Schwabenschmaus Träubleskuchen {mit Johannisbeeren aus unserem Garten}

Ich liebe unseren Garten! Besonders die Lounge Ecke (wird leider viel zu wenig genutzt seit tinyBro sich fortbewegen kann) und unseren kleinen Gemüse- und Obstgarten.

Garten kann man das ganze fast schon nicht nennen. Eher ein kleines Eck, wo wir auf ein paar m² so viel Gemüse und Obst wie irgendwie denkbar ist, angebaut haben. Aber es funktioniert und die Arbeit hält sich in Grenzen.
Dieses Jahr probieren wir wieder Butternutkürbis, Gurke, Paprika, Zucchini (gelb und grün), Himbeeren, Erdbeeren, Heidelbeeren, Johannisbeeren (ganz schön viele Beeren…), diverse Kräuter und Tomaten.

Naiv wie ich bin, träumte ich beim Anlegen des Gmeüseecks davon, wie ich mit den Jungs Gemüse anbaue und dann – ganz nach Lehrbuch – die beiden es auch essen. So soll man es ja machen. Kinder mit zum Einkaufen nehmen, Gemüse Anbauen und Ernten und beim Kochen helfen lassen und schon verschwinden Tomaten, Paprika und Gurke im Mund.
Nun, irgendwie scheine ich besondere Exemplare abbekommen zu haben, denn bei meinen Kinder klappt das nicht.
Genascht wird nur das Obst (ich weiß bis heute nicht, wie unsere Himbeeren schmecken, denn eine davon abzubekommen gleicht einem Lottogewinn mit Superzahl). Das Gemüse wird zwar fleißig gegossen, aber bitte – ist ja eklig – nicht auf den Teller damit.

So war mein Plan von gesunder Ernährung dahin und ich bin weiterhin gezwungen das eklige Gemüse im Essen zu verstecken.
Dabei schmecken die selbst angebauten Tomaten sooooo gut. Eigentlich sollte ich mich freuen, bleibt alles für mich und Herrn Kuchenduft übrig und tinyBro hat den Kürbis vom letzten Jahr auch schon genossen und für gut befunden. Ich bin gespannt, wann bei ihm das mit dem ekligen Gemüse anfängt.

Unsere Johannisbeersträucher haben dieses Jahr besonders gut getragen. Und da wir so viele Beeren unmöglich alle naschen konnten, habe ich daraus den Lieblingskuchen von Herrn Kuchenduft gebacken. Als Schwabe ist das natürlich Träubleskuchen.
Und da die Jungs auch zu 50% Schwaben sind (die anderen 50% sind Rheinländer), haben sie den Kuchen natürlich auch weggefuttert.

Aber auch mit gekauften Johannisbeeren schmckt der Kuchen gut und hält richtig lange frisch. Ein Klecks Sahne dazu darf bitte auch nicht fehlen.

Schwäbischer Träubleskuchen
26er Springform

3 Eier
200g Mehl
100g Butter
50 g Puderzucker
1 Pkg Vanillezucker
Salz
Backpulver
750 g Johannisbeeren, gewaschen und von den Rispen geschoben
2 EL Paniermehl
2 EL Speisestärke
100g gemahlene mandeln
150 g Zucker

Die Eier trennen.
Ein Eigelb (die anderen Eigelbe anderweitig verwenden) mit Mehl, Butter, Puderzucker, Vanillezucker, einer Prise Salz und eine Messerspitze Backpulver zu einem Mürbteig verkneten.
Dabei 1-2 EL kaltes Wasser zugeben damit sich der Teig gut bindet.
Teig in Fischhaltefolie wickeln und für 30-40 min in den Kühlschrank legen.
Den Teig zu einem Kreis ausrollen und eine 26er Springform damit auslegen und dabei auch einen etwa 3 cm hohen Rand formen.
Boden mit einer Gabel mehrmals einstechen und mitPaniermehl bestreuen.
In den Kühlschrank stellen bis die Füllung fertig ist.
Hierfür die Johannisbeeren mit der Speisestärke und den Mandeln vorsichtig mischen.
Die drei Eiweiße steif schlagen und dabei den Zucker einrieseln lassen.
Eischneemasse unter die Johannisbeeren heben.
Auf den Kuchenboden verteilen und glattstreichen.
Bei 175°C für 60-70 Minuten backen.
Nach Hälfte der Backzeit ggf mit Alufolie bedecken, damit der Kuchen nicht zu dunkel wird.
Abkühlen lassen, aus der Form lösen und mit Schlagsahne genießen.

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Veröffentlicht in Food

2 Kommentare zu “Schwabenschmaus Träubleskuchen {mit Johannisbeeren aus unserem Garten}

  1. Oh der schaut aber wirklich lecker aus…und Johannesbeeren liiiiiebe ich!!!
    Wir haben bisher ja „nur“ Tomaten, Jalapenos und Paprika in unserem provisorischem Gemüsegarten, also ich würd mich total freuen, wenn du mal euren Gemüsegarten auf dem Blog zeigst und was ihr so alles angepflanzt habt :).
    Liebe Grüße

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