Schreibtisch und Wandboard für unser Schulkind-to-be {DIY}

Eh man sich versieht ist schon fast die Hälfte von 2017 um.
Ich habe immer noch die Lichterketten von Weihnachten am Fenster hängen und trotz der nun steigenden Temperaturen bin ich noch im Winterschlaf.
Auch meine Jungs singen noch fleißig Weihnachtslieder.
2017 scheint bei uns noch gar nicht richtig da zu sein.
Dabei haben wir bereits 3 von 5 Geburtstagen hinter uns und fahren in wenigen Wochen in den Urlaub.

So zwischendurch sind meine Jungs gewachsen und nicht wieder zu erkennen von den Jungs aus 2016.
Mein großer Sohn trägt nun Brille und ist nur noch wenige Monate im Kindergarten.
Es schien noch so weit weg – aber nein. Bald, wirklich bald, habe ich keine 3 Kindergartenkinder mehr. Einer verlässt das behütete Kindergartenleben und bricht auf die Welt zu entdecken.
Ich bin schon sehr nervös auf alles was uns da erwartet.
Am meisten aber darauf morgens drei Kinder pünktlich (!) fertig zu haben.
Meine Challenge 2017 ist nicht endlich gut im Bikini auszusehen (das habe ich nach 3 Geburten eh aufgegeben), sondern morgens um kurz vor 8 Uhr mit den drein vor der Schule zu stehen. Gott steh mir bei!

Viele Veränderungen kommen auf uns zu. Zum Geburtstag im April gab es den Schulranzen und einen Schreibtisch.
Das Zimmer der großen Jungs ist bereits ziemlich voll. Einen Schreibtisch wollten wir nicht auch noch rein stellen, zumal die kleinen Brüder weiterhin spielen können sollen, auch wenn das Schulkind seine Hausaufgaben macht.
Wir haben unsere große Diele im Obergeschoss genutzt und einen extra breiten Schreibtisch mit zwei Arbeitsplätzen gebaut. Der Raum wurde sonst als „Bibliothek“ genutzt, wie er von uns genannt wird. Dort stehen große Bücherregale mit all meinen geliebten Büchern sowie unser Klavier und Gitarre. Platz genug war aber noch vorhanden.

Nach langer Überlegung haben wir uns gegen einen neigbaren Schreibtisch entschieden.
Am Anfang wird er nur wenig Zeit dort verbringen und seine Hausaufgaben wohl öfter an der Kücheninsel machen. Die neigbaren finden wir unpraktisch und ein normaler schien uns die bessere Wahl.
Erstmal wird nur die eine Hälfte genutzt. Sobald der nächste in die Schule kommt, bekommt er auch einen passenden Hocker und Deko.
Die Hocker sind prima für zappelige Kinder geeignet. Da sie bis 60 kg ausgelegt sind, können sie ihn auch noch in der weiterführenden Schule benutzten und ich darf mich auch mal draufsetzen.
Die Hocker sind beweglich. Man kann auf ihnen hin und her dopsen und muss so nicht starr auf einem Stuhl sitzen. Genau das richtige für meine Jungs. Stillsitzen ist nämlich so gut wie unmöglich. Vielleicht sollte ich mal zählen, wie oft beim Mittagessen aufgestanden oder gleich ganz im Stehen gegessen wird. Bewegung ist für die drei sehr wichtig.

Wie ich so bin, konnte ich nicht drumrum mich im Schreibtisch zu verwirklichen.
DIY musste auf alle Fälle mit einfließen.
Erstmal ging es darum den Schreibtisch zusammen zu stellen. Wir haben beim Baumarkt eine Arbeitsplatte aus Walnussholz zuschneiden lassen und aus dem Verschnitt gleich ein Regal angefertigt.
Die Beine und Schubladen haben wir beim Schweden erworben. Alles zusammen waren wir sehr viel günstiger als die fertigen Schreibtische, die es zu kaufen gibt. Zumal es eh schwierig gewesen wäre überhaupt einen Schreibtisch in dieser Größe, er ist 210 cm lang, zu bekommen. Also selbst ist die Frau.

Seit Monaten spukte mir schon so ein Wandboard für über den Schreibtisch im Kopf herum. Diese gibt es für viel Geld fertig zu kaufen.
Der Baumarkt erwies sich hier ebenfalls als Anlaufstelle zum selber machen. Eine MDF Platte grundiert und lackiert, Magnetfolie aufgeklebt und diverse Boxen und Haken festgeschraubt und fertig ist ein praktisches Board für all die vielen Sachen, die man so am Schreibtisch braucht.

Das ganze hat mich drei Tage mit jeweils etwa 1 Stunde Zeit gekostet:

  • MDF Platte vorgrundieren, 24 h trocknen lassen
  • erste Schicht weißer Lack, 24 h trocknen
  • zweite Schicht weißer Lack, 24 h trocknen
  • und zum Schluss Magnetfolie zuschneiden und festkleben und Boxen und Haken befestigen

Das Klippboard habe ich übrigens mit doppelseitigem Klebeband befestigt und es hält bombenfest.

Da der Schreibtisch eine Überraschung sein sollte, haben mein Mann und ich alles in der Nacht zum Geburtstag an der Wand befestigt und dekoriert. Die Jungs haben derweilen einfach geschlafen und haben sich vom Lärm nicht stören lassen.
Die Freue am nächsten Morgen war groß!
Besonders beliebt sind die Lego Setzkästen für Legofiguren und andere Sammlerstücke. Die einzelnen Fächer können sich nun nach und nach füllen und auf den kleinen Platten kann man sogar ganz kleine Bauwerke ausstellen.

Nun ist fast alles bereit für den Schulstart im August.
Nach unserem Urlaub werde ich mich um die Schultüte und die Einladungen kümmern und freue mich bereits sehr darauf!
Die Füllung für die Schultüte habe ich mir bereits überlegt und muss diese nur noch kaufen und einpacken.
Im Juli berichte ich euch dann alles rund um Schultüte und Füllung, Einladungen und Deko. Nicht zu vergessen die Torte und Kuchen zum großen Fest!
Und in zwei Jahres Abständen geht es dann wieder von vorne los… Mamahormonchaos und alles was dazu gehört inklusive.

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Aus alt mach neu {Dekoration für den Übergang zur Adventszeit}

Wie jedes Jahr kann ich ab Ende Oktober kaum erwarten, dass endlich die Adventszeit beginnt.
Ich liebe es, wenn unser Haus im weihnachtlichen Glanz erscheint, überall Lichterketten leuchten und es nach Tannengrün duftet.
Da bei uns aber immer erst nach Totensonntag geschmückt wird, muss ich mich noch gedulden, bis ich die Weihnachtskisten aus dem Keller holen darf.

Damit ich meine Ungeduld aber ein wenig besänftige, dürfen ab Oktober die ersten Lichterketten leuchten. So schafft man eine wunderbare Stimmung ohne bereits die Weihnachtsdekoration herauszuholen. So erleuchtet ab nachmittags unser Heim im Lichterglanz. Zudem darf bigBro gegen 16.30 die zwei großen Kerzen in der Diele anzünden um es noch gemütlicher zu machen.
Das ist für ihn das Highlight des Tages. Letztes Jahr durfte er sie nur mit mir zusammen anzünden. Dieses Jahr, als Vorschulkind, darf er es ganz allein und ist sehr stolz darauf.

Ich finde die Dekoration bis zur lang ersehnten Adventszeit immer Mühsam. So ganz ohne mag ich aber auch nicht – selbst schuld würde ich sagen.
Aber manchmal kommen die besten Ideen einfach von allein angeflogen. Als ich beim Einkaufen ein Goldspray im Angebot entdeckte, nahm ich es einfach mal mit. Irgendwas würde mir damit schon einfallen.
Und genauso war es auch (ich kenn mich eben schon ganz gut).
Vor einiger Zeit hatte ich eine große Ausmistaktion gestartet. Damit bin ich zwar immer noch nicht fertig, aber meine Flohmarkkiste ist trotzdem schon gut voll (ich habe diese Wahnwitzige Vorstellung i r g e n d w a n n mal auf einen Flohmarkt zu gehen – ich lach jetzt schon mal ne Runde). Mit dabei ein Weindekanter. Zum einen haben wir zwei von den Dingern (beide geschenkt bekommen), zum anderen benutzen wir diese nie und ich trinke seit sechs Jahren so oder so keinen Alkohol mehr (Resultat aus entweder Schwanger oder Stillend).
Also sollte einer ausziehen.
Irgendwo in meinen tiefen Gehirnwinden erinnerte ich mich in Zusammenhang mit dem Goldspray an diesen Dekanter und bevor er irgendwann auf dem Müll landet (seien wir mal ehrlich – auf den Flohmarkt schaffe ich es nie), wollte ich doch mal probieren, ob man diesen nicht zur Vase umfunktionieren kann.

Einen Tag später stand das gute Stück bereits im Wohnzimmer.
Nachdem ich den Dekanter gründlich gereinigt und mit Hilfe von Benzin Fettfrei gemacht hatte, verzog ich mich in den Keller und sprühte Schichtweise den Lack auf. Da es bereits dämmerte und das Licht im Keller nicht besonders gut ist, konnte ich nur erahnen wie das Ergebnis werden würde.
Nach der Trocknung am nächsten Tag durfte das gute Stück ins Wohnzimmer, ans Tageslicht. Und ich war zufrieden. Um die Vase nicht ganz eintönig zu halten. habe ich an einer Seite eine bisschen mehr gesprüht um so ein Muster zu erzielen. Und auch wenn mein Mann behauptet, da sei Farbe runter gelaufen und sähe seltsam aus, so mag ich meine Vase wirklich gern.
Meine geliebte Lichterkette darf hier natürlich auch nicht fehlen. Dazu habe ich noch eine kleine – früher rosa – Vase vergoldet und an diesen wunderbaren Sternenkrug konnte ich auch nicht vorbei gehen.
Alles zusammen macht sich so hübsch auf meinem Beistelltisch und ich freue mich jeden Nachmittag, wenn es draußen dunkel wird und ich die Zweige beleuchten kann.
Ach Du schöner, gemütlicher Herbst.

Bei meinem liebsten Stück im Wohnzimmer, der Kamin Attrappe, konnte ich aber nicht mehr wiederstehn und ein klitzekleines bisschen Weihnachten musste darauf bereits Einzug erhalten.
Manchmal mag ich ja gerne Kitsch. Besonders zu Weihnachten. Da ist es aber auch erlaubt, finde ich.
Und so musste, ja fühlte ich mich fast gezwungen, diese traumhafte Schneekugel mit Musikwerk mit nach Hause zu nehmen. TinyBro war beim Einkaufen dabei und war bereits ganz angetan von der Musik. Eigentlich sollte die Kugel dann erstmal in den Keller zu den anderen Weihnachtssachen wandern. Aber den Jungs (ja, DIE sind schuld) hat die Musik und der Schnee so gut gefallen, dass ich sie einfach schon mal auf den Kaminsimsstellen musste.
Einmal am Tag muss ich dann auch die Spieluhr aufziehen und die Jungs tanzen bei der Musik wie wild durchs Wohnzimmer.

Auf alle Fälle macht sich die Schneekugel gut zu meiner schwarz/bronzenen Dekoration auf dem Kamin. Die Kugel ist aber dann auch das einzig weihnachtliche im Haus.
Na schön, nicht so ganz.
Denn zusammen mit der Schneekugel ist auf ungeklärte Weise noch ein Kissen in die Einkaufstasche gewandert.
Auf dem Sessel befand sich bis dato noch mein selbst gemachtes Ananaskissen, welches aber jetzt so gar nicht mehr ins Wohnzimmer passen wollte.
Da kam dieses Kissen ganz recht. Und da ich finde, dass es eher an Winter als an Weihnachten erinnert, durfte es schon mal bleiben.
Ich frage mich allerdings, wie ich auf die Idee kam ein Kissen, dass weiß ist und zudem nur per Handwäsche gewaschen werden darf, in ein Haus mit drei kleinen Kindern zu bringen!??!?!
Manchmal bin ich nicht Herr Frau meiner Sinne.

Wo das Wohnzimmer schon im vorweihnachtlichen Glanz erscheint, geht es in unserer Küche noch sehr herbstlich zu.
Die Teelicht Hochhäuser stehen eigentlich das ganze Jahr (bis halt auf Weihnachten) über im Haus. Sie sind so schön zeitlos.

Ganz verliebt bin ich in meine Holzpilze. Sind die nicht zauberhaft? Leider habe ich sie erst am Ende des Herbstes entdeckt, so dass sie nur ein paar Wochen hier stehen können.
Aber der nächste Herbst kommt bestimmt…
Die Jungs und ich freuen uns auf alle Fälle, dass wir in zwei Wochen die ganze Weihnachtsdekoration und – besonders wichtig und lang erwartet von den Jungs – die Weihnachtsbücher und CDs rausholen dürfen.
Es ist so eine Freude, wenn die Bücher jedes Jahr aus dem Keller geholt werden und die Kinder sich mit leuchtenden Augen darauf stürzen. Von da an werden nur noch Weihnachtsbücher rauf und runter gelesen und in der Stereoanlage dudelt derweilen „In der Weihnachtsbäckerei“. Ach, wie ich mich schon freue…


Teelicht Häuser: BoConcept
Pilze: Briki
Tablett: Ferm Living
Krug: GreenGate

das kleine Reich der großen Jungs {Neugestalltung des Kinderzimmers}

Mit dem Umzug des mittleren Bruders ins Zimmer vom großen Bruder, hat diese ein gründliches make-over bekommen.
Sein altes Zimmer musste der Sandwich Bruder dann an seinen kleinen Bruder to-be abgeben. Was aber kein Problem darstellte.
Schließlich wollten die beiden Brüder gerne zusammen ein Zimmer haben – so die Aussage der beiden.

Und, trotz all unserer Befürchtungen, ging das ganz gut. Die beiden zoffen sich natürlich viel (was aber auch vor der Zimmer Zusammenlegung so), aber sonst klappt es – noch – gut zu zweit auf 15 m².
Nur beim Einschlafen nervt es ab und an ein wenig. Also uns – nicht die Brüder. Die quatschen und spielen dann lieber als zu schlafen. Da gab es vorher keine Probleme. Aber so zu zweit lässt sich die Zubettgehzeit einfach viel besser in die Länge ziehen. Und morgens wird dann gleich noch ein Wettkampf ausgetragen, wer es denn am längsten schafft, liegen zu bleiben.
Das im Bett rumgammeln endet dann abrupt wenn ich von meiner Fitness hochkomme und die beiden endgültig rausschmeißen.

Ich bin wirklich sehr gespannt, wie lange das harmonische Zusammenleben der beiden noch funktioniert. Derzeit sind sie 50% ihrer Zeit unten im Wohnzimmer und schlagen sich dort die Köpfe ein. Nach dem Mittagessen und vor dem Schlafengehen verziehen sie sich meist nach oben in ihr Zimmer. Da gibt es komischerweise weniger Gezanke als unten.
Wenn bigBro nächstes Jahr in die Schule kommt (ja, in 14 Monaten ist Einschulung – HILFE), müssen wir ein bisschen umplanen. Im Zimmer ist derzeit kein Platz für einen Schreibtisch und umbauen mag ich auch nicht. Gut, dass wir oben eine große Empore haben, wo wir dann den Schreibtisch gleich neben das Klavier stellen können. So kann ich mit bigBro in Ruhe Hausaufgaben machen, während der Bruder im Zimmer spielen kann. Also so stelle ich mir das zu mindestens vor…

Auf alle Fälle gefällt ihnen ihr Zimmer ziemlich gut.
Zu den letzten Geburtstagen haben sie jeweils ein paar Neuheiten für ihr Zimmer bekommen, so dass dieses nun in einem ganz neuen Licht erscheint.
Sie haben sich wirklich riesig über ihr „Geburtstagszimmer“ gefreut und waren so glücklich als sie hier und da noch etwas Neues entdeckt haben. Hier ein Bild, dort eine Dekofigur und eine neue Kiste für all die Bücher.
Die Neuheiten fürs Zimmer zum Geburtstag zu schenken (neben 1-2 Spielsachen, ist ja klar) war genau die richtige Lösung. Mit drei Jungs hat man nämlich irgendwann keine Ideen mehr.
Und so haben alle drei einfach neue Zimmer bekommen. Was wir dieses Jahr schenken soll, weiß ich allerdings noch nicht. Ich fang am besten schon mal an zu grübeln, in 4 Monaten ist tinyBro nämlich als nächster dran, dicht gefolgt von littleBro und dann kommt auch schon Weihnachten. Hm, ja – bin für Tipps immer dankbar.

Ich hatte schon Monate vor den Geburtstagen alle Kleinigkeiten, die ich mir überlegt hatte, gesammelt. Ich liebe es ja einzurichten und daher bin ich da wieder voll drin aufgegangen – zur Freude der Jungs.

Im Zuge der Neugestaltung habe ich auch gleich ein besseres Ordungssystem für ihre Spielsachen erstellt. So hat jedes Teil seinen Platz. Duplo, Lego, Playmobil und Co befinden sich nun in Kisten und Kästen. So wird gleich viel besser gefunden, was gesucht wird und das Aufräumen geht auch wesentlich schneller – also so rein theoretisch.
Ein bisschen grün sollte auch ins Zimmer und ich habe mich dann mal gewagt und zwei Pflanzen auf die Fensterbank gestellt. Herr Kuchenduft war erst sehr skeptisch, ob die überleben würden. Aber seltsamer Weise ist noch keiner auf die Idee gekommen, die Pflanzen in irgendeiner Weise zum Spielen zu gebrauchen (sonst wird wirklich ALLES was rumsteht für diese und jene Zwecke gebraucht).

Die Banner von „a little lovely company“ gefallen mir besonders gut.
Zum einen eignen sie sich einfach super als Türnamensschilder und zum anderen kann man damit schnell und kreativ ein Zimmer aufhübschen. Zu den Geburtstagen stand da natürlich ein Geburtstagsspruch und auch in der Lightbox ist das Geburtstagskind mit seinem Namen und Alter für ein paar Wochen vertreten.
Zur Zeit ist dort aber unser Sommermotto zu lesen „Auf ins Abenteuer“ und „icecream“. Was gibt es im Sommer besseres für die Jungs als jede Menge Abenteuer und mindestens ein Eis am Tag?

Und wenn genug Abenteuer erlebt wurden (wenn das überhaupt möglich ist), können die Jungs Hörspiele mit ihrer neuen Stereoanlage hören.
Die leistet auch abends gut Dienste. Die Jungs schlafen nämlich – genau wie ich – mit Hörspielen ein. Aber anstatt der „???“, wie bei mir, ist es bei ihnen Benjamin Blümchen, Simsala Grimm und Yakari. Ich freue mich bereits jetzt auf die Zeit, wenn die Jungs anfangen TKKG und ??? zu hören. Ist ja irgendwie schon spannender als der große graue Elefant.

Meine selbst gemachte Kuschelecke aus einer Palette ist von der Ecke in die Mitte der Wand gewandert und hat einen neuen Bezug bekommen. Hier kann sie viel besser als Kuscheloase und Leseecke genutzt werden. Notfalls lässt sich hier auch mal schlafen. Die Baumlampe von Ferm Living macht ein wunderschönes, dezentes Licht. Im Sommer nutzen wir sie nicht oft, aber ab Herbst, wenn die Tage kürzer werden, brennt sie ab nachmittags.
Für die Kinderzimmer verwende ich Washi Tape zum Befestigen von kleinen Bildern und Postkarten, richtig gerne. Es hinterlässt keine Spuren und löst sich gut von der Wand. So muss man nicht immer gleich einen Rahmen kaufen und Löchern in die Wand schlagen. Sogar die kleine Maileg Maus von littleBro hält mit dem Band bombenfest an der Wand und kann nicht im Bett verloren gehen.

Wie man im ganzen Haus sehen kann, bin ich ein großer Fan von Drucken und Fotos. Das Buchstabenposter von Michelle Carlslund ziert auch, in einer Nummer kleiner, tinyBros Zimmer. Den Superhero Druck habe ich für die Jungs selbst in Photoshop gestaltet und auf festem Papier gedruckt.
Ich habe Tagelang überlegt, ob ich Holzrahmen oder schlichte schwarze nehmen soll. Am Ende habe ich mich für schwarz entschieden und bin ganz zufrieden damit. Das große Bild haben wir mit Draht an der Wand befestigt. Das war mir dann doch zu gefährlich, es einfach nur aufs Regal zu stellen.

Lego Storage Boxen: zB bei Connox
Birnen und Apfel Nachtlicht: a little lovely company
Banner: a little lovely company
Light Box: a little lovely company
Betten und Regal: Bopita
Kommode und Schrank: Ikea
Baumlampe: Ferm Living
Kissen: Ferm Living und Nobodinoz
Pippi Pferd: Oyoy
Wolken Wandtatoo: Ferm Living
Bild Katze: Ferm Living
Nachttische: mia Villa
Stoffhase: Maileg
Hasen Lampe: Mr Maria
Teppich: Oyoy
Bücherkiste: Bloomingville
Bilder: Michelle Carlslund
Rahmen: Ikea
Tagesdecken: Butlers

Mein neues Lieblingsstück ist endlich eingezogen {Einblick ins Wohnzimmer mit Giveaway}

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Manchmal bin ich ganz schön altmodisch. Das zeigt sich nicht nur in unserem Familienmodell.
So schneide ich mir gerne Einrichtungsideen und neue Küchenuntensilien aus Zeitschriften aus und sammle all meine Schätze, um diese immer wieder zu bestaunen und sie in meinen Gedanken in unser Interieur einzubauen.

Ich lebe aber auch in dieser Welt und in dieser Zeit und sammle auch virtuell meine Lieblingsstücke. Wie dem auch sei. Wenn ich mein Herz an ein Stück verloren habe, merke ich das ziemlich schnell.
Es kreuzt immer wieder meinen Weg und auch nach Monaten, gar Jahren, bin ich immer noch ganz angetan und kann es mir weiterhin bildlich in unserem Haus vorstellen. Daneben fertige ich mir auch gerne Moodboards an, in denen ich all die Sachen sammle, die ich gerne kombinieren würde.
Und irgendwann, ja irgendwann lohnt sich dann auch die Anschaffung (mein Mann ist da meistens anderer Meinung).

Es gibt ein paar Onlineshops, wo ich mich mindestens einmal die Woche aufhalte. Mal kürzer, mal länger. Einfach um Ideen zu holen, zu stöbern und zu schwärmen. Früher war ich alle ein bis zwei Wochen in der Stadt zum bummeln und „nur gucken“. Heute mit den drei Jungs wäre das nicht so ein Spaß. Da bekommt der Elefant (die drei kleinen Elefanten) im Porzellanladen eine ganz neue Bedeutung. Denn anstatt in ein Einrichtungsgeschäft mit drei kleinen Jungs zu gehen kann man genauso gut selbst ein paar Vasen und Teller in die Hand nehmen und mit einen lauten Schrei mitten im Laden zerdeppern. Polterabend mal anders.
Ich bevorzuge demnach das Onlinebummeln und Onlineshoppen. Das freut nicht nur unsere Haftpflichtversicherung.

Eine meiner liebsten Shops ist „Westwing now„. Das ist die Schwester (oder Bruder) von Westwing. Dort muss man allerdings schnell sein, da die Angebote immer auf ein paar Tage begrenzt sind.
Westwing now dagegen hat ein dauerhaftes Sortiment. Nicht nur das. Auch gibt es eine wahre Flut von Inspirationen. In den Looks kann man das schöne Interieur gleich in schön dekorierten Wohnungen sehen. So wundrbar herdrapiert kann man sich die Sachen einfach viel besser vorstellen und in das ein oder andere, erst nicht so prickelnd wirkende Stück, habe ich mich durch die Looks schon verliebt. Das mag jetzt Vor- und Nachteile haben.
Einerseits wird das Haus immer schöner – andererseits das Konto immer leerer.

Bei dem Block Beistellwagen von Normann Copenhagen war das allerdings nicht nötig.
Dieses Schmuckstück steht schon Eeeeewigkeiten auf meiner Haben-will-Liste. Immer wieder habe ich mich selbst dabei ertappt, mir Interieur Blogs anzuschauen und zu überlegen, wo ich diesen zeitlosen Servierwagen im Haus unterbringen könnte.
Eigentlich haben wir ja genug Zeug…eigentlich.
Lange Rede, kurzer Sinn. Er ist eingezogen. So ganz heimlich, still und leise.

Nachdem ich den „Kaufen“ Button gedrückt hatte ist mir eingefallen, dass ich Herrn Kuchenduft gar nicht in meinen Plan eingeweiht habe, mir endlich den Wunsch vom Beistelltisch aka Dekoabstellfläche zu erfüllen.
Viel Zeit hatte ich dafür dann auch nicht mehr. Denn, ich konnte meinen Augen kaum glauben, bereits am nächsten Tag wurde er geliefert.
Schneller als die Feuerwehr würde mein großer Sohn nun sagen.

Ich habe mich allerdings erst ein paar Tage später getraut ihn auch wirklich an seinen vorgesehenen Ort zu stellen. Ich hatte ehrlich Angst um mein neu erworbenes Lieblingsstück. Denn tinyBro ist zarte 19 Monate und hat bestimmt großes Interesse den Servierwagen als Puppenwagen, Spielzeugfahrzeug oder Rennauto zu verwenden.
Ich frage mich ernsthaft, wieso ich nicht noch ein Jahr gewartet habe, bis er besser versteht wo er dran darf und wo nicht (aus eigener Erfahrung weiß ich allerdings, dass diese Phase auch mit über 5 Jahren noch nicht erreicht ist). Aber gut, so bin ich halt.
Er macht sich übrigens besonders gut neben dem Eames Stuhl und meinem selbst gedruckten und genähten Kissen.
Wozu alte Kartoffeln doch alles noch gut sind…

Natürlich. Ja natürlich fand er das neue Möbelstück, nachdem ich mich dann gewagt hatte, es hinzustellen, sehr interessant. Aber seine Spielversuche halten sich – noch – in Grenzen, aber auf mein ‚Nein‘ gibt es nur ein freches Lachen samt Wegrennen. Das ist so süß, dass ich mich sehr zusammenreißen muss, ernst zu bleiben.

Und so steht er nun hier. Seit einer Woche erfreue ich mich an meinen Block und könnte mich jeden Tag neu verlieben.
Allein in dieser Woche habe ich ihn bereits drei mal umdekoriert. Meine Lieblingsteekanne samt Lieblingstee fühlen sich ebenso wohl wie die Blumen aus unserem Garten.
Es ist einfach wahnsinnig praktisch einfach in den Garten gehen zu können um sich einen Blumenstrauß zusammen zu stellen, wenn einem nach frischen Sommerblumen ist.

Ebenso schön wirkt auch der Wasserrohr-Kerzenständer und die derzeit so angesagte Ananas mit meinem DIY Ananas-Kissen auf dem Block Beistelltisch.
Eigentlich sieht überhaupt alles stylisch auf dem Tisch aus. Selbst die kleinen Autos der Jungs bekommen einen stylischen Look.
Und mein liebster Leseplatz, um meine Kochbücher zu wälzen, ist nun eh klar.


Die Teekanne von Design Letters wurde von Westwing now übrigens genauso schnell geliefert wie der Servierwagen.
Ich bin einfach schwer begeistert von diesem Onlineshop. Wunderschöne Artikel, übersichtliches Design und so inspirierende Bilder. Dazu noch die exorbitant schnelle Lieferung.

Vielleicht seit ihr auch schon Fans von Westwing now oder ihr kennt den Onlineshop noch gar nicht und lernt ihn jetzt hoffentlich auch lieben.
Dann horcht jetzt genau hin, denn ich habe ein feines Giveaway zum Kennenlernen oder erneut verlieben für euch.
Zusammen mit Westwing now verlose ich einen 50€ Gutschein. Heidewitzka, ist das nicht mega toll?

Die Verlosung finde über Instagram statt.
Was ihr dafür tun müsst?
Werdet schnell Follower (wenn ihr es nicht schon seit) von Kuchenduft&Kinderlachen und ladet ein Foto eures allerliebsten Dekostücks in eurem Profil hoch mit dem Hashtag #gewinnenmitKuKi
Ihr habt eine Woche Zeit mitzumachen. Das Giveaway läuft bis Sonntag, 10.Juni 2016 um 23:59 Uhr.

Instagramprofil von Kuchenduft&Kinderlachen

Vielen Dank an Westwing now für die tolle Kooperation!

Alles Ananas, oder was? {Inkspiration Week Stampin‘ Up! Jahreskatalog 2016-2017}

Dieses Jahr sind Ananas (oder Ananasse, wie heißt das eigentlich?) total im Trend.
Man sieht sie auf Shirts, Servietten, Dekoelementen, Taschen und und und.
Selbst die Jungs haben Badehosen mit diesen Früchten drauf. Die habe ich allerdings schon letztes Jahr gekauft. Die drei sind also richtige Trendsetter.

Ich bin sowohl von den echten Früchten als auch von den Dekoananas(en) sehr angetan. Ich liebe Ananas in jeder Form.
Einzig das umständliche Schälen nervt ein wenig.

Demnach war ich schwer begeistert, als ich den neuen Stampin Up Katalog aufschlug und ich den Ananasstempel „Pineapple“ entdeckte.
Der musste sofort und augenblicklich bei mir einziehen. Ich hatte schon so viele Ideen damit im Kopf.

Sobald er endlich geliefert wurde, machte ich mich ans Werk. Erst einmal habe ich diverse Karten gebastelt und habe mich gleich verliebt.
Ob uni oder zweifarbig. Die Ananas macht sich einfach gut und passt sowohl zum Geburtstag, Danke und Grußkarten.

Aber in meinem Kopf spukte auch noch andere Ideen mit der Ananas rum.
Ich suchte schon länger nach neuen Kissen für unser Wohnzimmer. Irgendwie fand ich nie das richtige (entweder für meinen Geschmack oder für meinen Geldbeutel).
Selbst ist die Frau und Kissen nähen ist eh eins meiner liebsten Nähprojekte, da es so flott und einfach ist.

Also schnell Stoff geordert und schwarze Stoffmalfarbe.
Den Stempel habe ich mit der Farbe dünn eingepinselt und nach dem Stempeln mit Staz-On Stempelreiniger gereinigt. Ein kleines bisschen schwarze Farbe ist noch zu sehen, aber mich stört das jetzt nicht und dem Stempel schadet das ja auch nicht.
Dieser ungleichmäßige Stempelabdruck ist übrigens gewollt. Es sollte etwas ungleich aussehen um dem Kissen seinen Charm zu verleihen.

Einen Tag habe ich die Farbe trocknen lassen und dann heiß gebügelt.
Beim Zusammennähen des Kissens war ich dann etwas nervös. Ich hatte die ganze Zeit Angst, irgendetwas falsch zu machen und dann den Abdruck zu zerstören. Aber es ging alles gut und mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden (und das muss schon was heißen).

Meine zweite Dekoidee war dann wesentlich schneller gebastelt.
Erstmal habe ich ein Stück Farbkarton in Flüsterweiß mit einen schönen Spruch bedruckt. Die längste Zeit habe ich damit verbracht, die richtige Schrift zu finden.
Anschließend habe ich die Ananas auf das Papier in Kupfer embossed.
Ab in einen Rahmen.
Fertig.

So schnell hat man ein Poster gedruckt und es macht sich herrlich schön gepaart mit meiner Dekoananas und den Flamingo Teelichtern.

Ich hoffe, euch hat meine Inspiration zur Inkspirationweek gefallen und vielleicht zieht auch bei euch bald ein Ananaskissen oder Poster ein.
Heute findet ihr noch bei Sofia tolle Bastelprojekte und eine Verlosung. Morgen dürft ihr bei Petra und Ulla gespannt auf kreative Ideen und Gewinne sein.

Selbstverständlich habe ich auch eine kleine Verlosung mit Gewinn für euch.
Bei mir gibt es zu Gewinnen: Zierdeckchen In Color 2015-2016

 

In den Lostopf hüpft Ihr wie folgt:
1 Los für einen Kommentar
1 Los für den Hinweis auf unsere Inkspiration-Week in der Sidebar auf dem Blog (reicht einmal für alle Verlosungen, bitte im Kommentar angeben)
1 Los für’s Schreiben eines Blogbeitrages mit Hinweis auf unsere Inkspiration-Week (bitte im Kommentar angeben)
Die Verlosung läuft bis Freitag, 01.07.2016, um 23:59 Uhr

Auf Wolke 875 {neues Blogdesign und Einblick in tinyBros Wolkenzimmer}

In meiner Blogpause saß ich nicht untätig rum. Zum einen habe ich mich intensiv mit dem Thema Erziehung auseinandergesetzt, zum anderen habe ich am Design meines Blogs gearbeitet und ganz viele neue Rezepte entwickelt.
Es hat mich einige Nerven gekostet, aber ich denke, es hat sich gelohnt. Mir gefällt das neue Blogdesign schon mal gut – und euch?

Vielleicht sieht man ja, dass ich ganz dem Wolkenthema verfallen bin.
Nicht nur mein Blog strahlt im neuen Wolkenthema, auch tinyBros Zimmer hat zu seinem 1. Geburtstag im November ein neu gestaltetes Zimmer bekommen. Wolkenzimmer heißt es bei den Jungs.

Ganz schön praktisch, dass es derzeit so viel im Wolkendesign zu kaufen gibt.
Und das zeigt auch wieder, welchen Einfluss Trends auf einen (also auf mich) haben. Kaum sah ich das erste Wolkenkissen, war es um mich geschehn und umso mehr ich die flauschigen Himmelsschwaden sah, desto schöne fand ich den neuen Trend.

Die Jungs bekommen von mir zum Geburtstag immer auch etwas Selbstgemachtes geschenkt. Meist etwas Genähtes. Mal schaun, wie lange sie das noch toll finden. Über kurz oder lang werden sie wohl die Augen verdrehn und „Mama, muss das wirklich sein?“ sagen.
Ich hatte dann recht schnell die Idee, zwei Stoffwolken für die Wand bei tinyBros Bett zu nähen.
Das geht schnell und mit ein paar Regentropfen Wandtattoos hat man eine wunderschöne Wanddeko.
Drumherum sind noch Leuchtsterne geklebt, die beim Einschlafen einen Sternenhimmel über dem Bett zaubern.

Das Regal neben dem Wickeltisch war früher hellgrün. Der Entschluss, dieses weiß zu lackieren, war schnell gefällt und nochmal so schnell erledigt und wieder aufgehängt.
Die Buchstaben Grafik von Michelle Carlslund hängt eine Nummer größer auch im Zimmer der Brüder.

Da die beiden Brüder das Indianerzelt von littleBro, welches in tinyBros Zimmer stand, komplett zerstört hatten, gab es zum Geburtstag ein neues Zelt zum Spielen, Kuscheln und Träumen.
Das Zelt von Nobodinoz ist mit den Holzstäben auch wirklich stabil und sollte – wenigstens ein paar Jahre – überleben.
Damit es auch schön kuschlig ist, habe ich das Zelt mit Wolldecke und Kissen von Ferm Living ausgestattet.

In der Wolkenbettwäsche schläft es sich nachts besonders gut und tagsüber darf sich der süße Wolf von Maileg ein wenig ausruhen. Nachts muss er auf dem Nachttisch nämlich tinyBro bewachen. Zusammen mit dem Reh und dem Wolken Nachtlicht.
Anstatt des Betthimmels, den ich zum Geburtstag abmontiert habe, hängt nun ein Mobile mit Tieren. Anfangs hatte ich es mit einem Post-it Haken an der Decke befestigt.
Nach ein paar Tagen war dieser, mitsamt ein Stück Tapete, abgerissen. Herr Kuchenduft hat dann einen Haken in die Decke geschraubt. Den bekommen selbst die zwei großen Jungs nicht ab.

ToinyBro fühlt sich sichtlich wohl in seinem Wolkenzimmer.
Nur mich stören noch die alten Möbel, die wir noch von bigBro haben.
Kennt ihr das auch, dass ihr Möbel, die ihr vor 5, 6 Jahren gekauft habt, nicht mehr sehen könnt? Irgendwie ändert sich ja doch der Geschmack so über die Jahre.
Daher sind wir dazu übergegangen, neue Möbel in schlichten Farben und möglichst neutral und zeitlos zu kaufen. Ob’s hilft, werden wir in ein paar Jahren sehn.
Aber die Möbel bleiben jetzt erstmal im Zimmer. Schließlich würde Herr Kuchenduft mir den Vogel zeigen, wenn ich die austauschen würde.
Aber vielleicht gefallen sie mir in ein paar Jahren auch wieder…
Nächstes Jahr wollen wir dann auch das Zimmer renovieren. Sollte man ja so alle 5 Jahre. Dann kommt wohl noch die Tierbordüre an der Wand weg. Noch passt sie ganz gut ins Babyzimmer, aber der Kleine wird ja auch älter.
Und die Wickelkommode wird dann hoffentlich auch mal irgendwann ausziehen.

Zelt: Nobodinoz
Wolldecke und Kissen: Ferm Living
Girlande: A little lovely company
Mobile: Oyoy
Bettwäsche: Ferm Living
Apfel, Birne und Wolken Nachtlicht: A little lovely company
Reh und Wolf Stofftier: Maileg
Grafiken: Michelle Carlslund

Damit man bei dem ganzen Familienchaos auch mal was zum Lachen hat, gibt es heute ein Buch für Eltern und die, die es werden wollen {Buchrezension und Give-away} und Gewinner von „Fiete“

Manchmal, wenn einem alles zuviel wird mit den lieben Kleinen, wenn einem der Alltag droht über den Kopf zu wachsen und man ernsthaft überlegt einfach die Koffer zu packen und auszuwandern, ohne jemanden die Adresse zu verraten, hilft nur ein bisschen Zeit für sich und über das ganze lachen zu können.

Um Weihnachten rum sind ja alle gestresst. Mich eingeschlossen. Besonders weil noch zwei meiner drei Jungs in der Adventszeit Geburtstag haben.
Da kam mir die Rezession des Buches „Sehr gerne, Mama, Du Arschbombe“ von Patricia Cammarata gerade recht.
Allein beim Titel musst eich schon grinsen und habe mich auf ein paar ruhige Stunden (selbstredend nicht am Stück!!!) gefreut um anstatt Kinderbücher ein Buch über das Mamasein zu lesen.

Ich bin ein Lesewurm. Vor den Kindern habe ich Bücher geradezu verschlungen. In der Stillzeit bei bigBro auch. Aber dann war es damit vorbei in ein paar Tagen ein 500 Seiten Schinken zu lesen.
Jetzt brauche ich einen Monat dafür.
Ich lese nur noch abends im Bett und da fallen mir nach spätestens 10 Seiten die Augen zu. Meistens findet mein Mann mich schon nach 3 Seiten schlafend mit dem Buch in der Hand, halb tot, im Bett.

Aufgrund meiner zufallenden Augen hat mir als erstes am Buch gefallen, dass es ganz kurze Kapitel von nur wenigen Seiten hat, die auch nicht zusammenhängen sondern abgeschlossene Geschichten sind.
Das ist genau die richtige Dosis für mich. So lese ich abends noch 1-2 Kapitel und kann dann seelenruhig die Augen zufallen lassen ohne den Drang, unbedingt weiter lesen zu müssen, weil es gerade so spannend ist (wie bei dem Thriller, den ich jetzt gerade lese).

Noch besser wäre es natürlich das Buch mit einer Tasse Tee und einem (in diesem Fall) Geburtstagskuchenstück zu genießen.
Aber solche Momente sind rar. Sehr rar. Und mehr als 3 Seiten sind da dann auch nicht drin. Denn spätestens da gebe ich auf mich ansatzweise auf ein Buch zu konzentrieren. Irgendeiner ruft halt immer „Mama hier, Mama dort, Mama wo ist der Deckel von meiner Mülltonne, Mama wo ist mein Geldstück, Mama ich möchte einen Keks essen, Mama was machst Du, Mama, Mama, Mama!“.

Patricia betreibt den Blog dasnuf.de und das Buch ist quasi eine Zusammenfassung ihrer Blogbeiträge.
Sie lebt mit Mann und drei Kindern in Berlin und schreibt über ihr Leben, welches, wie das aller Eltern, gerne mal im Chaos versinkt.

Ich habe beim lesen des Buchs einige Male herzhaft gelacht, was meinen Mann, der neben mir im Bett bereits geschlafen hat, wohl nicht so erfreut hat.
Bei einigen, bei richtig vielen Stellen, konnte ich nur nicken und denken „ach, bei Dir ist das also auch so“ und „aha, ich bin also nicht allein“. Allein das tröstet schon. Patricia schreibt ehrlich. Und ganz ehrlich, das Leben mit Kindern ist machmal einfach furchtbar. Natürlich immer furchtbar schön, denn man liebt ja seine Kinder. Aber es ist auch einfach furchbar anstrengend, furchtbar nervenraubend, furchtbar furchtbar.
Oft fühle ich mich neben den perfekten Supermamas als totale Versagerin. Ich dachte, bis zu diesem Buch, dass ich mit einigen Angewohnheiten und Marotten meiner Kinder allein auf der Welt bin. Denn bei allen anderen ist ja immer alles Friede – Freude – Eierkuchen. Und bei mir halt Pustekuchen.

Ich weiß nicht, wie oft mein Mann in den letzten Wochen zu hören bekommen hat, nachdem er sich wieder beschwert hat, dass nur wir dieses und jenes Problem mit den Jungs haben, dass in diesem Buch was ich gerade lese (also die Arschbombe) genau dies und jenes so und so steht.
Ja. Wir sind nicht allein.

Ich kann über das Buch nicht viel mehr sagen als „lesen!“. Es ist wirklich lustig und toll geschrieben. Die ganz abstrakten Texte sind nicht so meine Welt (also wo sie absichtlich sehr übertreibt), aber ansonsten sehr lustig und super für genervte Eltern um mal über all das herzlich lachen zu können.
Denn mit einem Lachen lässt sich der komplette Wahnsinn irgendwie schon meistern. Wir sind nicht allein!

Wer das Buch noch nicht kennt und jetzt neugierig geworden ist, der kann ein Exemplar gewinnen!
Vielleicht habt Ihr über die Feiertage sogar ein wenig Zeit um ein bisschen darin zu blättern und zu lachen.

In den Lostopf springt ihr wie folgt (bitte alle 3 Punkte erfüllen):

  1. Werdet Fan von der „Kuchenduft & Kinderlachen“ Facebook Page

2. Teile diesen Beitrag auf Facebook

3. Schreib einen Kommentar warum ihr das Buch gerne hättet

Die Verlosung läuft bis Samstag, 19. Dezember 2015, 23:59 Uhr.

Viel Glück!

Und zu guter Letzt habe ich noch den Gewinner des Buchs „Fiete – Das versunkene Schiff„!

Eigentlich sollte die Auslosung ja schon letzten Sonntag stattfinden. Aufgrund des ganzen Geburtstagstrubels kamen wir aber nicht dazu oder mir ist es mitten in der Nacht eingefallen oder beim Einkaufen oder unter der Dusche.
Heute habe ich es mir jedoch dick in den Kalender geschrieben und heute morgen hatten tinyBro und ich viel Spaß beim Namen ziehen.

Er hat auch ziemlich zielsicher eine Karte gewählt und freudestrahlend damit gewunken.

Gewonnen hat…. Céline!!!
Herzlichen Glückwunsch und wir wünschen Dir viel Spaß mit Fiete.

Ahoi aus dem Bücherregal {Buchrezension und Give-away}

Wir als bekannte Bücher-liebende-Familie waren hell auf begeistert, als uns vor ein paar Wochen ein neues Buch zur Rezension ins Haus geflattert ist.
Meine Jungs haben wohl das Lesegen von mir geerbt. Herr Kuchenduft liest nur Spiegel Online und ab und an die Eltern Zeitschrift.

Schon von klein auf waren Bücher für bigBro das allergrößte. Stundenlang vorlesen, angucken, stöbern, bestaunen und dabei kuscheln sind keine Seltenheit und unser Berg am Büchern steigt stetig an.
Jetzt, da er älter ist, kommen endlich auch die für mich interessanten Bücher dazu. Alles von Astrid Lindgren wird verschlungen – besonders Pippi Langstrumpf – und mit den längeren Texten kommt auch bei mir mehr Freude beim Vorlesen auf.
Die Babybücher sind auf Dauer etwas, sagen wir, langweilig. Okay, sterbenslangweilig. Besonders beim 1000. mal angucken.

Zur Rezension gab es „Fiete – Das versunkene Schiff“. Fiete sagte mir noch so gar nichts, obgleich er ja anscheinend recht bekannt ist.
Aber, wie ich hörte, wohl auf Grund diverser Apps. Da war klar, dass der kleine Matrose an mir vorbei gesegelt ist. Mit Apps für Kinder haben wir nämlich noch 0,0 Erfahrung. Mit 4 muss das auch noch nicht sein, denke ich. Allerdings würde ich es den Jungs auch nicht vorenthalten, falls sie Interesse daran hätten. Haben sie aber bisher noch nicht.
An Medien benutzen sie bis dato nur den Fernseher, um mal eine Folge Schaun das Schaf oder Pippi Langstrumpf zu gucken, oder mein Smartphone zum Bilder und Videos angucken, die ich von den Jungs aufgenommen habe.

Wir sind ganz klassisch und lesen Bücher, hören CDs und Kassetten. Jawohl…Kassetten. Wahrscheinlich gehören meine Jungs zu den wenigen Kindern dieser Generation die noch einen Kassettenapparat zu Hause haben.

So gingen wir also ganz unvoreingenommen an „Fiete“ ran.
Es war Liebe auf den ersten Blick!
BigBro ist begeistert. Seit dem Eintreffen des Buches wird es jeden Abend gelesen. Er liebt es.
Auch littleBro findet gefallen daran, wobei es für ihn mit fast 3 Jahren noch zuviel Text ist. Die Doppelseite mit all den Sachen, die Hein, Hinnerk und Fiete mit aufs Boot nehmen, ist aber auch bei ihm der Hit.
Der Wortschatz hat sich so um Wörter wie Seilwinde, Schlauboot, Funkgerät und Kompass erweitert.
Überhaupt gibt es in dem Buch einige Dinge, denen wir als Süddeutsche nicht so oft begegnen.
(Vor)lesespaß und Lernerfolg in einem. Das gefällt den Eltern.

In dem Buch geht es um die drei Freunde Fiete, Hein und Hinnerk, die dem alten Hansen helfen und sein gesunkenenes Schiff „Botilda“ bergen.
Dabei müssen sie zusammenhalten und gemeinsam die knifflige Aufgabe lösen ein so schweres Schiff vom Meeresgrund zu heben.
Am Ende schaffen sie es aber und machen Hansen glücklich, der aber zu alt für die Seefahrt ist und den Freunden seine Botilda schenkt.

Die Geschichte ist wirklich schön und es geht um Freundschaft, Hilfsbereitschaft, Zusammenhalt. Für 4 Jährige ist es leicht verständlich und hat genau die richtige länge an Text und dazu schöne Bilder.
Einzig eine Sache stört uns, also mich und meinen Mann, den Jungs ist das egal. Die Botilda wird unter anderen mit einem selbstaufblasbaren Schlauchboot gehoben, dass sich unter Wasser (!) aufbläst. Nunja, das ist physikalisch leider nicht möglich. Für uns Naturwissenschaftler ein Unding.
Aber wie gesagt, den Jungs fehlt der Zusammenhang noch und es ist ihnen ziemlich schnuppe.

Interessant war auch wie Herr Kuchenduft und ich den Kindern das Buch vorgelesen haben. Habe ich von Anfang an F i e te gesagt, nannte mein Mann ihn F i te. Wir haben uns dann ganz schön in die Haare gekriegt und nachdem ich im Netz recherchiert habe, kam raus, dass – leider – mein Mann Recht hat. Allerdings wird er im Englischen F i e te ausgesprochen, was ich natürlich als Gleichstand ausgelegt habe.
Okay, dann heißt er halt ab sofort F i te. Ich gebe mich geschlagen.

Am besten liest sich das Buch in unserer Leseecke, die ich vor ein paar Monaten neu gestelltet habe. Mit der fröhlichen Matratze von Nobodinoz , kleinen und einem riesen selbstgenähtem Kissen und der kuscheligen Ferm Living Decke, lässt es sich mit einem großen Stück Hummingbird Cake der Nachmittag gemütlich verbringen. Besonders wenn tinyBro Mittagsschlaf hält und man keine Angst um Buchseiten und Kuchenstücke haben muss.

Wir hoffen sehr, dass bald ein weiteres Fiete Buch erscheint, am besten die Fortsetzung zu der Geschichte. Ich stelle mir da sowas vor wie die erste Schifffahrt mit der restaurierten Botilda. Wir sind gespannt.

Zum ersten Advent habe ich noch ein kleines Geschenk für Euch damit ihr auch Fiete kennen und lieben lernt.
Der Bastei-Lübbe Verlag war so nett und hat mir ein Exemplar zum Verlosen mitgeschickt.
Druckfrisch für Euch und eure Kinder.

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3. Schreibt in einem Kommentar welches EUER liebstes Buch als Kind war

Die Verlosung läuft bis Samstag, 05. Dezember 2015, 23:59 Uhr.
Der Gewinner wird von bigBro am Nikolaus gezogen und bekannt gegeben.
Viel Glück und einen besinnlichen ersten Advent!

Matratze: Nobodinoz bei babyssimo
kleines Kissen: nobodinoz bei babyssimo
mittleres Kissen: IKEA
großes Kissen: selbst genäht
Decke: Ferm Living bei Connox
Stoffkrokodil: Fog Linen bei babyssimo
Hasenteller: Maileg bei Geliebtes Zuhause