zwei Nadeln mussten dran glauben, aber ich musste mich erstmal vertraut machen mit meinem neuen Herzstück.

Meine allerliebsten Holzpilze sind dieses Jahr in unser Glashaus gezogen.
Im Haus daneben haben wieder meine Jungs ihren Teil zum schöner Wohnen beigetragen und Kastanien gesammelt.

Wir erfreuen uns nun noch ein paar Wochen an unserer Herbstdeko und nachdem wir dann alles für die Geburtstage geschmückt haben, dürfen endlich die Weihnachtskisten aus dem Schrank.
Die Jungs können es kaum noch erwarten, ihr Weihnachtsbücher und CDs aus dem Sommerschlaf zu erwecken.
Aber eins nach dem anderen – erst St. Martin, dann Geburtstag, dann Weihnachten. Ach, ich liebe einfach die letzten Monate im Jahr.


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Alle Jahre wieder…kommt die Frage nach Geschenken für meine Jungs {Geburtstage und Weihnachten steht wieder vor der Tür}

Spätestens am letzten Oktoberwochenende, am Tag der Zeitumstellung, wird mir klar, dass die Geburtstage der zwei Kleinen, Nikolaus sowie Weihnachten in greifbarer Nähe sind.
Wenn ich mir meinen kleinsten Sohn so anschaue, wie er mit seinen roten Pausbäckchen und seinem verkuschelten Löwen im Arm mit ausgestreckten Armen vor mir steht und lieber getragen werden möchte, als selbst zu laufen, kann ich nicht glauben, dass er wirklich schon 3 werden soll.
Die Babyzeit ist damit wirklich endgültig vorbei.

Eine Woche später folgt dann der mittlere Bruder und wird 5. Wahnsinn, dass er somit nächstes Jahr bereits 6 wird. Er kann das kaum erwarten und würde die 5 zu gerne überspringen. Denn mit 6 kommt man in die Schule und das steht derzeit auf seiner Wunschliste ganz weit oben. Blöd nur, dass er nach dem 6. Geburtstag nochmal fast ein Jahr auf die Einschulung warten muss.
Aber wie heißt es so schön? Vorfreude ist die schönste Freude.

Auf alle Fälle wird es von Jahr zu Jahr schwieriger für die beiden zum Geburtstag und dann noch für alle drei zu Nikolaus und Weihnachten Geschenke zu finden. Bei drei Jungs ist ja eigentlich bereits alles vorhanden.
Beim großen Sohn mit 6 Jahren fällt es mir recht leicht wertvolles Spielzeug, Hörspiele und Brettspiele zu finden, aber die beiden Kleinen haben ja eigentlich alles.
So gibt es von Oma und Opa Anziehsachen (auch wenn es Jungs sind, freuen sie sich immer unheimlich über neue Klamotten – ist also nicht nur ein Mädels Ding, nur um das hier mal klar zustellen) – besonders begeistert werden sie sein, weil ich neue Overalls mit Rittern gefunden habe – und auch von uns ein paar Sachen zum anziehen und dazu natürlich auch was zum Spielen und wie immer (und das geht wirklich immer und kann man nie genug von haben) Bücher.
Bücher könnte ich täglich kaufen. Im Ernst. Mein Amazon Wunschzettel ist über und über mit Büchern voll. Eine Liste für die zwei Großen, eine für den Kleinen, eine Kochbuchliste und eine Roman Liste für mich. Schlimm, diese Sucht…
Kein Wunder, dass das neue Schulkind in unserer Familie ganz ehrgeizig ist, das Lesen und Schreiben zu lernen.
Daher ist er und der mittlere Sohn kaum von ihrem Tip Toi Buch über Buchstaben wegzubekommen. Die beiden kleinen Geschwister profitieren sehr von dem Lernspaß des Bruders. Zu dritt spielen sie Schule, wobei bigBro der Lehrer ist und littleBro und tinyBro die Schüler. Der mittlere hat jetzt schon mehr Wissen als der große ein Jahr in ihrem Alter. Besonders Englisch lernen die beiden gerne zusammen (sehr lustig, wie sie versuchen das „th“ auszusprechen).

Da alle drei große Tip Toi Fans sind, wird es auf alle Fälle noch ein, zwei Bücher und ein Spiel geben.
Damit können sie sich wunderbar selbst geschäftigen (auch wenn es sehr nervt, wenn tinyBro zum 30. mal auf das gleiche tippt und immer und immer und immer und immer wieder der gleiche Text gesagt wird…nun ja).
Hierfür habe ich bei Babywalz eine schöne Auswahl an interaktiven Büchern und Spielen gefunden.

Für meine zwei Großen gibt es zu Weihnachten jeweils eine Playmobil Ritterburg (einmal Löwenritter und einmal Falken…die sind hier klar verteilt) und Bücher und Spiele.
Das Kinderbackbuch mit dem Bechersystem finde ich auch interessant. Werde aber wohl etwas anderes in der Richtung suchen, da mir die Rezepte zu Zuckerlastig sind.
Wobei ich nun gesehen habe, dass es das Buch auch für herzhafte Sachen gibt. Da wäre ein intensiver Blick ins Buch auf alle Fälle ratsam und es könnte durchaus noch auf die Wunschliste wandern.
Der Große wird dann wohl zum Geburtstag erst (zu Weihnachten haben wir nun genug, von uns gibt es nämlich immer nur ein großes Geschenk und dazu ein Spiel und ein Buch) ein Mikroskop oder Teleskop bekommen. Mal sehen, für was wir uns dann entscheiden. Er hat seit der Schule großes Interesse an Naturwissenschaften, was mein Mann und ich natürlich fördern (wir sind beide Naturwissenschaftler – könnte also durchaus an den Genen liegen).

Geschenkideen zu finden ist für den Kleinen hingegen ganz schön schwierig. Er spielt am Liebsten mit den Sachen von den Brüdern.
Zwei Wünsche, die er geäußert hat, können aber leicht erfüllt werden.
Zum einen einen neuen Kuscheltier Löwen, welchen ich von Maileg gefunden habe, und einen neuen Koffer für seine Löwen. Den gab es, sogar mit Löwen drauf, von „Little lovely company“.

Für alle, die Kinder ohne große Geschwister haben oder deren Haus noch nicht bis oben hin voll ist, sind hier noch ein paar Ideen für kleine Jungs.
Die Werkbank wäre ein Traum für meine drei. Aber wir haben einfach keinen Platz mehr.
Aber die Kaffeemaschine ist eine Idee für Weihnachten, die mir immer besser gefällt. Da wir am Wochenende immer unseren geliebten Nespresso Kapselkaffee trinken, sind die Kinder natürlich auch sehr an der Maschine interessiert und die Kinderküche wird sowieso immer sehr gerne bespielt.
Einen neuen Schlafanzug gibt es, ganz traditionell wie jedes Jahr an Heilig Abend, für alle Männer im Haus. Immer zusammen mit Kakao, Lussekatta und der Muppets Weihnachtsgeschichte auf DVD.
Das Kinderbesteck mit eingraviertem Namen haben alle drei Jungs und ich kann das sehr empfehlen. Bei uns sind nur die Buchstaben drauf und ich muss immer gut drauf achten, jedem sein richtiges Besteck hinzulegen – sonst werden die drei sauer…

Wir mögen sehr gerne Spielzeug aus Holz. Natürlich sind die Jungs auch große Playmobil und Lego Fans – das kann man bei Kindern wohl kaum vermeiden.
Aber sonst versuche ich darauf zu achten, hochwertige Spielsachen, bevorzugt aus Holz, zu kaufen.
In den Adventskalender der drei kommen neben kleinen Büchern, Badesalz und Ritter Stempeln wieder Holzfiguren für ihre Kinderkrippe.
Die darf jedes Jahr um Menschen und Tiere wachsen und ist in der Weihnachtszeit ein gern genutztes Spielzeug.
Auf Süßigkeiten verzichten wir im Adventskalender. An Nikolaus und zu Weihnachten gibt es Schokoladen Weihnachtsmänner und sonst jede Menge Plätzchen und Lebkuchen. Das reicht völlig.
Und wir werden uns dieses Jahr wieder an einem Lebkuchenhaus probieren. Das Haus letztes Jahr war „etwas“ windschief und – wie soll man sagen – hässlich.
Aber geschmeckt hat es sehr gut und die Jungs haben es eifrig mit Süßigkeiten verziert. Die Küche bedurfte danach einer kleinen Reinigung…

Auf alle Fälle freuen sich die drei schon wirklich sehr auf die Weihnachtszeit – genau wie ich. Am Wochenende werden wir uns mit Lebkuchen backen schon mal ganz langsam einstimmen auf die wundervolle Zeit im Dezember. Und wie jedes Jahr bin ich wieder zu spät dran mit dem Stollen backen.
Ich nehme mir wirklich jedes Jahr aufs neue vor, diesen im Oktober zu backen, damit er sein volle Aroma bis zur Adventszeit entfalten zu können.
Jedes Jahr – jedes Jahr! – verpasse ich den Moment und fange dann irgendwann im November an. Nun, immerhin hat er dann noch 2 oder 3 Wochen zum reifen.
Geschmeckt hat er uns jedes Jahr und vielleicht schaffe ich es ja nächstes Jahr im Oktober anzufangen.

Curry geht immer {Comfort Food für den Herbst}

Wenn die Grundlagen des Geschmacks bereits in der Schwangerschaft gelegt werden, haben meine Kinder nicht viel davon mitbekommen.
Laut meinem Mann gibt es kaum jemand, der mehr Gemüse isst als ich. Morgens, mittags, abends. Immerzu.
Meine drei Lieblingsritter haben mit Gemüse jedoch nicht viel am Hut.
Der mittlere Bruder ist der einzige, der Gemüse im ganzen Zustand (also nicht versteckt in Saucen, Suppen oder Smoothies) isst. Er liebt wie ich Brokkoli und Tomate und macht sich gerne Gurken auf das Brot. Für die beiden anderen undenkbar!

Eins von meinen Essensvorlieben konnte ich aber an die drei weitervererben.
Meine Liebe zu Curries.

Oh ich liebe Curries in allen Variationen. Am liebsten reines Gemüse wie unser Blumenkohl Curry. Oder mit Kichererbsen, oder Lachs und auch sehr gerne mit Huhn oder Rind.
Dazu gibt es meistens frische Vollkorn-Naan, da man so kein Besteck mehr braucht, sondern einfach mit den Broten essen kann. Das gefällt besonders den Jungs richtig gut.

Aber auch Reis oder Pilaw oder unsere allerliebsten Waffelkartoffeln schmecken so gut zu einer großen Schüssel dampfenden Curry.
Besonders im Herbst und Winter gibt es für mich nichts besseres um sich aufzuwärmen und sich richtig wohl zu fühlen, als scharfes Curry und Naan.
Gerade auch in der Kürbiszeit ein Genuss.

Bei uns steht zwei Mal die Woche Fleisch (Huhn, Pute oder Rind) auf dem Speiseplan. Meine Jungs würde am liebsten jeden Tag Fleisch essen und sind sehr enttäuscht wenn ich wieder ein vegetarisches Gericht gekocht habe. Aber sie verstehen auch, dass es nicht gut ist, zuviel Fleisch zu essen. Da hatte ich mit meiner Mission, den Jungs gesundes Essen näher zu bringen und vor allem aufzuklären woher die Lebensmittel kommen und warum manches gut ist und manchen nicht, Erfolg.
Heißt jetzt natürlich nicht, dass sie das Gemüse verschlingen. Nein, essen tun das zwei der drei trotzdem nicht, aber sie wissen warum es nur selten Fleisch gibt und warum Gemüse gesund ist. Immerhin.

Um so mehr waren sie begeistert von dem Putenbällchen Korma, welches ich diese Woche für sie gekocht habe.
Es ist immer wieder unterhaltsam, die drei beim Mittagessen zu beobachten. Sohn eins isst nur die Bällchen, Sohn zwei Bällchen, Gemüse und Kartoffeln und Sohn drei nur Kartoffeln – aber davon gleich 3 Stück – was eine riesen große Menge ist für so einen kleinen Menschen.

Er liebt unsere Waffelkartoffeln. Mit dem Löffel holt er sich die einzelnen Stückchen aus der Schale (welche ich dann am Ende verputzte) und mampft zufrieden vor sich hin.
Sohn zwei isst die Kartoffeln im Ganzen mit allem drum und dran und mein ältester Sohn bekommt beim Anblick von Kartoffeln Hautausschlag…
Drei Söhne – alle drei so unterschiedlich in ihrem Essverhalten.

Putenbällchen Korma
4-6 Personen

400-500 g Putenbrustfilet
100 g altbackenes Brot (was gerade so da ist)
1 Ei
3 TL rote Currypaste (mild oder scharf – ganz nach Geschmack)
Meersalz
schwarzer Pfeffer
Olivenöl
1 EL Traubenkernöl oder Kokosöl
1 große Zwiebel
500 mL Hühnerbrühe
200 mL Kokosmilch
4 TL Maismehl
250 g Datteltomaten
100 g Zuckerschoten
60 g Wasserkastanien (optional)
Kokoschips

Das Brot im Mixer zu feinen Semmelbröseln mahlen. Alternativ fertige Semmelbrösel verwenden.
Putenfilet entweder durch den Fleischwolf drehen oder im Multizerkleinerer fein hacken.
1 TL Currypaste, Semmelbrösel und Ei zugeben und mit Salz und Pfeffer würzen.
Zu einer homogenen Masse verkneten und kleine Bällchen rollen (Größe einer Walnuss).
Eine Auflaufform dünn mit Olivenöl einreiben, Bällchen reingeben und mit wenig Öl beträufeln.
Bei 230°C für 10-12 Minuten backen.
In der Zwischenzeit Zwiebeln schälen und fein würfeln.
In einem großen Topf das Traubenkern- oder Kokosöl erhitzen, Rest Currypaste einrühren und ein paar Minuten sanft braten.
Zwiebeln zugeben und weitere 5 Minuten dünsten.
Wenn die Zwiebeln weich sind, Hühnerbrühe und Kokosmilch zugießen und aufkochen lassen.
Maismehl mit 1-2 EL Wasser glatt rühren und die Sauce damit binden.
Ein paar Minuten köcheln lassen und dann die Datteltomaten dazugeben.
Auf mittlerer Hitze köcheln bis die Fleischbällchen fertig sind.
Die Bällchen in das Curry geben, Wasserkastanien halbieren, unterrühren und alles 10 Minuten einköcheln lassen.
Die Zuckerschoten längs halbieren und 5 Minuten vor dem Servieren dazugeben.

Mit Kokoschips betreuen und mit Waffelkartoffeln oder Reis servieren. Ein Chutney passt natürlich auch immer gut.

Waffelkartoffeln

1-2 große Kartoffeln pro Person
Meersalz (nach belieben Kräuter- oder Knoblauchsalz)
Olivenöl

Die Kartoffeln waschen und längs halbieren.
Mit einem scharfen Messer waffelartig einschneiden. Bis fast zur Schale schneiden, aber darauf achten, diese nicht einzuschneiden.
Eine große Auflaufform mit Olivenöl einreiben.
Kartoffeln mit der Schale nach unten reinlegen und großzügig mit Salz (wer mag nimmt Knoblauch- oder Kräutersalz) bestreuen und mit Olivenöl beträufeln.
Bei 230°C je nach Größe für 40-50 Minuten goldgelb braten.

schneller als der Gang zum Bäcker {Keller Rosinenbaguette mit Honig}

Nachdem hier seit Monaten meine zwei Baguette Varianten der absolute Renner sind, musste mal wieder ein bisschen Abwechslung in den Brotkorb.
Für das Mittagessen und Abends oder an den Tagen, wo ich schon Stunden vor den anderen wach bin, backe ich am liebsten die lockeren 2h-Baguettes mit Roggen und Vollkornmehl.
Wenn es am Morgen schnell gehen muss, lieben die Jungs unser Kühlschrank Baguette sehr. Es ist ein wenig fester und nicht ganz so locker und eher so eine Mischung aus Brötchen und Baguette.

Seitdem die Schule bei meinem ältesten Sohn begonnen hat, sind wir alle fünf dauermüde. So schaffe ich es seither nicht, am Wochenende vor 6.30 Uhr aufzustehen, meist wird es fast sieben.
Somit bleibt keine Zeit mehr um unser lockeres 2h Baguette zu genießen.
Aber die Nächte werden kühler und unser Keller auch. Der perfekte Ort also, um eine Kreuzung unserer zwei Baguettes auszuprobieren.
Am Abend ist der Teig schnell angesetzt und geht über Nacht im Keller. Dort ist es nicht ganz so kühl wie im Kühlschrank, aber auch nicht so warm wie in der Küche.
Die perfekte Temperatur, damit der Teig wunderbar locker und saftig wird.

Am nächsten Morgen werden flink die Baguettes geformt und nach kurzer Ruhezeit (geht aber auch ohne) geht es in den heißen Ofen. 20 Minuten später duftet das Haus nach frischem Brot und spätestens dann wachen auch die anderen Familienmitglieder auf.
Für unsere Jungs habe ich noch Rosinen und Honig mit in den Teig gegeben. Das schmeckt wunderbar lecker. Beides kann aber auch weggelassen oder durch Nüsse oder Saaten ersetzt werden.

Das perfekte Frühstücksrezept wie wir finden und es ist schneller fertig, als wenn man zum Bäcker läuft. Einfach zu Hause einkuscheln, Kaffee kochen und den Tag ganz gemütlich in Schlabberhose verbringen.

Keller Rosinenbaguette mit Honig
für 3 Baguette (von ca. 35 cm Länge)

wenn das Baguette ohne Rosinen gebacken wird, den Honig auf 1 TL reduzieren und Rosinen weglassen

300 g Dinkelmehl 1050 (+ extra zum Bestäuben)
170 g Emmervollkornmehl (oder Dinkelvollkornmehl)
2 TL Salz
15 g frische Hefe
40 g flüssiger Honig (Alternativ: Ahornsirup)
80 g Rosinen

Rosinen mit Wasser bedecken und für etwa 10 Minuten einweichen.
Dinkelmehl, Vollkornmehl und Salz in einer großen Schüssel mischen.
Hefe ganz klein krümeln und in das Mehl reiben.
450 mL Wasser, Honig und abgetropfte Rosinen dazugeben und mit einer Teigkarte mischen.
Den Teig wirklich nur grob mischen, es darf noch Mehl zu sehen sein. Er ist recht weich und klebrig.
Schüssel abdecken und über Nacht in den Keller stellen.
Alternativ für 2 Stunden bei Raumtemperatur gehen lassen.
Nach der Ruhezeit eine Arbeitsfläche gut mit Mehl bestäuben und den Teig vorsichtig aus der Schüssel gleiten lassen.
Teig gut mit Mehl bedecken und mit der Teigkarte in drei Teile schneiden.
Den recht weichen Teig vorsichtig zu länglichen Baguettes formen. Dabei immer drauf achten, dass nicht zuviel Luft aus dem Teig entweicht.
Die Baguettes entweder in ein Baguetteblech legen oder auf ein, mit Backpapier ausgelegtes, Blech verteilen.
Mit einem Küchenhandtuch abdecken und für 30 Minuten ruhen lassen.
Wer es eilig hat, kann auch gleich Backen.
In der Zwischenzeit eine Schüssel mit Wasser in den Ofen stellen und auf 240°C vorheizen.
Baguettes für 18 bis 20 Minuten backen.
Kurz abkühlen lassen und mit einer großen Tasse Café au lait genießen!

 

Ich komme in die Schule {Schultüte und Füllung} für meinen Ritter

Der Countdown hat begonnen.
Eine Woche bis zur Einschulung meines ältesten Sohnes.
Meine Gefühle fahren Achterbahn zwischen mächtig stolz und wehmütig, dass die schöne Kindergartenzeit vorbei ist.
Alles wird nun ein wenig stressiger, ein wenig aufregender, ein wenig spannender.

Ich hätte ja nicht geglaubt, dass ich die Schultüte in diesem Leben noch fertig bekomme. Aber es hat geklappt.
Nun liegt sie gut gefüllt im Keller und wartet auf ihren Einsatz.
Sie ist irgendwie etwas überdimensional geraten, aber gut, was solls?!
Der gute Wille zählt hier hoffentlich. Denn ich habe mir wirklich Mühe gegeben, eine Zuckertüte zu basteln, die einem tapferen Ritter gerecht wird.
Mit Löwenritter Wappen und Namens Banner. Das Wichtigste war, ganz viel Gold mit zu verarbeiten. Schließlich ist das die Lieblingsfarbe des Kriegers.

Die Idee, die Spitze mit Gold Glitzerpapier zu gestalten, habe ich aber recht schnell bereut. Der ganze Schreibtisch inklusive mir war nach dem Festkleben der Spitze in Glitzer gehüllt.
Was tut man nicht alles für seine Kinder…

Ich bin ziemlich aufgeregt, ob die Tüte ihm gefällt.
Der Inhalt wird ihm mit Sicherheit sehr gefallen.
Zum einen habe ich eins seiner heiß geliebten Playmobil Magazine (selbstredend mit Ritter) reingepackt und dann noch zwei kleine Süßigkeiten: Minions Kekse und Ritter Schokolade.

Natürlich gibt es auch praktische Sachen.
Seine erste Armbanduhr, die er schon so lange haben möchte, ist das Hauptgeschenk. Wer die Uhrzeit lesen kann, bekommt auch eine Uhr und ich finde das ein wunderbares Geschenk zum 1. Schultag.
Daneben noch ein Schlampermäppchen, ein Brillenetui, eine neue Brotbox (auch hier natürlich mit Ritter Logo), ein kleines Fotoalbum für die Bilder der Einschulung, eine CD und Seifenblasen.

Die Brotbox habe ich, wie auch seine ganzen Schulsachen, mit den Aufklebern von StickerKid beklebt.
Bis Ende August könnt ihr noch einen 10% Gutschein verwenden, den ihr mit dem Code readerSK_V5 im Warenkorb einlösen könnt.

Jetzt bleibt wirklich nichts mehr für seinen großen Tag für mich zu tun. Die Party findet erst 10 Tage später statt.
An der Einschulung werden nur wir fünf dabei sein. Danach gehen wir Pizza essen und Nachmittags werde ich wohl noch ein paar Muffins backen.
Die Deko für die Party habe ich auch weitgehend schon beisammen. Bleibt nur noch, die Daumen zu drücken, dass es nicht regnet und das keins der Kinder einen Trotzanfall bekommt.
Man darf doch träumen, oder?

Ich komme in die Schule {Material und Ausstattung} mit Rabattgutschein

Nach der Erstausstattung vor der Geburt des Kindes, folgt dann zu Schulbeginn die zweite Ebbe auf dem Konto.
Man glaubt ja gar nicht, was das Kind so alles braucht.
Das fängt mit einem Schreibtisch an, geht weiter über Ranzen, Mäppchen und Malkasten und hört irgendwann, nach einer langen Liste, bei neuen Sportsachen auf.

Um nicht auf einmal so eine enorme Summe ausgeben zu müssen, gab es den Schreibtisch und Schulranzen bereits zum Geburtstag im April.
Alles weitere habe ich in den letzten Wochen besorgt.
Dabei habe ich ein paar Sachen bestellt und einiges im Einzelhandel vor Ort gefunden.
Ich gehe ja in so Besorgungen für die Jungs richtig auf und gebe mir viel Mühe, schöne und vor allem praktische Dinge zu finden.

Das Federmäppchen hat er schon seit letztem Jahr, da er es für die Vorschule gebraucht hat. Wir haben uns für ein Model aus Leder entschieden.
Das ist zwar ein wenig teurer, aber sehr viel hochwertiger und uns lieber als die Variante aus Plastik oder Stoff.

Als Stifte haben sich bei uns die ergonomischen Bunt- und Bleistifte von Stabilo bewährt. Diese haben wir bereits zum zweiten Mal gekauft und sind sehr zufrieden damit.
Von der gleichen Serie haben wir auch Anspitzer und Radiergummi.

Damit man diese und alle anderen Schulsachen nicht ständig neu kaufen muss, weil das Kind sie verschlammt oder nicht mehr weiß, welche Sachen ihm gehören, ist es ratsam, alles, wirklich alles, zu beschriften.
Ich habe mir die vielen Onlineshops für Namensaufkleber durchgesehen und bin am Ende bei StickerKid gelandet. Dort haben mir die Motive und Art der Aufkleber am besten gefallen.
Wir haben alles einheitlich in blau mit Robotern gehalten. So kann unser Schulkind ganz leicht seine Sachen erkennen und bringt so – hoffentlich – alles immer wieder mit nach Hause (wir sprechen uns dann in ein paar Monaten nochmal wieder…).

Bei Malfarben, Pinseln und alles was mit Farben und Malen zu tun hat, schwöre ich schon immer auf Faber-Castell.
Gerade weil meine Jungs keinen wirklichen Spaß am Basteln und Malen haben, ist es wichtig, dass sie wenigstens hochwertige Bastelutensilien haben bei denen der Spaß hoffentlich irgendwann auch sie heimsucht.
Ich weiß nicht, ob ich die Hoffnung schon aufgeben soll, oder ob doch noch eine winzig kleine Möglichkeit besteht, dass die drei ferner Zukunft freiwillig basteln.
Immerhin haben wir vor ein paar Wochen neue Köcher für ihre Pfeile gebaut. Dabei sollten sie die Papprollen, die wir dafür brauchten, schön bemalen und bekleben. Nunja, es wurde dann innerhalb von ein paar Minuten alles mit Aufklebern zugekleistert – wozu sich mit Malen abmühen…

Wenn schon keine schönen Bilder in der Schule rauskommen, stecken sie dann aber immerhin in einer schönen Mappe.

Ich liebe die Produkte von krima & isa.
Aus der „Schulkind“ Serie habe ich gleich noch einiges an Deko für die Einschulungsparty gekauft. Ach, das ganze macht so einen Spaß, dass ich mich schon richtig freue, das ganze Einschulthema noch zwei Mal vor mir zu haben.
Wenn da nur die Hormone nicht wären, die mich überrennen, wenn meine Kinder langsam dem Kleinkindalter entfliehen.
So schön das ist, dass sie selbstständiger und freier werden – ich bin einfach gerne eine Mama von Babys und Kleinkindern. Es ist so eine schöne Zeit. Aber ich bin auch sehr gespannt, was die Schulzeit so bringt. Und bevor das letzte Kind groß geworden ist, habe ich noch ein wenig Schonfrist.

Schulbücher mussten selbstverständlich auch besorgt und beschriftet werden.
Dafür sind die Buchaufkleber perfekt. Ich habe sie mit Name, Schule und Klasse beschriftet.

Aber am meisten haben mich die Aufkleber für Schuhe begeistert.
Anfangs dachte ich noch, ach, die brauche ich nicht. Aber für Sportschuhe sind sie einfach genial.
Falls das Kind mal ein wenig schusselig ist und die Schuhe auf dem Sportplatz oder der Turnhalle liegen lässt, können sie immerhin zugeordnet und hoffentlich in der Schule abgegeben werden.
Das beruhigt mein Gewissen, angesichts der Schuhpreise, schon enorm.
Ob und wie lange sie halten, wird sich dann noch zeigen.

Das war es nun fast an Ausstattung. Ein paar weitere Sachen wie Schlampermäppchen und Brotbox kommen in die Schultüte und zeige ich, sobald ich sie fertig gebastelt habe.
Irgendwie habe ich mir das viel einfacher vorgestellt als es wirklich ist.
Eine Ritter Schultüte habe ich mir so in meinem Kopf ausgedacht, mit Löwenwappen und goldenem Papier – Gold ist nämlich die Lieblingsfarbe von meinem Sohn. Ganz bescheiden der Herr.

Alle Sachen habe ich schon mal in den Ranzen gepackt – den ich natürlich auch mit Namen versehen habe.
Wir haben uns für einen Ergobag entschieden. Mein Sohn ist zwar groß, aber schmal und der Ergobag passte ihm am besten.
Außerdem gefällt mir das Design sehr gut. Der Rucksack ist neutral, ohne Aufdruck, gehalten und man kann ihn mit Klettpads individuell gestalten.
Wenn er also mal Abwechslung braucht – derzeit ist alles mit Robotern versehen – kann er sich zum Geburtstag oder Weihnachten neue Klettis wünschen und schon sieht der Rucksack anders aus.
Keine Gefahr also, dass ein Ranzen mit Beispielsweise Feuerwehr im 3. Schuljahr nicht mehr gefällt (wobei es natürlich trotzdem sein kann, dass er dann einen neuen möchte).

Sucht ihr auch noch Aufkleber für Schule oder Kindergarten?
Ich kann euch StickerKid wärmstens ans Herz legen.
Es gibt eine große Auswahl an Schrift, Farbe und Motiven und die Aufkleber waren bereits zwei Tage nach der Bestellung bei uns- ruck zuck also.

Nur für euch habe ich zudem einen 10% Rabattcode, der bis Ende August 2017 einzulösen ist.
Gebt bei eurer Bestellung einfach den Code readerSK_V5 ein und die 10% werden abgezogen.

 

* Vielen Dank an StickerKid für die Unterstützung des Blogbeitrags und den Rabattcode*

Ich komme in die Schule {die Einladung}

Nun ist es soweit.
Die letzte Schulwoche für meinen großen Sohn ist angebrochen.
Es war schon ein sehr mulmiges Gefühl, heute den letzten Montag zu haben, an dem ich drei Kinder in den Kindergarten bringe. Ab nächste Woche sind drei Wochen Sommerferien und dann heißt es pünktlich aufstehen, einen Sohn bei der Schule abgeben und die zwei Brüder im gegenüberliegenden Kindergarten.

Wo ich finde, dass das alles viel zu schnell geht und ich lieber noch die ruhige und (fast) sorgenfreie Kindergartenzeit genießen möchte, kann es bigBro gar nicht schnell genug gehen.
So werde ich täglich gefragt, wann denn endlich die Einschulung sei.
Die anderen beiden sind eigentlich nur scharf auf’s Grillen, bei dem wir ein paar Tage später mit der ganzen Familie die Einschulung feiern werden.

Auf alle Fälle dreht sich hier alles seit Wochen um das eine Thema.
Er ist nun mal der erste von den drein, der in die Schule kommt. So ist für ihn, aber auch für mich, alles neu und unbekannt.
Für wen das alles jetzt aufregender ist sei mal dahingestellt.
Beim Kindergartenabschiedsfest vor ein paar Wochen musste ich schon stark gegen die Tränchen ankämpfen. Das war alles schon sehr bewegend. Mein kleiner Junge wird groß.
Dabei habe ich schon so viele Abschiedsfeste die letzten Jahre im Kindergarten mit gefeiert.
Aber dieses Jahr war anders.
Dieses Jahr war eins meiner Kinder bei den Schulkindern dabei.

Das einzige was mir geholfen hat, nicht komplett in Tränen aufgelöst zu sein, war die Tatsache, dass ich noch zwei Kinder im Kindergartenalter habe. In zwei Jahren kommt also die nächste Abschiedsfeier und dann darf ich gar nicht dran denken, was weitere zwei Jahre später an Gefühlen in mir aufkommen wird.
Dann geht der letzte Sohn aus dem Kindergarten und rein in die Schule und es werden 7 Jahre Kindergartenzeit hinter uns liegen. Zum Glück liegt dieser Tag noch weit in der Zukunft.

Jetzt muss ich mich erstmal seelisch auf die Einschulung vorbereiten.
Die Einladungen zur Feier habe ich letzte Woche verschickt.
Wie nicht anders zu erwarten, habe ich sie mit den Produkten von Stampin‘ Up gebastelt. Die Karten habe ich in Form eines Schulranzens gebastelt wobei man die obere Lasche mit Magneten verschließen kann. Die Farben Ozeanblau und Meeresgrün harmonieren so schön und das Papier „Muster & Motive“ passt doch wirklich super zum Schulanfang.
Den Text „Einladung“ habe ich dieses mal nicht gestempelt, sondern mir eine Schrift runtergeladen und diese auf das Papier gedruckt.

Innen rein kam das letzte Kindergartenbild vom stolzen Schulkind und der Einladungstext.


Am Wochenende haben bigBro und ich noch Erdbeer-Himbeer-Konfitüre mit Amaretto gekocht, in hübsche Gläser abgefüllt und verziert, welche wir den Erzieherinnen zum Abschied schenken werden.

Ich hoffe, dass ich diese Woche die Schultüte fertig bekommen werde. Danach habe ich die drei den ganzen Tag zu Hause und weder die Zeit noch die Ruhe haben, um mich ums Basteln zu kümmern.
Vielleicht haben wir aber Glück und das Wetter wird schön. Dann sind die drei den ganzen Tag draußen und ich habe vielleicht hier und da eine stilles Minütchen. Vielleicht.

„Ich erschlage Euch zum Ritter“ {Rollenspiele werden mit Verkleidung erst richtig authentisch}

Aaaaaarrrggggg…wir sind die gefährlichen Ritter!
Meine drei Jungs sind im Ritterfieber. Endlich ist das Thema Müllabfuhr (fast) vergessen und es wird stattdessen von morgens bis abends Ritter gespielt.
Ritter Hörspiele werden gehört, die Löwenritter und Falkenritter von Playmobil bekämpfen sich auf ihren selbst gebauten Burgen, Ritterbücher werden rauf und runter gelesen und das Holzschwert wird nur zum Schlafen abgelegt und das auch nur, weil wir nicht erlauben, die Schwerter mit ins Bett zu nehmen.

Da trifft es sich gut, dass wir im Urlaub in der Nähe von ein paar Burgen waren. Das war wohl das größte, besonders als wir auf der Burg zu Burghausen ein neues Holzschwert, ein Schild und einen Spielzeug Ritter samt Pferd erworben haben. Drei glückliche und zufriedene Kinder haben wir selten – die Burg und ihre Schätze haben es geschafft.
Natürlich wurde auch zurück auf dem Ferienbauernhof den ganzen Tag Ritter gespielt – oder Bauer, dann aber mit Schwert.

An den Wochenenden holen wir, wegen großer Nachfrage, gerne ihre Ritterkostüme aus der Karnevalskiste. Da sind die drei nicht mehr zu halten. Sechs leuchtende Kinderaugen und ein paar Stunden Elternzeit sind dafür unsere Belohnung.
Selbst bei Temperaturen jenseits der 30°C ziehen sich die beiden Großen ihre Ritterkostüme an. Ist mir schleierhaft, wie man dabei nicht komplett zerläuft – aber richtige Ritter mussten ja schließlich auch im Sommer ihre Rüstung tragen.
Da der große Bruder am liebsten König spielt, mussten mal wieder neue Verkleidungen her. Bei Karneval Universe habe ich richtig schöne Kostüme erspäht. Hätte ich den Jungs die große Auswahl gezeigt, hätten sie wohl alles haben wollen und auch mir fiel es schwer, mich zwischen all den tollen Verkleidungen zu entscheiden.
An dieser Stelle danke ich Karneval Universe für die Zusammenarbeit und für den tollen Spielspaß – meine Jungs sind im 7. Ritterhimmel!


Der König war schnell gefunden und das passende Zepter auch. Für den mittleren Ritterbruder – dank seiner Frisur auch gerne Prinz Eisenherz von uns genannt – habe ich ein Pferd zum Umhängen bestellt. Schließlich gehen die drei mir schon eine lange Zeit ein weeeeenig auf die Nerven, dass sie dringend Pferde brauchen.
Dazu gab’s noch eine Axt, denn die benötigen sie auch ganz, ganz dringend. Eigentlich noch Pfeil und Bogen, Helm, ein weiteres Schild und eine Armbrust. Aber ich konnte sie ein wenig hinhalten indem ich versprochen habe, dass sie sich auf dem Mittelalterfest, auf das wir immer im August gehen, eine Sache aussuchen dürfen. Dort gibt es immer hochwertige Holzspielzeugwaffen, für die es sich lohnt ein paar Euro mehr auszugeben.

Dank ihrer tollen Verkleidung sparen wir dort sogar ein paar Taler für den Eintritt der Jungs. Ich hoffe sehr, dass es an diesem Tag nicht wieder 35°C hat – so in voller Montur und mit schweren Waffen hat man es dann als edler Ritter und gütiger König einfach schwer.
Wahrscheinlich werden sie sich wieder völlig erschöpft in ihre Kutsche, aka Bollerwagen, setzen und sich von den Pferden, aka Mama und Papa, ziehen lassen.

Die bestellten Kostüme und Waffen kamen bereits am nächsten Tag an. Ich war ziemlich verblüfft, wie schnell alles verschickt und geliefert wurde und hatte Glück, dass die Post bereits Vormittags kam und ich so alles im Keller verstecken konnte. Denn die neuen Gewänder sollten die drei erst nach unserem Urlaub bekommen.

Das sollte sich am Sonntag als Geniestreich entpuppen. Nach so einem Urlaub hat man bekanntlich jede Menge Wäsche zu waschen, Blumen zu gießen und alles wieder auf Vordermann zu bringen.
Da die Jungs also mit ihren Verkleidungen und Ritterspielen beschäftigt waren, konnten wir das alles in Ruhe erledigen. Die drei waren glücklich und wir mussten sie nur ab und an bremsen, nicht allzu laut zu schreien. Unsere Nachbarn hatten bestimmt auch so schon mitbekommen, dass wir wieder zu Hause sind.
Seither können sie es gar nicht erwarten, dass ich sie vom Kindergarten abhole und es Mittagessen gibt. Danach wird sich augenblicklich in die Waffenkammer verzogen und sich angekleidet.
Wenn sie dürften, würden sie in ihren Gewändern zu Bett gehen. Nur der kleine Bruder mag Verkleidungen überhaupt nicht. Das von mir gekaufte Drachenkostüm für Karneval habe ich wieder zurück gegeben, da er es unter keinen Umständen anziehen wollte.
Das Königszepter hat es ihm aber angetan. Darum streitet er sich gerne mit seinem Bruder – aber, da er im Spiel der Prinz ist, darf er es auch ab und an haben.
Ich bin ja gespannt, wie lange das Thema Rittern aktuell sein wird und welches danach aufkommt. Auf alle Fälle, gibt es für die meisten Spielideen die passende Verkleidung und wir werden wohl noch öfter das ein oder andere Kostüm bestellen müssen. Aber nun heißt es erstmal im Mittelalter bleiben und Königin spielen – denn als einzige Frau im Haus, darf ich immer Königin sein.
Hat ja auch Vorteile – so ein Männerhaushalt…

frische Produkte direkt nach Hause – ideal für stressige Familientage {plus Rezept für gesunden Ketchup} – Werbung

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Wir sind schon lange Freunde der Gemüsekiste. Frische, regionale Produkte direkt nach Hause geliefert zu bekommen ist ein toller Luxus und so praktisch für das Familienleben.
Denn oft rase ich nur kurz zum nächsten Supermarkt um ein paar Sachen zu besorgen und habe keine Zeit – oder Nerven- um zum Wochenmarkt zu gehen.
Zudem freuen sich die Jungs immer tierisch auf die Gemüsekiste. Ganz gespannt wird alles untersucht und wir machen dann meist am selben Abend noch frischen Saft mit unserem Entsafter. So essen selbst meine beiden Gemüsemuffel Möhren, Rote Beete, Sellerie und Gurken. Der mittlere Bruder isst sowieso gerne jedes Gemüse.

Vor kurzem haben wir „Gegessen wird immer“ für uns entdeckt. Dort kann man auch Gemüse- und Obstkisten bestellen. Daneben gibt es aber auch Molkereiprodukte, Eier, Wurst, Pesto, Chutneys, Salz, Getränke und und und. Alles in Bioqualität und regional.
Gerade bei Molkereiprodukten und Eiern sind uns Bioware und faire Preise für Bauern wichtig. Bei Gegessen wird immer können wir uns sicher sein, dass die Produkte aus guter Tierhaltung kommen und den Bauern ein wenig Geld zum Leben lassen.
Im Shop bekommt man besondere Produkte, die man sonst nicht so häufig sieht. Die leckeren Feinkostprodukte wie Chutneys und Pestos sind so hübsch verpackt und richtig lecker.
Wir verschenken gerne Verbrachsprodukte zu Geburtstagen oder als Mitbringsel – denn jeder hat genug Zeug zu Hause und Feinkost leistet man sich eher selten.
Daher gefällt uns beim Shop so gut, dass man auch kleine Präsentkörbe verschicken oder sich ein paar Produkte nach Hause liefern kann um diese hübsch zu Verpackung und direkt zu verschenken.

Bei dem schönen Sommerwetter letztes Wochenende, wollten wir mit den Jungs gerne grillen. Perfekt um sich eine Kiste voller Leckerein zu bestellen.
Bio Geflügelbratwurst, Grillkäse, jede menge Gemüse und Chutney landeten im Warenkorb. Dazu für die Jungs noch drei Flaschen Limonade, über die sie sich wie Schneekönige gefreut haben.
Das ist für sie das größte – beim Grillen Limonade zu trinken. Dadurch, dass es das bei uns sonst nie gibt, ist es einfach etwas besonderes.

Zu den Würstchen darf für den mittlerern Brüder selbstgemachter Ketchup  nicht fehlen. Die anderen beiden Jungs gehören zu den wenigen Kindern, die keinen Ketchup essen.
Er ist wirklich sehr schnell gemacht, man hat immer alles daheim und er ist richtig gesund und kann ohne Probleme littlerweise gegessen werden.
So viel besser als gekaufter und dazu noch sehr, sehr lecker.

gesunder Ketchup

400 ml passierte Tomaten
3 EL Tomatenmark
2 EL Rotweinessig
1 TL Sojasauce
1 TL Meersalz
3 EL Ahornsirup

Alle Zutaten in einem großen Topf verrühren und aufkochen.
Bei kleiner Hitze wird alles bis zur gewünschten Konsistenz eingekocht.
Das dauert zwischen 10 und 30 Minuten, je nachdem wie dick man seinen Ketchup mag.
In ein Schraubglas abfüllen und abkühlen lassen – fertig!
Im Kühlschrank hält er sich bis zu 2 Wochen.

Für mich und meinen Mann gab es frische Bio-Rinder Burger mit Grillkäse und Gemüsespieße. Die Burgerbuns mache ich immer selbst aus Dinkelvollkornmehl. Dazu liebe ich scharfe Chilisauce, die auch ganz schnell gekocht ist und Röstzwiebeln und Avocado. So ein selbstgemachter Burger schmeckt einfach bombastisch und ist voll gepackt mit guten Zutaten. Gar nicht Fastfood und gar nicht ungesund.
In Grillgemüse kann ich mich sowieso reinlegen. Dazu schmeckt das Zwiebleconfit einfach unglaublich lecker. Nach dem Grillen habe ich das Gemüse mit Zitronen-Thymian und Veilchen Salz bestreut. Mehr braucht man gar nicht um glücklich zu sein.

Wir haben unser Grillen deluxe sehr genossen und werden das noch das ein oder andere mal diesen Sommer wiederholen. Da wir sonst nie auswärts Essen, können wir uns dann auch mal gönnen.
Ist immer noch günstiger und dafür gesünder und auch leckerer als in irgendeinem Biergarten.
Für die Jungs darf dann natürlich ihre Limonade nicht fehlen.

Schreibtisch und Wandboard für unser Schulkind-to-be {DIY}

Eh man sich versieht ist schon fast die Hälfte von 2017 um.
Ich habe immer noch die Lichterketten von Weihnachten am Fenster hängen und trotz der nun steigenden Temperaturen bin ich noch im Winterschlaf.
Auch meine Jungs singen noch fleißig Weihnachtslieder.
2017 scheint bei uns noch gar nicht richtig da zu sein.
Dabei haben wir bereits 3 von 5 Geburtstagen hinter uns und fahren in wenigen Wochen in den Urlaub.

So zwischendurch sind meine Jungs gewachsen und nicht wieder zu erkennen von den Jungs aus 2016.
Mein großer Sohn trägt nun Brille und ist nur noch wenige Monate im Kindergarten.
Es schien noch so weit weg – aber nein. Bald, wirklich bald, habe ich keine 3 Kindergartenkinder mehr. Einer verlässt das behütete Kindergartenleben und bricht auf die Welt zu entdecken.
Ich bin schon sehr nervös auf alles was uns da erwartet.
Am meisten aber darauf morgens drei Kinder pünktlich (!) fertig zu haben.
Meine Challenge 2017 ist nicht endlich gut im Bikini auszusehen (das habe ich nach 3 Geburten eh aufgegeben), sondern morgens um kurz vor 8 Uhr mit den drein vor der Schule zu stehen. Gott steh mir bei!

Viele Veränderungen kommen auf uns zu. Zum Geburtstag im April gab es den Schulranzen und einen Schreibtisch.
Das Zimmer der großen Jungs ist bereits ziemlich voll. Einen Schreibtisch wollten wir nicht auch noch rein stellen, zumal die kleinen Brüder weiterhin spielen können sollen, auch wenn das Schulkind seine Hausaufgaben macht.
Wir haben unsere große Diele im Obergeschoss genutzt und einen extra breiten Schreibtisch mit zwei Arbeitsplätzen gebaut. Der Raum wurde sonst als „Bibliothek“ genutzt, wie er von uns genannt wird. Dort stehen große Bücherregale mit all meinen geliebten Büchern sowie unser Klavier und Gitarre. Platz genug war aber noch vorhanden.

Nach langer Überlegung haben wir uns gegen einen neigbaren Schreibtisch entschieden.
Am Anfang wird er nur wenig Zeit dort verbringen und seine Hausaufgaben wohl öfter an der Kücheninsel machen. Die neigbaren finden wir unpraktisch und ein normaler schien uns die bessere Wahl.
Erstmal wird nur die eine Hälfte genutzt. Sobald der nächste in die Schule kommt, bekommt er auch einen passenden Hocker und Deko.
Die Hocker sind prima für zappelige Kinder geeignet. Da sie bis 60 kg ausgelegt sind, können sie ihn auch noch in der weiterführenden Schule benutzten und ich darf mich auch mal draufsetzen.
Die Hocker sind beweglich. Man kann auf ihnen hin und her dopsen und muss so nicht starr auf einem Stuhl sitzen. Genau das richtige für meine Jungs. Stillsitzen ist nämlich so gut wie unmöglich. Vielleicht sollte ich mal zählen, wie oft beim Mittagessen aufgestanden oder gleich ganz im Stehen gegessen wird. Bewegung ist für die drei sehr wichtig.

Wie ich so bin, konnte ich nicht drumrum mich im Schreibtisch zu verwirklichen.
DIY musste auf alle Fälle mit einfließen.
Erstmal ging es darum den Schreibtisch zusammen zu stellen. Wir haben beim Baumarkt eine Arbeitsplatte aus Walnussholz zuschneiden lassen und aus dem Verschnitt gleich ein Regal angefertigt.
Die Beine und Schubladen haben wir beim Schweden erworben. Alles zusammen waren wir sehr viel günstiger als die fertigen Schreibtische, die es zu kaufen gibt. Zumal es eh schwierig gewesen wäre überhaupt einen Schreibtisch in dieser Größe, er ist 210 cm lang, zu bekommen. Also selbst ist die Frau.

Seit Monaten spukte mir schon so ein Wandboard für über den Schreibtisch im Kopf herum. Diese gibt es für viel Geld fertig zu kaufen.
Der Baumarkt erwies sich hier ebenfalls als Anlaufstelle zum selber machen. Eine MDF Platte grundiert und lackiert, Magnetfolie aufgeklebt und diverse Boxen und Haken festgeschraubt und fertig ist ein praktisches Board für all die vielen Sachen, die man so am Schreibtisch braucht.

Das ganze hat mich drei Tage mit jeweils etwa 1 Stunde Zeit gekostet:

  • MDF Platte vorgrundieren, 24 h trocknen lassen
  • erste Schicht weißer Lack, 24 h trocknen
  • zweite Schicht weißer Lack, 24 h trocknen
  • und zum Schluss Magnetfolie zuschneiden und festkleben und Boxen und Haken befestigen

Das Klippboard habe ich übrigens mit doppelseitigem Klebeband befestigt und es hält bombenfest.

Da der Schreibtisch eine Überraschung sein sollte, haben mein Mann und ich alles in der Nacht zum Geburtstag an der Wand befestigt und dekoriert. Die Jungs haben derweilen einfach geschlafen und haben sich vom Lärm nicht stören lassen.
Die Freue am nächsten Morgen war groß!
Besonders beliebt sind die Lego Setzkästen für Legofiguren und andere Sammlerstücke. Die einzelnen Fächer können sich nun nach und nach füllen und auf den kleinen Platten kann man sogar ganz kleine Bauwerke ausstellen.

Nun ist fast alles bereit für den Schulstart im August.
Nach unserem Urlaub werde ich mich um die Schultüte und die Einladungen kümmern und freue mich bereits sehr darauf!
Die Füllung für die Schultüte habe ich mir bereits überlegt und muss diese nur noch kaufen und einpacken.
Im Juli berichte ich euch dann alles rund um Schultüte und Füllung, Einladungen und Deko. Nicht zu vergessen die Torte und Kuchen zum großen Fest!
Und in zwei Jahres Abständen geht es dann wieder von vorne los… Mamahormonchaos und alles was dazu gehört inklusive.