Panettone mal anders {saftige Leckerei zum Nikolaus}

Wie jedes Jahr waren dei Jungs wieder mächtig aufgeregt, als wir am Montagabend die Nikolausstrümpfe rausgelegt haben.
Dazu stellten die drei noch einen Teller mit Möhren und Spekulatius für den Nikolaus und seinen Esel.
Am Nikolausmorgen waren davon nur noch Krümel übrig – und die Strümpfe prall gefüllt mit kleinen Geschenken, Mandarinen und Nüssen.

Die strahlenden Kinderaugen sind so wunderbar. Und ich denke, das war leider das letzte Jahr mit diesem besonderen Zauber. Zumindestens für bigBro. Denn, wenn er nächstes Jahr in die Schule kommt, wird er wohl erfahren, dass der Nikolaus in Wirklichkeit die Mama ist. Ich muss nur veruchen, ihn davon zu überzeugen dieses Geheimnis für sich zu behalten. Die beiden Brüder sollen noch ein paar Jahre in ihrer Zauberwelt leben.

Die Adventszeit ist auch immer Zeit für Gebäck und Kuchen. Nachmittags genießen wir die Zeit und machen uns Chai Tee oder FeelGood Kakao und naschen dazu Plätzchen. Alle paar Tage backe ich mal gesunde Muffins, Kuchen, Stollen oder Panettone.
Bei Panettone ist es wie mit Bayern München. Entweder man liebt oder hasst ihn. Mein Mann liebt Bayern, aber hasst Panettone.
Das liegt aber eher am Zitronat und Orangeat als am Kuchen ansich. Aber damit muss er ja gar nicht gemacht werden. Wie wunderbar schmeckt Panettone mit Rosinen und Schokolade.
Da sowohl mein Mann als auch ich und die Jungs Mohn über alle lieben, entstand dieser sensationell leckere Mohn-Panettone. Saftig, luftig und so delikat. Mein Mann war ganz aus dem Häuschen. Ich habe ihn also doch noch zur Panettone-Liebe bekehrt.
Da ist es doch eine gute Sache, dass dieser Kuchen ganz ohne (Industrie)Zucker auskommt und wunderbar gesund daherkommt. Da darf es gerne noch ein zweites Stückchen sein.
Obwohl Hefegebäck normalerweise frisch am besten schmeckt, ist der Panettone am nächsten Tag noch viel besser. Er zieht dann richtig schön durch und wird super saftig. Wie er am dritten Tag schmeckt, kann ich leider nicht sagen. Solange hat er nicht überlebt. Aber in Alufolie gewickelt wird es sich mit Sicherheit ein paar Tage frisch halten – also falls dann nochwas übrig sein sollte (das wage ich zu bezweifeln).

Wer noch einen leckeren Kuchen für Weihnachten sucht, den man getrost ein paar Tage vorher backen kann um dem Weihnachtsstress zu entgehen, der wird hier fündig.

Mohn-Panettone
für eine 16 cm Panettoneform

125 mL Milch
21 g Hefe
60 g Butter
2 EL Honig
350 g Dinkelmehl 630
Salz
2 Eier

200 g gemahlener Mohn
300 mL Milch
3 EL Honig
2 EL Kokosöl
1 Ei
5 EL Amaretto oder Apfelsaft
60 g Pinienkerne

1 EL Kokosblütenzucker
1 EL Pinienkerne

Die Milch erwärmen und die Butter darin schmelzen.
Hefe und 1 EL Honig einrühren und 5 Minuten stehen lassen.
Mehl mit Salz in eine Schüssel geben.
2 Eier in die Hefemilch rühren und alles zum Mehl geben.
Zu einem glatten Teig verkneten und abgedeckt 1 Stunde gehen lassen.
Für die Füllung die Milch aufkochen, Mohn einrühren und 15 Minuten quellen lassen.
Honig, Kokosöl, Amaretto und Ei unterrühren.
Pinienkerne in einer Pfanne ohne Öl goldgelb rösten.
Eine 16er Panettoneform oder 24er Springform mit Backpapier auslegen.
Hefeteig auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem etwa 35×45 cm Rechteck ausrollen.
Mohnfüllung darauf verteilen und mit Pinienkernen bestreuen.
Teig aufrollen und in die Form geben.
1 EL Butter schmelzen, auf den Panettone streichen und mit Kokosblütenzucker bestreuen.
Abgedeckt für weitere 10 Minuten gehen lassen.
Ofen auf 200°C vorheizen und Panettone für 40 Minuten backen.
Kuchen evtl. nach 30 Minuten abdecken.
Abkühlen lassen und mit Alufolie eingepackt einen Tag durchziehen lassen.

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Veröffentlicht in Food

Ein Kommentar zu “Panettone mal anders {saftige Leckerei zum Nikolaus}

  1. Panettone habe ich leider noch nie selbst gebacken (habe auch leider keine Form), aber die Kuchen sehen immer so superschön aus! Dein Rezept klingt wunderbar! Ich bin vor allem ein Fan von Mohn und Amaretto, und das auch noch in Kombination :) Danke für das Rezept! Hab einen schönen Tag,
    die Alex

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